Danke!


    Ah, man kann offenbar Quotes benutzen! Ist das neu oder habe ich das tatsächlich die ganze Zeit über übersehen? (wobei ich jetzt nicht verstehe, warum nicht wie überall BBCode verwendet wird)


    Mir ist ehrlich gesagt immer noch nicht klar, was Vulvodynie genau sein soll. Schlicht chronische Schmerzen in der Scheide, die vielfältige Ursachen haben können, wie wikipedia es darlegt?


    Wenn das so ist, dann gibt es bei mir auf jeden Fall einen Zusammenhang, da ja wie gesagt die chronischen Schmerzen (indirekt) durch den Vaginismus verursacht wurden.

    Zitat

    PS: Ach so, und so einen Dilatoren bzw. kegel exercizer (wie auf der Vaginismus-Seite beschrieben) hab ich auch, weil ich eine Zeit lang dachte, meine Beckenbodenmuskeln seien zu schwach. Heute weiß ich, sie sind zu stark! Also, bitte nur zum sich selbst kennenlernen benutzen, zum ausprobieren, was der Körper zulässt und was nicht, und nicht zum schmerzhaften Trainieren, damit man sich doch bitte endlich dehnt. Und erst recht nicht damit rumlaufen und ihn immer wieder hochziehen, das trainiert ja nur noch zusätzlich!

    Den Beitrag meinte ich. Mir war nur wichtig noch mal klarzustellen, dass Dilatoren im Kontext der Vaginismusbehandlung keineswegs die Funktion haben irgendwas brutal zu dehnen. So wie du die Dinger beschreibst kriegt man ja regelrecht Angst davor ;-)

    Zitat

    4) täglich daran arbeiten das pilztrauma/hygienetick zu überwinden

    Das klingt btw. ziemlich nach Zwangsgedanken/Zwangshandlungen...gehst du das in der Therapie an? Afaik – habe ein Buch über Zwangsstörungen gelesen – ist das alleine deutlich schwerer zu schaffen. Viel Glück auf jeden Fall!

    @ blaublume

    Zitat

    Mir ist ehrlich gesagt immer noch nicht klar, was Vulvodynie genau sein soll. Schlicht chronische Schmerzen in der Scheide, die vielfältige Ursachen haben können, wie wikipedia es darlegt?

    Unter Vulvodynie fällt meines Erachtens alles Mögliche, was mit dauerhaften Schmerzen, Wundsein, Brennen und Jucken im Intimbereich beschrieben wird aber keine für Ärzte erkennbare Ursache hat. Es ist also eine Ausschlußdiagnose, und viele Betroffene leiden sehr lange darunter, rennen von Arzt zu Arzt und müssen sich diese Diagnose am Ende doch alleine stellen.


    Wichtig ist, dass in diesem Fall vor allem die äußerst empfindliche Haut im Eingangsbereich der Scheide und der Harnröhre, das sog. Vestibulum betroffen ist. Eine ganz ähnliche Erkrankung ist die vulväre Vestibulitis, hier ist auch mir die Unterscheidung zwischen beiden nicht ganz klar. Am besten finde ich eigentlich den engl. Begriff "burning vulva syndrome".


    Am Anfang vieler Fälle von Betroffenen stehen immer wiederkehrende Infektionen oder andere unangenehme Untersuchungen oder Prozeduren. Viele haben alle möglichen Salben ausprobiert, haben am Anfang immer wieder lokale Pilztherapien gemacht und damit abwechselnd Antibiotikakuren von ihren Ärzten verschrieben bekommen, denn dies können nach Ansicht der meisten Ärzte die einzigen Ursachen sein: Ein Pilz oder Bakterien.


    Dieser Ansatz brennt sich dann meines Erachtens auch in das Verhalten der Betroffenen ein – bei mir war es genau so, auch wenn es nie einen Befund gab. Wenn dort etwas zwickt oder sticht, bei dem kleinsten Gedanken daran, geht man sofort davon aus, dass man wieder eine Infektion oder eine "Fehlbesiedelung" hat und fängt an, sich zu waschen, Sitzbäder zu machen oder irgendwelche Cremes zu schmieren, man fragt sich, was man falsch gemacht hat und warum man dieses Kreuz zu tragen hat.


    Deswegen würde ich sagen, dass Deine Vermutung schon richtig ist, dass das/der von smoothy erwähnte

    Zitat

    pilztrauma/hygienetick

    eine Art Zwangshandlung ist, aber man kann ihr nicht mit den üblichen Methoden gegen Zwangshandlungen zu Leibe rücken.


    Vielmehr hat es damit zu tun, dass die betroffenen Frauen, wie zum Beispiel bei Panikattacken zu sehr auf die Signale ihres Körpers hören, diese sich aber verselbständigen und keine direkten Warnsignale für eine Erkrankung des Körpers mehr sind. Es gibt zwar Frauen, die diese Erkrankung auf Grund einer Histaminintoleranz entwickeln und die irgendwann einen direkten Zusammenhang zwischen ihrer Nahrung und dem Aufflammen der Schmerzen festmachen können, aber bei vielen ist keine direkte Kausalität mit irgendetwas zu entdecken.


    Ich denke im Großen und Ganzen haben die meisten Betroffenen die folgenden Gemeinsamkeiten:


    - sie haben auf Grund von tatsächlichen Infektionen Angst vor Weiteren und denken, dass die Intimzone ihre "Schwachstelle" ist


    - sie haben deswegen das Vertrauen in ihre Selbstheilungskräfte verloren


    - für sie wird Sex immer komplizierter und etwas, was mit Schmerzen zu tun hat


    - sie fühlen sich von der Ärzten missverstanden, als Hypochonder abgestempelt und können es irgendwann nicht mehr hören, dass ihre Beschwerden psychosomatische Ursachen haben sollen


    Das Krankheitsbild ist nicht leicht zu umreißen, es ist noch viel zu wenig erforscht und die meisten Betroffenen finden irgendwann selbst ihren Weg hinaus – viele Übrigens wenn überhaupt vor allem mit der Hilfe von Dermatologen und Allgemeinmedizinern. Bei vielen spielt eine zentrale Rolle, die Pille abzusetzen, nur noch pflegende Cremes zu benutzen und auf irgendeine Art und Weise die Angstspirale zu unterbrechen. Dabei kann eine Therapie sicherlich hilfreich sein. Nur wage ich zu bezweifeln, dass es viele Therapeuten gibt, die mit so etwas Erfahrung haben... wenn es schon so wenig Ärzte gibt, die in der Lage sind, diese Problematik richtig einzuordnen.

    Zitat

    Mir war nur wichtig noch mal klarzustellen, dass Dilatoren im Kontext der Vaginismusbehandlung keineswegs die Funktion haben irgendwas brutal zu dehnen.

    Ja, das habe ich jetzt auch verstanden. Und auch wenn ich meinen Beckenbodenmuskel ganz gut selbst kontrollieren kann, denke ich, dass da der Ansatz vielleicht ganz ähnlich mit dem ist, was auch die Vulvodynie-Patientinnen m.E. irgendwann wieder lernen müssen: Die Empfindungen, die sie in ihrer Intimzone haben, wieder richtig zuzuordnen, dass heißt langsam und behutsam merken, welche Berührung angenehm ist, welche nicht, etc. Denn die Nerven und die Haut in dieser Region können so überreizt sein, dass jede Berührung automatisch mit Schmerzen verbunden werden, das ist dann das sog. Schmerzegedächtnis.


    So, ich hoffe, mein Text war nicht zu wirr und ein bisschen erhellend für Dich. Und wie war es nun bei Dir genau? Du hattest Vaginismus und dadurch chronische Schmerzen entwickelt? Schreib mir mal, wo Du darüber geschrieben hast, ich bin grad ein bisschen unfähig, das zu finden...

    Hallo ihr lieben,


    jetzt muss ich auch mal was schreiben.


    Kann es nicht einfach sein, dass vulvodynie, hervorgerufen durch die vielen vergeblichen Salbenbehandlungen, eine Hautkrankheit ist. Nach Eiko Petersen die irritative Dermatits bzw. das Vulva-Ekzem? Wenn man dann nichts mehr an seine Haut ranlässt außer einer Fettpflege, die man abkann, ob Öl, Bepanthen oder Deumavan bzw. Vaseline und dann schaut, welche körperlichen Ursachen noch in Frage kommen, dann muss der Mist doch weggehen.


    Ich habe viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -Allergien. Seitdem ich das weiß und mich hypoallergen ernähere, geht es mir schon besser. Viele Tipps kann man sich auch von Neurodermitits-Seiten holen. Man muss immer weiter forschen, seinen Körper als ganzea sehen. Nachdem ich die Pille abgesetzt habe, stimmt mein Hormonhaushalt nicht mehr, ich merke Verschlechterungen während des Eisprungs, also forsche ich jetzt in dieser Richtung weiter. Und so langsam aber sicher muss dann doch die geschundene Haut abheilen können. Wichtig ist auch das positive Denken!


    Als ich den Beitrag von Smoothy22 gelesen habe, kamen mir auch die Tränen. :°( Ich bin mir sicher, irgendwann geht es uns wieder gut, siehe Andrea und Chanem @:)


    Viele Grüße

    Hi liebe Juligunde,


    es ist sicherlich eher eine Hautkrankheit, als eine Infektion, jedenfalls, wenn Pilze und Bakterien ausgeschlossen werden konnten. Das Problem ist nur, dass man sich durch den Juckreiz und das Brennen so "infiziert" fühlt und denkt, dass das Übel "von Innen" kommen muss.


    Ich habe auch immer gedacht, dass meine Haut wenn überhaupt sehr langsam würde regenerieren können, wenn ich dann erstmal die Ursache entdeckt hätte. Aber so war es bei mir nicht.


    Wie gesagt, als ich meine tägliche Ration Vitamin B Komplex verdoppelt hatte, ging es von heute auf morgen. Das Problem bei mir war zuvor, dass ich pflegende Cremes wie Deumavan als unangenehm empfand und deswegen auch nie kontinuierlich benutzt habe.


    Und Hautärzte sind leider auch nicht immer der Weisheit letzter Schluß, muss ich aus meiner Erfahrung sagen. Der eine hat mir Östrogenhaltige Cremes verschrieben, weil er meinte, meine Haut sei zu schlecht durchblutet. Und die andere antibakterielle Cremes und Sitzbäder... Beides sind meines Erachtens Eingriffe in das Gleichgewicht, die im Nachhinein mein Problem verschlimmert haben.


    Die Quintessenz ist wohl, die Haut mit all diesen Dingen in Ruhe zu lassen, so schwer das auch fällt... :)* :)* :)*

    hi vabene,

    Zitat

    Ich habe auch immer gedacht, dass meine Haut wenn überhaupt sehr langsam würde regenerieren können, wenn ich dann erstmal die Ursache entdeckt hätte. Aber so war es bei mir nicht.


    Wie gesagt, als ich meine tägliche Ration Vitamin B Komplex verdoppelt hatte, ging es von heute auf morgen.

    Aber da haben wir doch schon die ursache! du hattest einen vitamin b mangel. ob der nun zustande gekommen ist durch falsche ernährung oder die darmschleimhaut, die die vitamine aus der nahrung nicht resorbieren konnte, sei mal dahin gestellt. dadurch konnte diese dermatits entstehen und die vielen salben haben ihr den weg bereitet.


    bei mir ist es doch auch so: durch die unverträglichkeiten hatte ich eine atrophische darmschleimhaut, erkennbar an den sIgA- Wert im Stuhl. Dadurch hatte ich viele Vitaminmängel: Vit B6, B12, C und E. Ich nehme keinen Vit- B komplex, sondern die Vitamine einzeln, werde aber mal nach einem Komplex-Präperat fragen, danke dafür.


    Ich will damit ja nur sagen, dass es doch Ursachen gibt und es sich sehr lohnt, diese zu ergründen. Darm und Haut spielen eng zusammen, das steht auf jeder Neurodermitits-Seite! Und die Ernährung macht so viel aus, ob oxalatarm, histaminarm, hypoallergen oder iwe auch immer!


    Deswegen ist es nicht okay, nur die symptome mit cortison zu bekämpfen, sondern man muss sich mühevoll den ganzen stoffwechsel betrachten, es sind viele kleine einzelne Rädchen!!


    Schönen SonntagDir :)*

    @ juligunde

    ja okay, Du hast recht. Natürlich ist es wichtig, eine Ursache zu finden und nicht allein die Symptome zu behandeln.


    Ich wollte bloß betonen, dass auch wenn sich die Haut dort so schrecklich geschunden anfühlt, die Genesung nicht immer lange dauern muss. Und deswegen finde ich auch den Begriff Dermatitis irreführend, denn sie beschreibt ja eine Hautentzündung. Sicherlich ist dies bei manchen sogar als Spätfolge der Fall, aber in meinem persönlichen Fall konnten weder Gynäkologe noch Hautarzt irgendeine sichtbare Veränderung der Haut feststellen. Hautproben wurden allerdings Gott sei Dank nicht genommen.


    Die Vitamin B Komplex war bei mir der Schlüssel, in Verbindung mit sehr viel mehr Trinken. Das mit dem Vitamin B hat übrigens eine Ärztin aufs Geratewohl vorgeschlagen, ohne diesbezüglich ein Blutbild zu machen. Da habe ich wohl Glück gehabt!


    Aber auch bei den verschiedenen Präparaten gibt es Unterschiede, mir hilft das von Ratiopharm – eine Kapsel täglich. Da ich die Kapseln schwer schlucken konnte, habe ich mir ein Präparat in Drageeform gekauft. Es hatte ziemlich die gleiche Zusammensetzung, als ich es paar Tage nahm, kamen meine Beschwerden zurück. Erklären kann ich mir das nicht, aber es ist so. Seitdem nehme ich wieder die Kapseln, und alles ist wieder gut. Und inzwischen schaffe ich auch das Runterschlucken.


    Jedenfalls bin ich froh, dass mein Marathon nicht weitergehen musste. Ich weiß nicht, ob ich die Energie gehabt hätte, mich so in das Thema reinzuarbeiten...


    Liebe Grüße und viel Glück bei der Ursachenforschung @:)

    Ich bin neu hier, habe aber seit ca 6 Jahren die gleichen Probleme. Wurde ewig auf Pilze behandelt, aber nichts half, nicht einmal Tbl.


    Laut Dr Eiko Petersen, bei dem ich in meiner Verzweiflung auch war, ist es eine Kontaktdermatits. Es würde besser werden, aber es brauche seine Zeit und ich solle Deumavan benutzen, vor jeder Beanspruchung, vor jedem Toilettengang, vor dem Duschen. Ich habe mich daran gehalten. Es ist besser , aber nie ganz weg.


    Ich benutze Deumavan, Multigyn Flora Plus ( ca 2mal pro Woche) und wenn es ganz schlimm ist, Alfason Cresa (Cortison Slb.) Multigyn Flora Plus hilft mir ganz gut, vielleicht, weil es auch Vitamine erhält!


    Habe hier gelesen, dass ihr Vitamin-B-Tbl einnimmt, das werde ich jetzt auch probieren, denn manchmal bin ich völlig verzweifelt.


    Habt ihr noch mehr gute Tips? Denn es wäre schön, endlich wieder eine normale Schleimhaut zu haben.


    LG :)_

    Hallo blindes Schaaf

    Guck Dir mal die Liste von Andrea auf den Seiten 155 und 156 in diesem Faden an. Die fand ich sehr hilreich.


    Ansonsten sind mögliche Ursachen:


    der sog. Pudendusnerv,


    eine Histaminintoleranz,


    eine Progesterondominanz oder ein Mangel.


    Manchen hilft die Einnahme von neurologischen Medikamenten, weil man davon ausgeht, dass eine gestörte Nervenübertragung eine große Rolle spielt.


    Vieles davon findest Du auf den Vulvodynie-Seiten (wie zB http://vulvodynie.forumprofi.de/). Leider ist dort nicht sehr viel los im Moment. Aber es hilft manchmal schon, sich die einzelnen fälle durchzulesen, und Gemeinsamkeiten zu entdecken.


    Wichtig ist auch der Beckenbodenmuskel. Ich habe ihn immer sehr unter Kontrolle gehalten, und das hat zu einer Verschlimmerung meiner Beschwerden geführt. Zu dieser Thematik gibt es ein Buch von Claudia Amherd, ich habe es selbst noch nicht gelesen, aber spiele mit dem Gedanken, es mir zu kaufen.


    Ich wünsche Dir viel Glück und möchte Dich bestärken, selbst auf die Suche zu gehen. Die meisten, die diese Probleme überwunden haben, sind letzten Endes selbst auf die Lösung gekommen, weil ihnen niemand mehr weiter helfen konnte.


    Das ist zwar ein schweres Los aber es bedeutet eben nicht, dass die Diagnose Vulvodynie bzw. Vestibulitis ein Schicksalsschlag ist, dem man sich fügen muss.


    Also, alles Gute und Toi toi toi :)* :)* :)*

    an das blinde schaf!


    wie lange fettest du denn jetzt seit deiner petersen-diagnose?


    er schreibt in einem artikel über die dermatitis, dass sie eine erkrankung des immunsystems ist, geht aber nicht weiter darauf ein. ich habe auch in zwei telefongesprächen mit ihm keine weiteren angaben bekommen, was man alles noch probieren könnte. also hab ich mir selber geholfen bzw. bin noch dabei. wictig ist: hast du allergien? man kann zwar gut mal 4-6 wochen cetirizin nehmen, wenn du aber weiter nahrungsmittel zu dir nimmst, die bei dir z. b. eine immunspätreaktion auslösen, nützt das auch nur wenig. also darmbesiedlung im speziallabor klären lassen, allergie-tests machen, am besten eine vollblut-analyse, ob du nährstoffmängel hast und diese dann durch nahrungsergänzungsmittel ausgleichen. dann ist ein hormonstatus hilfreich, bin ich auch gerade dabei, mir das blut an 3 verschiedenen zyklustagen abnehmen zu lassen.


    wenn ich zusammenfassen sollte, was ich nun schon alles in erfahrung gebracht habe: bei einigen frauen dauert die heilung ein jahr, bei manchen auch mehr als das. ich muss mir selber immer wieder mut machen: seit februar habe ich nun schmerzen und scheuern zwischen den kleinen schamlippen und kann nicht laufen. im mai hatte ich einen derben rückschlag. von da ab gerechnet fette ich nun seit 4 monaten und merke jetzt ein mini-bißchen besserung. die haut fängt an zu jucken nach der ernährungsumstellung und darmsanierung. ferner habe ich meine parodontose behandeln lassen und gehe zur akupunktur und meditation. ich nehme vitamin b6, b 12, folsäure und zink, dazu basenpulver. es geht trotzdem langsam, aber psychisch geht es mit mir bergauf. manchmal hatte ich schlimme brennschübe, wenn ich senf oder kakao gegessen hatte. zum einsprung hin wird es schlimmer. manchmal bin ich immer noch sehr verzweifelt, aber es wird bestimmt weggehen, das sagen alle!!


    ich finde es so schlimm, dass meine frauenärztin mich nicht gewarnt hat und mir immer neue pilz-cremes aufgeschrieben hat und verschiedene milchsäure-zäpchen. ich mache mir immer große vorwürfe, dass ich das alles geschmiert habe mit dem ergebnis, dass man leben völlig aus den fugen geraten ist. aber jetzt fühle ich mich zum ersten mal auf dem heilungsweg und das liegt nur bei einem selbst, da kann einem niemand bei helfen. aber das forum bietet schon eine große unterstützung, finde ich.


    viele grüße @:)

    Hall Juligunde


    Ich creme seit einem Jahr immer fleißig mit Deumavan, habe eine Darmsanierung gemacht, aber die Beschwerden sind nicht ganz weg. Das mit der Nervenbeteiligung könnte ich mir vorstelle, denn ich habe Multiple Sklerose. Und somit natürlich auch Veränderungen der Myelin,( Nervenummandelung). :°( Aber ich kann mich trotzdem nicht damit abfinden, ständig diese Beschwerden zu haben. Denn diese beeinträchtigen mich im Moment mehr als die MS denn bis jetzt geht es mir hier noch ganz gut. Und außerdem haben ja viele Frauen in den Foren keine MS und trotzdem die gleichen Probleme.


    Liebe Grüße x:)

    Ich persönlich finde ja reines Nachtkerzenöl viel besser als Deumavan.... ;-) seit ich damit regelmäßig den äußeren Intimbereich pflege (ein paar Tropfen in die feuchte Haut massieren, reicht aus) ist meine Haut viel besser. Mein Dermatologe fand Deumavan auch nicht so toll...und ob Dr. Petersen da so objektiv ist.....???


    Vabenes Hinweis mit dem Beckenboden ist übrigens sehr wichtig!! Ein verspannter Beckenboden (was beim Großteil der Frauen mit Problemen im Intimbereich der Fall sein soll) kann das Brennen noch verstärken oder sogar auslösen!