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    Mich hätte wirklich interessiert, wie Frauen mit bösartigen Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut eine eventuelle Hormontherapie vertrugen. Aber entweder gibt es hier keine oder sie äußern sich nicht. Soll ja auch nicht so oft vorkommen, dieses Problem.

    :)D


    Gibt´s wirklich keine? Ich hatte den Titel des Threads nicht so verstanden, dass nur diese Myomgeschichte diskutiert werden sollte. Will sich keine äußern oder wird diese Hormonbehandlung wirklich so selten wahrgenommen?


    Hm. :-|

    Wieso es wichtig ist, die ganzen möglichen bekannten Folgen von Gebärmutter- und Eierstockoperationen zu bennen:


    1. ich finde es besser, vor einer Operation, die weitreichende Folgen haben kann, über diese Folgen informiert zu sein


    2. denn es kann vielen helfen, bevor es zu OPs kommt sich diese verschiedenen Behandlungsmethoden anzuschauen, und sich damit intensiv auseinanderzusetzen. Und verschiedene Beratungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.


    3. es gibt ja öfters Frauen, die verunsichert sind, was sie machen sollen, ob operieren oder was sonst. es liegt in der Natur der Sache, dass wenn ich mehr Informationen habe, und die möglicherweise positiven und negativen Folgen, dass eine Entscheidung dann für manche schwieriger zu fällen sein mag. doch das ist nun mal im Leben auch bei anderen Entscheidungen so. trotzdem möchte ich das Risiko wissen, das ich eingehe. und auch wenn jemand Krebs hat, dann ist es seine Entscheidung ob er eine Chemotherapie oder Misteltherapie oder was anderes machen möchte.


    4. die Aufklärungsbögen vor Operationen müssen ja im vorhinein auch genau beschreiben, welche Auswirkungen die Narkose haben kann. Und auch da haben dann manche Frauen Angst davor. Trotzdem muss ja auch informiert werden, damit jede Frau die Möglichkeit hat, sich darauf einzustellen, und es gibt ausführliche Gespräche mit dem Anästhesist, der so einiges abfragen muss.


    5. viele Frauen sagen nach solchen Entfernungs-OPs, dass sie gerne vorher besser aufgeklärt worden wären, denn dann hätten sie sich oft anders entschieden. Es gibt nämlich viele, die nach solchen OPs grosse Beschwerden haben, und die hätten oft diese OPs nicht machen lassen, weil es ihnen hinterher viel schlechter geht, als vorher. also wenn z.b. Eierstöcke entfernt werden, und/oder die Gebärmutter, wissen nur die wenigsten alle Folgen, die auf sie zukommen können.


    6. auch bei allen anderen OPs an anderen Organen etc. ist es so, dass sich vorher darüber informiert wird, und natürlich auch darüber, was denn alles passieren könnte, damit man vorbereitet ist, wenn das dann eintritt. Natürlich ist die Gebärmutter und die Eierstöcke auch entsprechend zu behandeln. Es ist ja nun mal so: wenn man nicht informiert ist, dann kann es sein, dass es ganz gut geht, es kann aber genauso sein, dass man mit der Zeit Beschwerden bekommt, und sich die ganze Zeit fragt, was jetzt eigentlich die Ursache ist. Und sich auch häufig die Frage stellt:


    " Wieso hat mir das vorher niemand gesagt?",".... ich habe doch nachgefragt, was sich nachher verändern kann, habe aber kaum ne Antwort bekommen, oder eine positive, die sich bei mir dann aber ganz anders gezeigt hat..." diese eine Aussage, die ich bekam, war nämlich für mich nicht passend, weil es bei mir ganz anders gezeigt hat. Das Problem des Ganzen war, dass nur eine Person geantwortet hat, und die anderen haben geschwiegen. Ausserdem ist jeder Körper individuell: was beim einen funktioniert, kann beim andern ganz anders sein.


    6. Bei allen anderen Entscheidungen im Leben kann es auch positive und negative Ergebnisse geben, wieso sollte ich nur die positiven sagen, wenn es nachweislich viele der bisherigen gibt, die diese Entscheidung getroffen haben, die überwiegend negative Erfahrungen haben. Zumal wenn es um einen Bereich geht, wo ich eine einmal getroffene Entscheidung ja nicht mal einfach so wieder beheben kann. Wenn ich mit einem gekauften Gerät unzufrieden bin, kann ich es z.b. wieder umtauschen. Bei einem Organ, das fehlt, ist das meistens nicht der Fall. Deshalb brauche ich da viel umfassendere und gründlichere Informationen, und brauche dann eben auch die negative Seite, wenn zu einer bestimmten Zeit, meistens nur über die positiven Auswirkungen geschrieben wird, und das negative zum grösseren Teil ausgeblendet, oder wenig beachtet wird. Und die Frauen die negatives zu berichten haben, dann sich gar nicht mehr trauen zu schreiben, und man von denen immer weniger liest.


    Was sollte das denn helfen? Denen, die dann später wieder von den negativen Folgen betroffen sind, hilft solch ein Verhalten nichts. Für die ist es nur bedauerlich, dass das dann so gelaufen ist, also auch diese Ausgrenzung des negativen.


    Es stellt sich als unrealistisch dar, dass obwohl es nachgewiesener Weise sehr negative Folgen dieser Art von OPs bei Frauen gibt, es dies plötzlich nicht mehr geben soll, obwohl ja das Ergebnis, also das/die entfernte/ Organ/e es weiterhin gibt. Also gibt es auch weiterhin die negativen Folgen, die es die ganze Zeit vorher auch bei unzähligen Frauen gab.


    Die Hormone und die Physiologie und der Körper der Frauen ist ja der selbe geblieben. Also sind auch die Folgen die selben geblieben. sowohl positive als auch negative: eben beides. individuell unterschiedlich verteilt, aber eben nach wie vor bestehend, genau wie seit Beginn dieser OPs.

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    Die Hormone und die Physiologie und der Körper der Frauen ist ja der selbe geblieben. Also sind auch die Folgen die selben geblieben. sowohl positive als auch negative: eben beides. individuell unterschiedlich verteilt, aber eben nach wie vor bestehend, genau wie seit Beginn dieser OPs.

    Also...wo liegt dann das Problem, wenn es nachher wie vorher ist, dann ist es ja positiv im negativen Sinn.Wenn es vorher im Kopf auch schon negativ war wie soll es danach überhaupt positiv werden? und überhaupt,wie stehst du denn zu dem ganzen mit dir? und in welcher Reihenfolge ???