ich war nicht weg

    es waren schon alle unterwegs und ich hätte keinen mehr gefunden in dem Tumult.


    Ich will einerseits meinen Körper schonen und trotzdem was machen. Heute früh war es trotzdem wieder so geschwollen, wie es sonst nur an anstrengenden Tagen ist.


    Ich will mich nicht zum Sklaven meiner Schmerzen machen, aber soll ich mit meinen Freunden Essen gehen oder ins Kino und dabei stehen?


    Die Anesthesin-Salbe will ich nicht drauf machen, hab Angst dass ich damit die Haut nur noch mehr austrockne (FA meinte nicht zu oft)...


    Ich könnte mich sicher mehr entspannen, wenn ich genau wüsste, dass ich nicht doch irgendeine Sache habe, ein Virus, ein Pilz oder Bakterien, die sich tief in der Haut immer weiter ins Fleisch reinfressen.


    Das denke ich oft, wenn ich die Beläge sehe oder bei der Erwärmung und dann kippt es immer. Ist das paranoid?

    Hallo Chanem

    was Du als letztes geschrieben hast hat mich sehr nachdenklich gemacht.


    Das mit dem "inneren Kind" in uns habe ich durch meine Therapie kennengelernt und vor allem gelernt meinem" innerliches Kind" zu zuhören es wahrzunehmen und es nicht zu verstoßen und es vor allem zu zulassen. Seit ich mein "Kind"in mir die möglichkeit gebe da zusein geht es mir psychisch wieder viel besser.Habe eine Zeit gehabt da ging es mir psychisch sehr schlecht hatte sehr große Zweifel gegenüber meiner Person ich war immer wie es andere von mir verlangt hatten. Und wenn ich mal so war wie ich eigentlich war hab ich immer gedacht ich mach alles falsch und es ist nicht richtig so wie ich bin.Aber vor allem haben um mich rum die Leute mir auch gezeigt das es nicht ok ist wie ich bin. Diese Angst was falsch zu machen und so zu sein wie man ist kam daher das ich als Kind immer lieb und brav sein musste. Es hieß immer von meinen Großeltern mach Deiner Mutter keine Sorgen und sei brav. Ich durfte kein Kind sein musste schon ziemlich bald "erwachsen" sein. Womit ich jetzt noch ab und zu probleme habe.


    Doch meine Schmerzen werden nicht dadurch schlimmer. Sondern umgedreht wenn meine Schmerzen schlimm sind wie Hölle dann geht es bei mir auch privat oft unheimlich Probleme oder dann kommen wieder meine Ängste und Zweifel.


    Seit der Geburt meiner kleinen Maus vor 6 1/2 Monaten hat sich bei mir unten rum noch nichts eingespielt ph-Wert der Scheide stimmt noch nicht usw....und meine beschwerden sind höllisch.Ich habe im Moment keine Kraft damit umzugehen.Bin so trauig wie schon lange nicht mehr.

    Meine Erfahrungen in den letzten Monaten

    Hallo,


    ich hab in den letzten Wochen und Monaten immer mal wieder in diesem Thread gelesen. Oft hab ich Informationen gesucht, aber oft hab ich auch einfach nur ganz gebannt Eure Geschichten mitverfolgt und jedes Mal gehofft, daß eine von Euch über eine Besserung berichtet. Jetzt, wo es mir wieder besser geht, wollte ich Euch von meinen Erfahrungen erzählen.


    Im November 2006 habe ich eine Gesprächspsychotherapie begonnen, weil ich mich endlich mal mit dem Thema Sexualität näher auseinandersetzen wollte. Ich hatte schon lange gemerkt, daß das an mir nagt und bearbeitet werden will, hatte aber erst nach langer Zeit den Mut, da mal genauer hinzusehen. Die Therapie tut mir total gut; ich bin im Gespräch mit unterschiedlichen Teilen von mir, die sich plötzlich zu Wort melden, mit Bedürfnissen, die ich lange nicht wahrhaben wollte, und der Veränderungsprozeß, vor dem ich lange Zeit solche Angst hatte, macht mir inzwischen richtig Spaß. Ich hab viel ausprobiert und mal wieder gemerkt, wie belastbar doch die Beziehung mit meinem Freund ist. (Das würde jetzt glaub ich zu weit führen, aber ich hab mit diesem Mann schon echt einen Glücksgriff getan.)


    Meine Alice-im-Wunderland-Stimmung wurde dann im Januar durch einen Scheidenpilz getrübt. Ich habe ihn mit Kadefungin (Zäpfchen + Creme) behandelt, und er ging weg, aber es blieb eine leichte Irritation zurück. Meine Frauenärztin sagte, ich hätte wohl empfindlich auf die Creme reagiert, das käme bei manchen Frauen vor. Tja, aber anstatt auf meine Selbstheilungskräfte zu vertrauen und meine Scheide sich einfach in Ruhe erholen zu lassen, fing ich an rumzudoktern. Ich wollte ja nun endlich sexuell ganz viel ausprobieren, und nun wollte mein Körper nicht so wie ich. Also dachte ich, unterstütze ich den Genesungsprozeß, dann geht es vielleicht ein bißchen schneller. Und so hab ich ausprobiert: Bepanthen, Kamillosan Salbe, Kamillosan Bäder, Deumavan, Multigyn - meine Scheide blieb irritiert. Genau heißt das: Ich hatte seit der Pilzbehandlung zwischen den kleinen Schamlippen und im Bereich des Scheideneingangs eine gerötete Schleimhaut, und meine Klitoris tat manchmal beim Orgasmus weh. Durch die Mittelchen, die ich so benutzt habe, ging es zwar nicht weg, wurde aber erstmal auch nicht schlechter.


    Bis Ende März. Da habe ich es mit Multigyn Actigel versucht, und das war der Supergau. Meine Scheide wurde irre rot, brannte, juckte, ich hatte dicken gelblich-weißen Ausfluß und meine Schamlippen waren ganz dick angeschwollen. Ich war dann bei der Frauenärztin und bei der Hautärztin, und die waren beide derselben Meinung: Ich hatte es mit meiner Selbstmedikation übertrieben und meine Schleimhaut war inzwischen total irritiert. Von den üblichen Verdächtigen (Pilze, Bakterien etc.) war nichts zu sehen. Die Empfehlung lautete: Gar nichts tun und abwarten, allenfalls mit Deumavan fetten. Ich hab dann diesen Beitrag hier gefunden (http://deumavan.de/pdf/Irritative%20Vulvitis,%20Vulva_IX.pdf) und bin mir ziemlich sicher, daß ich das gleiche hatte.


    Ich hab dann erstmal tatsächlich nichts getan, nur abgewartet und täglich gehofft, es möge irgendwann mal besser werden. Als sich keine Besserung abzeichnete, hab ich noch einen allerletzten Behandlungsversuch gestartet. Ich hatte noch eine Tube Linoladiol HN da (eine Salbe mit Östrogen und Kortison). Ich dachte, schlimmer kann's eh nicht werden, und vielleicht hilft es ja doch. Laut Packungsbeilage schien es mir jedenfalls geeignet. Ich hab mich dann eine Woche lang 1x täglich dünn damit eingecremt, und schon nach zwei Tagen war es deutlich besser. Die Schwellung ging zurück, das Jucken und Brennen auch, und der Ausfluß war nach meiner nächsten Periode auch verschwunden. Ich hab die Creme dann langsam ausgeschlichen (stand zwar nicht drin, aber bei Kortison weiß man ja nie), und es geht mir nach wie vor gut. Mein Scheideneingang ist immer noch leicht gerötet, und meine Schleimhaut ist wahrscheinlich immer noch nicht ganz in Ordnung, aber ich weiß jetzt, daß ich den Heilungsprozeß mit meinen ganzen Behandlungsversuchen nur hinausgezögert habe. Inzwischen bin ich sogar weg von Deumavan, weil ich das Gefühl hatte, meine Haut kann darunter nicht atmen, und als es wärmer wurde, fand ich den Fettfilm eher unangenehm und hab im Schritt stärker geschwitzt. Zudem hatte ich dadurch immer so weiße Ablagerungen im Klitorisbereich, die ich nur superschwer wegbekommen habe. Zur Pflege der Haut benutze ich jetzt das Weleda-Babyöl ohne Parfüm, da ist nur Sesamöl und Calendula dran und das vertrage ich super. Damit fette ich 1x am Tag nach dem Waschen den Bereich zwischen Scheide und After ganz leicht ein, und ab und zu nehme ich eine Vagiflor.


    Zwischenzeitlich kamen dann noch Blasenprobleme dazu, natürlich ohne Befund. Klar, so wie ich mich unter Druck gesetzt habe. Ich dachte, ich muß möglichst schnell wieder "einsatzbereit" sein. Mit der Zeit vollzog sich bei mir eine Veränderung im Denken. Ich fing an, meine Symptome nicht zu verfluchen, sondern sie zu begrüßen: "Hallo, na, was willst du mir denn sagen? Danke, daß du mich darauf hinweist, daß ich wieder nicht genug auf mich achte." Ich schreib das so lax, aber ich mußte mir das echt erarbeiten. Und ich falle immer noch in alte Muster zurück. Letztlich hilft es mir aber sehr, auf meinen Körper zu hören. Wir arbeiten zusammen, nicht gegeneinander.


    Ich lese mit großem Interesse die Beiträge von Andrea und Chanem und ziehe für mich das raus, was für mich gefühlsmäßig paßt und was mich berührt. Und ein Buch, was ich wirklich großartig finde, ist "Freundschaft mit dem eigenen Körper schließen - Über den Umgang mit psychosomatischen Schmerzen" von Hanne Seemann. Darin hab ich einige Denkanstöße gefunden, die mir das Leben in und mit meinem Körper während der schwierigen Zeit erleichtert haben.


    Und noch was Gutes hatte das Ganze: Ich benutze inzwischen einen Mooncup und bin total begeistert. Darauf wäre ich nie aufmerksam geworden, wenn ich diese Probleme nicht gehabt hätte (denn Tampons einführen ging da gar nicht).

    @pünktchen

    ich weiß natürlich nichts über dich, Pünktchen, deshalb kann sein, daß das was ich schreibe auf dich überhaupt nicht paßt. Aber ich will einfach mal wiedergeben, was ich aus deinem Beitrag herauslese:


    "Ich durfte kein Kind sein musste schon ziemlich bald "erwachsen" sein. Womit ich jetzt noch ab und zu probleme habe."


    Du hast kleine Kinder, die du Tag für Tag, nacht für Nacht versorgst Das ist eine wunderbare, aber sehr, sehr anstrengende Aufgabe. Es ist für Geist Körper und Seele eine absolute Höchstleistung und erfordert eine rund-um-die Uhr Präsenz. Du bist in dieser Zeit nur für andere da sein, für deine kleinen Kinder.


    In dir lebt aber auch das kleine Kind, das selber vielleicht nie erlebt hat, daß es klein und hilflos sein durfte, weil die Erwachsenen rund herum verlangt haben, daß es schon alles kann und weiß. Dann ist dieses Kind zu Recht absolut sauer und verletzt, daß sich niemand darum kümmert. Und es drückt sich ganz klar über die Schmerzen aus: es sagt, ich bin noch zu klein um das Leben einer erwachsenen Frau zu führen, ich will auch noch keinen Sex haben, weil mir das weh tut und ich außerdem überhaupt nicht weiß wie das geht. Ich kann noch keine Ehefrau und Mutter sein. Ich brauche jemanden der für mich sorgt, der mich liebt, ohne daß ich dafür irgendeine Gegenleistung bringen muß. Jemanden der mir liebevoll und behutsam das Leben erklärt, jemand mit dem ich spielen kann, Spaß haben, die Welt entdecken. jemanden, der mich in meinem ganzens Sein respektiert, der sich freut daß ich in dieser Welt bin. Jemand der lächelt wenn er mich sieht und sagt: was für eine Freude du bist!


    Das alles gibst du deinen Kindern, und das ist wunderbar, denn so kannst du auch deinem kleinen Kind zeigen, daß du weißt wie man eine gute Mutter ist.


    Aber natürlich braucht dein kleines Kind auch eine gute Mutter. Und so sehr wir uns alle wünschen unsere eigenen Mütter könnten das für uns sein, so sehr macht uns das natürlich abhängig. Es ist unsere Aufgabe im Leben zu lernen daß wir selber alles in uns tragen was uns nährt und stützt. Daß Gott in uns - oder unsere Seele - immer und jederzeit für uns da ist. Daß wir bewundert und geliebt sind, daß kein Mensch uns wirklich verletzen oder töten kann, weil wir zu jedem Zeitpunkt vollkommen, heil und vollständig sind.


    Die Therapie die Stephanie beschrieben hat, hat sich in der letzten Zeit in der Traumatherapie bewährt. Man hat erkannt, daß die Seele die Fähigkeit besitzt, Teile von sich abzuspalten und mit dem "Rest" weiterzuleben. Es ist nur so, daß in Situationen der Überforderung, diese abgeapaltenen Teile in uns zum Durchbruch kommen und nun an Stelle der erwachsenen Anteile für uns handeln. Natürlich sind das keine angemessenen erwachsenen Reaktionen, sondern meistens äußert sich das mit Angst, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wut, Schmerz, Trauer, halt alles was wir unterdrücken mußten, um zu überleben.


    In der Therapie lernt man, mit diesen Teilen in Kontakt zu treten, sie ihre Bedürfnisse äußern zu lassen und wie man diesen Teilen hilft erwachsen zu werden.


    Das ist ein sehr langer, und oft sehr schmerzhafter und anstrengender Prozess. Weil auch unsere Umwelt zunächst verhindern möchte, daß wir uns verändern. Klar, denn bei ihnen brechen die gleichen Ängste durch. Und in dem Maß in dem wir uns verändern, müssen sich die anderen mitverändern.


    Aber das wiederum ist der große Plan, die Evolution. Wenn ich mir meine Schülerinnen und Schüler anschaue, dann sehe ich, daß die Kinder die völlig ausflippen immer jünger werden, und daß vor allem das Aggressionspotential in der Schule immer höher wird. Ich kann das nicht dramtatisch genug sagen - es ist wirklich kurz vor 12. Und es ist unsere Aufgabe als Erwachsene an uns selber zu arbeiten, nicht aufzugeben, denn nur so können wir unsere Kinder davor bewahren, unsere ganzen unterdrückten Aggressionen auszuleben.

    wow

    Erst mal ein grosses Kompliment wie ihr hier miteinander umgeht@:).


    Ich selber leide auch ständig an Beschwerden im Genitalbereich mal Bakteriele und auch mal nicht :-/;muss dazu sagen das ich auch Chronische Be dazu habe ein Teufelskreis mal ist es das mal das habe auch keine Ruhe.Das Thema gehen lassen kenn ich zu gut hab nun im letzten Jahr 10 Kilo zugenommen ,weil ich auch nichts mehr unternehmen will,aber ich raffe mich ab und an mal hoch wenn es bissel besser ist.


    Ich war vor kurzen auch in Reha Psychosomatische aber das hat mir nicht viel weiter gebracht,mache nun aber weiterhin Therapie.


    Bin wegen den ständigen Schmerzen auch schon ne weile Krankgeschrieben und Arbeitslos noch dazu:°( ,nehme AD abends eine am Tag,aber ich komme und komme aus diesen Kreis auch nicht mehr raus,kann mich schwer abfinden damit>:(.


    Lesse gerade was bei euch mit Neurologen was machen die denn genau???da war ich noch nie!


    Was mich mal intressieren würde wie alt seid ihr denn??

    ich geselle mich jetzt hier auch mal mit dazu;-)


    Ich bin 28 und habe vor 9 Monaten per KS entbunden.


    Mein Leidensweg begann vor ca 10Wochen. Ich musste mit meiner Maus für 3 tage ins KH. Am 3.Tag ging es los Juckreiz, Brennen ...ich dachte " Toll, ein Pilz":(v und behandelte ihn eigenständig mit Canesten (Kombi) und da das net half gleich nochmal mit Kadefugyn (Kombi).


    Dann folgte eine totale Reizung der Scheide und höllisches Brennen. Ich dokterte nun mit allen mit denkbaren Salben, Cremes, Sitzbädern herum und es wurde nicht besser.:(v:(v:°(:°(


    Also bin ich zum FA. Der machte Abstrich und legte ne kultur an...und sagte " KEIN Pilz":-/:-/:-/:-/:-/


    Ich wieder heim...


    1 Woche später wieder hin....er nahm Blut ab und meinte " Herpes":-o:-o:-o seither nehm ich Aciclobeta 800 (2xeine halbe am Tag) über 4 Wochen.


    3 Wochen sind nun rum und ich habe immer noch dieses Scheiß Brennen in der Scheide:°(:°(:°(:°(


    Es ist kein höllisches Brennen mehr, aber es ist da...immer....unterschwellig...mal mehr mal weniger....und es macht mich verrückt!!!!


    ich hatte vor 5 Wochen meinen letzten GV- zum Glück kann ich meinem Schatz über alles offen reden und er hat Verständnis...


    Ich bin mit den Nerven am Ende:°(:°(:°(


    kann denn das immer noch von dem Herpes sein?? Das will ich doch gar net glauben....Und wenn es so ist, hat wer ne Ahnung, wie lange das noch dauern kann?


    Ich mag keine Cremes mehr ausprobieren...hab angst, dass ich es nur noch schlimmer mache.


    Was haltet ihr von Joghurt Tampons?


    Ich zieh mich an jedem Strohhalm hoch....ich will wieder leben!

    Amy

    Das versteh ich auch will auch wieder Leben es kotz ein an echt,versuchs mal mit Deumavan das ne Creme die enthält nix Pafümisches das bildet einfach nur ein Schutz um die Scheide schaden tut es nicht ;-)@:)

    dank dir für deine Antwort.@:)


    kamille- sitzbäder habe ich bereits vor ein paar Wochen gemacht...aber leider brachte es keinen Erfolg:(v


    deumavan hatte ich noch net. Könnte ich noch probieren- nur hab ich inzwischen echt Angst vor Cremes und Salben...denn ich hab das gefühl, mit jeder Salbe wurde es schlimmer:-/

    Amy

    ich wurde auch mal auf herpes behandelt, einfach nur mal auf Verdacht (:-o). Hat natürlich dementsprechend nix gebracht. Den Erreger kann man, so weit ich weiß, auch im Blut nachweisen, wenn er gerade nicht aktiv ist, von daher bringen die Tabletten auch nichts, wenn es nicht akut ist. Herpes hat man lebenslang, aber wenn man fit ist und nichts einen stresst oder ekelt, dann schlummert der Virus. Nimm keine medizinischen Salben, wenn man nichts feststellt!!

    Firenze

    wie lange bedeutet für dich " abwarten und schauen, was passiert?"


    Ich habe mal ein paar Tage NIX gemacht, aber dieses Brennen machte mich so verrückt, dass ich einfach was "tun" musste%-|:-/


    Wegen dem herpes: ich glaube auch, die "akute" Phase ist lange weg- immerhin begann der Zirkus vor 10 Wochen:-o also müsste , wenn es denn ein Herpes war, er ja mittlerweile weg sein.


    Was aber eben noch da ist, ist dieses Brennen----ganz leicht...aber immer...und es macht mich kirre>:(:-/%-|:°(


    Und ich wüsste gerne, WAS das ist. Ist es vom Herpes? Oder von der kaputten Schleimhaut, weil ich zuuu viele Cremes und Salben probiert habe??


    Und vorallem: WIE LANGE MUSS ICH ES NOC AUSHALTEN??


    Ich weiß ja schon gar net mehr, wie es ist, wenn da unten nix brennt..:°( aber ich möchte mich damit net einfach so abfinden.


    Ich möchte auch mal wieder mit meinem Freund schlafen;-) . ich möchte mal wieder eine Jeans tragen, ohne nach 10min zu denken, da unten bricht ein Feuer aus.


    Mal ganz davon ab,das dieses Brennen echt an die Substanz geht...


    Ich bin nur froh, dass es hier noch Gleichgesinnte gibt..so weiß ich, ich bin net alleine mit dem Mist.

    unbedingt anschauen

    schaut euch bitte unbedingt den link an, den Stephanie reingestellt hat. Die Kontaktdermatitis ist für mich die absolut logische Erklärung (http://deumavan.de/pdf/Irritative%20Vulvitis,%20Vulva_IX.pdf).


    Auch wenn natürlich die Schmerzen auch zunächst neuroloigsche Ursachen haben also von verkrampfter Haltung (die Ursache hierfür wiederum im seelischen zu suchen ist) die Nerven in dem Gebiet entweder ständig gereizt sind oder die Haut schlecht durchblutet ist, hat doch das ewige Rumgeschmiere mit allen möglichen Substanzen auch Folgen.


    Stellt euch mal vor ihr gebt euch Tag für Tag irgendwelche solche Mittel wie Cortison, Östrogen, Zink und was nicht alles in die Nase oder den Mund. Jeder vernünftige Mensch denkt doch sofort, na das kann ja nicht gut gehen. und ausgerechnet der zarten Scheidenschleimhaut tun wir so was an.

    an Amy

    leider kann ich dir das nicht sagen, ich warte selbst noch...


    Ich bin ähnlich eingeschränkt wie du es schreibst, ich kann seit über 4 Monaten keine U-wäsche mehr tragen! Zudem ist mir das sitzen schier unmöglich, weil alles reißt. Und wenn es bei mir brennt, schwillt zudem noch alles an. Alles scheiße.


    Ich wünsche mir auch, dass es bald wieder gut ist, ich will auch endlich wieder richtig leben. Ich tu auch schon viel dafür, muss mich scheinbar in Geduld üben...


    In der Arbeit denken sie ich bin wieder gesund, schön wär's.


    Einen guten Tag wünsche ich euch allen, Firenze

    Also ich kann da natürlich nur für mich sprechen, und bei mir sah es halt exakt so aus wie auf dem Bild in diesem PDF. Und auch die Symptombeschreibung und die bisherigen Medikationsversuche paßten. Zudem hat die beschriebene Patientin auch Allergien, so wie ich. Also vermute ich, sind einfach verschiedene Faktoren zusammengekommen. Verschärft wurde das ganze dadurch, daß ich das Gefühl hatte, ich kann mir keine Zeit lassen, ich muß jetzt unbedingt ganz schnell wieder gesund werden. Ich bin dann auch schnell in so ein körperfeindliches Denkmuster gerutscht und hab auf meine Scheide geschimpft, die Arme...


    Irgendwann hab ich mich dann an meine Wurzelbehandlung ein Jahr zuvor erinnert: Da hab ich mich auch lange über meinen schmerzenden Zahn geärgert, bis mir irgendwann die Idee kam, mal die Perspektive zu wechseln. Also anstatt mir zu sagen: 'Du blöder Zahn, mußt du so weh tu, jetzt gib doch endlich mal Ruhe', hab ich mir gesagt: 'Du armer Zahn, ich kann dich so gut verstehen, daß du dich beklagst. Erst hab ich mich jahrelang schlecht um dich gekümmert, und jetzt bist du so krank, daß ich dich umbringe. Und du lehnst dich mit letzter Kraft auf und kämpfst um dein Leben.' Ja, ich weiß, das klingt jetzt etwas martialisch, aber es hat mir geholfen, Mitgefühl mit meinem schmerzenden Zahn zu haben und ihm das Recht zuzugestehen, daß er weh tun darf.

    so, ich war nun eben nochmal beim FA%-| und hab ihn schauen lassen.


    Er sagte, er kann nur noch eine leichte Reizung feststellen:-/ und ich sagte ihm, dass ich diese leichte reizung recht doll spüre:-/:=o{:(


    Er meinte, so´ne Herpes Sache dauert eben lange:=o:=o:=o (na toll....sind 10 Wochen denn net lange genug?)


    Er unterspritzte mir dann meine KS-narbe :-o (aua) und setzte mich dann 7min vor einen Laser:-/8-) hab davon nix gemerkt...aber er meinte, bei Lippenherpes erzielte er damit bereits gute Erfolge. Na mal sehen...


    Morgen muss ich nochmal hin und das Gleiche wird nochmal gemacht.


    Ich werde jetzt erstmal NIX cremen...auch keine fettcreme....hab die Nase voll.

    an Stephanie

    ... den Bericht auf der Deumavan-Seite habe ich auch schon mal gelesen, ich finde mich auch wieder. Ich habe genau das selbe Alter und die selben Allergien wie diese Frau.


    Mit dem Fetten habe ich ähnliche Erfahrungen wie du (hab erst Melkfett und dann Deumavan genommen), obwohl ja dort auf der Seite für Deumavan geworben wird, es sei das beste für den Intimbereich, wenn man ihn einfettet. Meine FA meinte auch ich würde es wohl nicht so gut vertragen, wenn alles zugefettet wird.


    Ich habe auch immer auf die Scheide geschimpft, dass sie schnell gesund werden soll und habe (viel zu viel) nachgeholfen.


    Aber mal mit Logik gedacht: Irritative Kontaktdermatitis kann ja gar nicht weg gehen, wenn man immer weiter irritiert...


    Ich habe mich seit deinem Bericht sehr entspannen können, da ich die Beläge nie mit dem Einfetten in Verbindung gebracht habe... hab immer gedacht jetzt lass ich schon alles weg und mache nur Fett und die gehen trotzdem nicht weg, bzw. werden mehr. Ich wasche ja nur mit Wasser und die kriegt man dann echt schwer weg.


    Jetzt versuche ich so viel es geht zu tun, was gut für sie ist, v.a. Ruhe und Frischluft will sie momentan haben und ab und zu ein Eis (also Kühlaku meine ich).


    Ich hab mir auch das Buch gekauft, das du erwähnt hast.


    Liebe Grüße, Firenze

    an Amy

    hattest du überhaupt solche Bläschen gehabt? Danach Krusten?


    Dass man bei der ersten Herpes-Infektion noch lange Schmerzen hat, hab ich mir auch sagen lassen. Allerdings habe ich Lasern in diesem Zusammenhang noch nie gehört. Kann es da Risiken geben? Ich kannte bisher auch noch keinen FA, der explizit Lippenherpes behandelt...


    Hast du die Möglichkeit, dir noch eine zweite Meinung einzuholen?


    Liebe Grüße, Firenze

    An Firenze

    Hallo Firenze,


    es freut mich, daß Du Dich besser entspannen kannst. Ich bin mal gespannt, was Du zu dem Buch sagst. Ist auch echt nett geschrieben, finde ich. :-)


    Ja, mit dem Fetten weiß ich auch nicht. Früher hab ich das nur nach dem Rasieren gemacht (mit Babyöl), und fand es immer ganz angenehm. Aber das war halt auch immer Öl, was in die Haut eingezogen ist. Und bei Deumavan hab ich halt das Gefühl, das gibt so einen Film (soll es ja auch, laut Webseite), und dieses Gefühl mag ich irgendwie nicht. Obwohl ich es schon immer nur hauchdünn aufgetragen habe, und auch nur das ohne Parfüm benutzt habe. Ich hatte damit auch so ein bißchen ein Kopfproblem, weil das ja auf Mineralölbasis ist (also mit Paraffinen) und ich lieber was Pflanzliches wollte.


    Wegen den Belägen: Ich fand das auch total komisch und hab das erst nicht in Verbindung mit dem Deumavan gebracht, weil ich das auch gar nicht so weit oben benutzt habe. Aber irgendwann ist mir aufgefallen, daß es immer dann besser wurde, wenn ich das Deumavan weggelassen habe. Und mir ging es da wie Dir: Ich hab es einfach nicht abgekriegt. Meine Klitoris war so weißlich verfärbt und es sah aus, als würden sich Hautfetzen ablösen. Echt nicht schön. :-( Sieht das bei Dir auch so aus? Und ich konnte den Duschstrahl noch so lange draufhalten, sie gingen nicht weg. Andere fettende Cremes haben bei mir übrigens den gleichen Effekt (Bepanthen z.B.). Das hinterläßt bei mir auch solche Beläge, die nach Absetzen ein paar Tage brauchen, bis sie weggehen. Deswegen sind Öle glaub ich für mich besser geeignet. Jedenfalls hab ich keine Beläge mehr, seit ich das Weleda Babyöl benutze. Meine Klitoris sieht jetzt wieder rosig und gesund aus. Und ich hab das Gefühl, mein strapazierter Scheideneingang (wo ich die Irritation noch am dollsten spüre), freut sich auch darüber.


    Ja, Ruhe und Frischluft findet meine Scheide auch immer noch super. Nach dem Kühlakku fragt sie inzwischen nicht mehr. Das hat ihr meine Blase wohl ausgeredet. ;-)

    an Stephanie

    da meine Beschwerden ja überwiegend an der Klitoris waren, habe ich da natürlich entsprechend gefettet, also eigentlich den ganzen Intimbereich. Bei mir ist auch viel weiß, als ich das zum ersten mal bewusst wahrgenommen hab, hatte ich panische Angst vor so einer Lichen-Geschichte. Es ist auch erst weiß geworden, als ich dort Verletzungen hatte (nach einer Untersuchung!!) und deswegen mit Bepanthen und Melkfett schmieren sollte. Vorher bei den medizinischen Salben nicht. Die weißen Stellen wurden schon mal bei einer ambulanten OP entfernt, da meine nächste FA Kraurosis vermutet hat, sie mich aber wegen meiner Schmerzen und meiner Angst vor einer weiteren Verletzung nicht richtig untersuchen konnte. Hab natürlich den Ober-Horror, dass ich es nicht weg bekomme und ich wieder unters Messer muss, das war schlimm!


    Ich bin mittlerweile in der Uni-Klinik in Behandlung und habe dort eine tolle Ärztin. Sie meinte auch, dass meine Scheide wohl irgendwann gesagt hat "so jetzt reicht es" und sie sich nun erholen muss und dass es auch einige Zeit dauern kann. Ich sollte dann erstmal Cortison-Salbe nehmen(hauchdünn), was mir gut geholfen hat gegen die starke Schwellung der Schamlippen und danach sollte ich Ovestin nehmen zum Aufbau und besseren Durchblutung, was ich leider gar nicht vertragen habe und so fingen wir wieder bei 0 an. Jetzt soll ich nicht mehr Fett schmieren und mit dem Duschstrahl ausspülen, das weiße geht aber kaum weg. Deswegen bade ich seit 2 Tagen abends ein paar Minuten in lauwarmem Wasser (ohne Zusätze) und reibe ein bißchen in der Hoffnung dass es sich etwas löst (wenn du da noch nen Tip hast?). FA wusste auch nicht, was es ist, hatte aber beim letzten Termin mit ner Wasserspritze gespritzt und meinte, dass es abgeht, zwar schwer, aber immerhin. Morgen hab ich wieder einen Termin zur Kontrolle, mal sehen.


    Das Verhältnis zum Körper spielt wirklich eine wesentliche Rolle, dass beginne ich langsam zu begreifen. Ich habe gelernt, meinen Körper zu akzeptieren, das war schon ein langer Weg, aber leider nur, wenn er funktioniert. Jetzt ist das nicht so und anstatt für ihn zu kämpfen, kämpfte ich dagegen. Das ändert sich im Moment gerade.


    LG