Bezahlt meine Krankenkasse eine Schamlippenverkleinerung?

    Hallo zusammen.


    Ich habe zu große Schamlippen. Eher gesagt eine, die zu groß ist. Mich stört es vom Aussehen nicht wirklich, da ich über 3 Jahre mit einem Mann zusammen bin und ich weiß ja, dass es ihn jetzt nicht abstößt oder sonst was. (Höchstens wenn ich mich selber mal anschaue und denke, es würde schöner aussehen, aber darum geht es ja nicht wirklich und so doll ist der wunsch nach einer schöneren Vagina nicht, weil ich es ja nicht "brauche".)


    Allerdings schmerzen mich manche Slips. Besonders die, die eine Naht in der Mitte haben. Diese kann ich einfach nicht lange tragen, weil es wirklich anfängt zu schmerzen. Meinem Arzt habe ich noch nichts von den störenden Schmerzen gesagt, weil es ja nicht bei jeder Art von Unterwäsche ist. Nur ist es auch schwer, schöne Unterwäsche zu finden, ohne diese Naht in der Mitte. Meint ihr, meine Krankenkasse würde eine verkleinerung bezahlen? Ich bin außerdem nicht privat versichert sondern Kase, vielleicht spielt das ja eine Rolle.


    VLG

  • 351 Antworten

    glaube ich kaum, denn schamlippenkorrekturen gehören in den bereich schönheitschirurgie und solange du damit keine gesundheitlichen probleme hast, wird die kasse dir wohl sagen kauf die wäsche ohne naht ;-) ... ist blöd, aber bei sowas werfen die kassen nun echt nicht um sich, zumal es ja wenn man ehrlich ist, nichts was deine lebensqualität erheblich einschränken würde, wenn du entsprechende wäsche kaufst ....

    eine bestimmte unterhosenart nicht tragen zu können halte ich für ein ziemliches luxusproblem ":/. da steht doh schon allein das risiko eines operativen eingriffes in keinerlei relation zu den jetzigen nachteilen.

    Wenn du nachweislich gesundheitliche Probleme hast, eben nachmessbar zu lang, Reizungen, Entzündungen, Schmerzen, dann kann man es genehmigen lassen das die KK das zahlt. Dann ist es keine reine Schönheits OP. Aber dazu musst du schon zum Arzt und dem auch sagen das du immer wieder Probleme hast ...

    Ich glaube auch nicht, dass das bezahlt wird. Zumal auch ich Unterwäsche mit Naht in der Mitte unbequem finde. Das liegt also weniger an der Größe. Und wenn du dann die OP hast, heißt das nicht, dass die Naht nicht auf die Narbe drückt oder nicht das gleiche Problem wie vorher besteht. Lass das lieber. Und such nach der passenden Unterwäsche.

    Na weil es mir eben schmerzen bereitet. Aber ihr habt schon alle recht, ich werd das nächste mal wohl mit meinem FA darüber sprechen und schauen, was er dazu sagt.


    Eine richtige OP würde das ja auch nicht werden, soweit ich mich informiert habe. Das geht auch mit einer guten, lokalen Betäubung wie bei anderen, kleineren Eingriffen (Mir fällt gerade kein Beispiel ein).


    Außerdem ist es ja nicht so, dass ich die Unterwäsche mit der Naht unbequem finde, es schmerzt schon nach 3-4 Stunden so, dass ich sie wieder ausziehe. Nochdazu ist einschränkung der Lebensqualität ein dehnbarer Begriff. Mir nicht die Wäsche kaufen zu können, die ich schön finde, weil sie mir Schmerzen bereitet, finde ich schon etwas einschränkend. ":/


    Natürlich ist das jetzt eine gute Frage, ob die KK das auch so sieht (was ich ohne Bestätigung eines Arztes bezweifle) ist natürlich DIE Frage.. :-/


    Vielleicht hört es sich ja auch etwas verharmlost an, wenn ich sage, mit tut die und die Unterwäsche weh. Aber es ist eben da, wo es mir am meisten auffällt. Ein Fahrrad habe ich nicht, sonst würde es mich dann bestimmt am meisten stören. ":/

    Zitat

    Mir nicht die Wäsche kaufen zu können, die ich schön finde, weil sie mir Schmerzen bereitet, finde ich schon etwas einschränkend.

    Es ist auch einschränkend, sich nicht die Socken kaufen zu können, die man will, weil man zu kleine oder zu große Füße hat. Ein Grund für eine OP – die noch dazu von der Kasse übernommen werden soll – ist das dennoch nicht.


    An deiner Stelle würde ich mir extrem gut überlegen, ob du die Risiken eines Eingriffs (inklusive Narbenbildung) in Kauf nehmen willst, dafür, dass du dir dann die Unterwäsche kaufen kannst, die du willst.

    Zitat

    Natürlich ist das jetzt eine gute Frage, ob die KK das auch so sieht (was ich ohne Bestätigung eines Arztes bezweifle) ist natürlich DIE Frage..

    Eine Einschränkung der Lebensqualität wäre, wenn du keine normale Hose tragen könntest, ohne starke Schmerzen zu haben. Einschränkend wäre es auch, wenn du aufgrund deiner Schamlippen schwere Depressionen bekommen würdest.

    Zitat

    man soll nach möglichkeit eh unterwäsche ohne nähte tragen, weil die nähte allgemein probleme bringen ...

    Was denn für Probleme? ":/


    Also ich kenn nur eine Sorte Unterwäsche, die wirklich keine Nähte hat und die fühlen sich gummiartig an und rollen sich ständig von oben nach unten auf... Nee danke...

    es geht doch um die mittelnaht. ich find beim googeln noch niemals ein foto, so unterhosen scheint es eh kaum zu geben – wird schon seine gründe haben. der wichtigste könnte durchaus sein, dass nunmal jede frau von natur aus so gebaut hat, dass sie genau da empfindliche stellen hat ;-D

    Hallo ihr Lieben,


    die findet doch sicherlich jeder umbequem und sind ja auch nicht für den täglichen Gebrauch, sondern für verführerische Abende ;-) :=o


    Es gibt doch in Dessous-Läden auch wunderschöne sexy Unterwäsche, die bequem ist. Da muss man halt ein paar Euro mehr zugeben, dafür halten sie länger und sind super zu tragen. Zumindest risikoarmer und günstiger als so eine OP.


    Hast du auch mal über die Risiken nachgedacht? Eine entstellte Schamlippe, keine Empfindlichkeit mehr in dem Bereich, vielleicht werden sie trotzdem ungleich? Knorpelig? Geschwollen? Dick? Narbig? Dunkelfarbig? Weiß? ... Alles möglich!


    Und wenn du nicht mal weißt, ob es dir beim Fahrradfahren oder sonst wo auch weh tut, dann scheint es dich ja nicht wirklich im Leben einzuschränken. :)*


    Versuch dich wohl zu fühlen, wie du bist. @:)


    Lieben Gruß,


    Kirschstreuselkuchen

    Genau – die Wäsche ist ja nichts für tagtäglich. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass frau sie auch mal abends unter ein knappes Röckchen anzieht ;-) tut der Vorfreude des Mannes sicherlich gut |-o ;-D


    Allerdings bekomme ich auch Beschwerden bei dieser Mittelnaht, wenn ich sie länger trage...


    also auch ne OP für mich? ":/ ;-D

    Ach SOWAS ist gemeint... Son Ding hab ich auch in quietschbunt für den Alltagsgebrauch. Ich hab da keine Probleme mit, außer wenn ich mir das Ding versehentlich mit der Jeans hochziehe... ;-D Allerdings ist mittig im Schritt noch so ein Stück Stoff eingearbeitet, denke das wird einiges an unangenehmen Gefühlen abhalten...

    Hm.:-/ Ich habe verschiedene Unterwäsche, aber keine einzige (auch nicht Dessous) mit einer Naht in der Mitte. Ich denke, da solltest du wirklich eher nach anderen Slips schauen – es gibt sie!


    Davon abgesehen ist das mit der Kostenübernahme genau so, wie hier schon geschildert wurde: Die gesetzliche KK übernimmt ausschließlich medizinisch notwendige OPen; du bräuchtest also eine Bescheinigung von deinem Gyn und müsstest nachweisen, dass du im Alltag erheblich eingeschränkt bist und/oder dauernd Beschwerden hast (was ich aufgrund deiner Schilderung überhaupt nicht sehen kann).

    Zitat

    Eine richtige OP würde das ja auch nicht werden, soweit ich mich informiert habe. Das geht auch mit einer guten, lokalen Betäubung wie bei anderen, kleineren Eingriffen (Mir fällt gerade kein Beispiel ein).

    Dann hast Du Dich aber nicht gut informiert. Eine OP wird nicht durch Vollnarkose definiert.

    Das Problem ist doch eher dieses hier:

    Zitat

    (Höchstens wenn ich mich selber mal anschaue und denke, es würde schöner aussehen)

    Und daher sagt die Kasse auch: Nein.


    PS:


    Andere Vaginas sehen auch nicht besser aus.

    Kuschel89

    Es ist ein körperliches,wie auch ein psychisches leiden,was bei vielen Ärzten noch als nicht so schlimm angesehen wird.....


    Ich habe es auch gehabt und habe fürchterlich darunter gelitten.Und kein Mensch,der das nicht hat,kann gar nicht damit reden.


    In medizischen Bücher wird geschildert,dass es schon ein medizisches Problem ist,weil die Schaamlippen zu groß sind und die auch dolle Schmerzen im Alltag und beim Sex etc..... machen kann.Darum bietet sich nur eine sehr weiche spezielle Unterhose,oder eine Operation ,um das Leiden ein Ende zu machen.


    Die Operation wird von Laien,die das nicht haben sehr risikoreich angesehen,wobei es um eine harmlose Operation geht.Man muss nur die Wunde auch richtig heilen lassen.


    Also frag den Arzt grundlich aus.


    Ob die Krankennkasse zahlt hängt davon ab,ob du bei einem Arzt bist,der es nicht für medizinisch notwenidg hält,weil er das leide nicht ernst nimmt und es als völlig normal ansieht,wobei es sich um eine Hyperplasie der Inneren SChamlippen handelt.


    Es gibt auch zu große äußere Schamlippen,was ich nur beifügen will.


    Die Ärzte,die sich mit dem Thema befasst haben,werden dich operieren und vielleicht auch ein Gutachten schreiben.Wenn der Arzt es auch so erklärt,wie es im Fachbuch steht,dann hat man denk ich mal gute Chance,die Kosten bezahlt zu bekommen.


    Leider bin ich den Weg nicht gegangen,weil meine Ärztin der meinung war,dass manche Krankenkassen nicht zahlen wollen.


    leider ist es noch so verschrien,dass es um eine Schonheitskorrektur geht,wobei es völliger Blödsinn ist,sönst würde es in sämtlichen Fachbüchern nicht anders stehen.


    Aber im Alltag trifft man leider nicht oft Ärzte,die wirklich sich darum kümmern,scheren.