Hallo Danie, hallo Tigerin,


    kann Euch in vieler Hinsicht nur zustimmen... Ich glaube auch, dass die Schulmedizin nicht wirklich weiterhilft... Vielleicht in manchen Fällen, aber eigentlich sind es nur Symptombekämpfungen die die Wurzel nicht erfassen... DAs was Du gesagt hast, Tigerin, mit dem Esoterisch, Alternativ... Ich finde das gar nicht so schlecht.. Wer sagt schließlich, dass das nicht gut ist...? Irgendwer hat vielleicht mal das Gerücht in die Welt gesetzt, dass das nichts Handfestes sei... der Meinung bin ich nicht... vielleicht auch nicht mehr... Mit der SChulmedizin hab ich ein für alle mal abgeschlossen, und werde mich jetzt nur noch Dingen widmen wie Akupunktur, homöopathie, biofeedback... auch Psychotherapie mit eventueller Hypnose... Ich hoffe da weiter zu kommen, die SChulmedizin hat es jedenfalls nicht gebracht...


    Momentan nehme ich nur Wund und Heilsalbe von Bübchen mit Lebertran und schon allein das hat soweit Besserung gebracht, dass es nur noch bei sehr starker Reizung schmerzt... Jedenfalls bin ich seit 4 Tagen relativ schmerzfrei... Ich will das noch nicht so richtig manifestieren, weil ich nicht glauben kann, dass mich nach 10 Jahren schmerz Bübchen Wund und Heilsalbe geheilt hat... Aber mal sehen... Abwarten und nicht so stark drauf konzentrieren... :o)


    Seid lieb gegrüßt


    Andrea

    ich muss zu meinem beitrag noch sagen, dass ich nie vulvodynie hatte sondern die entzündung war IN der scheide, und somit hatte ich auch "nur" schmerzen beim sex.


    an andrea: mit "esoterisch" meinte ich ja nur, dass leider viele menschen nicht glauben, dass ernährung so viel ausmachen kann und dann die menschen, die sich bewus´st gesund ernähren und im nioaden und resormhaus einkaufen, als esoterisch und alternativ abtun. dabei sind ernährung und lebensweise alles. wie gesagt, wieso sollten unsere körper gesund sein, wenn sie nicht genug vitamine und nährstoffe bekommen? diese art und weise braucht halt viel geduld, dafür ist es aber nachhaltig und schützt dich auch vor weiteren krankheiten.


    mit derschulmedizin habe ich auch schon lange abgeschlossen, schliesslich hat die mien proble erst verschlimmert.


    schön dass es dir auch endlich besser geht *tock tock tock* :-)

    endlich wieder kadefungin

    so, nun steht mal wieder fest, ich hab nen pilz. ich dachte (hatte gehofft) der neue arzt würde sich vielleicht mehr damit beschäftigen (wie kam ich nur darauf?), aber weit gefehlt. ein rezept für kadefungin, na toll, hat ich doch schon oft genug. meinen freund mitbehandeln? is nicht nötig... (???)


    den mund untersuchen wegen oralverkehr? auch nich nötig...


    dazu fällt mir eigentlich nix mehr ein...


    jedenfalls hab ich meinem freund die creme selber verschrieben, d.h. er benutzt sie einfach mit, hatte ich ja vor 3 jahren mit dem alten mann auch schon gemacht (auf ärztlichen rat hin), also kanns ja kaum schaden....


    nun versucht mal in der apotheke (den scheiß mußte ich auch noch komplett selber zahlen, was is das fürn system, kann man sich rezept auch sparen...) ein mittel für den mund zu kriegen...


    "das gibts nur auf rezept und ist abhängig davon, welcher pilz es ist", toll, danke auch...


    nun nochmal zum arzt rennen? keine lust ehrlich gesagt, aber ich hab ja morgen termin im krankenhaus zum dopplerultraschall, da werd ich mir wenn ich wen kompetentes sehe mal ne untersuchung erfragen, sowohl unten als auch oben. hoffentlich krieg ich da ne koplettlösung für diesen pilz, keinen bock mich nochmal oral anzustecken...


    naja, wenn ich diesen pilz hinter mir habe, werd ich mich auch mal nach ner ganzheitlichen lösung umsehen, die eine homöopathin hat mich ja wegen terminschwierigkeiten abgewiesen, aber mir jemand anders empfohlen, mal schauen was der dann sagt...


    aber erstmal den pilz weg, ich halt euch auf dem laufenden...

    1. Alter


    20


    2. Größe und Statur (Untergewicht, Übergewicht, sehr schlank, zerbrechlich oder eher vollschlank und robust)


    Untergewicht, ist aber genetisch bedingt


    3. wie lange habt Ihr schon die Beschwerden?


    3jahre


    4. Wo genau könnt Ihr diese lokalisieren?


    scheide innen


    5. Gibt es eine auffällige Hautveränderung an der schmerzenden Stelle? Rötung usw.?


    kann innen nichts sehen und tut so weh, dass ich lieber in ruhe lasse


    6. Sind die Beschwerden permanent oder werden sie nur durch Reizung ausgelöst? Wann wird es besser, schlechter? morgens, abends, Sex, Toilette, Anfassen, Regel...


    nach dem sex, aber nur wenn er in mir gekommen ist


    7. Leidet Ihr an sonstigen Hautkrankheiten? Neurodermitis, trockene Haut, Allergien..


    schuppende, trockene Haut an kopf, beinen und lippen(Mund)


    8. Seid Ihr sehr schmerzempfindlich? Und bekommt Ihr schnell blaue Flecken?


    normal würde ich sagen


    9. Habt Ihr Immunschwächen? Sprich seid Ihr oft krank?


    bin psychosomatikerin


    10. Habt Ihr Magenprobleme? Wenn ja, wann und wie oft?


    nee


    11. Ist Euer Zahnfleisch desöfteren wund oder entzündet?


    nee


    12. Seid Ihr kälteempfindlich?


    ich frier sommer wie winter


    13. Habt Ihr Venenbeschwerden? Sprich Krampfadern oder schwere Beine?


    nur schwwere beine nach dem arbeiten in disco


    14. Was ist bei Euch schon alles diagnostiziert worden? Sprich was ist bei Euch schon untersucht, gefunden oder ausgeschlossen worden? Bei welchen Fachärzten ward Ihr schon? Und welche Behandlungen habt Ihr schon über Euch ergehen lassen? Wenn es geht in Stichpunkten.


    Pilz, entzündung ausgeschlossen


    PH_wert wird untersucht


    15. Gibt es sonstige Krankheiten oder Beschwerden, die Ihr habt, ich aber hier nicht aufgeführt habe?


    nein


    16. Seid Ihr eher zerbrechlich und leicht überfordert, weinerlich oder wirft Euch so schnell nichts aus der Bahn?


    heulsuse


    17. Wie wirken sich die Beschwerden auf Euer Sexleben aus? Verbindet Ihr schon Sex mit Schmerz?


    hab ich mal, da ich aber mittlerweile bemerkt habe, dass ich nur schmerzen habe, wenn er in mir kommt, lassen wir das-also rausziehen und schmerzen sind weg. D.h. Sex= wieder schön


    18. Hattet Ihr in Eurer Kindheit irgendwelche schlimmen Erfahrungen? Scheidung der Eltern etc...


    nein


    19. Habt Ihr viel Stress? Und wie schlägt sich der bei Euch nieder? Unwohlsein, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen...


    manchmal stress manchmal nicht, von daher kann ich das als faktor definitiv ausschließen


    20. Eßt Ihr regelmäßig und trinkt Ihr genug?


    esse über ganzen Tag verteilt, nicht direkt regelmäßig


    trinke zu wenig 1/2-1L


    21. Seid Ihr die Einzigsten in Eurer Familie die solche Beschwerden haben oder hatten?


    Hab ehrlich gesagt nicht nachgefragt


    22. Habt Ihr anormalen Ausfluss? Farbe, Beschaffenheit...


    nein


    23. Schwitzt Ihr sehr stark? Gibt es gar Verfärbungen in der Kleidung?


    wenn mir kalt ist, ein Phänomen, das ich bis jetzt mit niemandem teile


    24. Habt Ihr auch Schmerzen beim oder nach dem Stuhlgang? Verspürt Ihr da ein Brennen am After?


    wenns sehr hart ist, aber das ist doch normal oder?


    25. Brennt es auch beim Urinieren?


    nur nach dem Sex, wenn ich dieses Brennen habe


    26. Benutzt Ihr Tampons oder Slipeinlagen?


    Tampons, binden und Slipeinlagen sind unbequem und eklig- no way


    27. Habt Ihr eine trockene Scheide?


    nein


    28. Wie wascht Ihr Euch? Nur mit Wasser? Seife? Macht Ihr Schaum ins Badewasser?


    wasser, schaum im badewasser


    29. Tragt Ihr Synthetikunterwäsche oder Baumwolle?


    beides, aber überwiegend synthetik

    ein paar Infos zum Thema...

    *IC ist nicht selten mit anderen Erkrankungen verbunden*


    *wie Vulvodynie und Fybromalagie*


    Informationen zu diesen Erkrankungen lesen Sie hier; Übersetzungen von


    Corinna Annas, ICA-Deutschland - Landesbeauftragte für


    Nordrhein-Westfahlen aus dem Vulva-Schmerz-Rundbrief


    *Inhalt:*


    * Symptome von Schmerzen der äußeren weiblichen Geschlechtsteile


    (Vulva-Schmerzen)


    * Behandlungsmethoden und Ratschläge


    * Fakten der Vulva-Schmerz-Stiftung (kurz "VPF" genannt, Abkürzung


    für "Vulvar Pain Foundation")


    Eine Vielzahl von Symptomen ist mit dem verbunden, was als "Vulvodynia"


    bekannt ist. Wenn man es von seinen griechischen Wurzeln her übersetzt,


    bedeutet Vulvodynie "Vulva-Schmerzen" (= Schmerzen der äußeren


    weiblichen Geschlechtsteile). Es bezieht sich auf eine bestimmte Art von


    Vulva-Schmerzen.


    Frauen mit diesem Körperzustand haben oft verallgemeinerte Schmerzen und


    Unbehagen der Haut der äußeren weiblichen Genitalien. Diese umfassen


    Schmerzen und/oder Jucken, Reizungen, Ausdörrung, Trockenheit,


    Schwellung und ziehende Empfindungen, die sich über die ganze Haut der


    äußeren weiblichen Genitalien erstrecken oder nur über bestimmte Teile


    davon, darüber hinaus in der Mastdarmhaut oder in der Haut des Afters.


    Überempfindlichkeit entlang der Kante der kleinen Schamlippen, die das


    Gehen schwierig macht, ist üblich. Auch Schmerzen oder Unbehagen bei


    Berührung oder Ziehen an den Schamhaaren ist üblich. Einige Frauen


    können aus diesen Gründen sogar keine Unterwäsche tragen. Oft kommen


    Jucken und Reizungen in den Furchen zwischen den großen und kleinen


    Schamlippen vor. Manchmal ist die Klitoris schmerzhaft oder


    überempfindlich und manchmal schießen Schmerzen von der Klitoris aus den


    Unterleib hinauf.


    Der Vulvodynie-Schmerz ist typischerweise ein brennender Schmerz, der


    üblicherweise in erster Linie als Reaktion auf Druck oder Streckung


    vorkommt. Jedoch kann auch zurückbleibender Schmerz vorkommen und


    manchmal wird der Schmerz ständig erlebt. "Vestibulitis" ist eine


    Sonderform der Vulva-Schmerzen. Der Begriff bezieht sich auf Schmerzen


    im "Vorhof" oder Eingang der weiblichen Scheide. Der Vorhof ist ein oval


    geformtes Gebiet, das von dem hinteren Ende der Scheidenöffnung bis


    gerade unter die Klitoris geht und die Öffnungen der Scheide und der


    Harnröhre umfasst.


    Einige, aber nicht alle Frauen mit Vestibulitis haben Schmerzen beim Sex


    (Dyspareunie). Die Schmerzen können möglicherweise nur beim


    Geschlechtsverkehr verspürt werden, beim Einführen oder Tragen von


    Tampons und/oder beim Sitzen. Üblicherweise kommen die Schmerzen von


    Entzündung in den Drüsen um die Öffnung der Scheide herum. Viele Frauen


    mit Vestibulitis erleben einen tiefen, bohrenden oder durchdringenden


    Schmerz in den Drüsen des Vorhofs und manchmal willkürliche/ziellose


    Stichschmerzen.


    Viele Frauen mit Vulva-Schmerzen haben auch urologische Symptome


    irgendeinen Grades. Sie können so geringfügig sein, dass sie nur


    häufiger während der Nacht aufstehen müssen. Jedoch sind häufige


    Blasenentzündungs-Attacken, ständiger Harndrang und häufiges


    Wasserlassen und sogar Interstitielle Cystitis üblich.


    Andere Schmerzen, die von Frauen mit Vulva-Schmerzen erlebt werden,


    umfassen brennende Schmerzen über die Schamlinie hinaus, stechende


    Schmerzen durch Gesäß oder (Ober-)Schenkel und Schmerz oder Taubheit in


    anderen Teilen des Körpers.


    Vulva-Schmerzen sind ein Teil einer multidimensional zusammenhängenden


    Gewebestörung, die Hunderttausende von Frauen befällt. Es gibt eine


    steigende Zahl von Beweismaterial, dass Fibromyalgie, Interstitielle


    Cystitis, das "Reizbare-Eingeweide-Syndrom" und Vulva-Schmerzen


    verschiedene Äußerungen derselben zugrunde liegenden Krankheit sein könnten.


    *Ein bisschen Hintergrund*


    Vulva-Schmerzen sind nicht neu. (Die Vulva ist die Haut der äußeren


    Genitalien von Frauen.) Vor über 100 Jahren beschrieben Pioniere der


    Frauenheilkunde sie als "übermäßige Empfindlichkeit von Nerven, die die


    Schleimhaut versorgen." Sie warnten, dass eine Operation sie nicht


    heilen würde. "Das empfindliche Gewebe ist herausgeschnitten worden und


    für eine Zeit wurde eine Erleichterung erreicht, die übersteigerte


    Empfindlichkeit kam jedoch wie vor der Operation zurück." - Dr. A. J. C.


    Skene, Abhandlung über Frauenkrankheiten, 1889.


    "Das operative Herausschneiden der Vulva (Vulvektomie) half nicht. Im


    nächsten Monat kam es alles (Schmerzen, Jucken und Brennen während des


    Geschlechtsverkehrs seit 25 Jahren) zurück." - Brief an die


    Vulva-Schmerz-Stiftung, 1997


    Moderne Kliniker haben bestätigt, dass Vulva-Schmerzen, Brennen und


    Dyspareunie (schmerzhafter Sex) sich oft Versuchen einer spezifischen


    Diagnose widersetzen. Sie haben den Vorhof der äußeren weiblichen


    Genitalien als eine Ursprungsstelle vieler Beschwerden identifiziert.


    Viele Begriffe sind benutzt worden, um anhaltendes Brennen und


    Empfindlichkeit der Haut der äußeren weiblichen Geschlechtsteile zu


    beschreiben, die nicht durch eine identifizierbare Infektion verursacht


    werden. Diese Begriffe umfassen: Vulva-Dystrophie, Vestibular-Adenitis,


    Focal-Vulvitis, erythematöse Vulvitis en Plaques, Vulvar Vestibulitis


    und das "Brennende-Vulva-Syndrom". Vulva-Schmerzen sind auch ein


    Anfangssymptom von solch dürftig erforschten und behandelten Krankheiten


    wie Lichen Sklerosus, Lichen Planus, Sjögren-Syndrom und Paget-Krankheit.


    Der Name "Vulvodynie" (Griechisch für "Vulva-Schmerzen") wurde in den


    1980er-Jahren als "Regenschirm-Begriff" für alle Vulva-Krankheiten


    geprägt, einschließlich Infektionen und Scheidenschrumpfung in der


    Menopause (= das Aufhören der Monatsblutung in den Wechseljahren der


    Frau), Krankheiten, die bekannte Ursachen (Ätiologien) haben und


    behandelbar sind. Jedoch wird "Vulvodynie" auch benutzt, um sich auf


    "eine bestimmte Krankheit unbekannter Ätiologie" zu beziehen, mit großer


    sich daraus ergebender Verwirrung


    *Symptome*


    Die medizinische Literatur konzentriert sich fast ausschließlich auf


    schmerzhaften Sex als das erste sich zeigende Symptom von


    Vulva-Schmerzen. Im wirklichen Leben berichten Frauen, die die Störung


    haben, von einer vielschichtigen Anordnung körperlicher Symptome: von


    juckenden, reizenden, brennenden und stechenden Schmerzen bis hin zu


    Überempfindlichkeit und Gefühlen von Trockenheit oder Schwellung überall


    in der Haut der äußeren weiblichen Geschlechtsteile - einschließlich des


    Scheideneinganges, des Vorhofs, der kleinen und großen Schamlippen und


    der Klitoris.


    Einige Frauen sind z. B. nicht in der Lage, Unterwäsche,


    maßgeschneiderte Hosen oder Jeans zu tragen, da Stoff, der die Haut und


    die Schamhaare berührt oder daran zieht, unangenehm oder ausgesprochen


    schmerzhaft ist. Andere können wegen der Überempfindlichkeit und den


    Schmerzen kaum gleichmäßig / ausgeglichen gehen.


    Eine Teilmenge der Symptome, die sich anatomisch auf den Scheidenvorhof


    beschränkt und schmerzhafter Sex, sind mit "Vulvar Vestibulitis"


    bezeichnet worden. Der Vorhof ist ein ovales Gebiet, das die Öffnungen


    der Harnröhre und der Scheide umfasst. Tatsächlich erleben viele Frauen


    schlimme Schmerzen im Drüsengewebe in der Nähe der Öffnungen der Scheide


    und Harnröhre, die sexuellen Geschlechtsverkehr oder Sitzen unerträglich


    machen können. Üblicherweise werden jedoch Symptome im Gebiet des


    Vorhofs von Symptomen an anderen Stellen begleitet und manche Frauen,


    die Schmerzen im Vorhofgewebe haben, können trotzdem angenehmen


    Geschlechtsverkehr haben.


    Dennoch leiden sexuelle und eheliche Beziehungen fast ausnahmslos unter


    der Krankheit. Chronische Schmerzen jeder Art vermindern sexuelles


    Verlangen und verursachen Depressionen. In Zeiten des


    Gesamtfunktionierens verblasst der Verlust an sexueller Aktivität neben


    den Bedürfnissen von Frauen, ganz einfach zu sitzen, zu gehen, zu


    denken, zu schlafen, für ihre Kinder zu sorgen und den Lebensunterhalt


    zu verdienen.


    Bei der visuellen Untersuchung sieht die Haut der äußeren


    Geschlechtsteile von Vulva-Schmerz-Erkrankten typischerweise vollständig


    normal aus, besonders für das ungeübte Auge. Kaum wahrnehmbare rote


    Punkte/Flecken bei der Untersuchung mit einem Kolposkop (Hautmikroskop)


    sind als Wucherung von Blutgefäßen enthüllt worden. In einigen Fällen


    ist das Gebiet hoch entzündet, mit Rissen oder "Papier-Schnitten" in der


    Haut. Gelegentlich werden ätzende, hoch entzündete Reizungen gesehen.


    Die Gewebeuntersuchung variiert in den Einzelheiten. Jedoch ist ein


    allgemeiner Befund bei Frauen, die Vulva-Schmerzen haben, chronische


    Entzündung, von Pathologen oft als "leicht" bezeichnet.

    weiter gehts..

    *Behandlungen, die ausprobiert wurden*


    Eine Vielzahl von operativen und medikamentösen Behandlungen (Steroide,


    Antibiotika, Antipilz- und Antivirus-Medikamente) sind ausprobiert


    worden - mit wenig Erfolg. Frauen wurden ebenfalls erfolglos mit


    ätzenden örtlichen Wirkstoffen für das menschliche Papillomavirus (HPV),


    ein Virus, das Warzen verursacht, behandelt. Diese ungeeigneten


    Wirkstoffe verursachen nur verstärktes Brennen, Schmerzen und Eiterung;


    tatsächlich können solche chemischen Brandwunden den Ausbruch von


    Vulva-Schmerzen bei dafür anfälligen Personen bewirken. Es gibt wie auch


    immer keinen Beweis, dass das menschliche Papillomavirus HPV


    Vulva-Schmerzen (oder irgendwelche anderen Schmerzen) verursacht.


    Verschiedene Schmerzmanagement-Therapien und lindernde Medikamente für


    chronische Schmerzen, wie z. B. trizyklische Antidepressiva,


    Anti-Anfall-Medikamente, Nervenblocker und Capsaicin, sind auch


    ausprobiert worden, aber sie bringen im allgemeinen bestenfalls nur


    unzureichende oder vorübergehende Erleichterung.


    *Patienten-Anwaltschaft*


    Wie bei anderen verwirrenden Krankheiten, bei denen die Patienten


    dürftig behandelt wurden, geschah das Unvermeidliche. 1992 nahmen Frauen


    das Problem in ihre eigenen Hände: sie bildeten eine Basisorganisation,


    die Vulva-Schmerz-Stiftung, um ihre Isolation zu beenden, zuverlässige


    Informationen über die Wirksamkeit von Behandlungen zu verbreiten und


    die wissenschaftliche Forschung zu fördern, um die Wurzeln dieser


    chronischen, schwächenden Störung zu bestimmen.


    1992 verbanden sie sich mit dem biomedizinischen


    Forschungswissenschaftler Dr. ph. Clive C. Solomons, früherer


    Forschungsdirektor des Gesundheitswissen-schaftlichen Zentrums der


    Universität von Colorado in Denver, Colorado. Er hatte die Biochemie von


    Frauen, die Vulva-Schmerzen hatten, sechs Jahre lang studiert und hatte


    1991 eine repräsentative Fallstudie veröffentlicht. Er hatte außerdem


    die Anfänge einer wirksamen, wissenschaftlich begründeten Behandlung


    entwickelt.


    Die darauf folgende wissenschaftliche Zusammenarbeit, zusammen mit einer


    Explosion von Publicity (The New York Times, Voice of America = Stimme


    von Amerika, usw.), katapultierte die Organisation in nationale und


    internationale Anerkennung. Während der letzten fünf Jahre haben mehr


    als 25.000 Frauen, die Vulva-Schmerzen haben, mit der Stiftung Kontakt


    aufgenommen, was eine Lawine an unentbehrlichen anekdotischen (=


    persönliche Einzelfälle betreffenden) Informationen verschaffte.


    Die Vulva-Schmerz-Stiftung hat viele erfahrene Kliniker und


    interessierte verbündete im Gesundheitswesen Berufstätige angezogen, die


    mit ihr zusammen begonnen haben, die Herausforderung anzunehmen, die


    durch diese Störung vorliegt. Dies ist das, was sie erfahren haben, als


    Frauen in Selbsthilfegruppen, 6 regionalen Forschungsseminaren und


    Projekten, die die bisherige Forschung begutachteten, zusammenkamen.


    *Verwandte Störungen*


    Viele Frauen mit Vulva-Schmerz-Symptomen berichten auch von urologischen


    Symptomen: Harndranggefühl und häufiges Wasserlassen, Brennen von Blase


    oder Harnröhre und rote Blutzellen im Urin ohne Vorliegen einer


    Infektion. Diese Konstellation urologischer Symptome passt auch zu der


    Diagnose von Intersti-tieller Cystitis (IC).


    Andere typischerweise berichtete Symptome umfassen Mastdarmjucken und


    -brennen und häufige Eingeweidebewegungen verbunden mit dem


    "Reizbare-Eingeweide-Syndrom",


    "Brennender-Mund-und-brennende-Zunge-Syndrom" und trockenen Augen und


    Mund verbunden mit dem Sjögren-Syndrom.


    Eine andere Störung, die bei Frauen, die Vulva-Schmerzen haben, häufig


    diagnostiziert wird, ist Fibromyalgie (früher als "Fibrositis" bekannt).


    Fibromyalgie wird durch zarte, gereizte, steife Muskeln charakterisiert


    und wird üblicherweise von chronischer Müdigkeit und einer Kaskade von


    "gefüllter Leib"-Symptomen begleitet, die mit denen übereinstimmen, die


    von Vulva-Schmerz-Erkrankten berichtet werden. Sinusitis, Kopfschmerzen,


    Allergien und chemische Empfindlichkeiten werden von


    Fibromyalgie-Erkrankten und Vulva-Schmerz-Erkrankten gleichermaßen


    berichtet.


    Somit ist es nicht überraschend, dass die medizinische Literatur voll


    ist von Hinweisen auf übertriebene "Somatisierungen" (= körperliche


    Äußerungen seelischer Vorgänge) durch Frauen, die Vulva-Schmerzen haben.


    Seit dem Anbruch der Freud'schen Psychologie ist schmerzhafter Sex auf


    Hysterie zurückgeführt worden (Hysterie = auf psychotischer Grundlage


    beruhende oder aus starken Gemütserregungen entstehende, abnorme


    seelische Verhaltensweise mit vielfachen Symptomen ohne genau


    umschriebenes Krankheitsbild). Tausende von Frauen berichten, dass ihnen


    von Klinikern gesagt wurde, dass der Schmerz "ganz in ihrem Kopf" sei


    und dass keine weitere Untersuchung stattfand. Neuere Forschungen , die


    besondere Cytokine (= schmerzproduzierende Zellen) in der Haut der


    äußeren Geschlechtsteile von Frauen mit Vulvar Vestibulitis


    identifiziert haben, sollten diese Beschuldigung - endlich - zum


    Verstummen bringen.


    *Vorkommen von Vulva-Schmerzen*


    Obwohl keine epidemiologischen Studien in Verbindung mit Vulva-Schmerzen


    durchgeführt worden sind, sind die 25.000 Frauen, die mit der


    Vulva-Schmerz-Stiftung kommuniziert haben, ein Hinweis auf die


    Häufigkeit der Störung. Sie werden als die "Spitze des Eisbergs"


    betrachtet. Eine konservative Schätzung ist, dass allein in den USA eine


    Viertelmillion Frauen an dieser Krankheit leiden. Mehrere Studien über


    schmerzhaften Sex in der allgemeinen weiblichen Bevölkerung fanden


    heraus, dass 15% von Schmerzen oder Unbehagen irgendeinen Grades an


    ihrer Scheidenöffnung während ihres ganzen sexuellen Lebens berichteten.


    *Alter des Ausbruchs*


    Obwohl Studien darauf hindeuten, dass 25 das durchschnittliche Alter für


    den Ausbruch von Vulva-Schmerzen ist, reicht die Bandbreite vom Alter


    von 2 Jahren bis zum Alter von 91 Jahren. Obwohl einige Frauen


    berichten, dass die Schmerzen plötzlich begannen, enthüllen


    Tiefeninterviews gewöhnlich, dass die Symptome sich über Zeit entwickelten.


    *Vererbung*


    Einige kleine Studien bemerken, dass 99% der Frauen mit Vulva-Schmerzen


    Kaukasier sind und Kliniker berichten einen allgemeinen Eindruck von


    hellhäutigen Frauen. Diese Charakteristik hat viele dazu gebracht, die


    Möglichkeit einer genetischen Verbindung in Erwägung zu ziehen.


    *Hefe-Infektionen*


    Vulva-Schmerzen neigen dazu, von verschiedenen Vorkommnissen,


    insbesondere Hefe(Candida)-Infektionen, ausgelöst zu werden. Die Studien


    unterscheiden jedoch nicht die Hefe-Infektionen, die durch Labortests


    (Scheidenkulturen) diagnostiziert wurden, von jenen, die aufgrund der


    Symptome diagnostiziert und auf Erfahrungswissen beruhend behandelt


    wurden eine weit verbreitete gynäkologische Vorgehensweise. Die Symptome


    einer Hefe-Infektion und das Aufflackern von Vulva-Schmerzen imitieren


    einander fast identisch.


    *Was funktioniert?*


    Auf der Grundlage tausender Berichte aus erster Hand die Frauen während


    der letzten fünf Jahre der Vulva-Schmerz-Stiftung gaben, hat sich eine


    ungeordnete Menge hauptsächlich wirksamer Behandlungen gezeigt. Dies


    sind "Wenig-Oxalat"-Behandlung, NAG (N-Acetyl-Glukosamin)-Behandlung,


    örtliche Östrogen-Behandlung, Rehabilitation der Beckenbodenmuskulatur


    mit Biofeedback und Guaifenesin. Auch das Vermeiden schädlicher


    Behandlungen und die Nutzung natürlicher, praktischer Maßnahmen


    verringern Schmerzen und Unbehagen und helfen dem Heilungsprozess.


    *Zu vermeidende Behandlungen*


    * Alkohol-Injektionen


    * Laser-Operationen und schneidende Operationen


    * Nervenblocker und Nervenentfernungen


    * Podophyllin, Flourourcil (5FU, Efudex), trichloracetische Säure (TCA)


    * die meisten medizinischen Cremes, insbesondere kortisonartige Cremes


    *Praktische Maßnahmen, um Vulva-Schmerzen zu verringern*


    * Baden Sie (Sitzbad oder Badewanne) mehrmals pro Tag in lauwarmem,


    klaren Wasser oder fügen Sie Fertig-Hafermehl, Backsoda/Natron


    oder Aveeno hinzu oder benutzen Sie durchgezogenes Teewasser.


    * Spülen Sie die Haut der äußeren Geschlechtsteile nach jedem


    Harnlassen, indem Sie eine Spritzflasche, ein Bidet oder einen


    Duschkopf benutzen.


    * Spülen Sie alle Waschmittel aus der Unterwäsche, indem Sie sie


    wiederholt nur mit klarem Wasser durch den Waschzyklus schicken.


    * Benutzen Sie keinen Weichspüler in Waschmaschine oder Trockner.


    * Benutzen Sie Kompressen (= feuchte Umschläge) mit Hafermehl,


    Aveeno oder feuchte Teebeuteln zweimal oder öfter pro Tag 5-10


    Minuten lang.


    * Benutzen Sie Vitamin E-Öl mehrmals täglich oder nach jedem Harnlassen.


    * Benutzen Sie Pflanzenöl als Gleitmittel beim Geschlechtsverkehr.


    * Benutzen Sie Monatsbinden oder Tampons aus 100% Baumwolle oder


    Rollen aus reiner Baumwolle anstatt kommerzieller Binden und Tampons.


    * Tragen Sie Unterwäsche aus 100% Baumwolle und Strümpfe, keine


    Strumpfhosen.


    * Schwimmen Sie nicht in Schwimmbädern mit gechlortem Wasser oder


    heißen Wannen.


    * Vermeiden Sie Schimmel, Pilzbefall und Formaldehyd (in Teppichen,


    Isoliermaterial, Laboratorien).

    noch mehr infos

    "Die Forschung, die benötigt wird, um tiefer in die


    Grundlagenwissenschaft von Vulva-Schmerzen und damit verbundenen


    Krankheiten einzudringen, ist komplex und ziemlich teuer durchzuführen.


    Es verbleibt den medizinischen und wissenschaftlichen Gesellschaften und


    einer Masse von Patientenanwaltschaft-Organisationen, ihre Energien und


    Hilfsmittel in einen Topf zu werfen, um angemessenes Kapital für die


    Forschung zu sichern. Das ist sowohl die Herausforderung als auch das


    Versprechen der Zukunft."


    nach oben < http://www.ica-ev.de/ic_begleiterkrankungen.htm#top>*nach oben*


    *"Wenig-Oxalat-Behandlung"*


    *Dr. ph. Clive Solomons, F.A.I.C.*


    1986 begann ich als biomedizinischer Forschungsberater mit einer Frau,


    die Vulva-Schmerzen hatte, im Labor zu arbeiten. Wir entdeckten, dass


    sie zu bestimmten Tageszeiten höhere als die normalen Konzentrationen an


    Oxalat im Urin ausschied.


    Es war Wissenschaftlern seit langem bekannt, dass Oxalat ein Reizstoff


    ist, der die Freigabe von Histamin und Brennen in Gewebe verursachen


    kann. Setzt man jedoch gesunde Haut und Nerven Oxalat aus, hat das keine


    Schmerzen zur Folge.


    *Schmerzmuster*


    Ich begann mit anderen Frauen zu arbeiten, indem ich ihren Urin jedes


    Mal untersuchte, wenn sie während eines Zeitraumes von 24 Stunden


    natürlich Harn ließen, oft über aufeinander folgende Tage, Wochen oder


    Monate. Die Laboranalysen offenbarten, dass sie jeden Tag zu gleichen


    Zeiten vorhersagbare Aufwallungen oder Höchstwerte der


    Oxalat-Ausscheidung aufwiesen und dass diese Höchstwerte oft mit der


    Intensität des berichteten Schmerzes in Beziehung standen. Das Muster


    jeder Frau blieb beständig, aber das Muster variierte von Person zu Person.


    Diese Erscheinung von Dauerhaftigkeit oder Timing hat sich für die fast


    2000 Frauen bewahrheitet, die während unseres ein Jahrzehnt dauernden


    Forschungsprogramms, das jetzt "Das Schmerz-Projekt" genannt wurde,


    getestet wurden. Alle hatten zur Zeit der Untersuchungen


    Vulva-Schmerzen, oft zusammen mit Harndrang und häufigem Wasserlassen,


    Mastdarmjucken oder brennen, reizbaren Eingeweiden, Muskel- und


    Gelenkschmerzen und/oder "brennender Mund und Zunge" - Symptomen. Etwa


    25% der Projektteilnehmer haben von ähnlichen Symptomen bei Verwandten


    berichtet. Dieser Grad familiären Vorkommens weist auf einen möglichen


    genetischen Defekt hin und einige Mütter, Töchter, Zwillingsschwestern


    und andere Verwandte haben ebenfalls anormale Oxalat-Profile im Urin


    offenbart, als sie getestet wurden.


    *Oxalate in der Nahrung*


    Oxalat ist eine chemische Substanz, die man gewöhnlich in


    Nahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft (z. B. Spinat, Rüben,


    Weizenhülsen, Erdnüsse, Schokolade und Tee) findet. Seit mehreren Jahren


    ist jetzt zur Behandlung von Nierensteinen und anderen, die Nieren


    betreffenden Störungen, bei denen Hyperoxalurie (= übermäßige Mengen von


    Oxalat im Urin) ein Faktor ist, eine Diät angewendet worden, die


    Nahrungsmittel und Getränke mit hohem Oxalatgehalt vermeidet.


    Somit erschien es für Frauen mit periodischer Hyperoxalurie und


    Vulvodynie logisch, als ersten Weg eine "Wenig-Oxalat-Diät"


    auszuprobieren und ein paar Frauen empfanden allein durch die Diät eine


    Schmerzverringerung. Zur optimalen Genesung ist es jedoch gewöhnlich


    notwendig, die Diät mit zusätzlicher Behandlung zu kombinieren.


    Die Stoffwechsel-Abweichung, die die Schmerzen verursacht, scheint


    innerlich zu sein. Die Menge an Oxalat, die sich im Urin zeigt, wird


    nicht nur durch die Nahrungsaufnahme von Oxalat bestimmt, sondern auch


    durch Erniedrigung von Mikroben in den Eingeweiden,


    Eingeweidedurchlässigkeit, endogene (innere) Synthese im Körper durch


    die Leber und andere Gewebe und den Umgang der Nieren mit Oxalat. Somit


    gibt der Verzehr von Nahrungsmitteln und Getränken mit hohem


    Oxalatgehalt lediglich noch mehr Öl aufs Feuer.


    *Citrat und Ox-Aufsauger*


    Calciumcitrat, eine Zusammensetzung, die zur Behandlung von


    Hyperoxalurie bekannt ist, ist von den meisten Frauen in dem


    Forschungsprojekt ausprobiert worden. Citrat hat eine chemische


    Struktur, die der von Oxalat ähnelt und konkurriert mit ihm in den


    Geweben. Über Zeit, gewöhnlich 3 Monate bis ein Jahr oder so, haben


    Citrat und Diät zusammen bei 70% der Frauen, die mir regelmäßig


    berichtet haben, eine allmähliche Schmerzverringerung erreicht.


    Zusätzlich zu einer Wenig-Oxalat-Diät und Calciumcitrat hat


    Ox-Aufsauger, eine Substanz, die Oxalat im Darm aufsaugt, bei vielen


    Frauen eine weitere Symptomverringerung bewirkt.


    Während dieses großen, ausgedehnten Forschungsversuchs, fanden wir


    heraus, dass etwa 66% der Frauen eine größere Schmerzverringerung


    verspüren, wenn sie Citrat vor den täglichen Oxalat-Aufwallungen im


    Voraus einnehmen, als wenn sie es nach einem willkürlichen Zeitplan


    nehmen. Wir fanden auch heraus, dass Variationen der Dosis die Schmerzen


    in verschiedenen Phasen der Behandlung steigern oder verringern können.


    Daher besteht die Notwendigkeit einer individuellen Festsetzung. Leider


    gibt es kein "eine Dosierung passt zu allen" beim Management von


    Vulva-Schmerzen.


    *N-Acetyl-Glukosamin (NAG)-Behandlung*


    1995 entdeckte ich, dass N-Acetyl-Glukosamin (NAG), ein Aminozucker,


    eine weitere Reduzierung sowohl von Vulva-Schmerzen als auch von


    Fibromyalgie-Symptomen bewirken konnte. Später begaben wir uns auf eine


    Forschungslinie, die Vulva-Schmerzen als eine zusammenhängende


    Gewebestörung studiert.


    NAG und glukoronische Säure bilden zusammen hyaluronische Säure, einen


    Hautgewebsbestandteil, der Millionen von Einheiten lang ist. Beliebige


    Spiralen von hyaluronischer Säure verbinden sich mit dem Tausendfachen


    ihres Gewichts an Wasser und agieren als ein Gel, um Gewebe feucht zu


    halten. Wenn die hya-luronische Säure intakt ist und normal


    funktioniert, schützt sie die Haut und die Nerven.


    Umgekehrt fällt das gesamte Gewebe zusammen und verdünnt sich, was die


    Nerven für Schmerz produzierende Moleküle zugänglicher macht, wenn die


    hyaluronische Säure einen Schaden hat. Die Teile der hyaluronischen


    Säure, die sich aus dieser Erniedrigung ergeben, ziehen Blutgefäße zu


    diesem Gebiet an und ein entzündeter Zustand ist die Folge. Also war


    meine vorläufige Theorie, dass die Erniedrigung hyaluronischer Säure


    vermindert und die Schmerzen verringert werden konnten, indem man NAG


    verwendete, das dem Oxalat ausgesetzt sein verminderte und Citrat und


    andere Maßnahmen hinzufügte. Bis zum Mai 1997 berichteten 58% der 556


    Projektteilnehmer, die NAG unter angemessenen Bedingungen seit


    mindestens 4 Monaten einnahmen, von einer bedeutsamen weiteren


    Verbesserung von Vulva-Schmerzen und anderen, verwandten Störungen.

    noch mehr infos...

    *Das Schmerz-Projekt*


    Fast 1500 Frauen haben (zusammen mit vielen ihrer persönlichen Ärzte)


    aktiv am Projekt teilgenommen, indem sie regelmäßig über ihren Zustand


    berichtet haben. Keine hatte während der vorangegangenen,


    schmerzerfüllten Jahre durch andere Behandlungen, die (vielfache)


    Operationen, antibiotische, antidepressive, Antipilz- und


    anti-entzündliche Medikamente umfassten, eine dauerhafte Erleichterung


    gehabt.


    Ungefähr 70% (über 1000) der Teilnehmer haben durch das Schmerz-Projekt


    von einer Kombination von Behandlungen herausgefunden, dass sie ihre


    Symptome bedeutsam verringert und die Lebensqualität wiederherstellt. In


    Zusammenarbeit mit der Vulva-Schmerz-Stiftung fahren wir mit der


    Forschung nach neuen und immer wirksameren Behandlungen fort, zum Nutzen


    derer, die noch immer periodische Aufflackerungen haben und jener, bei


    denen die gegenwärtigen Behandlungen nicht anschlagen.


    Unser Forschungsprojekt hat gezeigt, dass Vulvodynie sich nicht auf die


    Vulva (= äußere Genitalien der Frau) beschränkt, sondern viele Gewebe


    und Störungen umfasst, von denen vorher angenommen wurde, dass sie


    unabhängig voneinander seien. Mein Ziel ist, dass diese Gedankenrichtung


    andere Grundlagenwissenschaft-ler darauf aufmerksam macht, ihre Arbeit


    auf verwandten Gebieten zum Nutzen der an Vulvodynie Leidenden zu deuten.


    *Die Behandlungen prüfen*


    Studien, bei denen weder der Patient noch der Forscher wissen, wer die


    wirkliche Behandlung und wer ein Placebo bekommt, werden doppelblinde


    Studien genannt und diese Versuchsanordnung wird oft verwendet, wenn man


    die Wirksamkeit neuer Behandlungen beurteilt. Es ist in etwa der einzige


    Weg, die Vor-urteile des Patienten und des Forschers auszuschalten.


    Bis jetzt gab es keine doppelblinden Studien von Behandlungen für


    Vulvodynie. Im Fall der Wenig-Oxalat-Diät und des Calciumcitrats müssen


    zuerst technische Probleme überwunden werden. Diese umfassen: Oxalat aus


    der Nahrung zu entfernen, ohne den Geschmack zu verändern, vorher


    unbehandelte Patienten für die Teilnahme an der Forschung zu finden, die


    wirksame Dosis zu standardisieren und die Compliance (= die


    vorschriftsmäßige Einnahme der Medikamente) sicherzustellen, indem man


    Patienten über 6 bis 9 Monate in einer Stoffwechsel-Krankenstation


    einsperrt.


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    *Guaifenesin-Behandlung*


    *Dr. med. R. Paul St. Amand*


    Während der letzten 37 Jahre habe ich 3500 Fibromyalgie-Patienten mit


    verschiedenen urikosurischen (Gicht-) Medikamenten, einschließlich in


    jüngster Zeit der einfachen Medikation Guaifenesin, erfolgreich


    behandelt. Viele meiner Patienten hatten auch Vulvodynie, was ich als


    einen Teil der Krankheit ansehe.


    *Symptome von Fibromyalgie*


    Von den vielen Symptomen von Fibromyalgie sind Schmerzen und Steifheit


    in den Muskeln, Sehnen und Bändern die hervorstechendsten. Andere


    übliche Symptome umfassen Ermüdung, Reizbarkeit, Depressionen,


    schlechtes Gedächtnis und Konzentrationsmangel. Fibromyalgie-Erkrankte


    leiden typischerweise auch am "Reizbare-Eingeweide-Syndrom",


    "Harnröhrensyndrom", schmerzhaftem Geschlechtsverkehr, Kopfschmerzen


    (oft einseitig), brennenden Händen und Füßen und mehr. Kurz gesagt,


    Menschen mit Fibromyalgie haben eine Menge von Beschwerden.


    Fibromyalgie scheint eine ererbte biochemische Abweichung zu sein, die


    in erster Linie Frauen befällt. Die Symptome können sich in jedem Alter,


    einschließlich der Kindheit, entwickeln und in Zyklen fortschreiten.


    Anfangs können sie leicht sein, mit langen Lücken oder Nachlassen


    zwischen den Anfällen. Irgendwann verschlechtern sich die Symptome


    jedoch und es gibt keine guten Tage mehr zwischen den schlechten Tagen.


    Nachdem die Patienten beginnen, Guaifenesin einzunehmen, entwickeln sich


    die Symptome so zurück, wie sie sich entwickelt haben, in Zyklen, aber


    um einige Male schneller - so, als ob man eine Videokassette seiner


    Krankheit zurückspulen würde. Leider sind sie oft schlimmer als vorher,


    da die Umkehrung viele Gebiete gleichzeitig betrifft. Allmählich und


    fortschreitend treten jedoch mehr gute Tage auf, häufen sich und


    schließlich ist der Patient normal wiederhergestellt. Meine Erfahrung


    ist, dass etwa 2 Monate mit der passenden Dosis mindestens ein Jahr


    aufgelaufene Krankheit umkehren.


    *Behandlung und Theorie*


    Guaifenesin, ein Medikament, das verwendet wird, um Schleim zu


    verflüssigen, ist leicht urikosurisch. Urikosurische Medikamente werden


    verwendet, um Gicht zu behandeln, indem sie die Ausscheidung von


    Harnsäure im Urin bewirken. Vor vielen Jahren entdeckte ich ziemlich


    zufällig, dass urikosurische Medikamente auch bei Fibromyalgie wirken.


    (Ich muss jedoch betonen, dass Fibromyalgie und Gicht nicht miteinander


    in Verbindung stehen.) Anders als die starken urikosurischen


    Medikamente, die in der Vergangenheit benutzt wurden, hat Guaifenesin


    wenig, wenn überhaupt irgendwelche Nebenwirkungen.


    Nach dem Stolpern über eine wirksame Behandlung erschien es angemessen,


    eine auf den Ergebnissen begründete Theorie zu formulieren. Nachdem ich


    bei einigen Patienten 24-Stunden-Urinsammlungen analysierte, vor und


    nach der Behandlung, fand ich einen bedeutsamen Anstieg bei der


    Ausscheidung von Phosphat und einen gemäßigten Anstieg von Oxalat und


    Calcium, nachdem mit Guaifenesin begonnen wurde. Ich vermutete, dass die


    Körperzellen von Fibromyalgie-Erkrankten anormale Mengen an Substanzen,


    die durch die Nieren hätten ausgeschieden werden sollen, zurückbehalten.


    Diese Abweichung, die auf eine ererbte enzymatische Unzulänglichkeit


    zurückzuführen sein könnte, führt zu Symptomen, die


    Fibromyalgie-Erkrankte in so vielen Geweben und Systemen des Körpers haben.


    Meine Hypothese, die Gegenstand weiterer Forschung ist, ist, dass sich


    in den Zellen ein Überschuss an intrazellularem Phosphat und


    möglicherweise Oxalat aufbaut und die Bildung von Energie (ATP) in den


    "Kraftwerken" der Zellen, den Mitochondrien, unterdrückt. Andere


    Forscher haben vielfältige biochemische Abweichungen in Verbindung mit


    Fibromyalgie entdeckt.

    Infoende..

    *Fakten zur Handhabung*


    Die benötigte Guaifenesin-Dosierung wird durch die Reaktion des


    Patienten bestimmt. Sie variiert von 300 mg zweimal pro Tag bis hin zu


    einer Höhe von 3600 mg pro Tag. Guaifenesin ist über 20 Jahre lang


    benutzt worden, hat keine bedeutsamen verzeichneten Nebenwirkungen und


    ist für Kinder sicher.


    Der Behandlungsfortschritt wird sowohl durch die Verbesserung der


    Symptome gemessen, als auch durch das Ausfüllen von Körperlandkarten,


    die die Lage und Größe empfindlicher Punkte, Krämpfe oder harter


    Stellen, die in den Muskeln und Bändern gespürt werden, zeigen. Da


    Guaifenesin Fibromyalgie aus dem Körper heraus "beseitigt", nehmen diese


    Stellen an Größe ab und verschwinden irgendwann.


    /Aspirin und Aloe:/ Ein Schlüsselaspekt der Behandlung ist, dass


    Salicylate, die in Aspirin und anderen Zusammensetzungen enthalten sind,


    die Wirkungen aller urikosurischen Medikamente, einschließlich


    Guaifenesin, vollständig blockieren. Darüber hinaus nimmt die Haut


    leicht Salicylate in den Körper auf. Salicylate werden von allen


    Pflanzen produziert, von denen die auserlesensten Teile konzentriert


    werden, um pflanzliche Medikamente, viele Kosmetika und Deodorants


    herzustellen. Somit können Patienten, die mit Guaifenesin behandelt


    werden, kein Aspirin oder pflanzliche Medikamente nehmen oder


    irgendwelche Hautcremes oder örtliche Produkte, die Pflanzen enthalten,


    einschließlich Aloe, benutzen. Rizinusöl, Listerine, Ben Gay und


    Rasierer mit Aloe-Streifen gehören zu den vielen Schuldigen, die die


    Aktivität von Guaifenesin blockieren. Wenn Blockierung auftritt, haben


    die Patienten keine ungünstigen Wirkungen, sie haben lediglich keinen


    Nutzen für die Fibromyalgie.


    /Hypoglykämie:/ Ein anderer verkomplizierender Faktor bei der


    Guaifenesin-Behandlung ist Hypoglykämie oder "niedriger Blutzucker",


    besser definiert als Kohlenhydrat-Intoleranz. Einige der vielen Symptome


    von Hypoglykämie sind Müdigkeit, Panik, Herzklopfen und Benommenheit


    nach dem Verzehr von Zucker oder Stärke. Hypoglykämie kann durch eine


    strenge Diät kontrolliert werden, die Zucker, die meisten Kohlenhydrate


    und Koffein unterlässt.


    Als Endokrinologe sehe ich viele Hypoglykämie-Erkrankte und habe


    herausgefunden, dass um die 40% meiner Fibromyalgie-Patienten


    hypoglykämisch sind. Es ist obligatorisch, dass die beiden Syndrome


    zusammen behandelt werden, sonst wird sich der Patient nicht besser


    fühlen. Der zusätzliche Energieverbrauch durch Hypoglykämie kann


    unbehandelt auch die Guaifenesin-Behandlung unerträglich machen.


    /Aufrechterhaltende Dosis:/ Da ererbte Abweichungen wie Fibromyalgie


    nicht geheilt, sondern nur kontrolliert werden können, müssen die


    Patienten Guaifenesin für den Rest ihres Lebens nehmen, sonst kommen die


    Symptome zurück. Deshalb ist eine aufrechterhaltende Dosis notwendig,


    üblicherweise dieselbe Menge, die benötigt wurde, um sie zu beseitigen.


    Einige meiner frühesten Patienten haben urikosurische Medikamente über


    mehr als 30 Jahre lang genommen und erhalten eine hohe Lebensqualität


    aufrecht.


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    *Örtliche Östrogenbehandlung*


    *Dr. med. John J. Willems*


    Die Vulva-Krankheit wurde mir 1976 während eines Gemeinschaftstrainings


    am Medizinischen College von Wisconsin zur Kenntnis gebracht. Später


    brachte ich das, was zu der Zeit empfohlen wurde - in erster Linie


    operatives Herausschneiden - in eine allgemeine Geburtshilfe- und


    Gynäkologie-Praxis an der Scripps-Klinik und -Forschungsstiftung ein.


    1988 wurden fünf Frauen an mich überwiesen, nachdem sie


    CO2-Laseroperationen gehabt hatten, um rote Punkte in ihrer Vulva-Haut


    zu verdampfen, von denen ihre Ärzte dachten, dass sie eine Verbindung


    mit HPV (= menschliches Papillomavirus, das Warzen verursacht) hatten.


    Wieder war ich belehrt worden, dass die operative Entfernung des


    Gebietes die anerkannte Lösung des Problems war.


    *Das Gewebe zäh machen*


    Es ist eine übliche gynäkologische Vorgehensweise, Scheidengewebe mit


    einer örtlichen Östrogencreme auf eine Operation vorzubereiten. Östrogen


    neigt dazu, die Haut dicker zu machen und sie mit einer besseren


    Blutzufuhr zu versorgen. Somit hat der Chirurg nicht nur besseres


    Gewebe, mit dem er arbeiten kann, sondern auch die Heilungsmöglichkeiten


    nach der Operation werden gesteigert. Da Vorhofgewebe dünn ist, nachdem


    es gelasert wurde, fand ich es vernünftig, es mit einer Kur mit


    örtlichem Östrogen auf eine Operation vorzubereiten.


    Vor der Operation erzählten mir einige der Frauen, dass sie sich nach


    der Benutzung der Östrogencreme viel besser fühlten und fragten mich, ob


    sie die Operation verschieben könnten. Von diesem kleinen Beginn aus


    probierte ich eine örtliche Östrogenbehandlung mit Vulvar Vestibulitis -


    Patienten, die niemals eine Laserbehandlung hatten und kam zu den


    gleichen positiven Ergebnissen.


    *Heilungsrichtlinien*


    Ich weise meine Patienten an, zweimal am Tag eine kleine Menge


    Östrogencreme zu verwenden, ungefähr die Menge, die man von Zahnpaste


    auf eine Zahnbürste geben würde. Sie sollte sanft in die schmerzhafte


    äußere Haut eingerieben, nicht in der Scheide benutzt werden. Der


    Heilungsprozess ist langsam. Es dauert oft mindestens 6 Wochen, bis die


    Besserung beginnt. Jedoch sollte innerhalb der ersten 6 Monate ein


    deutlicher Fortschritt zu erkennen sein.


    Wenn sich die Krankheit aufzulösen beginnt, kann gesteigertes Jucken


    auftreten. Ich warne meine Patienten, dass dies keine Hefe-Infektion ist


    und dass sie keine Anti-Hefe-Medikation oder Steroid-Cremes benutzen,


    sondern nur beharrlich weitermachen sollten, bis die Symptome sich


    legen. Jucken ist ein Zeichen der Heilung.


    Trotz des Fortschritts werden für eine Zeitlang Aufflackerungen oder


    Rückschläge weiter vorkommen, besonders wenn eine Frau vor ihrer Periode


    oder unter Stress ist. Allmählich werden gute Tage die schlechten Tage


    zahlenmäßig übertreffen und die Symptome werden weniger schlimm werden.


    Die Östrogencreme muss auf fortgeführter Grundlage benutzt werden. Wann


    immer meine Patienten ganz damit aufhören, haben sie Rückfälle. Viele


    Frauen sind jedoch in der Lage, die Dosis auf eine Anwendung pro Tag,


    dann jeden zweiten Tag, usw. zu vermindern, bis sie ihr persönliches


    Aufrechterhaltungsniveau finden.


    Wenn man sich an diesen Behandlungsplan hält, wird nur eine winzige


    Menge Östrogen vom System aufgenommen. Die Blutwerte meiner Patienten


    waren bei der Kontrolle normal und niemand berichtete irgendwelche


    Hyperöstrogenismus-Symptome, wie z. B. gesteigerte Brustgröße. Während


    der letzten 8 Jahre hatten 177 von 201 Patienten (88%) gute Ergebnisse,


    einschließlich 13, die sich einer nicht erfolgreichen vollständigen


    operativen Herausschneidung des Vorhofs (verschieden bezeichnet:


    Perineoplastik, Vestibuloplastik und Vestibulektomie) unterzogen hatten


    und 22, die sich einer Laseroperation unterzogen hatten, 5 davon


    wiederholt. Über Zeit hat örtliches Östrogen die Fähigkeit, selbst bei


    schwer beschädigtem oder vernarbtem Gewebe eine Umbildung oder


    Wiederherrichtung des Gewebes zu bewirken.


    *Biofeedback und andere Behandlungen*


    Seit 1993 habe ich fast jeden neuen Vulva-Patienten zur Beurteilung der


    Beckenbodenmuskulatur an einen Biofeedback-Therapeuten überwiesen. Die


    meisten Vulva-Schmerz-Patienten haben als Reaktion auf ihre chronischen


    Schmerzen eine Spannung der Beckenbodenmuskulatur. Den Muskel


    wiederherzustellen ist bei der Auflösung der Schmerzen bedenklich, wenn


    Muskel-krämpfe vorliegen. (Siehe Biofeedback-Box.)


    Zusätzlich empfahl ich oft eine Oxalatbeurteilung und -behandlung,


    besonders wenn die Vulva-Schmerzen seit langer Zeit bestanden hatten


    oder urologische Symptome vorlagen. Eine Kombination von Behandlungen


    hat bei der Mehrzahl meiner Patienten am besten funktioniert.


    Örtliches Östrogen scheint mit NAG-Behandlung so gesehen verwandt zu


    sein, dass es zusammenhängendes Gewebe aufbaut, die Vulva-Haut stärker


    macht und widerstandsfähiger gegen Entzündung. Ohne Rücksicht auf die


    genaue Ätiologie (Ursache) haben Ärzte jetzt gute Werkzeuge, um zu


    beginnen, Frauen zu helfen, ihre Schmerzen dramatisch zu verringern und


    zum normalen Funktionieren zurückzukehren.


    *Biofeedback und Schmerzverringerung*


    Chronische Krämpfe oder Spannung des Beckenbodenmuskels ist eine


    automatische Reaktion auf lang andauernde, intensive Schmerzen in der


    Genitalgegend. Da Muskelkrämpfe selber Schmerzen verursachen, könnte


    eine wirksame Behandlung von Vulva-Schmerzen nicht zu verwirklichen


    sein, solange der Muskel nicht stabilisiert (= gefestigt) wurde.


    Biofeedback zur Wiederherstellung des Beckenbodenmuskels seit seit


    vielen Jahren benutzt worden, um Harn- und Stuhlinkontinenz (=


    Unvermögen, Harn oder Stuhl willkürlich zurückzuhalten) und andere


    Schmerzsyndrome im Beckenbodenmuskel aufzulösen. Dieselben Fertigkeiten,


    angewendet um Vulva-Schmerzen zu lindern, haben sich in den letzten


    Jahren als ziemlich erfolgreich erwiesen.


    Bemerkung des Herausgebers: Siehe den Artikel über die Wiederherstellung


    des Beckenbodenmuskels in der nächsten Ausgabe von "Womenïs Health


    Digest" (= Frauengesundheitsabriss).


    Für die überwältigende Mehrheit der praktischen Ärzte ist es eine große


    Neuigkeit zu erfahren, dass der Vorhof der äußeren weiblichen Genitalien


    nicht entfernt werden sollte. Die Botschaft, die wir verbreiten wollen,


    ist: "Operieren Sie nicht, lasern Sie nicht, spritzen Sie kein


    Interferon, bevor Sie nicht die anderen, nicht invasiven, nicht


    traumatischen Modalitäten ausprobiert haben." - Dr. med. John J. Willems

    Guter Text

    Hallo Andrea und alle anderen.


    Ich finde die Zusammenfassung sehr gut, auch wenn ich sie nur überflogen habe.


    Ich habe mir einen Schlachtplan aufgestellt.


    Wenn Ärzte dauernd keine Ahnung haben, und sich auch nicht informieren (wo ich doch so viel schon gelesen habe) bekommen sie von mir halt diverse Informationen mitgebracht.


    Ich werde so viel Infomaterial wie möglich kopieren und es den Ärzten geben, die ich in Zukunft besuchen werde.


    Ich suche eine Allgemeinmedizienerin, probiere nochmal eine neue Frauenärztin, will aber auch Urologisch alles abklären lassen, von einem Arzt der sich mit IC auskennt (Adresse bekomme ich hoffentlich von der Selbsthilfegruppe, wo ich seit neustem Mitglied bin), ich habe vor allem Texte zur Pudendus-Neuralgie ausgedruckt, und wenn mir die Ärzte bestätigen, dass sowas bei mir möglich ist, werden mir meine Elter (die sehr besorgt um mich sind) wohl auch die Behandlung in Nantes bezahlen.


    Ansonsten mach ich weiter brav progressive Muskelentspannung und überlege mir nochmal eine Therapeutin zu suchen (bei mir wird es deutlich merklich durch Stress und psychische Probleme verstärkt).


    Ich bin im Moment hoch motiviert, habe vor, mich nicht mehr abspeisen zu lassen (werde schonmal beim arzt ganz kleinlaut, was man sonst eher nicht von mir kennt), und bin im moment überzeugt, dass wenn ich nicht locker lasse, ich eine lösung finden, muss.


    Ich hoffe ihr könnt auch etwas Motivation und Optimismus aufbringen.


    Ich sage bescheid, wenns Neuigkeiten gibt.


    Liebe Grüße


    Barbara

    Meine Erfahrungen...

    Hallo!


    Habe mich hier heute neu eingetragen, verfolge aber die Diskussionen schon seid langem und versuche mir immerwieder neue Anregungen zu holen.


    Ich habe leider jegliches Vertrauen an Ärzte verloren.


    Ich hatte das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Anfangs hatte ich großes Vertrauen an meinen Frauenarzt, mit dem auch schon meine Mutter seid 30Jahren zufrieden ist, doch er hat meinen Fall mit solcher Gleichgültigkeit behandelt, dass ich mir echt am Ende nur noch verarscht vorkam, als es wieder hieß, dass keine äußeren Symptome erkennbar seien, er dennoch einen Abstrich näme (oh wie großzügig..danke!), dieser jedoch in der Regel nie zu etwas führte und es dann zu guter letzt meist auf die Verschreibung irgendeiner schwachsinnigen Creme hinauslief, die ich mir dann wieder wochenlang 3mal täglich eintrichtern durfte ohne jegliche Verbesserung meines Befindens.


    Nun habe ich beschlossen mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und nachzuforschen, was ich habe. DIe hier beschriebenen Ansätze erscheinen mir recht vielverschprechend. Ich habe jedenfalls seid langem mal wieder Hoffnung, dass ich vielleicht doch nicht "unheilbar" bin, nachdem ich mir eben die neuesten Einträge durchgelesen habe.


    Ich wollte mich vorweg mal bei allen, die hier immerwieder ihre Artikel ins Netz setzen bedanken. Auch wenn ich bisher noch nicht geheilt werden konnte und ich noch immer nicht genau weiß, was mit mir los ist, sind es doch die gleichen psychischen Belastungen, die hier wohl alle mitmachen. Es ist aufbauend zu sehen, dass andere Frauen die gleichen Gefühle haben und somit auch Verständnis!


    Ich habe manchmal das Gefühl, jemand, der nicht Betroffen ist, hat gar keine Vorstellung, was es beudetet. Wie sehr die Lebensqualität dadruch eingeschrenkt ist, vorallem natürlich wenn man in eine festen Beziehung von heute auf morgen keinen GV haben kann, obwohl man gerne würde.


    Meine Mutter hat erst bei meinem zunehmenden Gewichtsverlust (wenn es so weiter geht haben wir balld die 10Kilo Grenze erreicht, was bei 55kg verteilt auf 1,73m auch nicht mehr lustig ist) gecheckt, dass das nicht so harmlos ist, wie sie es erst angenommen hatte.


    Mein Freund, der am Anfang großes Verständnis gezeigt hat (ich weiß bis heute nicht, ob es ihm wirkl. enst war, dass ihm das nichts ausmacht), konnte nicht ansehen, wie ich leide und mich immer tiefer in mein Schneckenhaus zurück gezogen habe.


    Ich komme mir manchmal so hilflos vor, dass ich beihnahe täglich an Selbstmord denke, weil ich nicht weiter weiß und einfach nur verzweifelt bin. Es gibt aber auch Momente, in denen ich die "Krankheit" vergessen kann und "lebe". Doch Leider nehmen diese Moment in der letzten Zeit immer mehr ab und so vegetiere ich vor mir dahin und verliere mehr und mehr die Lust am Leben.


    Auch wenn ich noch längst nicht alles ausprobiert habe, ich bin jetzt schon so erschöpft von den ständigen, erfolglosen Arztbesuchen, dass meine Kraft aufgebraucht scheint. DIe Beziehung zu meinem Freund, mit dem ich vor dem Einsetzen meiner Schmerzen fast ein Jahr sehr glücklich war und der mir sehr nah war, da ich mit ihm über alles reden konnte, ist darunter zerbrochen, wodurch ich bloß zusätzlich leide.


    Es ist ein Teufelskreis. Alles um einen herum scheint zu zerbrechen.


    Ich habe nun keinen mehr, mit dem ich offen darüber sprechen kann. Daher schreibe ich hier einmal alles nieder. Es hilft mir persönlich, die Dinge zu verarbeiten, aber viell hilft es ja auch jemandem, der es liest, so wie es mir immer geholfen hat, die Gefühle und Texte anderer zu studieren.


    Das schlimmste ist, dass ich mich selbst nicht mehr liebe. Ich habe meinen (Ex-)Freund dazu gebracht, mich nicht mehr zu lieben. Anfangs unbewusst,später bewusst. Wer sich selbst nicht liebt, kann keine Liebe geben. Wer keine Liebe gibt, der kann auch keine verlangen.Verständnis für den PArtner ist wohl das wichtigste, was es in eienr beziehung gibt und wie soll man das schon kriegen, wenn man von vorneherein denkt "er kann mich nicht verstehen, er hat das nicht". Ich habe nur noch das negative an ihm und an der Welt gesehen.


    Ich muss zugeben, dass ich mich in ein Loch habe fallen lassen, aus dem ich eigenständig nicht mehr herauskomme. ICh bekomme bald psychische Beratung, doch allen, die sich noch nicht so haben fallen lassen wie ich, rate ich stark zu bleiben und zu kämpfen. Lenkt euch ab und macht euch am besten erst gar nicht so viele Gedanken darüber, wie ich es getan habe, denn das verschlechter es nur. Desto mehr Gedanken man sich macht, desto tiefer ist das Loch in das man fällt.


    Ich verspreche mich wieder hier zu melden, wenn ich die in den Diskussionen auftaucheneden Behandlung getestet habe. Ich hoffe ich kann euch dann einen Erfolg mitteilen. Es würde mir einfach ALLES bedeuten.


    Ich habe mein Problem zum Mittelpunkt meines Lebens werden lassen, das war der größte Fehler den man machen konnte.


    Ich weiß, dass mein Bericht nicht gerade hoffnungsspendend ist, aber ich hoffe das vielleicht iregdnwer der ahnung hat ihn liest und mir weitere tips geben kann, vorallem, wenn ich merke, dass die ganzen Behandlungen auch in zukunft nicht anschlagen.

    Fragebogen

    Fragebogen:


    1. Alter


    -17


    2. Größe und Statur (Untergewicht, Übergewicht, sehr schlank, zerbrechlich oder eher vollschlank und robust)


    -1,73m 55kg


    3. wie lange habt Ihr schon die Beschwerden?


    -fast zwei Jahre


    4. Wo genau könnt Ihr diese lokalisieren?


    -nur innerlich, im Scheidenengang


    5. Gibt es eine auffällige Hautveränderung an der schmerzenden Stelle? Rötung usw.?


    - ich bilde mir eine minimale Rötung ein, ansonsten aber keine Symptome


    6. Sind die Beschwerden permanent oder werden sie nur durch Reizung ausgelöst? Wann wird es besser, schlechter? morgens, abends, Sex, Toilette, Anfassen, Regel...


    -die Schmerzen sind permanent; früher nach GV schlimmer, jetzt ist jedoch auf Grund der Schmerzen an Sex nicht mehr zu denken


    7. Leidet Ihr an sonstigen Hautkrankheiten? Neurodermitis, trockene Haut, Allergien..


    -diverse allergien (besonders starke Nickelallergie)


    -in Kindheit immerwieder juckende Hautstellen, besonders im Winter(Hautarzt sprach von leichter Neurodermitis), seid der Pubertät jedoch keien Beschwerden mehr


    -im Winter recht trockene Haut


    8. Seid Ihr sehr schmerzempfindlich? Und bekommt Ihr schnell blaue Flecken?


    - beides normal


    9. Habt Ihr Immunschwächen? Sprich seid Ihr oft krank?


    -eher nicht


    10. Habt Ihr Magenprobleme? Wenn ja, wann und wie oft?


    -nein


    11. Ist Euer Zahnfleisch desöfteren wund oder entzündet?


    -nein


    12. Seid Ihr kälteempfindlich?


    -ja, oft kalte Hände und Füße, aber vorallem sehr schnell blaue Lippen


    13. Habt Ihr Venenbeschwerden? Sprich Krampfadern oder schwere Beine?


    -nein, weder noch


    14. Was ist bei Euch schon alles diagnostiziert worden? Sprich was ist bei Euch schon untersucht, gefunden oder ausgeschlossen worden? Bei welchen Fachärzten ward Ihr schon? Und welche Behandlungen habt Ihr schon über Euch ergehen lassen? Wenn es geht in Stichpunkten.


    - wiederholte Pilzinfektion (immerwieder Cremes) (jetzt kein Pilz mehr, Sypmtome sind aber geblieben)


    - Fissur


    - Allergietest


    - Hormonspiegelung (Blutabnahme befindet sich im Labor..noch keine Ergebnisse)


    15. Gibt es sonstige Krankheiten oder Beschwerden, die Ihr habt, ich aber hier nicht aufgeführt habe?


    - wiederholt auftretende Steißbeinschmerzen (Sitzproblem), die jedoch nach ein bis zwei Tagen abklingen


    - entzünfungsartige Schwellung am Auge (besonders bei wenig Schlaf)


    - ab und zu Herpes


    - Hyperdrose (verstärkte Schweißproduktion der Achselschweißdrüsen)--> wurde durch Botox-Therapie behandelt


    16. Seid Ihr eher zerbrechlich und leicht überfordert, weinerlich oder wirft Euch so schnell nichts aus der Bahn?


    - körperlich fit


    - psychisch dagegn sehr labil.. die SChmerzen wurden im vergangenen Jahr zunehmend zu einer psychischen Belastung, da ich mich nicht mehr in meiner Weiblichkeit als vollwertig empfinde, die Beziehung zu meinem Freund darunter zerbrach und ich jedesmal in Tränen ausbreche wenn ich nur daran denke (was sich durch die Schmerzen nicht vermeiden lässt)


    17. Wie wirken sich die Beschwerden auf Euer Sexleben aus? Verbindet Ihr schon Sex mit Schmerz?


    - Sex ist auf Grund der starken Schmerzen beim Eindringen nicht möglich, anfangs haben wir es noch versucht, die Schmerzen wurden jedoch schlimmer und am Ende habe ich mich schon gar nicht mehr getraut es überhaupt zu versuchen, weil ich nach jedem misglückten Versuch in starke Depressionen verfiel, die Beziehung zu meinem Freund zerbrach, weil ich zunehmende Berührungsängste jeglicher Art entwickelte


    - ich war nicht bzw. bin nicht mehr in der LAge zu lieben, ich fühle mich abgestumpft


    18. Hattet Ihr in Eurer Kindheit irgendwelche schlimmen Erfahrungen? Scheidung der Eltern etc...


    -kein schlimmen Erlebenisse, doch viele Auseinandersetzungen mit den Eltern, die aus meiner Sicht zu streng waren...genau in der Phase wo meine SChmerzen begannen (bringe ich jedoch nicht direkt in ZUsammenhang)


    19. Habt Ihr viel Stress? Und wie schlägt sich der bei Euch nieder? Unwohlsein, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen...


    - habe zwar viel Stress, fühle mich aber nicht sonderlich überfordert


    20. Eßt Ihr regelmäßig und trinkt Ihr genug?


    -ernähre mich gesund und meistens regelmäßig


    21. Seid Ihr die Einzigsten in Eurer Familie die solche Beschwerden haben oder hatten?


    -Mutter hat Herpes


    Vater seid vielen Jahren einer Fissur, die ihm jedoch keine Schmerzen bereitet


    22. Habt Ihr anormalen Ausfluss? Farbe, Beschaffenheit...


    -könnte ich nicht behaupten...von Tag zu Tag verschieden


    23. Schwitzt Ihr sehr stark? Gibt es gar Verfärbungen in der Kleidung?


    -vor der Botox therapie schwitzte ich übermäßig stark, was meine Lebensqualität ebenfalls stark beeinträchtigte, da ich mich nicht mehr traute Klamotten zu tragen, bei denen man irgendetwas hätte sehen können...ich fühlte mich in meiner hAut unwohl...jetzt ist aber sehr viel besser! (kann ich nur jedem zu raten, der ebenfalls unter Hyperdrose leided)


    24. Habt Ihr auch Schmerzen beim oder nach dem Stuhlgang? Verspürt Ihr da ein Brennen am After?


    -nein


    25. Brennt es auch beim Urinieren?


    -manchmal bilde ich mir das ein, aber glaube prinzipiell nicht


    26. Benutzt Ihr Tampons oder Slipeinlagen?


    -wenn die Blutungen sehr stark sind, kann ich unter SChmerzen ein Tampon verwenden, doch das ist eher die Seltenheit


    - seid dem absetzen der Pille (vor 3Monaten) hatte ich meine Periode noch keinmal wieder...(daher jetzt auch die Hormonspiegelung)


    -ansonten aber immer nur Slipeinlagen bzw BInden


    27. Habt Ihr eine trockene Scheide?


    -nein, könnte ich nicht sagen


    28. Wie wascht Ihr Euch? Nur mit Wasser? Seife? Macht Ihr Schaum ins Badewasser?


    -seid dem Allergietest mit Allergikerduschgel oder nur klarem wasser (das Allergikerduschgel hat aber nichts verändert)


    29. Tragt Ihr Synthetikunterwäsche oder Baumwolle?


    -beides...auf Tangas habe ich in letzter Zeit extra mal verzichtet, hat jedoch auch nicht bewirkt


    30. nimmst du die pille oder andere hormone (z.b. wechseljahrhormone etc)? wenn ja, welche und wie lange schon?


    -belara(starke Zwischenblutungen) , dann valette (über ein JAhr gerelter Zyklus)


    -derzeit nichts


    31. irgendwelche operativen eingriffe "da unten"?


    -nix


    32. Irgendwelche Vermutungen, woher das alles kommen kann? Auslöser für die Beschwerden?


    -ich bin mit meinem LAtein am Ende


    Ich tippe mal, dass es ein Zusammenspiel von Psyche und empfindlichem bzw gestörtem Gewebe ist


    33. Haben die Schmerzen mit Einstetzen der Periode angefangen?


    - ich hatte ca ein halbes Jahr ohne Probleme GV


    -die Schmerzen kamen mit einer Pizlinfektion

    Auswertung der Fragebögen

    Grüßt Euch!


    Ich würde gerne mal eine Zusammenstellung der bisherigen Antworten in den Fragebögen sehen, eine Statistik oder so etwas.


    Ich denke, jemand hat das von Euch schon mal in Angriff genommen - vielleicht könnte ich die Ergebnisse ja sehen. Ein paar Parallelen scheinen ja doch aufzutreten...


    (Könnte mir die ganzen Bögen natürlich auch in eine Datei kopieren und selbst alles vergleichen, aber wenn eine von Euch sich die Arbeit schonmal gemacht hat!?)


    Alles Gute und Dankeschön

    Frage zu Oxalat-diät

    wenn man sich im Internet über "Oxalat-Diät" erhält man den Eindruck, man dürfe nun gar nichts mehr essen. Kennt ihr gute links dazu oder können die, die schon Erfahrungen mit deiser Diät gesammelt haben, mir vielleicht soetwas wie eine Lebensmitteltabelle oder Diät-PLan schicken. Das wäre echt super..

    @ Ishara

    Ich hab voriges Jahr damit angefangen die Steckbriefe auszuwerten und verkürzt in eine Tabelle zu bringen... Das ist allerdings ins Uferlose ausgelaufen und ich hatte irgendwann keine Zeit und keinen Nerv mehr... Mittlerweile dürften schon an die 50 oder 60 Steckbriefe oder sogar mehr zusammengekommen sein, hab selber damals nur die ersten 20 oder so gemacht... Da ich grad kurz vor meinem Diplom stehe habe ich auch keine Zeit mich damit zu beschäftigen... Hab mich damals auch wahrscheinlich viel zu sehr auf die Auswertung und Zusammenfassung konzentriert.. Wäre vielleicht besser gewesen sie einfach so wie sie sind zu lassen und nebeneinanderzulegen... Dann hätte ich nicht so viel Zeit investiert...

    @nassaja

    Die Oxalat-Diät ist mittlerweile schon wieder überholt und soll nach neusten Informationen nichts nützen...

    Hallo Nassja

    Was ich in Deinem Beitrag lese, kenne ich gut. Ich war ja auch mal ein Jahr in Therapie. Auch bei mir ist eine Beziehung mitunter daran kaputt gegangen. Ich hatte eine feindliche Einstellung zu meinem Körper und sowas.


    Heute sagen oft Ärzte zu mir, es sei erstaunlich, dass ich so ein positiver Mensch bin. Immerhin hab ich die Schmerzen seit 7 Jahren. Aber ich glaube einfach, dass ich noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe.


    Dein Beitrag ist nicht entmutigend für andere, aber ich hoffe, dass es für Dich ermutigend ist, hier zu schreiben.


    Liebe Grüße

    schade..ich hatte jetzt große Hoffnungen auf diese oxakat-diät gesetzt. Aber wenn diese überholt ist, was gibt es denn dann neues?


    Ich bin für alles offen, hauptsache ich kann endlich etwas tun. Dieses ständige Warten auf irgendwelche testergebnisse von meinen Ärzten macht mich irre.

    @Andrea80

    Hallo Andrea!


    Okay, dankeschön für die Info! Werde mich dann vielleicht einmal selbst daran versuchen. Falls etwas Gutes dabei herauskommt, melde ich mich zurück!


    Alles Gute und schöne Herbsttage!