@Firenze - Liquigel

    Die Entscheidung, was Dir jetzt gut tut, ob zusätzlich befeuchten oder nicht, kannst Du natürlich nur selber treffen. Du kannst es ja mal ausprobieren, 1x am Tag oder so, und einfach mal schauen, wie es Dir damit geht. Wie es mit der langfristigen Anwendung aussieht, weiß ich nicht. Also ob es gut ist, es über längere Zeit zu benutzen, oder ob man damit der Scheide "die Arbeit abnimmt" - das wäre ja dann kontraproduktiv.


    Ich persönlich fand das Liquigel ganz gut und habe auch vor, es als Gleitmittel zu benutzen (wenn ich irgendwann mal wieder GV habe). Das Brennen ist erstmal komisch, aber das soll ja ganz normal sein, und dann fühlt es sich gut an. (Was mir allerdings auch nicht ganz einleuchtet: Wie kann etwas, was auf meiner Schleimhaut brennt, gut für mich sein?)


    Das Actigel hingegen war für mich der Super-GAU, danach ist alles völlig entgleist. Aber wahrscheinlich war meine Schleimhaut zu dem Zeitpunkt einfach schon total durcheinander. Viele sind davon ja sehr angetan. Falls also jemand eine fast volle Tube Actigel haben möchte, kann diejenige sich ja bei mir melden. ;-)

    Vorsicht

    ich muß Stephanie recht geben, jede muß selber rausfinden was gut für sie ist. Ich zum Beispiel bin allergisch gegen Zinksalbe (z.B. in Multilind, oder in anderen vom Apotheker gemischten Salben) und gegen Calendula (Ringelblume).


    Deswegen bin ich damls selber drauf gekommen nur Vaseline zu schmieren, und selbst hier gibt es Unterschiede. Es gibt im Supermarkt extrem weiche Vaseline, während die der Apotheke mir so ganz harte gaben, die ich als äußerst unangenehm deckend empfand.


    Mittlerweile bin ich bei ganz gewöhnlicher Nivea Body Lotion und die wirklich nur für die Außenbereiche. Die versorgt die haut mit Feuchtigkeit aber ohne die Poern zu verkleben.


    Ich denke mal, wenn die Haut so gereizt und trocken ist, braucht sie schon ein Hilfsmittel solange bis sie selber wieder in der lage ist die nötige Feuchtigkeit herzustellen. Denn wenn sie trocken ist und reißt, dann setzt man sich selber außer Gefecht. Man müßte im Endeffekt solange liegen, bis alles wieder gut ist. Und das würde eine Botschaft an die Seele sein, "ich bin völlig unfähig was zu tun" - was natürlich erst recht kontraproduktiv ist.


    Das allerwichtigste, bei jeder Krankheit ist, nicht in Starre zu verfallen, in Ohnmachts- und Hilflosigkeitsphantasien stecken zu bleiben.


    Wir haben die Möglichkeit etwas zu tun, wir sind handlungsfähig. Wenn e szunächst nur eingeschränkt ist, z.B. keine engen Hosen, nicht lange sitzen, dann muß man eben mit der situation gehen und zunächst vermeiden was die Haut reizen könnte. Wenn sie dann merkt daß sie unterstützt wird, dann schöpft sie Hoffnung und dann kann sie sich auch selber heilen.


    Nur Mut, es wird schon.

    Danke euch beiden

    Stephanie: da ich die Erfahrung ja schon mit Deumavan gemacht habe, dass viel nicht unbedingt viel hilft, wollte ich das Gel auch nur zur Unterstützung nehmen, nur so ein Hauch. Die Haut hat sich in so weit regeneriert, dass sie zwar nicht mehr einreißt, aber sie scheint kaum mehr Sekret zur Befeuchtung herzustellen, die Haut ist wie ausgedörrt. Ich wollte ihr damit quasi einen Impuls geben, wie eine kleine Starthilfe oder wenn die Haut nach dem Waschen so trocken ist. Ich wollte nur hier erfahren ob da etwas drin ist, was eventuell reizend sein kann, aber es kann ja quasi alles reizen, sogar Wasser...


    Chanem: Diese Starre und Ohnmacht von der du geschrieben hast, die ist wirklich ganz übel. Ich hatte eine Phase wo ich ganz unten war, wo ich mich wirklich kaum getraut habe, mich zu bewegen. Damit sendet man der Psyche Signale, dass das Leben nicht mehr lebenswert ist, sehr kontra-produktiv für die Gesundung, das stimmt. Es ist sehr schwer sich etwas aufzubauen, woraus man wieder Hoffnung schöpfen kann. Daran musste ich echt hart arbeiten und muss es jetzt auch noch. Ein ausgewogenes Verhältnis herstellen zwischen dem was mir Spaß macht (etwas unternehmen), dem was mir gut tut und mich entspannt (Frischluft, entspannen, kühlen) und dem was eben sein muss (arbeiten, Uni).


    Was einem gut tut, bzw. was man verträgt muss man behutsam rausfinden. Mit Nivea Bodylotion könnte ich mir z.B. nicht den Intimbereich eincremen, die vertrag ich auch auf der normalen Haut manchmal nicht. Aber so ist eben jeder anders, wie du schon sagst. Und auch auf die Einstellung kommt es natürlich an; wenn ich z.B. von dem LiquiGel jetzt erwarten würde, das davon innerhalb von 1-2 Tagen alle Beschwerden der letzten Monate auf einen Schlag weg gehen, würde ich wohl wieder enttäuscht. Aber es soll ja nur etwas Erleichterung gegen die Trockenheit verschaffen.


    Heute brennt wieder die eine Stelle etwas mehr (das ist wie ein kleiner Knubbel) und das strahlt in die Leiste aus und ins rechte Bein. Echt bescheuert ist das manchmal, aber das wird auch wieder weggehen!


    So, jetzt geh ich in die Stadt (hab heute frei:)^ ), schlag zwei Fliegen mit einer Klappe: ich hab Bewegung und gehe auch das Gel kaufen. Die Sonne kommt gerade raus. Ich wünsche euch einen schönen Sonnen-Tag 8-) und immer positiv bleiben!


    Firenze!

    @Firenze

    Das hört sich doch gut an, wie Du es beschreibst (so als Starthilfe und zur Unterstützung). Ja, das mit dem Reizen läßt sich immer schwer verallgemeinern. Glycerin ist drin, das wird manchmal mit Pilzinfektionen in Verbindung gebracht, aber da hab ich auch schon viel Widersprüchliches gehört. (Bin selber gerade auf der Suche nach einem Gleitgel auf Wasserbasis ohne Glycerin und am besten auch ohne Konservierungsstoffe - in D echt eine Herausforderung.) Ich denke mal, sowas kann man mal im Hinterkopf behalten, aber was wirklich für einen selber veträglich ist, muß man für sich selbst rausfinden Ich bin gespannt, was Du über das Liquigel berichtest und wie es Dir damit geht. Bis dahin, und genieß die Sonne! :-)

    an Stephanie

    also das Liquigel ist ohne Konservierungsstoffe.


    Ich hab es gerade dünn drauf gemacht; es brennt nicht aber sonst merke ich nicht viel. Die Konsistenz des Gels ist angenehm, ich fühle mich auch nicht zugekleistert. Mal schauen.

    Endlich nicht mehr allein

    Hallo allerseits!


    Heute bin ich zum ersten Mal auf dieses Forum gestossen und hatte wie viele vor mir ein AHA-Erlebnis.


    Auch ich quäle mich mittlerweile seit 11 Jahren mit den vielbeschriebenen Symptomen rum und habe nach 3 FAs und zigtausend Salben immernoch keine dauerhafte Lösung des Problems gefunden.


    Leider schaffe ich es nicht, alle Posts zu lesen, obwohl ich heute schon mehrere Stunden hier verbracht habe. Da ich aber die Anfänge und die letzten paar Seiten studiert habe, scheint es mir, als sei vielen hier nur durch Psychotherapie geholfen worden und alles cremen etc. umsonst gewesen. Habe ich das richtig verstanden oder ist mir, weil ich die Seiten 30-110 nicht gelesen habe, etwas entgangen?

    @ Andrea80,

    falls du hier noch mitliest, würde ich besonders gerne deine Einschätzung noch einmal hören. In deinen frühen Postings, vorallem im Fragebogen und der Beschreibung der Beziehung zu deinem Freund habe ich mich zu 100% wieder erkannt! Als ich dein Posting zur Anwendung von Östrogensalbe gelesen hab, die dir bei dauerhaftem Auftragen geholfen hat, dachte ich schon, jetzt sei ich am Ziel. War das für dich nicht die endgültige Hilfe? Ich nehme seit ca. 6 Jahren immer mal wieder sporadisch Cordes Estriol wegen meines diagnostizierten Östrogenmangels. Bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass es viel geholfen hätte. Regelmässig wollte ich es allerdings nicht anwenden (wurde mir auch so nicht verschrieben), weil ich skeptisch war, welche Nebenwirkungen durch diese Hormone entstehen könnten.


    Ein Symptom, das ich bisher noch nirgendwo wiedergefunden habe, ist eine Art ständige Muskelanspannung (man könnte es wohl auch Verkrampfung nennen), die ich schon ewig feststelle. Es kommt mir vor, als würde ich quasi ständig "die Schamlippen hochziehen" (ich weiß, das klingt blöd). Ich kann diese Spannung bewusst ganz kurz lockern, aber im nullkommanix ist sie wieder da. Das Ganze ist nicht irgendwie schmerzhaft und ist mir auch nur aufgefallen, weil ich festgestellt habe, dass ich die Muskeln bewusst lockerlassen kann. Das hat mich auf die Idee gebracht, dass ich sie wohl dauerhaft anspanne, was ich mir nicht wirklich erklären kann. Kennt ihr so etwas auch?


    Liebe Grüße

    @Catty

    Hally Catty, erstmal herzlich willkommen. :-)


    Zum Thema Psychotherapie: Ich hab auch nicht alles gelesen, kann also auch nichts sagen, wie sich das bei den anderen verhält. Bei mir persönlich war es so, daß ich meine Therapie im November 2006 begonnen habe, im Januar 2007 hab ich einen Scheidenpilz bekommen und mit der anschließenden Irritation bin ich bis heute beschäftigt. Ich habe also nicht wegen der Beschwerden eine Therapie begonnen, aber trotzdem hilft mir die tiefere Auseinandersetzung mit mir selbst auch bei der Bewältigung meiner Beschwerden. Ich habe einfach ingesamt das Gefühl, daß ich eine bessere Beziehung zu meinem Körper und seinen Bedürfnissen bekomme, daß ich nachsichtiger und liebevoller mit ihm bin.


    Was Du über die Muskelanspannung schreibst, hört sich für mich an, als würdest Du Deine Beckenbodenmuskeln anspannen. Kannst Du das Gefühl beim Anspannen noch genauer beschreiben - ist es so, wie wenn Du auf der Toilette den Urin stoppst? Das sind die Beckenbodenmuskeln. Nach Deiner Beschreibung hast Du über diese Muskeln eine recht gute Kontrolle und bist in der Lage, sie bewußt zu anspannen und entspannen. Vielleicht könnte Dir so eine Art progressive Muskelentspannung speziell für diese Muskelgruppe helfen. Konkret meine ich damit: Beckenbodengymnastik, wobei Du die Muskeln ganz bewußt für ein paar Sekunden anspannst, und dann ganz bewußt wieder entspannst. Auf diese Art könntest Du lernen, diese ständige Grundspannung, die Du beschreibst, zu lösen. Wenn Du das Gefühl hast, daß Dir das helfen könnte, schreib ich Dir gerne noch mehr dazu.

    @xshinyx

    Hey du,


    also ich bin auch neu in dem Forum und hab vor ner weile auch mal was reingeschreiben hab aber keine antwort bekommen. leider. also als ich dein Beitrag gelesen hab dacht ich du beschreibst genau meine Situation. Bei mir war es genu dasselbe. Nachdem 3 FÄ nichts rausgefunden haben war ich dann in der UNI-Klinik und hab da nen Gewebetest machen lassen da alle Abstriche negativ auf krankheiten waren. Die hatten dann den verdacht auf HPV, was ein Virus ist der auch diese Schmerzen verusacht und sehr weit verbreitet ist. Der Befund hat dann aber das gegenteil bewiesen. Ich hab auch das problem dass ich die Schmerzen nur am Scheideneingang hab, die beim sex richtig schlimm werden. Bei den Abstrichen sieht man zwar nichts aber der Arzt in der klinik hat dann einen Test mit Essigsäure gemacht und da hat man dann gesehen dass es doch Hautveränderungen gibt am eingang. Da ich bis dahin schon alle möglichen Salben und Chrems ausprobiert hab und nichts geholfen hat hab ich dann beschlossen eine Laserbehandlung zu machen, bei der die oberste Hautschicht entfert wird, da diese die Schmerzen verusacht bei reibung. Des mit dem Laser hab ich letzte Woche machen lassen, ist ein ambulanter eingriff und braucht ca. 4 wochen zum ganz abheilen. Also jetzt ist eine woche rum und die Schwellung und die Schmerzen vom Laser sind schon besser. Mit meinem Freund zu schlafen hab ich noch nicht ausprobiert und da wart ich glaub auch noch ne weile aber ich bin ganz zuversichtlich, da ja die Haut sich ganz neu bildet an dieser stelle.


    Hat dein Arzt eigentlich gesagt wodurch der ausfluss so "sauer" werden kann?


    würd mich echt interessieren.


    ganz liebe Grüße

    doof dumm dämlich...

    ... war das mal wieder...


    Statt meine Scheide endlich mal in Ruhe zu lassen muss ich ja wieder rum hantieren ob es nicht doch schneller geht und hab zu dem LiquiGel gestern auch noch ein Vagi-C Zäpfchen genommen mit dem Ergebnis, dass meine Schamlippen wieder zu 3/4 angeschwollen sind. Nun kann ich nichtmal sagen ob es am Gel oder an dem Zäpfchen liegt... echt dämlich. Schon wieder ein Samstag auf der Couch mit meinem Kühlpack...:(v

    Hallo ihr Lieben!


    Ich habe jetzt nur mal fix alles überflogen und wollt euch nur wissen lassen, dass ich ja auch 2x gelasert wurde und ich finde auch, dass es bedeutend besser geworden ist.:)^:)^


    leider ist mein FA jetzt im Urlaub, er hätte es gern noch ein paar mal gelasert.


    Gemein ist nur, dass es die Kasse net zahlt und ich mit guten 50€ dabei war.


    Und Multigyn Aktigel hab ich üüüüberhaupt net vetragen. Ja es steht ja drauf, dass es anfangs bissl brennt- nur bei mir zog sich das Anfangs ziemlich lang hin:-/ und es hat mit nur geschadet:(v:(v:(v bin immer noch in der Phase "alles weglassen und nix tun"und muss sagen, es tut gut@:)

    Hallo Catty,


    von der Östrogensalbe bin ich schon lange weg. Sie hat mir damals mal geholfen, aber das war schließlich nur Symptombehandlung. Kurzzeitige Besserung, langfristiger Schaden. Alles medikamentöse Cremen irritiert die Haut nur.


    Mit dem Anspannen des Geschlechtsbereichs liegst Du auf jeden Fall nicht allein. Ich denke sogar, dass jede Frau, die sich hier in diesem Forum schon mal an der Diskussion beteiligt hat, unbewusst den Geschlechtsbereich nach innen zieht.


    Diese Verkrampfung zeigt uns sprichwörtlich auch die "Verkrampfung".


    Vergleichbar mit Nackenverspannungen. Haben wir Ängste, Sorgen, Stress, sind wir die ganze Zeit nur in unseren Köpfen auf Problembewältigung oder beschäftigen uns einfach nur stets und ständig mit dem Thema. Dabei "verlassen" wir unsere Körper. Wir bekommen gar nicht mehr mit, dass wir den ganzen Tag verkrampft durch die Gegend laufen und die Schultern nach oben ziehen. Erst wenn dann abends uns die Schmerzen begrüßen blicken wir auf unseren Körper und schimpfen. Wir jammern. Zum Arzt rennen, sich quaddeln zu lassen oder Massagen verschreiben zu lassen, bringt dann auch nur kurzzeitige Besserung. Symptombehandlung. Das Urproblem muss angeschaut werden.


    Ich finde es so schön zu sehen, dass immer mehr Frauen hier im Forum die Augen dafür öffnen; lernen hinzusehen. Ich freue mich über Eure Erfolge, als wären es meine eigenen. Da ich selbständig bin und kurz vor der Unternehmensgründung stehe, habe ich derzeit sehr wenig Zeit um Beiträge zu schreiben, verfolge das Wachstum hier jedoch fast täglich. Geht bitte weiter diesen Weg. Zweifelt nicht daran, auch wenn er schwer fallen mag. Findet Euer "Urproblem" (das ist jedoch zumeist nicht nur eins sondern ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren), beobachtet Euch, schaut Euch Eure Muster an, wann Ihr wie reagiert und warum, weshalb. Erst wenn ihr den Weg geht euch in und auswendig kennenzulernen, kommt ihr dem Schlüssel Eurer Schmerzen näher. Wenn ihr den in der Hand haltet könnt ihr entscheiden welchen Weg ihr dann gehen wollt, da ihr dann nicht mehr "Opfer" Eures UNBEWUSSTEN Handelns und Denkens seid und die Konsequenzen jedes Weges abschätzen könnt. Ihr könnt Euch dann ganz BEWUSST gegen den Weg entscheiden, wo am Ende die Schmerzen auf Euch warten.


    Vielleicht ein motivierendes Beispiel: Trotz meines Stresses (den ich mir auch selbst wähle. Thema: Eigenveranwortung für die eigenen Taten mit all den Konsequenzen) habe ich kaum noch schmerzen. Ich habe sie nur, wenn ich mich in meine alten Muster fallen lasse und mich z.B. vom Stress leiten lasse, mich fallen lasse, mich selber zum "Opfer" mache. Das passiert mir auch immer mal wieder unbewusst. Das merke ich dann meist zuerst durch die Schmerzen. Plötzlich, wenn ich mich dann beobachte, sehe ich was ich da tue. Ich hetze von A nach B und jammere dabei. Ich spiele Opfer meiner Situation, die ich mir doch selbst geschaffen habe. Daher sehe ich die Schmerzen dann auch nicht mehr genervt oder widerwillig an, sondern weiß dass ich ja eigentlich selbst dran schuld bin. Geb ich mir dann Zeit aus diesem "falschen" Denken herauszukommen und fange ich an meine Macht zu sehen die ich doch habe, alles zu ändern und werde ich wieder Herrin der Lage und nicht unschuldiges Opfer, dann verschwinden auch die Schmerzen wieder.


    Das bewusste Entspannen ist dabei Teil davon.


    Seid lieb gegrüßt,


    Andrea

    sicher geht das

    wenn du viele Sorgen hast, zehrt das auch an deinen körperlichen Kräften und du wirst krank. Krank werden kann man überall.


    Genauso kann die Psyche ein bestehendes Symptom auch verschlimmern oder bestehen lassen. Das verbraucht Energie und schwächt das Immunsystem und so bleibt weniger Kraft für's gesund werden.


    Dafür bin ich auch ein Beispiel: in den Zeiten wo ich furchtbare Angst hatte, dass ich für immer Schmerzen habe, ging es mir nicht nur psychisch schlecht, sondern ich wurde zu meinen Beschwerden dazu schon wieder krank (das zweite mal Angina innerhalb von 4 Monaten, fast zwei Wochen lang). Seit ich mich mental wieder aufgebaut habe, geht es.


    Ist ein Balanceakt und ich brech zur Zeit auch (noch) immer wieder ein zwischendurch... Wenn mich wieder der Mut verlassen hat, konzentriere (um nicht zu sagen fixiere) ich mich gleich wieder auf das Brennen, renne jede halbe Stunde zum Spiegel und kontrolliere die Schwellung (so wie heute mal wieder).


    Echt scheiße. Da hilft nur Zähne zusammenbeißen und mit aller Kraft wieder positiv stimmen, nicht runter ziehen lassen, sich was Schönes gönnen, etwas Nettes sagen, sich pflegen und einfach gut zu sich sein. Sich selbst und den Körper nicht verteufeln (sauschwer in dieser akuten Situation) und darauf vertrauen, dass die Scheide es schafft, gesund zu werden.


    Ein interessantes Buch über psychosomatische Beschwerden hat Stephanie mal empfohlen: "Freundschaft mit dem eigenen Körper schließen" von Hanne Seemann. Da geht es zwar überwiegend um Migräne und Rückenschmerzen (also um Beschwerden, die man nicht sehen kann). Das ist bei mir zwar anders gelagert, aber es lassen sich auch für unsere "Problemzone" interessante und nützliche Denkanstöße übertragen.