Bitte um Hilfe (Gebärmuttersenkung meiner Oma (80J.) OP ???

    Hallo,


    bin ganz verzweifelt...


    Meine Oma (gerade 80J. geworden) hat seit Jahrzehnten eine Gebärmuttersenkung d.h. Ihr Blase hängt sogar teilweise aus Ihrer Scheide, dies bereitet Ihr öfters Probleme z.B unangenehm und Probleme beim Wasserlassen.


    Seit Jahren konnte dies mit einem "Spezial Ring" behandelt werden bzw. eine Operation hinausgeschoben werden.


    Seit mehrerer Monaten half aber der "Spezial Ring " auch nichts mehr , sodass Ihr mehrere Ärzte zu einer Operation geraten haben (Gebärmutter & Eierstock Entfernung).


    Im Prinzip würde ich denen Ärzten voll und ganz zustimmen, da meine Oma aber schon 80. Jahre alt ist und auch sehr ziehrlich ist haben meine Familie, Sie und ich sehr Angst, dass sie die OP womöglich nicht verkraften könnte oder danach mehr Probleme hat als jetzt (Komplikationen, Inkontinenz etc.)


    Seit sie vor paar Tagen beim Arzt war und der irgendwas unten gerichtet hat, ist die Blase wieder an Ihrem Platz und Sie hat auch im Moment kaum beschwerden.


    Jedoch hat Sie jetzt schon am Dienstag ein OP Termin und wir wissen einfach nicht ob wir die Operation durchführen lassen sollen oder nicht ...


    Was meint Ihr bzw. was würdet Ihr raten ? Operation trotz Risiken in kauf nehmen oder so gut wies geht irgendwie versuchen so klar zu kommen....


    Immerhin ist Sie schon 80...(Komplikationen...) Wie seht Ihr so ein Eingriff bei einer 80 J. Person ???


    Würde mich über Antworten sehr freuen


    Mfg zi-bube

  • 14 Antworten

    @ Hallo zi-bube,

    Wie soll operiert werden (Methode)?


    Prinzipiell würde ich dies vom Leidensdruck abhängig machen. Sollte deine Oma so ohne größere Beschwerden oder dauerhafte Inkontinenz (Verlust des Urins) zurecht kommen, würde ich persönlich eher auf die OP verzichten.


    Problem natürlich, die Oma wird nicht jünger, und eine dann in höherem Alter eventuell doch notwendige OP dadurch riskanter.


    Was meint denn der behandelnde Arzt, der jetzt "gerichtet" hat? Er sollte ja beurteilen können, ob eine OP zu jetzigen Zeitpunkt unbedingt nötig ist.


    Gibt es andere Erkrankungen?


    Erstmal,

    @ Punica 85

    Ich vermute, damit ist eine massive Senkung der vorderen Scheidenwand gemeint, die Blase liegt da auf.


    Ich denke nicht, dass nun die Blase direkt aus der Scheide hängt.


    Schau mal hier:


    http://www.frauenarzt-dr-koehler.de/Atlas/atlas.html


    Bei einer Senkung "rutscht" die Gebärmutter nach unten und zieht den Rest mit. Vorstellbar? ;-)

    Hallo,


    erstmal vielen vielen Dank für die zahlreichen Antworten.


    Erkrankungen gibt es keine.


    Die Operations Methode würde innerlich durchgeführt werden (durch die Scheide).


    Meine Oma ist sich absolut unsicher und weiss nicht ob sie es machen lassen soll...


    Die Ärzte sagen nur...ja können wir machen ( kommt mir ziemlich unkompetent vor ).


    Inkontinent ist meine Oma garnicht und außer dieses Problem geht es ihr auch ganz gut...


    Das Problem ist, dass die Blase wirklich teilweise aus Ihrer Scheide hängt (kein Witz)


    Im Moment nicht , da der Gynäkologe es wieder mit einem " Ringt / Würfel " keine ahnung wie man das nennt


    gerichtet hat.


    Hm naja wir sind jetzt mal so verblieben, dass meine Oma versucht so klarzukommen und wenn es wieder so schlimm wird, kann man ja immer noch operieren ...


    Liebe Grüße

    Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sie nicht inkontinent ist, wenn sie solche starken Lageveränderungen hat. Schämt sie sich vielleicht, es zuzugeben? Bei einer solchen Lage der Blase wäre ja vermutlich auch Restharn in der Blase und das ist ganz und gar nicht gesund.


    Könnt ihr nicht eine zweite Meinung einholen? Die Aussage "können wir machen" beinhaltet ja nicht, dass es zwingend notwendig ist. Man kann die GM und die Blase ja auch operativ zurückverlagern, was ja nicht so ein großer Eingriff ist, auch im Hinblick auf die Narkose, die ja dann eine Spinalanästhesie sein könnte, die den Körper nicht so belastet.

    Also ich würde mich noch bei Prof. Goeschen in Hannover erkundigen, er hat auf e-mails zügig geantwortet, und ich gehörte mit 49 Jahren zu den jüngsten Pat.


    Kannst Dich über die Internetseite www.carpe-vitam.de informieren. goeschen@carpe-vitam.info ist auch eine Möglichkeit.


    Ich habe 14 Jahre trotz Scheidenwandvorfall und beginnender Inkontinenz mit einer OP gewartet, und Prof. Goeschen war der Einzige, der die Gebärmutter nicht entfernen wollte und eine ganz neue wesentlich kürzere und schonendere OP-Technik beherrscht.


    5 Mon. nach der OP gehts mir super und ich bin heilfroh,dass ich den weiten Weg nach Hannover gemacht habe.


    Eine 2. Meinung ist auf jeden Fall gut!


    Lieben Gruß