Ich schreibe einfach auch mal

    da ich auch Schmerzen in der Scheide habe. Vor ca. einem Jahr fing das an. Die Schmerzen ähneln ungefähr denen, die man vor und während der Tage hat und sie kommen immer mal wieder, ohne besonderen Anlass. Mal schwächer, mal stärker. Egal was ich mache. Es ist ein Ziehen und Drücken, als ob jeden Moment die Tage einsetzen könnten. Kennen bestimmt einige hier. Ist auch schwer zu erklären. :-/ Der Arzt fand auch bei mir nichts, was Grund sein könnte. Zu dem macht es vielleicht Sinn zu sagen, dass ich die Zeit über die Cerazette nahm, die ja auch die Blutung zurückhält usw. Habe sie jetzt abgesetzt, weil mir das immer wieder spanisch vorkommt, keine Tage zu bekommen. Auch wenn ich Jungfrau bin kam die Angst, schwanger zu sein. Jetzt habe ich seit ca. zwei Wochen die üblichen Regelschmerzen in der Scheide. Denke das ist normal.


    Weiß jemand was das sein könnte? Hörte mal, dass es Verspannung der Muskulatur sein könnte. Oder kann das auch wegen dem Ausbleiben der Tage sein könnte? Hoffe hier gibt es auch welche, die ähnliche Schmerzen haben.


    LG :-)

    hasal00

    ich wollte fragen, ob hier irgendjemand schon eine lösung gefunden hat? hab ein bisschen was durchgelesen, aber alles wäre mir zu viel.... hab die selben probleme wie ihr seit 1 jahr und bin erst 15....


    brauche dringend einen rat, was bei euch geholfen hat etc.....


    danke für alle antworten.....


    vlg

    Hi Lilalenchen!


    Die erste Regelblutung hatte ich, tat schon ziemlich weh! Ich bin aber froh, dass sie rechtzeitig gekommen ist!


    Meine Frauenärztin sehe ich erst in sechs Monaten wieder, weil es so gut aussieht, wie seit langem nicht.


    Schmerzen sind auch weniger geworden!


    Es geht bergauf ;-)


    Liebe Grüße


    Firalie

    hallo zusammen

    ich hab einige zeit nichts mehr von mir hören lassen und wollte mich nun nochmal melden.


    viel neues gibt es leider nicht. die schwellungen sind zwar weg und bis auf die vaseline nach dem duschen nehme ich auch seit 3-4 monaten nichts mehr, dennoch ist der riss noch da und bereitet mir schmerzen beim sitzen und berührung (unterwäsche). auch das brennen ist mal mehr und mal weniger da, ganz weg ist es nie. trotz der vielen beobachtungen (nahrungsmittel, zyklus etc.) kann ich keine ursache ausmachen, warum es von jetzt auf gleiich wieder schlimmer und/oder besser wird. es geht immer eine zeitlang und auf einmal wird es für 3,4,5 tage so schlimm, dass ich nachts nicht schlafen kann und mir nur noch die tränen kommen, da das ganze so an meinen nerven zehrt. und dann wird es plötzlich wieder etwas besser.


    ich war auch schon bei einer psychologin(20 stunden), die mir selbsthypnose beigebracht hat, womit ich den fokus von meinen schmerzen weglenken und kraft schöpfen kann. das hilft mir auch ganz gut, aber es geht eben auch nicht davon weg.


    nächste woche hab ich einen termin in einer schmerzambulanz und möchte mich bezüglich antidepressiva beraten lassen. die hautärztin bei der ich letzte woche war, hat mich auch darin bestärkt. sie meinte die vulva sieht unauffällig aus und den riss hätte sie gar nicht gesehen, wenn ich ihr nicht gesagt hätte dass dort einer ist und genau beschrieben hätte wo der ist. er sei nur oberflächlich.


    ich habe schon skrupel wegen des antidepr. aber es scheint da bei mir ein ausgeprägtes schmerzgedächtnis vorhanden zu sein, das ich bisher nicht in den griff bekommen konnte. die schmerzen waren auch sehr schlimm als sie akut waren. ich konnte 3 monate lang kaum job und uni wahrnehmen, hab den ganzen tag nur geheult und angst gehabt, dass es nicht mehr weggeht. bis jetzt hab ich leider recht behalten :-(


    ich will nicht resignieren! ich will gesund sein und unbeschwert in meinem körper leben!


    grüße, firenze

    @firalie

    Ich möchte dir Mut machen, trotzdem den Weg weiterzugehen, Firalie. Laß alle Cremes konsequent weg und bitte hab auch keine Angst davor mal kurzzeitig die " Krücken" anzunehmen, die die moderne Medizin dir in form von Antidepressiva dir bietet. Solange du dir drüber bewußt bleibst, daß du das zugrundeliegende Problem damit nicht löst - was immer es auch ist. Andrea hat das öfter mal geschrieben und ich finde das auch ein schönes Bild. Wenn du den Schmerz ausschaltest, dann ist das als ob du die Alarmanlage ausschaltest. Der Dieb ist deswegen trotzdem noch im Haus. Aber wenn der ohrenbetäubende Lärm der Alarmanlage weg ist, kannst du natürlich auch besser hören, wo der Dieb ist. Und ganz wichtig: versuch nicht den Dieb alleine zu fassen, nur weil du dich schämst, daß du Angst vor ihm hast. Lass dir helfen, es gibt soviele Methoden mittlerweile. Was ich allen auch nur raten kann ist Körpertherapie: Dorn-Breuss hilft verschobene Wirbel einzurenken (da können ganz viele Nervenreizungen herkommen) Osteopathie hilft die verspannten Muskeln zu lockern, und dann halt sich unbedingt auf die Suche nach dem Eigenen machen. Wer bin ich und was bin ich, was will ich wirklich?


    Der Schmerz war bei mir lange Zeit immer wie so ein Rempler, wenn ich mal wieder von meinem Weg abgekommen bin. Dann hab ich nachgeprüft und gemerkt ich tue schon wieder was ich denke was die anderen von mir erwarten und nicht das was ich tief drinnen selber will.


    Ich bin jetzt seit mittlerweile Jahren schmerzfrei und nur ganz ab und zu wenn ich mal wieder in meine eigene Falle tappe habe ich leicht Anflüge. Sobald ich mich dann aber selber beruhige und mich frage, ok, wo hab ich schon wieder nicht für mich selber gesorgt, hab ich anderen Recht (über mich) gegeben obwohl ich denke, nee, das ist falsch, ist er sofort weg.


    Der Riß, den du beschreibst, der für das Auge nicht sichtbar ist, ist ganz offensichtlich eine Verletzung deiner Seele, die sich dort im Schmerzgedächtnis eingegraben hat. Ich wünsch dir viel Glück bei der Suche und bei der anschließenden Heilung. Denn die steht am Ende. 100 Pro!!

    @chanem

    ich glaub du meintest mich??


    ja du hast schon recht. die schmerzen habben mich damals davor bewahrt, mich selbst zu verlieren. so war ich gezwungen, mir eine auszeit zu nehmen und habe viel bearbeitet und über mich und mein leben nachgedacht und was ich eigentlich will. ich bin sehr stark und selbstbewusst und vor allem selbstbestimmt geworden.


    dann habe ich jemanden kennen gelernt, bei ihm konnte ich so sein wie ich bin, ohne mich zu verstellen. die schmerzen waren nur noch wenig zu spüren. seit dieser zeit verzichte ich auch auf alle cremes (außer halt die vaseline nach dem duschen).


    ich hab vor 3 monaten wieder mit der pille angefangen. zudem hab ich prüfungsstress und nen neuen job (gastronomie), auch ganz schön anstrengend, aber ich versuche so oft es geht, abzuschalten und mich zu entspannen.


    den vergleich mit dem dieb finde ich treffend. ich muss auf jeden fall gucken wo der ist. ich neige auch dazu, dass ich den erwartungen anderer entsprechen möchte, hab aber gegenteilig auch andere erfahrungen gemacht, die mich sehr stark gemacht haben.


    grüße, firenze!

    unachtsam

    ja Firenze, tut mir leid, da war ich unachtsam. natürlich meinte ich dich.


    Wobei ich aber bei den allgemeinen Ratschlägen für alle geschrieben habe - ich hätte das kennzeichnen müssen.


    ich schreib halt immer mal wieder meine Erfahrungen weil ich denke, daß es für die "Neuen" zu mühsam ist die Beiträge der letzten Jahre durch zulesen. Wobei es vielleicht gerade für diejenigen die sehr verzweifelt sind und SOFORT geheilt werden wollen, ganz gut wäre zu lesen, wielange das bei vielen von uns gedauert hat. Durch wieviele Täler man zuerst gehen muß, welche Rückschläge man erlebt und daß danach aber immer auch ein neuer Gipfel erreicht wurde.


    Alles Gute für alle

    @ Firalie

    Hey, das freut mich aber, dass du dich tatsächlich nach so kurzer Zeit schon besser fühlst. Ist immer schön zu hören! Gegen die Regelschmerzen gibt es ja viele Tipps im Netzt zu finden; hoffe, dass da auch was bei ist, was dir hilft!


    Halt uns auf dem Laufenden!

    @ Firenze

    Mensch, dein Zustand hört sich ja nicht so gut an. Darf ich frage, warum du wieder mit der Pille angefangen hast? Wie lang warst du denn Pille-frei? Hatte sich da ohne gar nichts verändert?


    Warst du schonmal beim Endokrinologen und hast deine Hormonwerte checken lassen?


    Ich würde Antidepressiva an deiner Stelle ausprobieren, denn abgesehen von den Schmerzen an sich, ist dein Befinden durch eben diese ja ziemlich gedrückt. Es gibt ja heute auf dem Markt schon längst sehr schonende Medikamente und abhängig wird man von Antidepressiva zum Glück auch nicht.


    Wenn du aus der Nähe von Hamburg kommst, hätte ich noch die Adresse eines Spezielisten für dich:


    http://www.sexuelle-stoerungen-der-frau.de/


    Da geht es nicht nur um den Verlust der Libido, sondern auch um Schmerzen in der Scheide...


    Alles Gute!

    @ chanem:

    das macht nichts. ich lese immer gerne was du schreibst, da kann ich was mit anfangen.

    @ lilalenchen:

    mit der pille hab ich wieder angefangen, weil ich wieder jemand festen habe und ich die kondome nicht so gut vertrage und auch nicht so gut finde (wer nicht..). pillenfrei war ich glaube ich von märz bis dezember (zum ersten mal seit über 7 jahren).


    es wurde in der zeit langsam besser, was aber an vielem liegen kann, ich hab auch ab da alle cremes weggelassen etc. nun frage ich mich natürlich wenn diese schmerz-"schübe" kommen, die jeweils 3-5 tage dauern und dann wieder abschwächen, ob es dann daran liegt oder an was sonst... ich beobachte mich und meine gewohnheiten ja schon länger und finde keinen zusammenhang, z.b. mit zyklus oder essen.


    die ganzen standard sachen baumwollunterwäsche, nur mit klarem wasser waschen, lockere hosen etc. befolge ich ja seit monaten.


    zu den antidepr.: ich weiß dass die nicht süchtig machen, hab nur bedenken wegen der nebenwirkungen. für chronische schmerzen finden ja i.d.r. trizyplische ad's verwendung und die haben ja nicht wenige nebenwirkungen. irgendwo hab ich aber gelesen, dass geringere dosen zum einsatz kommen als bei depressionen, vielleicht fallen die nebenwirkungen dementsprechend ja geringer aus...


    ich komme nicht aus der nähe von hamburg. nächste woche hab ich den termin in der schmerzambulanz, kann dann ja mal erzählen, was die gesagt haben. wie gesagt, ich lasse mich beraten und dann überlege ich mir, ob ich es versuche. mit dem cortison hatte ich ja auch zunächst bedenken, dann hat es aber gut geholfen gegen das kontaktekzem, was sich durch die vielen cremes gebildet hatte.


    grüße, firenze

    hallo,


    ich bin auch seit jahren (ca 7 jahren) von schmerzen beim sex geplagt!


    normaler sex ist garnicht möglich und untersuchungen beim frauenarzt sind die hölle. der äußere scheidenbereich , also der eingang tut höllisch weh, es brennt wie wahnsinnig, als würde einer reinschneiden.


    schon ein finger trotz gleitgel tut weh.


    alles fing nach blasenentzündungen und pilzzäpfchen an.


    auf einmal hatte ich ein dauerbrennen da unten. das dauernbrennen kam wohl aus der gereizten blase und wurde besser, aber die schmerzen in der scheide blieben.


    was habt ihr alles versucht?


    welche gleitgels sind die besten und brennen nicht?


    habt ihr betäubende salben ausprobiert?


    antidepressiva?


    oder gibts noch was anderes? von einer op halte ich nix.


    jemand erfahrungen gemacht mit dillatoren? die sollen ja zumindest bei vaginismus gut helfen, also bei diesem scheidenkrampf.


    lg


    licelle

    Vielleicht hilft es ja jemandem!

    Hallo,


    hab als Mitbetroffene viel hier im Forum gelesen, und wollte, jetzt da es mir wieder besser geht, auch einmal einen Kommentar schreiben.


    Bei mir hat es vor ca. einem Jahr mit starkem Juckreiz und Brennen am Scheideneingang und den inneren Schamlippen angefangen. Bin wie so viele zuerst zigmal auf Pilze behandelt worden, sowohl lokal als auch systemisch mit Fluconazol. Hat mir nicht wirklich geholfen. Die Rötung blieb, jede Berührung tat weh und ich hatte keine Ahnung, woher es gekommen sein könnte. Meine Frauenärztin war auch ratlos, ebenso wie eine Dermatologie. Lichen sclerosus hielten beide für unwahrscheinlich.


    Naja, es folgten viele, viele Cremes... unter anderem Deumavan, Multigyn, Östrogen und viele mehr... Nichts half so richtig.


    Das merkwürdige war, dass es mal besser und mal schlechter wurde, ohne dass ich mir erklären konnte warum.


    Als ich dann auch noch Brennen beim Wasserlassen bekam bin ich zum Urologen gegangen. Hatte auch ne schöne Blasenentzündung. Er fand die ganze Geschichte "sehr interessant" und hat sich richtig reingekniet. Infektionen mit Chlamydien und so weiter ausgeschlossen, und meinte schließlich, dass es eher nach einer allergischen Reaktion aussähe.


    Seife hatte ich eh nicht mehr benutzt, das Waschmittel gewechselt, keine neue Unterwäsche. Das passte irgendwie alles nicht.


    Er hat mir dann aber von einer Patientin erzählt, die eine Allergie gegen einen bestimmten Wein entwickelt hatte und ähnliche Probleme gehabt hätte. Die Allergene gelangen ja auch in den Urin, der fließt an der Innenseite der Schamlippen lang, die Harnröhre wird gereizt... usw.


    Konnte mir das im ersten Moment nicht vorstellen, hab dann in meiner Verzweiflung aber einfach mal den Schokocappuchino, den ich jeden Tag getrunken hab (mal mehr, mal weniger) abgesetzt. Nach 2 Tage juckte und brannte es nicht mehr!!! Die Haut brauchte zwar noch einige Zeit, um sich zu regenerieren, aber es wird immer noch stetig besser.


    Da ja auch ziemlich viele Leute in diesem Forum Allergiker zu sein scheinen, würde ich jeden empfehlen mal eine Zeit lang nur noch Wasser zu trinken.


    Ist ja eigentlich ein kleines Opfer, und danach kann man ausschließen, ob es daran lag.


    WIll hier gar nicht behaupten, dass dieser Ansatz die Lösung von allen Problemen ist, aber ich selbst wäre da alleine glaub ich nie draufgekommen.


    Vielleicht ist es einfach ein neuer Denkansatz: Hinterfragt mal Säfte, Kaffee, Tee, Aromastoffe, Vitamintabletten und Weine...


    Hoffe, ich kann jemandem damit helfen,


    gute Besserung!

    feedback?

    Hallo!


    Ich kann hier gar nicht alles lesen, da ich es richtig schlimm finde was es alles gibt und jemand hat zudem ich auch angst davor habe mich nochmehr in mein problem hineinzusteigern, vielleicht kann mir jemand von euch trotzdem einen tipp geben.


    Ich habe vor ca. 1 1/2 nach mehrmaligen sex mit einem nicht-beziehungsmann einen riss am scheideneingang (unten rechts) bekommen der mir seither schwer zu schaffen macht. Gut die letzte zeit war mir das alles ziemlich egal - da ich sowieso in keiner beziehung war und eigentlich kaum noch lust verspürte irgendwie sex zu haben.


    Tja wie es oft so ist muss man sich dann doch wieder mit seinen wehwehchen auseinandersetzen. Ich habe jetzt einen freund und ich vermisse mein altes sexuelles empfinden und die lust. Ich reiß immer wieder auf, danach braucht mich natürlich keiner mehr angreifen 1 woche oder mehr, dann geht das spiel wieder von vorne los - sex - aua - nix mehr.


    Gleitgelt, östrogensalben, pilzsalben, zäpfchen etc. nix geholfen. auch monatelange abstinenz (4 monate) haben die sache net verbessert. Es reißt immer auf der gleichen stelle auf und tut natürlich dementsprechend weh. nach dem Sex hab ich auch gut 1-2 Tage eine juckende scheide.


    Würd mich um Antwort riesig freuen.


    p.s. ach ja ich bin von der pille auf die 3-monats-spritze umgestiegen (vor ca. 9 monaten)

    an anonyma2:

    ich habe auch einen zusammenhang mit cappuchino gefunden, wenn ich mal zurückdenke. wenn es schlimmer wurde, war auch rückblickend dieser im spiel!! danke für diesen aspekt!! das löst zwar nicht alles, aber zumindest ist das ein trigger-faktor.


    habe die pille wieder abgesetzt und nehme jetzt ein antidepressiva.


    habe seitdem mit pilz, migräne, blasenentzündung und lippenherpes zu kämpfen. oh mann!