Hallo Andrea,


    bei mir tut es hauptsächlich am Scheideneingang weh, großflächiger juckt es dann eher. Zur Zeit habe ich manchmal das Gefühl, dass es rechts und links am Eingang schmerzt, wo wohl die Bartholinischen Drüsen sind. Zu sehen ist für ein nicht speziell geschultes Auge bei mir nicht viel, selbst mein "normaler" Gynäkologe sagt meistens, dass es alles sehr gut aussieht. Wie sind denn bei Dir mittlerweile die Fortschritte mit der Östrogensalbe? Machst Du zur Zeit zusätzlich noch was anderes?


    Liebe Grüße,


    Heike

    an alle

    nun hab ich den vibrator mal ausprobiert,aber hab ihn net reinbekomm...wie habt ihr das geschafft,frage an alle die schmerzen am scheideneingang ham...hab natürlich gleitgel benutzt aber gleitgel brennt bei mir unten...welches gleigel benutzt ihr??ich hab das von durex und schein nichmal das zu vertragen :-(


    gruß

    Hallo mal wieder...


    die Östrogensalbe habe ich jetzt erstmal unterbrochen... - habe einen Tumor am Nacken bekommen, seit etwa 4 Wochen... Weiß erst wenn er raus ist, ob gutartig oder bösartig... Befürchte, dass der Tumor mit der Salbe zusammenhängen könnte... Jedenfalls hatte ich sonst nie sowas... und dann mit einem Mal war's da...


    Echter Mist... Man hat echt nie seine Ruhe... - immer kommt was neues hinzu...


    Bin gerade dabei seit 2 Tagen Erythromyzin in Salbenform zu nehmen, wurde mir von der Uniklinik in Jena empfohlen... Zunächst brennt es wieder... Aber ich denke, dass liegt auch daran, dass ich die Creme mit einem Wattestäbchen direkt auf die betroffenen Stellen auftrage und es somit reizt... Hab mich schon lange nicht mehr dort berührt und war erschrocken, wie weh es doch noch tut... Dachte, es hätte sich alles soweit beruhigt, aber lag wohl nur daran, weil ich seit ein paar Wochen die Rollläden runtergezogen habe und mich selber auf Urlaub geschickt hab... Demnach hab ich da ne ganze Weile mich nicht mehr berührt... Es ist ja aber schon mal ein großer Fortschritt dass es nicht mehr wehtut, wenn ich einfach so dasitz oder laufe oder was weiß ich... sprich ohne Reizung... Was ich jetzt zwar grad nicht sagen kann, aber heute hab ich auch schon wieder das volle Programm durch.. Musste mir noch Gynathren nachspritzen lassen (diese Auffrischung nach einem Jahr)...- mir hat das rein gar nichts gebracht... - im Gegenteil, es tat bisher nur noch mehr weh nach den Spritzen... Ja und dann noch das Erythromyzin...


    Irgendwer hat mich nach den Ergebnissen von der Uniklinik in Jena gefragt... : war alles ohne Befund... - sprich alles negativ... Somit hat sich für Jena mein Fall erledigt, was ich ziemlich blöd finde... Sie haben mir echt Hoffnung gemacht... Aber wie bei so vielen Ärzten ist es ja zuviel verlangt nach Forschung zu fragen, wenn man mal was hat, was etwas aus der Reihe fällt...


    Kann nur jedem von Euch raten, Euch nicht so vollpumpen zu lassen mit allem möglichem Kram... Wenn Ihr das Gefühl habt, ihr seid eher ein Versuchskaninchen an dem sich Euer Arzt austobt, dann habt den Mut "nein" zu sagen... Seit dem ich nicht mehr so viel Zeug nehme hat sich der gesamte Vulvabereich bedeutend verbessert... Früher war alles ausnahmlos knallrot... Mittlerweile konzentrieren sich die roten Stellen nur noch auf 2 kleine Bereiche und der Rest ist rosarot gesund... Sicher braucht Euer Körper länger als nur ein paar Wochen/Monate um all die Giftstoffe wieder auszuscheiden... - in der Ruhe liegt die Kraft... Und auch wenn Ihr das Gefühl habt, ihr fühlt Euch schlecht, wenn ihr mal nichts gegen Euer Problem macht..., letztlich hilft es Eurem Körper sich selber zu heilen... Imunstärkung kann ich auch nur jedem empfehlen...!!! Geht zum Homöopathen und macht mal eine Symbiolact bzw. Symbioflorkur...eventuell noch mit Autovaccinen Geht ein halbes Jahr lang, jeden Tag... ist zwar nervig, aber man gewöhnt sich dran... und vor allem es hilft!!! Schaden tut es auf jeden Fall nicht! Bei mir haben sich die Beschwerden um 40% verbessert... Und das hat mein Körper allein geschafft... Mit den ganzen Medikamenten vergiftet ihr euch nur selber und ausgeschieden werden diese Gifte über Schwachstellen, wie Schleimhäute.... Bin sehr sehr vorsichtig geworden, was Medikamente angeht und probier jetzt seit langem mal wieder eins aus... sprich dieses Erythromyzin.. Nach 2 Wochen werde ich sehen, ob es eine Besserung gibt, wenn nicht, setz ich es wieder ab, zumal es ein Lokalantibiotikum ist und die Gefahr besteht, dass ich selber Resistenzen entwickel...


    Liebe Grüße


    Andrea

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    @Andrea

    Oh je, Du Arme! Das mit dem Tumor klingt ja schlimm! Ich hoffe, er ist nicht blösartig! Drück Dir die Daumen, ganz fest! :-)


    Du schreibst, man sollte zu einem Homöopathen gehen, warst Du denn auch schon mal bei einem klassischen HP? ich kann es nur jedem empfehlen! :-D


    Liebe Grüße


    Danie :-)

    @Andrea

    Erstmal danke für die Zusammenfassung. Bin leider noch nicht richtig zum Lesen gekommen.


    Ich nehme seit ca. 6 Wochen die Linoladiol-Salbe und habe mittlerweile tatsächlich eine Besserung. Wobei mich das mit dem Tumor bei dir ja jetzt etwas erschreckt. Könnte es denn möglich sein, daß das von der Östrogensalbe kommt? Welche hast du denn genommen? Wünsche dir jedenfalls gute Besserung und hoffentlich ist er nicht bösartig. Das würde ja nun noch fehlen ...


    Die Linoladiol-Salbe habe ich die ersten 2-3 Wochen täglich genommen, aber da hatte ich überhaupt keine Veränderung. Seitdem nehme ich sie nur noch 2x pro Woche eine ganz winzig kleine Menge und seitdem ist es besser geworden. Vor 2 Wochen war ich zum letzten Mal bei meiner Ärztin und sie meinte, man sieht fast überhaupt nichts mehr von den Rötungen. Vorher war es am Scheideneingang stark gerötet und auch die Haut drumherum war immer ein bißchen rot und sah rissig aus. Nun hab ich auch mal selbst nachgeschaut und es sieht tatsächlich viel besser aus. Direkt am Scheideneingang sind auf jeder Seite noch rötliche Stellen, aber nicht mehr so gerötet wie noch vor kurzem und der Rest sieht ziemlich normal aus. Ähnlich eigentlich wie du es jetzt beschreibst. Vielleicht liegt es aber auch mit dran, daß ich nun überhaupt nichts anderes mehr nehme als ein klein wenig Salbe 2x pro Woche, vorher bekam ich ja ständig irgendwelche Sachen gegen Pilze, Bakterien etc. verschrieben. Meine Ärztin meint, ich soll die Salbe jetzt mal weiternehmen, wenn ich eine Besserung spüre und die Haut auch viel besser aussieht. Werde ich dann vorerst auch machen, aber nur ganz wenig und nicht mehr als unbedingt nötig.


    Liebe Grüße

    Hallo an alle,


    hatte heute die Vorstellung in der chir. Ambulanz zwecks Tumor... Weiß langsam echt nicht mehr wem ich trauen soll... Am Sonntag waren die Ärzte in der Notambulanz total beunruhigt deswegen, wollten am liebsten gleich ein CT machen um zu sehen, ob ich noch irgendwo anders solche Tumore habe... Meinten der müsse so schnell wie möglich raus... Der eine kam sogar direkt aus dem Leukämiebereich und der meinte nur, er hofft mich dort nicht wiederzusehen...


    Und heute... Heute war ich bei einem anderen Chirurgen in der Uniklinik und der meinte, dass wäre doch nur ein harmloses Lipom..., welches man ambulant mit örtlicher Betäubung rausnehmen kann und ich da bei ihnen bei der chir. Ambulanz total verkehrt wäre... HÄÄÄÄ? Mir wurde am Sonntag noch gesagt, dass es bloß gut gewesen wäre, dass ich gleich zu ihnen gekommen bin, da ein Wald- und Wiesenarzt sowas besser nicht entfernen sollte... Die Gefahr ist zu groß, dass es sich ausbreitet... Jedenfalls kam der Arzt dann heute doch noch ins Stutzen, weil wohl am Sonntag der Dr. Weiss, einer der besten Chirurgen auch noch ein Blick draufgeworfen hat und er dass nur unterstützte, dass es dringend wäre...


    Was soll das??? Wem soll ich denn jetzt nun glauben... Ende vom Lied... In 1 1/2 Wochen werde ich stationär aufgenommen... - hab ich mich letztlich mit dem Arzt geeinigt... Besser ist das...


    Hab ihn auch gefragt, ob das mit der Östrogensalbe zusammenhängen könnte und er meinte nein... Aber nach dem ganzen Trara heute weiß ich nicht ob man ihm glauben kann...


    Ja, soviel zum Thema Östrogen und Tumor... Kann leider noch keine wirkliche Entwarnung geben... WErde aber am 15. nochmals nachfragen... Bekomme am 16. dann gleich den histologischen Befund und werde dann sehen ob gut oder böse...

    Hallo an alle,


    hatte heute die Vorstellung in der chir. Ambulanz zwecks Tumor... Weiß langsam echt nicht mehr wem ich trauen soll... Am Sonntag waren die Ärzte in der Notambulanz total beunruhigt deswegen, wollten am liebsten gleich ein CT machen um zu sehen, ob ich noch irgendwo anders solche Tumore habe... Meinten der müsse so schnell wie möglich raus... Der eine kam sogar direkt aus dem Leukämiebereich und der meinte nur, er hofft mich dort nicht wiederzusehen...


    Und heute... Heute war ich bei einem anderen Chirurgen in der Uniklinik und der meinte, dass wäre doch nur ein harmloses Lipom..., welches man ambulant mit örtlicher Betäubung rausnehmen kann und ich da bei ihnen bei der chir. Ambulanz total verkehrt wäre... HÄÄÄÄ? Mir wurde am Sonntag noch gesagt, dass es bloß gut gewesen wäre, dass ich gleich zu ihnen gekommen bin, da ein Wald- und Wiesenarzt sowas besser nicht entfernen sollte... Die Gefahr ist zu groß, dass es sich ausbreitet... Jedenfalls kam der Arzt dann heute doch noch ins Stutzen, weil wohl am Sonntag der Dr. Weiss, einer der besten Chirurgen auch noch ein Blick draufgeworfen hat und er dass nur unterstützte, dass es dringend wäre...


    Was soll das??? Wem soll ich denn jetzt nun glauben... Ende vom Lied... In 1 1/2 Wochen werde ich stationär aufgenommen... - hab ich mich letztlich mit dem Arzt geeinigt... Besser ist das...


    Hab ihn auch gefragt, ob das mit der Östrogensalbe zusammenhängen könnte und er meinte nein... Aber nach dem ganzen Trara heute weiß ich nicht ob man ihm glauben kann...


    Ja, soviel zum Thema Östrogen und Tumor... Kann leider noch keine wirkliche Entwarnung geben... WErde aber am 15. nochmals nachfragen... Bekomme am 16. dann gleich den histologischen Befund und werde dann sehen ob gut oder böse...

    Vestibulitis

    Hallo Ihr !


    Hat jemand von euch schon mal eine Behandlung in Jena


    hinter sich gebracht ? oder schon mal über eine Vestibulektomie


    nachgedacht ?


    Wenn ja, mit welchem Ergebnis ?


    Ich selbst leide seit vielen Jahren unter einer Entzündung


    im Scheidenbereich (diese komischen geröteten Stellen, die


    einfach nicht verschwinden wollen und bei Berührung ziemlich weh tun).


    Wäre schön, wenn ihr euch melden würdet !


    Gruß Petra

    Hallo Petra,


    war schon mal in Jena in der Uniklinik beim Prof. Dr. Schneider... Es soll aber dort auch noch eine Frau Dr. Greif geben die sich mit unserem Thema sehr gut auskennt..., sprich die mit dem Begriff Vulvodynie umgehen kann...


    Was ist Vestibulektomie? Ist das das Gleiche wie Vestibulitis? Bin letztlich auch noch nach der Suche auf eine Antwort... Genau diese Entzündung die einfach nicht weggehen will, von der Du sprichst, die habe ich auch... und wahrscheinlich so gut wie jeder hier... Ist echt ein totaler Mist.... Zumal ich schon seit so langer Zeit in Behandlung bin und es hat noch kein Arzt fertig gebracht nach über 10 Jahren mal eine Diagnose zu stellen.. Ich selber hab mir die Diagnose Vulvodynie gestellt, obwohl ich nicht wirklich weiß ob dem so ist... Wollte nur dem Kind nen Namen geben... Hätte gern mal ein Arzt der voller Überzeugung sagt, ach klar, ich weiß was sie haben... Hab schon viele Frauen erfolgreich geheilt.. Und mir dann einfach ein Mittelchen gibt und damit ist die Sache erledigt... Aber das widerfährt einem ja leider nur in den schönsten Träumen...


    Liebste Grüße


    Andrea

    So, hab mir gedacht ich meld mich hier auch einmal wieder zu Wort. Ausser meinem Fragebogen hab ich mich ja noch nicht recht viel hierzu geäußert. Ich hab eigentlich immer nur gelesen was es neues gibt und studiert, was mit meinem Problem zusammenpasst und was mir helfen könnte. Ich selbst habe auch die Diagnose Vulvodynie bei mir gestellt. Was anderes kann ich mir echt nicht erklären.


    Es wäre wirklich schön, wie Andrea schon gesagt hat, wenn es einen Arzt geben würde der sagt: "Ach das,...das habe ich schon bei vielen Frauen behandelt" und mir ein Mittel gibt und das Problem wäre hiermit gelöst ..... aber das ist sicherlich derzeit noch ein Traum...


    Aber trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf. Am Mittwoch habe ich bei einem neuen Frauenarzt einen Termin. Ich bin echt gespannt, was da wieder herauskommt. Vielleicht kann er mir ja weiterhelfen. ??? Ich werde mich aber sicherlich nicht mit irgendwelchen Salben abgeben die er mir nur deshalb verschreibt, weil er sonst nichts weiß. Ich will mich 100% überzeugen, dass er sich wirklich Gedanken darüber macht und sich weiter mit diesem Problem auseinandersetzt. Und da diesmal auch mein Freund mitgeht (da er mir beistehen und auch selbst einmal mit dem Arzt reden möchte, da es sowas seiner Meinung nach nicht gibt, das jeder Arzt zu "blöd" zu sein scheint uns bei diesem Problem weiterzuhelfen), wird mir der Frauenarztbesuch nicht so schwer fallen wie sonst immer.


    Wenn ich was positives und neues erfahren habe, werde ich mich wieder melden!


    Liebe Grüße

    Zitat

    da es sowas seiner Meinung nach nicht gibt, das jeder Arzt zu "blöd" zu sein scheint uns bei diesem Problem weiterzuhelfen

    Ich habe vollstes Verständnis für die Frustration, die sich aus der schwierigen Situation ergibt, dass sich Ärzte in der Diagnose oder Therapie widersprechen, einige Ärzte psychische Ursachen mutmaßen, ... und man in der Konsequenz keine Linderung oder Heilung bekommt.


    Das besonders schwer zu ertragende daran ist, dass die Ärzte dann manchmal eben doch so tun als wüssten sie etwas, Sicherheit ausstrahlen und das Ergebnis ist entweder unverändert oder es verschlimmert sich sogar.


    Dennoch müssen wir erkennen, dass der menschliche Körper unendlich kompliziert und komplex ist, wir (ich meine damit Wissenschaft und Medizin) vieles zwar erklären können oder zumindest Modelle zur Erklärung entwickelt haben, dennoch vermutlich der größere Teil dessen, was man wissen muss, um den menschlichen Körper und die Vorgänge in ihm komplett zu verstehen und zu begreifen, für uns und damit meine ich wieder Wissenschaft und Ärzte (für uns Laien ja erst recht) total im Dunkeln liegt.


    Deshalb sind Erkrankungen mit Namen wie Vulvodynie oder Fibromyalgie so unspezifisch, so vielfältig, irgendwie Sammelbegriffe für Symptome, die schwer zuordenbar sind, deren Krankheitsbilder und auch Behandlung noch in der Erforschung befindlich sind.


    Bitte nicht falsch verstehen. Ich möchte hier nicht GEGEN die Patientinnen schreiben, für deren Situation ich vollstes Verständnis habe, die sich meines Mitgefühls sicher sein können. Ich schreibe auch nicht FÜR die Ärzte, die sich so oft als Götter in weiß darstellen und Patienten herablassend oder mit ungenügender Aufmerksamkeit und Verständnis behandeln.


    Ich habe das nur geschrieben, weil ich gut nachvollziehen kann, das einem manchmal das Verständnis für die Ärzte abhanden kommt (bei manchen wie ausgeführt ja zu Recht). Ein Gebot der Fairness ist es aber, die richtigen anzugreifen und zu kritisieren. Nicht die, die ihr Bestes geben und lediglich aufgrund der aktuellen Erkenntnislage nicht mehr geben können.

    Da hast Du schon sehr Recht, Solver. Aber es gibt uneeeendlich viele Ärzte, die bei dem geschilderten Problem die 184. Anti-Pilz-Salbe verschreiben, obwohl kein Pilz weit und breit zu sehen ist. Das gleiche gilt für Herpes-Medikamente. Oder Die Dir erzählen wollen, dass wohl ein Problem mit der Partnerschaft die Ursache ist und die als Frauenärzte das Wort Vulvodynie noch nie gehört haben.


    Und das macht einen nach ein paar Jahren echt irre. Denn sooo selten wie die uns immer erzählen, ist das Problem nicht.


    Viele Grüße, Lanya