Teil 3

    22.01. Uniklinik Bonn: Frauenambulanz. Es wurde mit Vergrößerungsglas geguckt. Die Haut der Vulva wies Fissuren auf und ein 3-4mm Riss in der Klitoris-> 3xtägl. Bebanthen + rund um die Uhr Melkfett, an drittem Tag 1x tägl. Ovestin dazu. In 2 Wochen zum Zellabstrich. Dazu Tramal Schmerztropfen. Die brachten schmerzmäßig gar nichts, haben mich nur total benebelt. Ich hab sie dann weggelassen. ¼ Lexotanil hat besser geholfen. Die Beschwerden könnten immer noch vom Herpes kommen.


    25.01.(Donnerstag): wieder hin, da den Schmerzen Taubheit folgte und ich nicht mehr richtig gemerkt habe, bzw. nur am Druck auf der Blase, wenn ich zur Toilette musste. Hab mich oft vertan ob ich muss oder wie dringend. Manchmal musste ich auch pinkeln und konnte nicht. Der Riss war wohl schon super am verheilen. Ich hatte panische Angst vor einer irreparablen Beschädigung der Nerven. Die Ärztin hielt es für unwahrscheinlich, dass die "Empfindungsstörungen" bleiben meinte ich müsse abwarten, weiter Melkfett, Ovestin weglassen. Sitzen geht zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr. Mein Tag besteht aus mit-zusammen-gekniffenen-Beinen-stehen, Liegen, Angst und Schmerzen. Bin total verzweifelt


    31.01. (Mittwoch): Schmerzen sind wieder da, hab die Oberpanik der Riss sei wieder aufgeplatzt, es ist bei der Untersuchung nichts zu sehen. Da mir damals scheinbar nur die Herpesmedikation geholfen hätte, bekomme ich nochmal Zovirax-Tabletten und die Order, Freitag eine bestimmte Kollegin gucken zu lassen. Schlafe seit besagtem Wochenende kaum, kann kaum liegen.


    2.02. (Freitag): Besagte Kollegin war leider krank, eine andere Ärztin hat mir dann erklärt, dass die Erstinfektion mit Herpes immer besonders schmerzhaft sei und auch Wochen später, wenn nichts mehr zu sehen ist, noch Nervenschmerzen da sind. Sie wollte mich erst gar nicht untersuchen, ich habe darauf bestanden und sie meinte alles sei total unauffällig und sähe super aus. Sie hat mir dann Diclofenac Schmerz-Zäpfchen verschrieben. Die haben kaum geholfen, hab sie trotzdem zum Schlafen genommen. In der nächsten Zeit keine Salben mehr genommen, darauf die Woche versucht, mein Leben weiter zu leben, trotz Beschwerden (Uni, Arbeiten). Nach drei Werktagen wieder so fertig, Termin beim ganzheitlichen Arzt (der macht HP und Akkupunktur)


    Bei dem ganzheitlichen Arzt bin ich immer noch, auch zufrieden, wir haben meinen Rücken wieder aus der Schonhaltung heraus geholt und zur Zeit machen wir Darmsarnierung, weil bei mir Pilzmäßig durch das Antibiotikum und den Stress das Immunsystem total geschwächt wird und sich das bei mir an meinen Schwachstellen, den Schleimhäuten zeigt (habe Hausstauballergie und gegen Katzen und leichten Heuschnupfen)


    Da ich so große Angst hatte, dass durch die eine Untersuchung und den Riss bleibende Schäden entstanden sind, sollte ich das von ihm aus nochmal gynäkologisch abklären lassen. Habe plötzlich weißen Brei in den kleinen Schamlippen entdeckt, darunter war es rot. Ich hab an Pilz gedacht und hab 2 Tage Kadefungin Creme drauf gemacht bis ich zur Frauenärztin ging.


    Neue Frauenärztin mit Super-Ruf, mit der bin ich bis heute sehr zufrieden, obwohl sie selbst mir nicht helfen konnte. Hier der Ablauf:


    15.02. Sie meinte die Klitoris sei völlig überreizt, Schamlippen stark geschwollen (das ist seit ca. 1 Woche), aber da noch Cremereste da seien und sie das nicht reinigen kann (weil es mir so weh tut und weil ich den Horror vor den Wattestäben habe) soll ich morgens und abends Kamille-Sizubad machen und morgen wieder kommen.


    16.02. Dasselbe wie gestern. Ich soll Dienstag wieder kommen (Montag ist Feiertag wg. Karneval)


    Am WE rufe ich sie privat an, die Cremereste lösen sich nicht und fühlen sich an, als seien sie an mir dran!!! Sie sagt keine Panik, weiter machen, ich gucke Dienstag


    20.02. (Dienstag): Immer noch weiße Verhärtungen, sie meinte es sähe aus wie Kraurosis und hat mir für den nächsten Tag einen Termin in der Praxisklinik in Bonn gemacht, dass mir unter Vollnarkose Haut entnommen wird, damit man weiß, was das auslöst.


    21.02.(Mittwoch): Vorgespräch in Bonn


    23.02.(Freitag): Zum Glück konnte der OP vorverlegt werden, da jemand ausfiel. Panikattacke vor der OP, Schmerzen ab Aufwachen, obwohl ich auch lokal betäubt wurde. Ein Polyp wurde entfernt und die Auflagerungen auf und unter der Klitoris. Ansonsten alles gut (mit Superlupe geguckt + Ultraschall). Mittags nach Hause(ist eine Tagesklink). Empfiehlt mir eine Psycho-Therapie, so müsse ich in meinem Alter (25) nicht Rumlaufen. Nur Luft, Wasser und Kühlen, keine Schmerzmittel


    26.02.(Montag): Wundkontrolle durch Praxiskollegin meiner FÄ, alles den Umständen entsprechend ok


    02.03. (Freitag): OP-Besprechung mit meiner FÄ, sie sieht leichte Kraurosis bestätigt, jetzt habe ich leider einen Pilz, den es erstmal gilt wegzukriegen. Ich bekomme S…. (Pilztabletten über 1-2 Tage), da ich den OP-Bereich nicht cremen darf und sie verschreibt mir leichtes Schmerzmittel.


    Das Mittel zeigt kurz (1Tag) Besserung, was das Erwärmungsgefühl betrifft, dann wieder wie vorher


    05.03. (Montag): Ein anderer Wirkstoff muss her, ich bekomme immo myko, das ich nur auf die Schamlippen machen darf. Wenn es etwas besser wird, sin wir auf der richtigen Spur


    07.03. (Mittwoch): es ist etwas besser, ich bekomme Diflucan 100.Creme weiterhin. Samstag ist die Schwellung komplett weg, wird dann wieder mehr, kann keine 2 Minuten die Wärme einer Bettdecke ertragen. Laufe seit der OP unten ohne im Nachthemd umher und muss viel mit Eispacks kühlen


    14.03. (Mittwoch): Schwellung stärker als je, dazu die Haut total eingerissen, Überweisung in die Hautklinik. Muss wahrscheinlich Cortison nehmen (meine Horrorvorstellung, ich creme meinen Intimbereich ganz weg). Nachmittags Termin beim Psychotherapeuten, guter Eindruck, dass ich mit ihm zurecht komme.


    15.03. (Donnerstag): In der Hautklinik holte die Ärztin sofort die Oberärztin und die schickte mich sofort wieder rüber in die Frauenklinik, wo mich dann die Ärztin untersuchte, die damals die "Herpes-Abschluss-Untersuchung" machen sollte. Was soll ich sagen, ich habe das totale "ENDLICH-Gefühl" bei ihr. Nix Kraurosis, nix Herpes, die OP-Befunde sind alle so kiki, dass mir nichts davon solche Beschwerden machen dürfte. Den Auslöser würde man wohl nicht mehr ausmachen können, Vermutlich irgendeine Lapalie und mein Intimbereich hätte irgendwann wohl einfach zu viel gehabt. Wenn sie sich meine Scheide anguckt, kann sie verstehen, dass ich Schmerzen habe. Sie meinte der Anblick würde jeder Frau weh tun. Die oben genannte Salbe (Jellin-Neomycin) sei ein Skandal.


    Ich habe Dermoxin (cortisonhaltig gegen die Entzündung und die damit verbundene Schwellung) bekommen (sie ist kein Freund von Cortison, aber bei kurzer Anwendungsdauer bräuchte ich keine Bedenken haben) und dann soll ich mit Melkfett alles geschmeidig halten und 1x pro Tag kräftig mit dem Duschstrahl reinigen, auch wenn's weh tut. In einer Woche sollte es dann auf jeden Fall besser sein. Zudem um den Schmerz zu durchbrechen eine Woche Novalgin Schmerztropfen, vor allem zur Nacht, damit ich wieder durchschlafen kann. Mikro-Abstrich wurde genommen, Ph-Wert leicht alkalisch.


    Schon Sonntag war die Schwellung weg. Kann sogar kurze Zeit auf einer Pobacke sitzen (habe das erste mal wieder im Sitzen gefrühstückt!)


    22.03. (Donnerstag): Kontrolluntersuchung: Pilzkultur ist negativ. Mit so einer deutlichen Besserung hatte sie nicht gerechnet. Die Schwellung ist komplett weg, die Haut ist immer noch extrem trocken (sehr untypisch für mein Alter). Ich soll jetzt einen Tag hauchdünn Cortison, 1 Tag Ovestin nehmen, damit die Haut wieder kräftiger wird und halt weiterhin Melkfett + jeden zweiten Tag 1 Vagiflor-Milchsäure-Zäpfchen. Da ich im Internet so viel von Deumavan gelesen hab, nehme ich die jetzt mit ihrer Absegnung zur Fettpflege.


    So, das war meine lange Reise ins hier und jetzt. Ich bin so zuversichtig wie schon lange nicht mehr und versuche quasi, Schritt für Schritt zurück ins Leben zu finden und arbeite an meiner Haltung zu meinen Beschwerden und versuche, Lehre daraus zu ziehen. Diese Krankheit will ich nicht umsonst gehabt haben.


    Nachtrag: Gestern war es wieder leicht geschwollen, ich weiß nicht ob es an der Deumavan (hatte blöderweise erst die mit Lavendel, hab jetzt natur) oder an der Ovestin lag, heute ist es wieder besser. Hatte heute voll Schmerzmittelentzug (Kopfschmerzen, Übelkeit), das hätte ich nicht gedacht nach nur 8 Tagen, also schleich ich die jetzt aus. Zudem hab ich leichte Blutungen (Pille ist erst ca. Tag 15, kann das an der Ovestin liegen? Hab sie erst einmal, weniger als eine Zahnpastamenge genommen)


    Puh, ich würde mich freuen, wenn jemand etwas zu meiner Geschichte schreibt.

    Der Vollständigkeit halber

    1. Alter


    25


    2. Größe und Statur (Untergewicht, Übergewicht, sehr schlank, zerbrechlich oder eher vollschlank und robust)


    normal, 1,70 58kg


    3. wie lange habt Ihr schon die Beschwerden?


    ca.4 Monate


    4. Wo genau könnt Ihr diese lokalisieren?


    Klitoris, kleine Schamlippen


    5. Gibt es eine auffällige Hautveränderung an der schmerzenden Stelle? Rötung usw.?


    Schwellungen, Rötungen, manchmal milchiger Ausfluss


    6. Sind die Beschwerden permanent oder werden sie nur durch Reizung ausgelöst? Wann wird es besser, schlechter? morgens, abends, Sex, Toilette, Anfassen, Regel...


    Permanent mit wechselnden Beschwerden.


    Schlecht: jede Form von Berührung, Wärme


    Gut: Kühlen, Fettpflege


    7. Leidet Ihr an sonstigen Hautkrankheiten? Neurodermitis, trockene Haut, Allergien..


    Allergie Hausstaubmilben, Katzenhaare, leichter Heuschnupfen, trockene Haut


    8. Seid Ihr sehr schmerzempfindlich? Und bekommt Ihr schnell blaue Flecken?


    duchschnittlich


    9. Habt Ihr Immunschwächen? Sprich seid Ihr oft krank?


    ja, Immunsystem ist nicht das fitteste, wird gerade behandelt


    10. Habt Ihr Magenprobleme? Wenn ja, wann und wie oft?


    Pubertät empfindlich bis Magenschleimhautentzündung, seitdem unempfindlich, außer Sodbrennen


    11. Ist Euer Zahnfleisch desöfteren wund oder entzündet?


    kurzzeitig als ich mit dem Rauchen aufgehört habe (vom Zahnarzt bestätigter Zusammenhang)


    12. Seid Ihr kälteempfindlich?


    ja


    13. Habt Ihr Venenbeschwerden? Sprich Krampfadern oder schwere Beine?


    nein


    14. Was ist bei Euch schon alles diagnostiziert worden? Sprich was ist bei Euch schon untersucht, gefunden oder ausgeschlossen worden? Bei welchen Fachärzten ward Ihr schon? Und welche Behandlungen habt Ihr schon über Euch ergehen lassen? Wenn es geht in Stichpunkten.


    1. FA: Pilz oder Herpes (Cadefungin, Zovirax Creme und Tabletten)


    2. FÄ: keine Diagnose: doktorte mit Cortison, Pilzmittel und lokalem Antibiotkum (hält Herpes oder Abszess für möglich), Blutuntersuchung: weder Viren noch Bakterien


    3. Uni-Klinik Frauenklinik: Versorgung von Fissuren und Riss, Diagnose: Reaktivierung des Herpes (ohne sichtbare Symptome)


    4. FÄ: Kamillensitzbäder zur Reinigung und Entzündungshemmung (keine Diagnose)


    ambulante OP-> Polyp und Auflagerungen entfernt (histologisch kein bösartiger Befund)


    wieder 3. FÄ: akute Pilzbehandlung mit Sirus, da ohne Erfolg immo myko und Diflucan-Tabletten


    Uni-Hautklinik: Lichen sclerosus/planus oder Kraurosis, aber irgendwas passt jeweils nicht -> Überweisung Frauenambulanz


    Frauenambulanz: Überreizung der Schleimhäute + extrem trockene Haut -> Cortison (Dermoxin) + Östrogen (Ovestin) im Wechsel, dazu Fettpflege (Deumavan) und Milchsäurezäpfchen (Vagiflor) zum Wiederaufbau der Schleimhäute


    15. Gibt es sonstige Krankheiten oder Beschwerden, die Ihr habt, ich aber hier nicht aufgeführt habe?


    depressive Verstimmungen, Ängstlichkeit


    16. Seid Ihr eher zerbrechlich und leicht überfordert, weinerlich oder wirft Euch so schnell nichts aus der Bahn?


    eigentlich hart im Nehmen, nun ein kleines Häufchen Elend


    17. Wie wirken sich die Beschwerden auf Euer Sexleben aus? Verbindet Ihr schon Sex mit Schmerz?


    zur Zeit kein Freund, durch die permanenten Beschwerden könnte ich mir Lust auf Sex nicht mal vorstellen


    18. Hattet Ihr in Eurer Kindheit irgendwelche schlimmen Erfahrungen? Scheidung der Eltern etc...


    Sorgen, dass sich die Eltern trennen. wurde in der Schule gemobbt (von den Mitschülern und auch von einer Lehrerin) und keiner hat's gemerkt


    19. Habt Ihr viel Stress? Und wie schlägt sich der bei Euch nieder? Unwohlsein, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen...


    Schlappheit, Druck auf der Brust


    20. Eßt Ihr regelmäßig und trinkt Ihr genug?


    ich trinke viel, esse normal


    21. Seid Ihr die Einzigsten in Eurer Familie die solche Beschwerden haben oder hatten?


    ja


    22. Habt Ihr anormalen Ausfluss? Farbe, Beschaffenheit...


    früher normal, lange Zeit gar keinen, letztlich öfters weißes Sekret (ist glaub ich kein Ausfluss, aber ???)


    23. Schwitzt Ihr sehr stark? Gibt es gar Verfärbungen in der Kleidung?


    nur im Gesicht, unter den Armen so gut wie nie


    24. Habt Ihr auch Schmerzen beim oder nach dem Stuhlgang? Verspürt Ihr da ein Brennen am After?


    nein


    25. Brennt es auch beim Urinieren?


    eher danach


    26. Benutzt Ihr Tampons oder Slipeinlagen?


    obs


    27. Habt Ihr eine trockene Scheide?


    nein


    28. Wie wascht Ihr Euch? Nur mit Wasser? Seife? Macht Ihr Schaum ins Badewasser?


    Nur noch Wasser, baden darf ich z.Z. nicht


    29. Tragt Ihr Synthetikunterwäsche oder Baumwolle?


    gar keine, sonst baumwolle

    hey ich kasnn das alles soooo gut nach empfinden.....mein Rat setz die Pille ab und versuche aufschreiben zu können was dich so unglücklich macht in deinem Leben!


    Ich habe meine Wehwehchen durch absetzen der Pille und einer Reikibehandlung einigermaßen in den Griff bekommen!

    @firenze

    was du beschreibst, firenze, ist haargenau meine Geschichte. Es fehlt noch der kernspin, aber im Großen und Ganzen war der Verlauf bei mir genau so. Am schlimmsten ist die Angst, daß es für immer bleibt, aber da kann ich dir absolut Mut machen, das tut es nicht. Ich habs schon öfter geschrieben, ich glaube, daß der Auslöser auf der körperlichen Ebene die Antibiotika sind, es folgt der Pilz und die Pilzcreme, auch die hab ich im Verdacht so eine allergische Reaktion hervorzurufen. Mein Rat ist, laß die Finger von aller Chemie, nimm Deumavan oder probier Vaseline, oder ganz einfach Nivea body lotion. Lange Zeit nur weite Kleidung. Was du auch nachschauen kannst ist natürlich deine Körperhaltung, Osteopathie, Dorn, probier einfach was sich gut anfühlt. Je mehr du selber in dich reinhorchst, umso besser. Vertrau deinem Gefühl, wenn du einen Therapeuten oder eine Therapeutin nicht wirklich traust, geh zum nächsten.


    Aber was wir mittlerweile alle wissen ist, daß der Körper die letzte Instanz ist auf dem Weg. Zuvor hat die Seele Schaden genommen und das alles aufzuarbeiten kann sehr lange dauern. Es ist aber nur am Anfang wirklich mühsam, denn je mehr du die Zusammenhänge verstehen lernst, desto faszinierender ist das alles und es macht am Ende nicht nur Spaß sondern führt dich Stück für Stück in ein Leben voller Mitgefühl und Verständnis für dich selber und andere.


    Nur um noch mal zu erklären: wenn deine Seele wegen irgendetwas leidet, meinetwegen du hast (deiner Meinung nach) einen zu dicken Po, kann es sein, daß du ständig deinen Rücken verbiegst , die Muskeln verkampfen sich und irgendwann verschieben sich sogar die Wirbel. Die Nervenstränge die durch laufen werden an irgendeiner Stelle in Mitleidenschaft gezogen und schon hast du heftige Schmerzen. Vor allem das Kreuzbein ist die Stelle wo du nachschauen kannst.


    Aber wie gesagt, es hilft auf Dauer nicht, nur die körperlichen Schmerzen auszuschalten, denn wenn du die Ursache nicht erkennst und du deine Überzeugungen änderst, wirst du immer wieder in die gleiche Haltung gleiten.


    Aber Kopf hoch, es vergeht, ganz bestimmt!

    danke für eure Antworten

    @ Mondesnacht:

    die Pille willich schon länger absetzen, aber meine letzte FÄ meinte, ich soll das im Moment bloß nicht auch noch machen (das war allerdins direkt nach der OP). Ich will es aber nach wie vor und daher frag ich bei meinem nächsten Termin die Ärztin in der Uni-Klinik, ob sie es unbedenklich findet.


    In meinem Leben ist in der letzten Zeit einiges nicht so gelaufen, wie ich mir das gewünscht habe. Ich habe mich unter anderem Anfang diesen Jahres von meinem Freund getrennt.

    @ Chanem:

    Ich möchte die Cortison-Creme auch lieber seltener als jeden 2. Tag nehmen, die musste zu Anfang sein, weil die Schwellung der Schamlippen so heftig war. Am Mittwoch will ich meine Ärztin anrufen, damit sie mir quasi die Absolution zum Ausschleichen gibt. Bezüglich der Östrogen-Creme habe ich große Hoffnungen, da sie die dünne strapazierte Haut regenerieren soll. Davon erhoffe ich mir einen Rückgang der Überemfinlichkeit der Haut und damit der Nerven. Das kann jedoch einige Wochen dauern, bis sich der gewünschte Effekt einstellt, meinte meine Ärztin. Jedenfalls tut das Auftragen super gut.


    Vagiflor vertrag ich super.


    Die Fettpflege (erst Melkfett, jetzt Deumavan natur) ist das Schönste, was mir in den letzten Wochen passiert ist. Die drei Wochen nach der OP sollte ich nichts drauf tun, ich dachte bei jedem Schritt dass ich zerreiße (war wohl auch so), das ist jetzt eine unendliche Wohltat!!


    Ja, meinem Herzchen ist schon im Laufe des Lebens einiges zugestoßen. Da ich die Dinge meistens mit mir selbst ausmache (es fällt mir schwer zu vertrauen und ich schäme mich für meine oft kindlichen Ängste) hat es lange gedauert, bis ich jetzt zum ersten Mal einen Therapeuten aufsuche. Ich glaube zwar, dass der Auslöser jetzt vor allem das Antibiotikum gegen die Seitenstrang-Angina war (mein ganzheitlicher Arzt meinte sogar was von pheiffrisches Drüsenfieber), und daher Darmpilze außer Kontrolle, daher Immunschwäche und so oft krank und daher Haut- und Allergieprobleme... Aber er sah auch starke emotionale Belastungen.


    Ich bin so froh, dass ich das Forum gefunden hab, endlich kann ich mal mit Frauen austauschen, die das auch kennen. Ist halt kein Thema für ne Party. Wobei ich seit Januar auf keiner mehr war, da ich diese "Bekleidungsproblematik" habe. Und wie Paris Hilton im Rock unten ohne in die Öffentlichkeit ist mir doch etwas suspekt.


    Jedenfalls versuche ich mich gedanklich von den Schmerzen und Beschwerden lösen und da fand ich auch die Idee gut, quasi über seinen gesunden Körper zu meditieren. Beckenbodengymnastik möchte ich auch machen, bin ja mittlerweile super verkrampft. Vor allem das Steißbein hat ganz schön gelitten durch das viele liegen und zurücklehnen. Sport kann ich im Moment leider noch nicht, das fehlt mir sehr, vor allem das Tanzen, aber das kommt alles wieder. Am Schlimmsten ist wirklich die Angst, dass es für immer bleibt und man nie mehr solche Dinge wie Reiten, Fahradfahren, Sex oder bloßes Spazieren gehen machen kann. Diese Ungewissheit und dann immer wieder die Rücckschläge, wenn die neue große Hoffnung sich zerschlägt.


    Danke Chanem, es tut so gut, das zu lesen.


    Sehr wichtig ist wohl, dass man sich in Geduld übt. Ich sollte nicht so ungeduldig sein, sondern über die bisher erreichte Besserung freuen


    - ich habe keine harten Schmerzen mehr


    - mein Gang erinnert wieder an den einer 25-jährigen


    ich kann auf der seite liegen (d.h. auch meine Beine zusammen machen)


    - ich schlafe wieder richtig


    - ich kann mich (außer im Beschwerdezentrum Klitoris) wieder beim Waschen anfassen


    - ich hatte seit fast 2 Wochen keinen Nervenzusammenbruch/ Heulkrampf mehr aus Verzweiflung über meinen Zustand


    Das ist schon schwer für mich.


    Liebe Grüße, Firenze

    Erfolgreiche Pilzbehandlung!

    Hallo, Ihr Lieben! *:)


    Habe eine neue Diskussion in das Gynäkologieforum gestellt, wo ich meine persönliche erfolgreiche Pilzbehandlung beschreibe. Könnt sie ja dort nachlesen (dann brauche ich hier nicht nochmal so viel zu tippen). :-*


    Gute Besserung ein paar sonnige Frühlingstage an alle!


    Liebe Grüße


    Ishara

    zwecks Erleuchtung

    Ich habe in den letzten Tagen euer gesammeltes Wissen (und Unwissen) der letzten Jahre gelesen.


    Gleich hole ich "Gesundheit für Körper und Seele" von Louise L. Hay ab und möchte beginnen, mich selbst zu heilen.


    Ich habe die ganze Zeit irgendwie gewusst, dass meine Psyche ihre "Finger mit im Spiel" hat, nur hab ich gedacht, ich erstens mental stärker bin, zweitens dass ich trotzdem schulmedizinisch zu heilen bin und drittens, meine Psyche mich quasi ärgern oder bestrafen will, obwohl ich sie so weit gebracht habe. Dass ich dabei den falschen Weg eingeschlagen habe, merke ich jetzt und da haben mir vor allem die Beiträge von Andrea und Chanem (aber in der letzten Zeit auch vermehrt von anderen, was zeigt dass so einige auf den Trichter kommen, wenn sie wirklich genug gelitten haben).


    Mein Problem kann ich nicht "aussitzen", wie ich es sonst getan habe (ich kann nicht sitzen wegen der Schmerzen) und ich habe intime Probleme, (daher die Schmerzen im aller persönlichsten Bereich), die mich hindern, so weiter zu machen wie bisher (war in der Beziehung unzufrieden, hab das aber mit mir selbst ausgemacht -> kein Vertrauen, keine Zuversicht, dass es was bringt, Angst, mir Blöße zu geben, deutlicher geht es eigentlich gar nicht. Leichen aus meiner Kindheit sind da, stehen in direktem inhaltlichen Kontakt, bin auch von meinen Eltern (v.a. Mutter) bloßgestellt worden. Heute weiß sie es besser, der "Schaden" geht trotzdem nicht von jetzt auf gleich, in der Schule gemobbt, auch von einer Lehrerin, mein erster Freund (und einzige auf den ich mich jemals und bis jetzt eingelassen habe) hat mich mies betrogen, auch mit einer Freundin von mir, der Freundeskreis hat es länger gedeckt. Ich war wie ein panisches Reh, das hektisch und ziellos daher rennt in den letzten Jahren auf der ständigen Suche danach, was mit mir nicht stimmt, eine Reise die ich schon in der Kindheit angetreten habe und die ich in der Zeit mit meinem Freund für beendet hielt....


    Das sind die Dinge, die ich weiß. Ohne Ecken und Kanten bist du weniger angreifbar, aber auch das Positive bleibt eben nicht an dir haften. Ich habe immer gedacht, dass Perfekt-sein die Lösung für alle meine Ängste ist, was bis dahin führte, dass ich mich kaum noch einen Schritt zu gehen getraut habe ohne Angst vor Bewertung, ohne Angst davor, jemand könnte mir quasi an der Nasenspitze ablesen, ich sei nicht richtig. In diese Panik hinein erschienen meine Symptome: Schmerzen, Schwellungen (Angst?), Missempfindung, -> Unfähig weiter zu machen (die überwiegend körperliche Beziehung zu meinem letzten Freund, obwohl der Sex fast bis zuletzt Spaß gemacht hat).


    Verantwortung für sich selbst übernehmen und so aus der Opferrolle raustreten ist der Schlüssel. Sich für verkorkst halten und das nur auf den Ex schieben ist leichter, als sich wirklich auf einen Menschen einzulassen und dich dadurch angreifbar zu machen. So viel zu den Dingen, die mir bewusst sind... Da kann ja noch viel mehr sein.


    1000 Erkenntnisse, puh, mal gucken was ich daraus mache.


    Danke an alle, die mich hier inspiriert haben, ohne euch wäre ich nicht oder wahrscheinlich erst später auf den Trichter gekommen. Es stimmt schon, es macht Angst. Weil man nicht weiß, was kommt. Aber wenn "Gott" jeden Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat, kann ja schonmal kein Monster und auch kein Loser dabei rauskommen.


    Die Krankheit ist etwas besser seit ich mich auch wieder anderen Dingen als eben der Krankheit zuwende. Jetzt, am Anfang des neuen Weges, gab es zwar noch keinen neuen Gesundungsschub, aber von der Priorität rücken andere Dinge wieder in den Vordergrund.


    So wird es gehen, denke ich.


    Liebe Grüße an alle, Firenze

    Antwort auf PN Pilzinfektion

    (hat nichr geklappt, eine PN zu schicken, daher hier)


    Hallo Ishara,


    danke für deine Tips. Allerdings bin ich meinen Pilz schon los (habe Diflucan genommen, da ist glaub ich der gleiche Wirkstoff drin wie in deinen Tabletten). Cremen durfte ich ja nicht wg. der OP. Der Pilz war auch das Kleinere Problem bei mir. Ich habe allergisch auf das "Rumgedoktore" einer der Frauenärztinnen reagiert und als Folge immer noch extrem trockene rissige Haut. Zudem hat sie mich bei einer Untersuchung verletzt. Das muss alles regenerieren. Trotzdem lieb, dass du mir geschrieben hast. Freut mich sehr, dass du ohne Beschwerden bist. LG, Firenze


    Firenze007

    Hallo!


    Ich kann nur jedem mit schmerzen in der scheide raten: Geht zum neurologen!!


    hatte auch 3 Jahre schlimste schmerzen, bis dann im feb 07 bei mir ne pudendusneuralgie diagnostiziert wurde. Nehme im moment tabletten gegen die schmerzen, weil man die ursache für die neuralgie noch nicht gefunden hat, aber es geht mir schon viel besser seit ich endlich weiß was das ist!!

    auch ne Frage - Schmerzen + Stillen + Infektion

    Hallo Ihr alle,


    ich stosse gerade auf diesen wahnsinnslangen Threat....(ohne alles gelesen zu haben).


    Ich stille meine Tochter noch 2x taeglich (morgens frueh und abends) und habe seit ihrer Geburt immer noch eine sehr empfindliche Vulva/Vagina (Sex also eher nicht). Und jetzt habe ich eine Pilzinfektion - und weiss nicht, welches Medikament zum Stillen passt. Ich habe Daktarin zu Hause (also Wirkstoff Mykonazol) - kann ich das abends nehmen und dann 8 Std spaeter stillen?


    Danke fuer Ideen und Meinungen!


    Heidi

    Hallo Heidi,


    also an Deiner Stelle würde ich da gar keine Medikamente nehmen, dem Kind zuliebe.


    Versuchs vielleicht lieber mit Hausmittelchen wie Tampon in Naturjoghurt (rechtsdrehende? Milchsäurebakterien) tauchen und einführen.


    Bzgl. der Wundheit (hilft nicht bei Pilzen). Vaseline oder Zactoline. Letzteres nehme ich. Damit kann man sich auch waschen. Sind keine Duftstoffe drin, nix.


    Wenn das nicht hilft, würde ich zum Naturheilpraktiker gehen. Die geben Dir dann schon etwas was dem Kind auch nicht schaden kann.


    Sei lieb gegrüßt,


    Andrea

    hey ihr.


    ich habe das vulväre vestibulitis syndrom- ich habe also starke schmerzen beim sex,... (nähere tipps könnt ihr beim forum unter "vvs" finden)


    also ich hatte schon sämtliche cremes um diese schmerzen wegzubekommen. (auch tabletten gegen allergien,...) kortison creme, bepanthen, voltaren, bübchen wund und heil salbe,... das hat alles nichts gebracht. jetzt hab ich mir die anaestesin-salbe mit 20% bencol gekauft. die gibts rezeptfrei in der apotheke. die ist ganz gut. die tut man ca 20 min vor dem geschlechtsverkehr sehr dick auf die schmerzstelle drauf, und somit spürt man da nichts mehr. die creme betäubt für ca 15min. das problem dabei ist, dass die creme nicht nur mich betäubt, sondern auch meinen freund. ein weiteres problem ist, wenn die betäubende wirkung nachlässt, die schmerzen wieder stark da sind, wie sonst halt auch nach dem GV. das ist echt blöd. nun bin ich auf der suche, nach einer lösung, aber ich finde keine. auch meine ärztin (chefarzt, sowie professor in einer frauenklinik) weiß keinen rat. ich bin schon am überlegen, ob es wohl akkupunktur, globuli oder ähnliches (homöopathisches oder so) als mittel gegen die schmerzen gibt.


    es wäre toll, wenn jemand antworten könnte, der einen rat weiß.


    vielen lieben gruß!

    @die Ratlose

    ich weiß es dauert ewig die Beiträge hier im forum alle durchzulesen, deshalb die Kurzfassung:


    alle hier leiden unter denselben Schmerzen. ausgelöst werden sie durch Sex, Pilzinfektionen, Blaseninfektionen.


    Auch wenn man das zunächst nicht glauben möchte, die Ursache liegt im seelischen Bereich. Wir denken zwar wir sind alle so modern und selbstbewußt, Tatsache ist, daß die meisten Frauen nach wie vor ihre eigenen Bedürfnisse weder selber erkennen, noch es wagen sie über die ihres Partners zu stellen. Wenn du betäubende Salbe auftragen mußt, um deine Schmerzen für den Geschlechtsakt auszuschalten, weißt du was du dir selber antust? Du hinderst dich dran, DEINE Schmerzen zu spüren, du schenkst DIR selber damit keine Beachtung, gehst über alle deine Bedürfnisse hinweg, um die deines Partners zu erfüllen. Denn dein Körper sagt dir ganz klar, bitte nicht, es tut mir weh.


    Wir alle tun das, weil wir es nicht anders gelernt haben, es ist ein ganz langer und manchmal sehr schmerzhafter prozess, sich diese Dinge bewußt zu machen. Und dann zu erkennen, wie sie sich körperlich manifestieren.


    Die Schmerzen, die wir alle haben, die keine erkennbare Hautveränderung zeigen, sind Nervenschmerzen. Die Nerven in diesem Bereich sind gereizt, liegen blank. Deutlicher kann uns unser Körper nicht zeigen, wo wir hinschauen sollen. Er zwingt uns dazu, unsere Genitalien anzuschauen, sie zu berühren. Und zwar zärtlich und liebevoll, und nicht mit Wut, weil sie nicht so funktionieren wie (wir glauben) sie sollen. Und sie werden solange dableiben, bis wir alles gelernt haben über die Art und Weise wie wir uns selber mißachten, wie wir mit der Weiblichkeit umgehen. Mit unserer eigenen und mit der der anderen Frauen. bis wir gelernt haben uns gegenseitig zu unterstützen uns zu beraten, für die anderen Frauen mitzusorgen. Nicht uns zu bekämpfen wie es uns beigebracht wurde.


    Wenn du magst, beobachte mal deinen Körper, schau wo du überall verspannt bist - Andrea hat das schon ganz oft geschrieben: wir kneifen unwillkürlich die Muskeln an bestimmten Stellen zusammen um uns zu schützen. Diese Verspannungen kann man lösen durch Massage, Osteopathie, Dorn, es gibt viel Methoden. Aber es ist wichtig die Denkmuster, die dazu führen sich zu schützen zu erkennen und aufzulösen, sonst kommen die Verspannungen immer wieder. Auch hier gibt es viele Methoden. Die wirksamste die ich kenne ist das Familienstellen, bzw. Systemstellen (Literatur gibts im Internet), aber auch Gesprächstherapie, NLP, etc.


    Die Schmerzen mit Chemie auzuschalten ist vielleicht ganz gut, um zunächst mal einfach wieder Zeit zum Denken zu bekommen, aber es ist genau wie Andrea mal hier geschrieben hat: man schraubt damit einfach nur den Alarmknopf raus - das Feuer ist deswegen nicht gelöscht.


    Alles Gute Dir und allen anderen


    Chanem

    liebe leidensgenossinnen, wer zeit hat


    liest sich bitte folgenden link aufmerksam durch:


    http://deposit.ddb.de/cgi-bin/…df&filename=970150288.pdf


    Es handelt sich um eine doktorarbeit:


    subjektiver Leidensdruck, Sexualität und Partnerschaft bei Patientinnen mit Vulvaerkrankungen.


    Wer sich die Mühe macht erfährt viel über Diagnose, Behandlungen und vorallem den psychosomatischen Hintergründen. Absolut interessant und wie ich finde ein Muss für uns Erkrankte.


    Bitte Mädels macht Euch die Mühe. Interesstant vorallem ab Kapitel 1.3.

    Mein Leben mit Vulvodynie /Vestibulitis

    Hallo Ihr,


    hoffe ich habe die richtige Seite gefunden, in der ich Leute finde die das gleiche oder ähnliche Problem haben,wie ich. Um sich austauschen zu können.


    Ich lebe seit ca.13 Jahren mit Schmerzen in form von Wundsein,Brennen, Stechen in der Scheide , Rötung im Scheidenbereich, schlimme schmerzen/brennen nach dem GV in der Scheide (einfach Hölle!). Mein Leidensweg bekann alles mit der Einnahme der Pille (Valette) die ich nicht vertrug und einfach absetzte. Danach litt ich an Pilzerkrankungen. Wurde ca. 3 -4 Jahre lang ständig auf Pilze behandelt habe etliche male den Frauenarzt gewechselt. Jeder erzählte mir was anderes bis es nach etlichen jahren hieß meinen Scheidenflora ist total zerstört. Also Behandlung mit Michsäurezäpfchen usw... leider keine Besserung! War bei einem bekannten Professor in der Frauen-Uniklinik in München der sich auf Geschlechtskrankheiten spezialisiert hatte. Hab mich gefühlt als wer ich beim "Fleischbeschauer". Seine Diagnose:Pilze und ein Gleitcreme hat er mir noch mitgegeben. Die Tabletten die er mir damals verschrieb, hab ich nicht genommen, da meine Frauenärztin sicher war das es keine Pilze mehr waren, die Gleitcreme hat sie in den Mülleimer geworfen. Ab da ging es auch langsam mit meiner Psyche abwärts, ich war soweit das ich zwar auf meine Arbeit gegangen bin doch wenn ich zuhause war lag im Bett mit der Decke über dem Kopf.Habe zwei Gewebeentnahmen hinter mir, kein Befund, nur das Hautveränderungen da sind.Eine zwei jährige zuckerfreie Diät gemacht, weil vermutet wurde das ich allgemein zu viel Pilze im Körper habe. Außer das ich sehr viel abgenommen habe hat es nichts gebracht. Heilpraktiker ausprobiert mit Eigenblut spritzen, Homöoepathen, Hautärzte, Neurologen in form von Antidepressivika. Dabei hab mich gefühlt als hätte ich Drogen genommen...... Es gab nicht's was ich nicht versucht habe. Habe auch eine Psycho-somatische Therapie 5 Jahre lang gemacht. In der Hoffnung das es Psychisch wäre. Aber auch dazu muß ich sagen, daß meine Schmerzen in keinster weiße besser geworden sind. Doch die Therapie war trotz allem sehr gut denn ohne sie wäre ich wahrscheinlich nicht mehr da! Ich habe gelernt einigermaßen gut mit dem Symtombild /Schmerzen zu Leben es ist nicht immer leicht habe auch immer wieder Rückschläge doch ich seh jetzt trotz meinen Schmerzen die ich 24Std. habe, wieder die "Sonne" in meinem Leben,die ich nicht mehr sah! Ich weiß zwar nicht warum ich gerade diese Schmerzen habe und es einfach nicht vergeht, doch ich weiß das diese vielen Pilzbehandlungen meine Scheide so sensibel gemacht haben. Davon bin überzeugt! Ich wurde durch Berichte im Internet bestätigt auch durch diese Berichte habe ich einen Namen/Begriff für meine Schmerzen/Symtome gefunden Vulvodynie was übersetzt nicht viel mehr heißt wie Schmerzen des äußeren Genitals. Aber es hat mich darin bestärkt das meine Schmerzen keine Einbildung sind ,wie so oft von den Ärzten behauptet,denn es gibt sie, und ich möchte allen raten seit vorsichtig mit Pilzmedikamenten sie können mehr kaputt machen als sie gut tun.Wenn Ihr Probleme mit Pilze habt,schreibt mir ich habe einige Alternativen gefunden die helfen könnten.Sicherheit gibt es natürlich nicht aber ihr könnt es ja mal ausprobieren sie sind auf Naturbasis.


    Habe versucht so viel wie möglich von meinem Leidensweg zu beschreiben vieleicht erkennt Ihr Euch wieder. Und wollt Euch mit mir austauschen vorweg möchte Euch Mut machen, nicht den Mut zu verlieren. Denn auch wenn ich noch nie in meinem Leben schmerzfreien Sex hatte, und für mich manche Tage nicht leicht ist, aufzustehen weil meine Schmerzen an diesen Tag wieder besonders schlimm sind, hat mein Körper mir trotz allem was wundervolles geschenkt und zwar zwei gesunde Kinder. Auch wenn mein Leben mit Schmerzen ist habe trotzdem einen Mann an meiner Seite gefunden der zu mir steht auch wenn natürlich meine Schmerzen oft ziemlich an unser Beziehung nagen. Dafür möchte ich auf diesem wege, DANKE, sagen. Und ich liebe Dich!


    Wie geht es Euch mit den Schmerzen?Habt Ihr irgend etwas gefunden was gut hilft? Wäre schön wenn Ihr schreiben würdet.


    Schöne Abend noch!

    Ich bin auch betroffen...

    *:) Hallo ihr lieben! Ich bin neu hier und habe meinen Augen nicht getraut....Ich habe genau die selben Probleme wie hier beschrieben und dachte schon ich sei unnormal. Bin in Behandlung einer Kinesiologin und die hat mir auch bescheinigt, dass ich die Schmerzen nach der Geburt meiner Tochter quasi auf meinen "Unterleib" projezieren. Ich hatte schlimme Erlebnis während des Kaiserschnittes und seitdem Schmerzen in der Scheide beim GV. Kein Arzt konnte etwas finden und bis jetzt bin ich auch nicht geheilt. Habe u.a. auch das Gefühl das ich nach der Geburt vielleicht eine Blasenentzündung verschleppt habe. Wenn ich mich beim GV konzentriere, dann sind die Schmerzen nicht so schlimm, aber ich habe auch immer das Gefühl als wenn in der Scheide etwas ist was da nicht hingehört... Werde jetzt in den nächsten Tagen einfach mal den Fragebogen ausfüllen...Wäre wirklich sehr dankbar wenn ihr mir vielleicht helfen könntet.


    Ganz liebe Grüsse Muckelchen_32