@Chanem

    Entschuldige bitte Chanem, aber du hast mit deiner Aussage verallgemeinert. Und ich finde es nach wie vor absolut unverschämt was du da geschrieben hast. Es ist doch völlig irrelevant ob nun auf mich persönlich bezogen oder nicht. Ich bin ein Teil der gesamten Menschheit und Ärztepfusch ist nicht so selten wie du es hier darstellst. Das Quecksilber nicht gesund sein kann war mit Sicherheit auch schon vor 40 Jahren klar und trotzdem hat man das Zeug ohne jegliche Bedenken verwendet anstatt vorher anständige Test durchzuführen.


    Gruß


    Schmausal

    @schmausal

    ich bin auch ein Teil der gesamten Menschheit, Schmausal und ich finde daß du dich gerade im Ton vergreifst. Ich habe dich weder beschimpft noch sonst in irgendeiner einer Form persönlich angegriffen. Ich hab im Gegenteil gesagt, daß auch ich bei weitem nicht alles lebe was ich weiß.


    Das ist zum Beipiel auch was was ganz viele Menschen machen. Sich fürchterlich über diejenigen aufregen, die die Wahrheit aussprechen.


    Vielleicht kannst du mal drüber nachdenken, wie du mit anderen Menschen umgehst, wenn du dich angegriffen fühlst. Auch das trägt dazu bei, das Klima auf der Erde zu vergiften.

    @Chanem

    Guten Morgen,


    ich habe dich auch weder beschipft noch persönlich angegriffen, ich habe mich nur zu deiner Aussage geäußert und die finde ich halt mehr als daneben.


    Mich würde allerdings interessieren woher du denn dein Wissen diesbezüglich nehmen willst, warst du denn schon bei so vielen OPs dabei, bei denen anschließend fälschlich behauptet wurde, dass Ärztepfusch stattgefunden hat? Und in wie fern hast du eine medizinische Ausbildung, dass du das Beurteilen kannst.


    Ich für meinen Teil kann zumindest sagen, dass meine Aussagen in diesem Fall auf Erfahrungen beruhen. Und zwar Erfahrungen, die ich im Rahmen meiner Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht habe.


    Allein während meines Klinikpraktikums habe ich Dinge miterleben müssen, die mir Heute noch die Tränen in die Augen treiben wenn ich nur dran denke.


    Es ist völlig egal ob man Privatpatient ist oder evtl. sogar für Chefarztbehandlung drauf gezahlt hat, sobald die Narkose wirkt (und vorher auch schon) lassen die jeden Deppen auf dich los. Sogar Praktikanten, die gerade mal ein paar Wochenendkurse besucht haben dürfen Intubieren usw.


    Klar geht da dann hin und wieder was schief, aber dafür hast du ja vorher unterschrieben, dass die Klinik in diesem Fall keine Haftung übernehmen kann.


    Ich habe im übrigen dann nur einen Monat als Sanitäterin gearbeitet, denn was dann alles vorgefallen ist verfolgt mich bis Heute. Ärztepfusch ist noch ein viel zu freundliches Wort für diese "Missgeschicke" die da passiert sind.


    Nur ein Beispiel:


    Wir wurden Dienstag Abend um 19 Uhr in ein Altenheim gerufen. Ein Uruloge hatte sich noch schnell am legen eines "Puffis" (Zugang durch den Bauch in die Harnblase ) versucht bevor er nach Hause wollte. Das ist ein absoluter Routineeingriff, und sollte kein Problem darstellen. Dabei hatte es dieser Arzt offensichtlich geschaft die Bauchaorta zu durchtrennen. Diese Frau ist in den folgenden Stunden verblutet.


    Und sowas ist kein Einzelfall, bei weitem nicht. Ich habe in dieser Kurzen Zeit so viele solcher Fälle gesehen.


    Ich rege mich nicht über Menschen auf, die die Wahrheit sprechen, ich rege mich über Menschen auf, die auf Grund ihrer Vorurteile Lügen in die Welt setzen und diese dann als Wahrheit verkaufen.


    Gruß


    Schmausal

    Entwirrung

    Liebe Schmausal,


    irgendwie habe ich das Gefühl ich bekomme gerade heftig was ab, was mit mir gar nichts zu tun hat. Ich hab doch nie gesagt, daß Ärzte unfehlbar sind und nicht pfuschen. Im Gegenteil - lies mal weiter vorne, ich habe gesagt, daß Ärzte auch Menschen sind und genauso ihrem Wissenssstand entsprechend Fehler machen wie die Patienten. Aber das ist eben genau das Problem. Daß Patienten glauben, Ärzte wären unfehlbar und wenn sie dann Fehler machen unterstellen sie ihnen böswillige Absicht. Kein Arzt macht willentlich und bösartig einen Fehler. Genauso wie kein Patient willentlich und in selbstschädigender Weise Dinge mit sich machen läßt die ihm schaden.


    Was allen fehlt, ist das BEWUSSTSEIN darüber, daß alle für sich selber verantwortlich sind. Jeder Patient kann - vor allem beim heutigen Informatinsfluß per Internet - sich über seine Krankheit informieren, kann, bevor er sich behandeln lässt mit den Ärzten sprechen, kann in sich spüren, bin ich bei diesem Arzt gut aufgehoben.


    Es würde jetzt hier zu weit führen, aber selbst Dinge wie das Zusammentreffen von zwei Menschen wie einer Frau, die an einen ungeschickten Sanitäter gerät und diesen Sanitäter, der hier zum "Täter" wird, haben letztendlich eine Ursache in der Seele dieser beiden Menschen.


    Schau, es wird dir auch nichts helfen, wenn du dich jetzt fürchterlich über mich aufregst. Ich sag ja nicht, daß diese Dinge nicht passieren, ich sage ja nur, ändern können wir diese Dinge nur, wenn wir uns selber verändern.


    Wenn wir aufhören die Ursache für unsere Leiden bei den anderen zu suchen, wenn wir aufhören andere zu beschimpfen, sie zu verurteilen dafür, daß sie Fehler machen. Ändern kann ich die Welt nur, wenn ich mich selber ändere. Wenn ich mir meine Geschichte anschaue und mir bewußt mache, daß ich so oder so reagiere, weil ich halt so oder so "programmiert" wurde. Und dann kann ich beginnen, diese Programme zu ändern, dabei vor allem Verständnis für diejenigen entwickeln, die an mir schuldig geworden sind.


    Und natürlich sind an mir ganz viele Menschen schuldig geworden - aber ich bin genauso an anderen schuldig geworden. Ohne es selber zu bemerken- genauso wie die anderen es nicht bemerkt haben.


    Ich finde es trotzdem schön, daß du dich auseinandersetzt, auch mit mir.

    @Chanem

    Hallo,


    mit Ärztepfusch ist doch nicht gemeint, dass etwas unter böser Absicht passiert. Natürlich sind es versehendliche Fehler, die den Ärzten da unterlaufen. Weil sie einfach nicht genügend Zeit nehmen, die Diagnose nicht gut überdacht haben oder unaufmerksam waren.


    Das ändert jedoch für die Betroffenen nichts, oder? Deshalb ist es doch trotzdem Pfusch gewesen und es sind trotzdem Menschenleben zerstört oder beendet worden.


    Ich finde es ja nur so schlimm, dass du es so darstellst, als wäre es die Schuld der Patienten, obwohl die meistens garnichts dafür können.


    Bei einer OP in einer großen Klinik zum Beispiel weiß man doch garnicht wer einen Operiert. Nach meiner Erfahrung mach das in 50% aller Fälle ein AIPler, und der eigentliche Experte, mit dem man zuvor das Gespräch hatte, schaut mal ab und an vorbei ob alles gut läuft. Das Gleiche in dem Altenheim, die hatten halt nur den einen Arzt. Was soll man denn als Patient machen? Man ist doch fast hilflos ausgeliefert.


    Zum Thema Internet:


    Hab die Geschichte zwar hier im Forum schon ein paar Mal erzählt, aber es ist das beste Beispiel.


    Nach tausenden von Pilzinfektionen und Blasenentzündungen wurde ich von meiner verzweifelten Gyn. vor ca. 1,5 Jahren zu einem Prof. Weiss nach München geschickt. Angeblich ein absolutes Ass auf diesem Gebiet und jemand der mir sicher helfen könne.


    Ich habe zwei Monate auf einen Termin warten müssen, als ich endlich dort war sagte man mir, dass der Professor nicht da sei, aber der behandelnde Arzt, der mit ihm Sprechstunde hält und ich könne zu dem gehen.


    Gesagt, getan, es war ein sehr sympathischer Arzt, der auch kompetenz ausstrahlte und mir eine Salbe verschrieb, die ich mir in einer bestimmten Apotheke anrühren lassen sollte, und die angeblich überhaupt keine Nebenwirkungen hätte.


    Bevor ich die Creme angewendet habe hab ich natürlich versucht mich zu informieren, aber über die Inhaltsstoffe war im Internet nichts zu finden. Die in der Apotheke hatten mir dazu nichts sagen können und hier im Forum wusste man auch nichts darüber. Hab dann noch meine Gyn. gefragt, die meinte ich sollte sie anwenden, also hab ich es auch getan, nicht zuletzt, weil ich auch ein gutes Gefühl bei dem Gedanken und Vertrauen zu den beiden Ärzten hatte.


    Bereits am nächsten Morgen hatte ich Schmerzen in der Scheide wusste allerdings nicht sicher ob sie von der Salbe kommen. Hab natürlich versucht in München bei diesem Doktor Rauch anzurufen, der war bis Donnerstag nicht erreichbar. Daraufhin habe ich erneut meine Gyn, der ich wirklich vertraue, angerufen. Die hat dann versucht irgendetwas in Erfahrung zu bringen, hat wohl auch den Arzt in München ans Rohr bekommen und mir letztendlich empfohlen die Salbe weiterhin anzuwenden.


    Hab dann noch unseren Hausarzt konsultiert, mit dem resultat, dass der mir auch empfohlen hat die Salbe weiterhin zu nehmen.


    Das hab ich dann auch gemacht, mit dem Ergebnis, dass ich die nächsten drei Tage solche Schmerzen hatte, dass ich nichtmal mehr sitzen konnte.


    Tja meine BEs und Scheidenpilze bin ich inzwischen auf anderem Weg losgeworden, diese Schmerzen von der Salbe hab ich immernoch (das Problem, warum ich in diesem Forum bin). Meine Frauenärztin äußert sich garnicht dazu der Arzt in München zuckt auch nur mit den Schultern und von der Salbe hab ich bis Heute im Internet nichts finden können oder je wieder gehört.


    Wo bitte genau lag mein Fehler? Ich hab mir von diesem Hirni mehrfach versichern lassen, dass es zu keinen Nebenwirkungen kommen kann. Jeder der es wissen konnte hat mir dazu geraten die blöde Salbe anzuwenden. Gut der Hausarzt ist vielleicht in der Hinsicht nicht besonders kompetent, aber etwas Grundwissen in dem Bereich sollte man ihm zugestehen. Und was ist mit der Gyn und den Apothekern?


    Was bitte hab ich falsch gemacht? Außer natürlich in der Hoffnung endlich gesund zu werden auf den Rat von immerhin drei Ärzten zu hören wo es doch keine andere Informationsquelle gab.


    Gruß


    Schmausal

    @schmausal

    du hast gar nichts falsch gemacht, du beschreibst einfach nur den Weg den ich auch gegangen bin. Was glaubst du bei wievielen Ärzten ich damals wegen dem Zungenbrennen war, was ich alles mit mir anstellen hab lassen war, bevor ich - genau wie Andrea das beschrieben hat - aus Verzweiflung aufgehört habe zu Ärzten zu gehen. Und dann hab ich "zufällig" das Buch von Louise Hay "Gesundheit für Körper und Seele" entdeckt und hab zum ersten Mal was von seelischen Ursachen gehört. Es hat lange gedauert bis ich kapiert habe, was sie meint. Das Zungenbrennen ging nie ganz weg, aber es ist mittlerweile einfach nur ab und zu bemerkbar. Deshalb hab ich, als vor vier Jahren das mit dem Scheidenbrennen losging gar nicht so lang rumge"doktert". Weil mir einfach klar war, daß es mit meiner Partnerschaft und der Sexualität zu tun hat.


    Natürlich denkt man die Ärzte können ganz schnell machen daß das Problem weggeht, aber im Grunde können die ja auch nur Salbe verschreiben, daß die Symptome weggehen. Wenn allerdings die Schmerzen auf etwas beruhen dasviel tiefer geht kratzen sie damit ja nur an der Oberfläche.


    Und je mehr ich dann gelesen habe an Selbsthilfeliteratur, je mehr ich selber an mir gearbeitet habe, desto mehr ist mir bewußt geworden was ich neulich schon geschrieben habe. Daß wir in einer Welt leben, wo wir zum Beispiel überhaupt nicht wissen oder kontrollieren können, was wir an chemischen Zusätzen zu uns nehmen. Daß unsere Körper darauf allerglisch reagieren hab ich früher auch für Blödsinn gehalten, mittlerweile sehe ich das ganz anders. Ich denke einfach viel mehr nach, verstehst du?


    Und ich bin der Überzeugung daß eben genau das die Absicht von allen Krankheiten ist: daß die Menschen anfangen nachzudenken über sich und wie sie mit allen Lebenwesen verbunden sind. Daß wir zum Beispiel, wenn wir Tiere mit Medikamenten behandeln, wenn wir sie in engen Käfigen halten zum einzigen Zweck, daß wir Fleisch in Unmengen essen, daß wir ihre Ängste und ihren Schmerz mitessen. Die Art und Weise wie wir mit unseren Mitbewohnern auf der Erde umgehen rächt sich eben irgendwann.


    Und darum gehts mir - nicht andere zu beschuldigen daß sie genau so unwissend sind wie ich selber, sondern mein Leben in Verantwortung für mich selbst und andere zu leben.


    Im Endeffekt geht es ja in diesem Forum genau um das: Informationen austauschen, Wege aufzeigen - auch wenn es unbequeme Wege sind.

    @Chanem

    Guten Morgen,


    also ist ja alles richtig was du sagst, aber was schlägst du denn vor? Sollen wir alle Tiere freilassen und anschließend wieder auf die Jagd gehen?


    Es gibt ja inzwischen zahlreiche, glaubhafte Theorien, dass es sich bei einer fettreichen und kohlehydratarmen Kost um die für den Menschen gesündeste handelt. Ich selbst bin ein Anhänger dieser Theorie und habe mit dieser Ernährung erfolgreich innerhalb kürzester Zeit meine Akne, meine Migräne und meinen Reizdarm kuriert.


    Zuvor habe ich fast garkein Fleisch gegessen und mich "gesund" ernährt (viel Vollkorn, Obst, Gemüse usw.) Würd ich persönlich nie wieder machen, denn gesund war das für mich sicher nicht.


    Ich habe mich in letzter Zeit öfter gefragt, warum nicht endlich auch die Schmerzen in der Scheide ganz verschwinden, denn etwas sind sie durch die LC Diät besser geworden. Aber solange das Quecksilber noch in mir ist kann mein Körper vielleicht nicht wirklich gut entgiften...


    Naja, wie auch immer...

    nun, ich sage mal dazu:


    Es geht nicht wirklich um die Tiere, es geht auch nicht wirklich um die Ärzte.. Das worum es hier geht, ist zu zeigen, dass es wichtig ist den Blick zu erweitern, zu öffnen, um die Zusammenhänge besser zu sehen..


    Vergleichbar wäre das auch mit einem Stück Obst. Für viele ist ein Apfel nur ein Apfel.. Betrachtet man ihn in einem größeren Zusammenhang. Isst man die Sonnenenergie mit und die gesamten Anlagen für viele neue Apfelbäume..


    Es gibt tausend weitere Beispiele..


    Fakt ist in unserem Fall: Man solle versuchen sich von dem Denkmuster zu lösen, mit dem wir aufgewachsen sind.. Da ist ein Arzt, der hat studiert, der kennt sich aus, der kann und muss mir helfen!


    Dieser Arzt hat nur einen Bruchteil gelernt, von dem was auf der WElt existiert. Er ist kein Gott. Sich auf ihn zu verlassen und sich dann zu ärgern, dass die nur Mist machen, bringt einen absolut nicht weiter.. Aber wie schon mal gesagt.. Du bist wahrscheinlich einfach noch nicht soweit - und das ist absolut KEIN Vorwurf! (das klingt sehr persönlich und von oben herab, aber es ist es nicht.. - würde es Dir anders sagen, wenn ich es könnte..) Alles ist ein Prozess..


    Irgendwann wirst Du diese Zeilen der letzten Tage vielleicht nochmal lesen und dann aus einem vollkommen anderen Blickwinkel..


    Es ist total schwer zu beschreiben, was wir hier meinen.. Es dauert bis man das tatsächlich alles begriffen hat.. Selbst ich bin immer noch desöfteren verwirrt und hänge zwischen dem was mir beigebracht wurde und dem was ich neu erkannt habe..


    Ich sage nicht, dass meine Erkenntnis und auch nicht die von Chanem das letzte Wort und der stein der Weisen sind.. Es ist einfach nur ein Schritt in eine Richtung die mehr als Sinn ergibt..


    Wir können sie hier nur vorstellen und als Möglichkeit anbieten.. Manche versuchen diesen Weg, andere rennen weiterhin zu Ärzten..


    Jeder ist für sich selbst verantwortlich! Und das ist genau das Problem! Niemand will die Verantwortung für sich selbst tragen, weil es ja so einfach ist, anderen die Schuld in die SChuhe zu schieben..


    Ich kann Dir nur sagen, sei einfach offen.. Geh weiter deinen Weg, aber verschließ Dich nicht neuen Gedanken..


    Du bist schon auf dem richtigen Pfad.. - jeder hat seinen.. Der eine macht Umwege, der andere geht den direkten Weg.. Jeder so wie er es braucht, und es SELBST wählt..


    Ganz viele liebe Grüße


    Andrea

    @Andrea

    Mir geht es auch weder um die Ärzte noch um die Tiere. Ich finde es nur sehr unfäir dem Patienten die gesamte Schuld an einer missglückten und verpfuschten Behandlung in die Schuhe zu schieben. Sicher ist es wichtig, dass ein Patient selbst verantwortung für seine Gesundheit übernimmt und sich ausreichend informiert (und ich denke mal das tun alle in diesem Forum, sonst wären sie ja nicht hier), dennoch ist es nicht die Schuld des Patienten, wenn dem Arzt dann ein Fehler unterläuft oder wenn Medikamente vor der Einführung auf dem Markt nicht aussreichend getestet aber fälschlicher Weise für absolut harmlos erklärt wurden.


    Darum geht es mir, um nichts anderes.


    Spätestens seit meinem Praktikum ist mir klar, dass Ärzte bei weitem nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Ich betrachte diesen Beruf nur noch als eine Art Dienstleister, den ich aufsuche, wenn ich ein Blutbild oder eine sonstige Untersuchung brauche, die ich nicht selbst durchführen kann und natürlich zum Ausstellen von Rezepten. Die Diagnose und welche Medikamente ich einnehmen möchte entscheide ich schon lange selbst.


    Es ist mir auch völlig klar, was Chanem mit den Tieren gemeint hat. Die Schmerzen, die das Tier in seinem Leben in Gefangenschaft erleben mußte genauso wie das Antibiotikum nehmen wir mit dem Fleisch, dass wir essen in uns auf. Und das schadet uns. Ich denke das ist den meisten Menschen klar.


    Auch, dass so ein Stück Fleisch nicht nur ein Stück Fleisch ist, sondern eigentlich ein kleines natürliches Wunder aus tausenden von Genen und einer "Geschichte" (der des Tieres), ist mit Sicherheit so gut wie jedem Menschen klar.


    Ich frage nur nach einer Alternative!


    Was gibt es denn da in einem anderen Blickwinkel zu sehen? Wir müssen doch alle was essen, oder? Und wenn es keine Alternative gibt, dann ist es eben dieses Fleisch. Ihr geht doch sicher auch nicht jeden Abend in den Wald und schießt euch einen Hirsch, oder? ;-)

    Achtung und Respekt

    Ich werd mich jetzt wieder aus der Diskussion ausklinken, aber eines möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, Schmausal.


    Blöde Sprüche und sarkastische Bemerkungen, die darauf abzielen ander zu verletzen oder Dinge, die sie sagen ins Lächerliche zu ziehen werden dir auf deinem Weg nicht dienen. Alles was du damit erreichst ist, daß Menschen mit dir ungeduldig werden oder dich halt einfach sein lassen. Wenn du Ärzten mit dieser Einstellung entgegentrittst, daß sie nur "Dienstleister" sind, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn sie keine Lust haben sich große Mühe mit dir zu geben.


    Tritt anderen Lebewesen mit Achtung und Respekt entgegen, sieh den Menschen an der vor dir steht und verneige dich vor ihm.


    Wenn du das mit allen tust, wirst du kleine Wunder erleben. Weil die Menschen dich dann plötzlich genauso behandeln. Und weil sie dir gerne und freiwillig helfen.


    Aber wie Andrea auch gesagt hat, jeder geht in seinem eigenen Tempo, jeder bekommt die Lektionen die er braucht um zu lernen.


    Macht es gut, alle zusammen.

    Also Chanem,


    wenn du nicht mal einen kleinen Scherz wie den mit der Jagd verstehtst und dich dadurch schon verletzt fühlst dann würd ich mich mal ein paar gedanken machen. Das war eigentlich als kleiner Gag gedacht um die Diskussion etwas aufzulockern.(deshalb der zwinkernde Smiley)


    Wenn man es unbedingt so auslegen will ist es vielleicht etwas sarkastisch aber so schlimm wie du es darstellst nun bei weitem nicht.


    Und natürlich trete ich den Ärtzen weiterhin mit Respekt gegenüber. Die Arbeit von Dienstleistern ist doch nichts negatives und im Prinzip sind sie nichts anderes als Dienstleister!!! Ich bin freundlich zu meiner Ärztin und sie ist sogar eine gute Freundin der Familie für uns geworden, die uns hin und wieder besucht und wir sie selbstverständlich auch.


    Ich habe mir meine letzen beidenBeiträge gerade nochmal durchgelesen und ich kann nicht erkennen an welcher Stelle ich dich jetzt so fürchterlich beleidigt haben sollte und welche blöden Sprüche ich gebracht habe. Vielleicht kannst du mich da mal aufklären.


    Ich glaube dir sind schlicht und ergreifend die Argumente ausgegangen mehr nicht.

    Es sind fast immer genau die Dinge die einen bei anderen aufregen, die man selber tut..


    Die Worte, die einen vermeintlich angreifen, sollte man sich genauer anschauen.. Man fühlt sich nicht ohne Grund angegriffen. Nicht selten steht ein Komplex dahinter...


    Alle Kritik hilft nur zum Wachstum... Man sollte dankbar sein, auch wenn es im ersten Moment das Ego verletzt.. Ein Stück Wahrheit steckt immer dahinter...


    Es bringt nichts die gerade genannten Sätze nur auf andere anzuwenden und sich so herauszureden und frei zu machen.. Man sollte IMMER zuerst bei sich selbst schauen!


    (kleiner gut gemeinter Rat.. Erster Schritt zur Selbstfindung und Selbstverantwortungsübernahme.. Wenn man sich selbst hinterfragt, findet man VIEL, SEHR VIEL.. Wenn man dann bei den Schwachstellen anpackt, kann man sich selber helfen und verbessert damit nicht nur seine eigene Lebensqualität, es ist auch ein riesiger Schritt hin zu Heilung!!!)


    Viele liebe Grüße


    Andrea

    @ Andrea

    ich bin mir zwar nicht ganz sicher ob das jetzt an mich gerichtet war aber antworte trotzdem mal.


    Ich fühle mich eigentlich weniger angegriffen als missverstanden. Mit letzten beiden Beiträgen wollte ich lediglich ausdrücken, dass eigentlich ganz logisch ist, was ihr beiden da schreibt, nur dass es eben im Punkt fleisch keine Alternative gibt.


    Es bringt ja nichts sich über Plan A zu beschweren wenn Plan B nicht existiert, oder?


    Zudem war mein Frage nach einer Alternative völlig ernst gemeint.

    liebe Schmausal,


    ich weiß nicht, ob Chanem das Thema Fleisch nicht einfach nur als Beispiel erwähnt hat, ebenso wie ich das Beispiel mit dem Apfel..


    Alternative? Keine Ahnung.. Ich ess gerne Fleisch - nur mittlerweile in maßen und nicht mehr in Massen.. Versuch mehr Obst und Gemüse zu essen, was mir mitunter SEHR schwer fällt.. ;-)


    ich weiß auch nicht, ob Chanem Dich missverstanden hat.. Doch glaube ich es ehrlich gesagt nicht.. Ich versteh Dich nur allzu gut! Hab viele viele Jahre genauso gedacht..


    Du musst Dir etwa vorstellen, dass es viele Arten des Denkens gibt und alle laufen in parallelen Bahnen nebeneinander.. Es gibt da eine fette Autobahn und das ist die auf der sich die meisten Menschen bewegen. Aus dem einfachen Grund, weil wir damit aufgewachsen sind, unsere Umwelt hat uns geprägt, Schule, Eltern etc... Jedoch ist diese Autobahn nur die halbe Wahrheit.. Solange man noch auf ihr fährt, kann man das nicht erkennen.. Man sieht es nicht und fühlt sich daher missverstanden.. Tritt man jedoch einen Schritt beseite sieht man das ganze ganz klar vor sich liegen..


    Und genau um diese Weitsicht geht es.. Diese zu erlangen, ist nicht so einfach.. Man kann auch nicht losgehen und sagen, so jetzt denke ich anders.. Es ist ein langer Prozess, der mit vielen vielen Fragen bei sich selbst stattfindet.. Irgendwann versteht man plötzlich alles und sieht auch alles in einem ganz anderen Licht.. das passiert dann von ganz allein..


    Da es kein Rezept dafür gibt, kann ich nur appellieren, sich auf sich selbst zu konzentrieren und nicht auf andere..(v.a. Ärzte).. Das ist der erste Schritt.. Verantwortung für sich selbst übernehmen.. Ein Bewusstsein für sich selbst entwickeln.. (vielleicht klingt das jetzt noch als leere Worthülse, jedoch ergibt es einen Sinn wenn man es tut)


    Mir haben damals Bücher geholfen.. Doch jeder hat seinen eigenen Weg zu finden und daher können meine bücher, die ich damals las, einem anderen schon wieder ganz und gar nicht weiterhelfen..


    Ich vertrau in solchen Situationen meinem Schicksal.. Alles zu seiner Zeit - und das was ich brauch, das findet mich schon.. Jedoch ohne sich dabei zurückzulehnen und gar nichts zu machen.. Wenn man sucht, dann wird man auch finden.. Früher oder später..


    Liebe Grüße


    Andrea