• Brustentzündung (Mastitis) aus heiterem Himmel..

    Kurz zu mir : W, 43J , nicht stillend. Wechseljahrsbeschwerden seit Jahren, Mirenaträgerin. Keine stumpfe Verletzung oder Hautschäden. Problem : Seit Wochenende zunehmend grosse Rötung, Schwellung, Taubheit rechte Brust mit Knoten an Aussenseite. Wegen zunehmender Verschlechterung Mittwoch zum Gyn. : erbsengrosser Achsellymphknoten, im Ultraschall…
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    Ich bin daheim, hab Kompressen mitbekommen da die Wunde wo die Lasche drin war noch offen is..

    Da der Chefarzt unabkömmlich war und die Ärztin ziemlich unfreundlich meine Entlassung in die Wege geleitet hat, hab ich mir von den Schwestern den OP Bericht geben lassen damit ich bissl im Bilde bin.

    Die Schwester war etwas verwundert dass ich kein Rezept für AB bekommen hab; auf Nachfrage bei der mehr als genervten Ärztin hiess es , dass ich kein AB mehr brauch weil ich das Fluclox insgesamt 5 Tage i.v. hatte. Ein intraoperativer Abstrich wurde nicht gemacht. Die Histo braucht ne Woche bis sie fertig is und ich werd angerufen wenn sie da is.

    Bin erstmal bis Ende des Monats krankgeschrieben..

    Morgen in der Früh bin ich bei meinem Gyn. ...

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    oh das klingt nach keiner vernünftigen Entlassung. :-/:(v so was braucht man in der Situation ganz und gar nicht.

    aber es ist schön, dass du wieder zu Hause bist. Zu Hause geht es dir bestimmt schnell besser und wegen des AB, da besprich dich am besten mit deinem Gyn morgen.

    Der Gyn wird den Befund sicher auch zugefaxt bekommen , sollte sich da was bösartiges versteckt haben.

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    Kann grad nicht mehr gradaus denken.. es kullern Tränen.. es sind die letzten Tage und heute wieder so viele Aussagen gefallen, dass es durchaus möglich ist bösartig zu sein.


    Die Bruströtung ist immer noch da und ist wenn überhaupt nur minimal besser geworden, der Bereich wo der "Tumor" rauskam tut weh.. hab nen Bluterguss.

    Der LK hat nur beim abtasten weh getan; aus der Wunde wo die Lasche drin war kommt normales Wundsekret..

    Mein Gyn. bot mir an, dass ich jederzeit anrufen kann wenn ich Redebedarf hab; sobald ich das Ergebnis hab soll ich mich ungedingt sofort melden.

    1 Woche zittern/bangen/hoffen/warten auf die Histo..

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    Fühl dich gedrückt! Ich habe bisher nur still mitgelesen, aber ich wünsche dir von Herzen alles Gute, ganz viel Kraft und dass der Befund gutartig ist. 🙏🏻 Gute Besserung! ❤️

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    Das tut mir sehr leid und ich kann deine Gefühle gut nachempfinden, weil ich es leider auch schon erlebt habe. Die schlimmste Zeit ist wirklich das Warten auf den Befund. Lenk doch so gut es geht ab, google auf keinen Fall. Ein sicheres Ergebnis kann nur die Biopsie bringen, jegliche Spekulationen bringen nichts.

    Wann warst du vor den jetzigen Beschwerden zum letzten Mal bei der Brustvorsorge?

    Ich drücke dir fest die Daumen!

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    An der rechten Seite war mal oberhalb des jetzigen entfernten Tumors mal etwas dichteres Drüsengewebe das sonographisch völig unauffällig war und dann wieder verschwandt. Das hab ich heut mit meinem Doc auch durchgesprochen.

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    Wenn du so gewissenhaft immer zur Vorsorge gegangen bist (wurde jedes Mal ein US gemacht?), sollte der Befund- egal ob gut-oder bösartig- gut behandelbar sein und ich würde mir, so schwer das auch klingt- nicht allzu viele Sorgen machen.

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    Nein es wurde nicht jedesmal ein Brustschall gemacht, das übliche abtasten durch Arzt halt.

    Beim Selbstabtasten war ich nicht immer so konsequent.. dafür zahl ich jetzt die Rechnung.


    Ich versuch mit Handarbeiten und Videotelefonie abzulenken.

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    Ich habe bislang auch still mitgelesen, aber auch ich drücke von Herzen die Daumen für einen nicht bösartigen Befund :)_

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    Mysla schrieb:

    Die schlimmste Zeit ist wirklich das Warten auf den Befund. Lenk doch so gut es geht ab, google auf keinen Fall. Ein sicheres Ergebnis kann nur die Biopsie bringen, jegliche Spekulationen bringen nichts.

    das kann ich nur so unterstreichen! Sicher ist nur die Biospie. Alles andere ist Spekulation und du solltest dich von allen Spekulationen fern halten. Das bringt außer Angst und Panik gar nichts.

    Was für Aussagen hast du denn heute bekommen?


    Die Wartezeit ist das Schlimmste, ich kenne das leider auch zu gut.

    Du musst versuchen, dich abzulenken und deine Gedanken nicht im Kreis drehen zu lassen. Ich find es halt echt schade, dass der Chefarzt dich ohne noch ein Gespräch entlassen hat. Er hätte sicher einige Unklarheiten beseitigen können. Aber so ist das eben....an die Psyche der Patienten wird meist nicht gedacht.


    Wie gro´war das Ding denn? Wenn du 1/2 jährlich auch nur zum Abtasten warst,hätte dein Gyn das schon recht früh gefunden. Ich denke also auch, selbst wenn es böse ist, ist es noch früh genug! Und die anderen Umstände (Fieber, Krankheutsgefühl ect) sprechen wirklich mehr für eine Infektion als für Krebs. Also warte ab!

    Wenn es gar nicht geht, lass dir vom Arzt ein Beruhigungsmittel für die Tage bis zum Befund verschreiben. Das ist völlig legitim und du bist nicht die Einzige, die sowas im Anspruch nimmt.


    Ich drücke natürlich auch weiterhin ganz fest die Daumen:)*:)*:)*:)*

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    Es ist alles in allem so widersprüchlich.. das gesamte Bild der Beschwerden passt weder richtig zu Entzündung, noch richtig zu was bösartigem.

    Für Entzündung spricht der grosse LK und die Rötung ; dagegen dass die weiter anhaltende Bruströtung auf 2 verschiedene AB nicht wirklich besser wird. Das wurde mir auch so in der Klinik und beim FA gesagt.

    Mein FA sagte mir heute, dass er mich nicht beunruhigen wollte, aber ihm gefiel es schon nicht dass der LK unter Amoxi grösser wurde, die Rötung gleich bis schlechter und der "Tumor" zunehmend solider wurde.


    Auszug aus OP-Bericht : ... 3cmx2cm längsovaler sehr derber und sehr fester Tumor mit glatten Grenzen, es wird entschlossen diesen nicht zu inzidieren sondern zu exstipieren....

    -> lässt wieder einen Abszeß vermuten .


    Blutwerte :

    18.11. Aufnahmetag Leucozyten 7,70 (4,3 - 10) CRP 0,26 (-0,5)

    20.11. Vor OP Leucozyten 4,88 CRP 0,27

    21.11 1 Tag nach OP Leucozyten 7,62 CRP 0,64

    Die restliche Klinische Chemie, Gerinnung, Hämatologie, SD, Urin war in Ordnung

    Leider fehlt sowohl im OP Bericht als auch im Entlassbrief der Satz, dass der AchselLK punktiert wurde.

    Als Diagnose im Entlassbrief steht : Abszeß


    Ich hatte lt. Definition nie Fieber .. die höchste Temperatur daheim war 37,6; in der klinik konstant bei 37 .

    Ich hab mir heute noch Baldrian besorgt; wenn mir das nicht reicht werd ich meinen FA um ein Medikament bitten. Er hat mir heute jegliche Hilfe die er bieten kann zugesagt ( z.b wenn ich u.a. Redebedarf hab )

    Ich hab diese Woche noch andre Termine die ich weit vor der OP schon ausgemacht hab; hoff dass ich da auch Ablenkung finde.


    Danke an alle fürs Lesen und Daumendrücken @:)

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    Bitte mach dich mit dem Interpretieren des Befundes nicht verrückt. Ich kenne das nur allzu gut, dieses Abwägen, ob die Symptomatik mehr für etwas Gut-oder eben Bösartiges spricht. Fakt ist jedoch, es bringt nichts. Ich hatte in diesem Jahr einen Befund, den mein Gynäkologe wie auch die Ärztin, die die Mammographie und die Biopsie durchgeführt hat, als äußerst suspekt und überhaupt nicht entzündungstypisch eingeschätzt haben. Es war schlussendlich aber nur eine Entzündung. Auf der anderen Seite kenne ich Leute, die von erfahrenen Ärzten bestätigt bekommen haben, dass ihr Befund völlig unauffällig und bestimmt gutartig sei- und dann ergab die Histo doch ein Mammakarzinom.

    Was ich damit sagen will: Du wirst dir deine Symptomatik und deren Verlauf nicht abschließend schlüssig herleiten können. Versuche irgendwie die Nerven zu bewahren (und ich weiß zu gut, wie schwer das ist!) und dich abzulenken.
    Kurz noch etwas zu deinem Gyn: Bitte mach dir nichts aus seiner Aussage zum

    AB! Dass er dir Amoxicillin/Amoxiclav verschrieben hat, zeigt, dass er nicht sonderlich viel Ahnung von Mastitiden hat, da diese von einem ganz anderen Erreger erzeugt werden.