Ja gut, dass werde ich mal mit meiner FA besprechen!


    So eine Paartherapie kann glaub ich wirklich ganz hilfreich sein! Denn das größte Problem in einer Partnerschaft ist meiner Meinung nach, dass man net wirklich offen über alles reden kann. Und so eine Therapie kann einem dabei sehr helfen! Gerade bei einem solchen Problem!!!


    Aber ich glaube mein Partner wäre davon auch nicht besonders begeistert. Naja, erstmal fange ich alleine damit an! Vielleicht bringt das ja schon was!? *hoff*

    Sexualtherapeut?

    Zu was für einem Therapeuten habt ihr vor zu gehen? Ich weiß gar nicht wo ich da in den gelben Seiten schauen soll... Schon nach einem Sexualtherapeuten, oder? ich habe noch nie gehört, dass man 5 Sitzungen umsonst bekommt... Muss man da zu einer speziellen Einrichtung oder so? Ich gehe ja am Freitag zu Pro Familia, aber sogar das kostet 25 EUR!!!


    Ich habe mich gestern dazu entschlossen mein Immunsystem mit Hilfe von Mikronährstoffen (Probiotisch) aufzubauen. DAs kostet zwar im Monat 65 EUR, ist es mir aber wert. Denn somit stärke ich meine Abwehrstoffe und baue eben mein Immunsystem wieder auf. Meine letzte Antibiotika-Einnahme liegt grade mal 2 Monate zurück und wg meine ganzen Blasenentzündungen bin ich Stammschlucker von Antibiotika!!! Muss das nun 6 Monate lang nehmen, dieses Pulver (2x täglich). Schaden kann es nicht..

    Also ich gehe zu einem ganz normalen Therapeuten! Soweit ich weiß zahlt den die KK!


    Habe übrigens nächste Woche Mittwoch endlich einen Termin bekommen. Ist aber erstmal so eine Art Vorstellungsgespräch, danach wird entschieden ob ich den Therapieplatz bekomme oder net!


    Ein Sexualtherapeut wird soweit ich weiß nicht so schnell übernommen!

    Sexualtherapeut und BEs

    Ja, ich fürchte auch, dass die sich da quer stellen. Aber ein normaler Therapeut kann ja auch eine Sexualtherapie machen. Der ist dann halt nur nicht spezialisiert in dem Gebiet!

    @cam

    Hast du schonmal über eine Immunstärkung mit Symbioflor nachgedacht? Das ist wesentlich günstiger, ein natürliches Präparat und ich habe das auch damals nach meinen ganzen BEs bekommen und es hat mir ganz gut geholfen.


    Und schonmal Aqualibra ausprobiert? Die kann man vorbeugend und behandelnd bei BEs nehmen (natürlich natürlich :-). Meine Frauenärztin hat mir immer fünf Stück direkt vor oder nach dem Sex empfohlen und dann ganz viel trinken. Das ging eigentlich wirklich ganz gut.


    Meine BEs haben übrigens aufgehört, NACHDEM ich endlich mit Antibiotika aufgehört habe. Meistens werden die viel zu schnell verschrieben. Solange es "nur" zwickt und brennt, kriegt man die meistens auch ohne weg.


    LG


    Kiana

    Schmerzen und Brennen am Scheideneingang

    Hallo zusammen,


    nachdem ich mich bereits seit 5 Jahren mit zunehmenden Schmerzen und Brennen am Scheideneingang herumgeschlagen habe, bereits seit 2 Jahren keinen GV mehr hatte und min. 5 Gynäkologen konsultiert habe, sehe ich seit einigen Tagen einen Hoffnungsschimmer am Horizont.


    Aber erst zur Vorgeschichte: In den letzten Jahren hatte ich immer wieder Scheidenpilze und musste auch oft Antibiotika schlucken, was natürlich immer wieder Scheidenpilze nach sich zog. Gleichzeitig stellten sich beim GV, beim Einführen eines Tampons oder bei gynäkologischen Untersuchungen immer wieder brennende Schmerzen ein. Ich ging von FA zu FA, viele stellten Scheidenpilze fest und ich wurde immer wieder behandelt. Trotzdem gingen die Schmerzen nicht weg, sie wurden noch schlimmer! Im letzten Jahr machte meine FÄ die Essigsäureprobe und stellte Feigwarzen fest. Nach zweimaliger Behandlung mi Aldara ohne Verbesserung jedoch mit heftigen Nebenwirkungen wurde ich zu einem "Experten" überwiesen, der mich kurz - ca. 2 min lang untersuchte (sehr grob) und mir dann einen Termin zum Lasern aufdrückte, ohne mich über Risiken, Chancen und Folgen zu informieren. Mein Bauchgefühl sagte mir: Lass bloß die Finger weg!!!


    In dieser Woche dann hatte ich einen Termin an einer Uniklinik. Der behandelnde Arzt gilt als Feigwarzenexperte. Er untersuchte mich gründlich, nahm sich sehr viel Zeit, fragte nach meiner Krankengeschichte- kurz ich fühlte mich sehr gut aufgehoben. Zu meinem großen Erstaunen sagte er mir, dass ich keine (!!!!!!) Feigwarzen habe. Ich konnte es kaum glauben. Stattdessen diagnostizierte er einen Scheidenpilz, der sich bereits so stark in meine Haut am Scheideneingang festgefressen hatte, dass er diese Schmerzen verursacht.


    In der nächsten Woche beginne ich nun mit der Therapie und habe große Hoffnungen, dass alles gut wird.


    Allen, die ähnliche Beschwerden haben, möchte ich sagen:Gebt nicht auf! Geht zum nächsten FA, wenn ihr mit eurem alten nicht zufrieden seit. Und lasst euch zu Experten (z.B. an Unikliniken) überweisen! Und hört auf euer Bauchgefühl!!! Ich habe es zum Glück auch getan! Sonst hätte ich jetzt bereits eine Lasertherapie hinter mir, die keinen Erfolg haben konnte! Was den Fortgang meiner Therapie angeht, halte ich euch auf dem Laufenden!


    Liebe Grüße


    Britney78


    Und das war wahrscheinlich auch gut so.

    Na das hört sich ja mal nach einem vernünftigen Arzt an. Endlich mal jemand der sich auch ecth Zeit nimmt! Also ich habe bis jetzt leider noch nicht so jemanden gefunden :°(


    Kann eigentlich jeder zur Uniklinik? Oder muss man die Untersuchung selber bezahlen?


    Wo ist denn dieser tolle Arzt von dem du berichtet hast? Nur grob!?

    Uniklinik

    Hallo Baby1982,


    ich hab mir bei meinem Hausarzt eine Überweisung zu einem Gynäkologen geholt und hab mir dann auf Rat meiner Heilpraktikerin in der Uniklinik einen Termin geben lassen. Die Kolposkopie, die bei mir gemacht wurde, muss ich wahrscheinlich selbst zahlen. Aber du kannst mir glauben, wenn diese Diagnose und die Behandlung meine Probleme lösen, dann zahle ich das Geld gerne!!

    Hallo,


    bin ganz neu hier in diesem Forum und habe gleich heute vormittag meinen Beitrag über meinen Juckreiz in der Scheide geschrieben. Jetzt sehe ich diesen Thread und bin überrascht, dass es sooo viele sind, die auch dieses Problem haben.


    Ich würde gerne hier mitmachen und euch von meinen Erfahrungen und Ängsten berichten. Allerdings sind es mittlerweile über 92 Seiten und ich weiß nicht, ob ich das jetzt alles vorher lesen sollte?! Könnt ihr mir einen Wegweiser hierdurch geben, was ich unbedingt lesen/ausfüllen sollte oder soll ich vorher einfach alles lesen?


    Danke für eure Hilfe.


    Im nächsten Beitrag dann mehr von mir und meiner Geschichte.


    Liebe Grüße,


    Nane

    Also gut, dann lege ich mal los.


    Ich wurde im April 29 Jahre alt, bin seit August 2003 verheiratet und habe eine 10 Monate alte Tochter.


    Ende 2003 begann diese schlimme Zeit. Ich hatte ständig Scheideninfektionen (Pilze, Bakterien), nahm natürlich immer die von den Ärzten verschriebenen Antibiotika und Antimykotika,... Ein wahrer Teufelskreis, den jede von euch wahrscheinlich kennt. An Sex war natürlich auch nicht mehr zu denken und ich bekam eine Riesenangst. Das ging bis Juli 2004, ich war psychisch am Ende, dann sagte ich meiner Ärztin, ich würde eigentlich gerne schwanger werden, aber mit diesen Dingen gehe das ja nicht. Sie ermutigte mich, dass ich mich davon nicht in meiner Lebensplanung einschränken lassen sollte. Außerdem impfte sie mir Gynathren und ich ließ mich erstmal von meinem neuen Ziel (Baby) beflügeln. Ich weiß nicht, was wirklich geholfen hat (die positiven Gedanken oder die Impfung), aber im November wurde ich dann schwanger und hatte keinerlei Beschwerden mehr. Leider war die Schwangerschaft schon am Anfang mit Problemen behaftet und ich musste Scheidenzäpfchen nehmen, die den Embryo halten sollten. Auf jeden Fall hatte ich riesige Angst und dann noch die Zäpfchen und schwupp - war das Milieu wieder aus dem Gleichgewicht. Es reihte sich wieder eine Pilzinfektion an die andere, dann bekam ich zu allem Übel noch Streptokokken, die eine Frühgeburt auslösen hätten können. Aber wir bekamen alles irgendwie (chemisch!) in den Griff und mein Baby kam kerngesund und putzmunter 13 Tage vor Termin zur Welt. Auch zum Zeitpunkt der Geburt - im August 2005 - hatte ich keine Infektion, aber natürlich ständig Angst, dass es bald wieder losgeht.


    Außerdem hatten wir damals fast schon ein Jahr keinen Geschlechtsverkehr mehr (auch wegen der schwierigen Schwangerschaft) und ich hätte es mir so für uns beide gewünscht.


    Naja, schon in der Wochenbettzeit machte sich ein Jucken bemerkbar und ich hatte wieder einen Pilz. Wir haben trotzdem ein paar mal miteinander geschlafen und ein einziges Mal hat es nicht gebrannt. Seit November herrscht wieder Funkstille.


    Ich habe im November beschlossen, keine chemischen Medikamente mehr zu nehmen, habe lange Knoblauch-Tampon-Kuren gemacht, eine strikte Anti-Pilz-Diät eingehalten und mich Anfang März 2006 an eine private Frauenärztin mit Homöopathie,... gewandt (wird alles nicht von der Kasse bezahlt, aber was ist Geld gegenüber Gesundheit, dachte ich mir). Sie machte erstmal einen Abstrich und ließ ihn in einem Speziallabor untersuchen: keine Infektion, aber auch viel zu wenige Milchsäurebakterien. Das hieß: Jogurt, Jogurt, Jogurt. Und der letzte Abstrich von Anfang Mai ergab ein perfektes, intaktes Scheidenmilieu. Alles in Ordnung.


    Aber es juckt trotzdem. Zwar nicht ständig, aber v.a. nach dem Wasserlassen beim Abtupfen, beim Eincremen, beim Sport (Schwitzen) oder manchmal auch einfach so. Das Labor schrieb, es könnte sich bei meinen Beschwerden um sog. Lactobazillose handeln, d.h. die Milchsäurebakterien seien für das Jucken verantwortlich. Abhilfe könnten Spülungen mit Leitungswasser schaffen. Hilft aber auch nicht wirklich. Ich bin ratlos und fühle mich total furchtbar.


    Mein Mann ist sehr verständnisvoll, aber ich merke, dass es ihm wirklich fehlt. Und mir fehlt es auch.


    Aber ich merke, wie ich regelrecht vor seiner Nähe flüchte. Ich fühle mich überhaupt nicht bereit und wohl damit, weil es danach wieder schlimmer sein wird... Ich könnte noch ewig schreiben.


    Nur noch zur Info: Ich bin schon länger in einer Therapie, die ich eigentlich wegen einer ganz anderen Sache angefangen hatte (weil ich oft grundlos Angst vor Krankheiten hatte). Eigentlich bin ich fertig mit der Therapie, gehe nur noch alle 3 Monate (=Muss wegen der Krankenkasse), fühle mich sehr gut, habe keine Angst mehr vor Krankheiten. Aber ich weiß nicht, ob ich nicht wegen dieser Sache doch weitermachen sollte. Mein Therapeut ist allerdings ein Mann und ich weiß nicht, ob er das Leid einer Frau mit solchen Beschwerden wirklich versteht.


    Braucht ihr noch mehr Infos? Ich hoffe, dass ich hier vielleicht Hilfe finde.


    Liebe Grüße,


    Nane