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    Mit Sicherheit da gehäuft, aber im Umkehrschluss würde ich behaupten nicht jede Schokoladenzyste ist auch Endometriose.

    :)z


    Eine Schokoladenzyste ist zunächst einfach eine Zyste, die eingeblutet ist.


    Ob da eventuell eine Endometriose dahintersteckt (ich wünsche dir, dass du nicht auch noch in diesen Topf greifst :)* ), stellt sich möglicherweise während der OP heraus


    Wenn in den Bauch geschaut wird, wird normalerweise auch einmal herum geguckt, Endometrioseherde fallen dann in der Regel auf, wenn sie im Bauchraum liegen.


    Alles Gute, gutes Gelingen. :)*

    Ja! Also sowohl bzgl. "hier" als auch Behandlungsbedürftigkeit. Das Myom ist schon lange da, seit dem letzten US aber deutlich größer geworden. Sagen wir mal so: Wenn ich mich eh schon auf den OP-Tisch lege, finde ich es naheliegend, zumindest zu besprechen, das gleich mit zu entfernen. Mein Körper soll mir gehören! Nach Silikon in den Augen, Knoten in der SD und auswanderndem Knieknorpel hätte ich gerne wenigstens meinen Bauch für mich. ]:D

    Mögliche Entfernung muss ich halt noch abklären. Meine Gyn legt den Fokus aufgr. der Schmerzen auf die Zyste. Und operiert (aufgr. Klinikumstrukturierung/Wegfall Belegbetten) ja leider nicht mehr selber, so dass ich die Aspekte jetzt woanders diskutieren muss. Hab' kommende Woche auch zwei Termine (unter Zweitmeinung mache ich nix mehr) – und dann mal sehen.

    Danke!


    OP ist jetzt für übernächste Woche angesetzt; Operateur wird nur die Zyste machen, das Myom bleibt. Weil es keine Probleme macht und er daher nicht an der Gebärmutter schnibbeln möchte. NICHT schön, wenn da doch glatt das Thema "Wechseljahre" thematisiert wird, die dann ja auch in ein paar Jahren kommen. ]:D


    Bauchspiegelung, stationär 1-3 Tage, je nachdem ob noch viele Verwachsungen gefunden werden und ggf. der Darm mit der Bauchwand verwachsen ist. Ambulant macht er es nicht, weil ihm der Eierstock zu gut mit Blut versorgt wird und er es zu riskant findet wg. möglicher Blutungen, die Patientinnen direkt nach Hause zu schicken. Klingt also alles ganz akzeptabel.


    Hätte ich nur nicht schon wieder "hier" gebrüllt: 39° Fieber, Kehlkopfentzündung. Stimme total weg und Halsweh echt fies. ARGH! ]:D

    Bzgl. Endometriose meinte er übrigens:


    Eindeutige Diagnose ginge nur mit Bildgebung wie CT/MRT. Oder man sieht in der OP was. Aber er meinte, man könne nicht nur wg. eingebluteter Zyste ( :-) 2x in 19 Jahren) auf Endometriose schließen. Wenn ich sonst keine Beschwerden hätte, sollte ich mir nicht zu viele Gedanken machen.

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    Eindeutige Diagnose ginge nur mit Bildgebung wie CT/MRT.

    Nur, wenn man dann Herde sieht. Im negativen Fall, also ohne Sichtung solcher, keine sicheres Ausschlußkriterium für Endometriose.

    Zitat

    Aber er meinte, man könne nicht nur wg. eingebluteter Zyste ( :-) 2x in 19 Jahren) auf Endometriose schließen.

    Vernünftige Einstellung, finde ich.

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    NICHT schön, wenn da doch glatt das Thema "Wechseljahre" thematisiert wird, die dann ja auch in ein paar Jahren kommen. ]:D

    Ärzte... ]:D


    Manche Frauen menstruieren auch mit 55 noch regelmäßig. Prinzipiell schrumpfen Myome aber in den Wechseljahren meist, bloß da bist du ja noch nicht wirklich angekommen..."einige Jahre" ist aber von der Formulierung auch dehnbar..*tröst*


    ??Ich hatte ja gehofft, die Wechseljahre würden sich bei mir etwas beeilen, leider waren nach vorübergehendem Einbruch die Hormonwerte dann wieder deutlich im fruchtbaren Bereich. So musste ich dies Jahr dann doch die dritte Mirena wegen der Endometriose legen lassen. Ich wäre über Wechseljahre also total glücklich gewesen......??


    Dir gute Besserung, Stimmschonung und :)D , und gutes Gelingen, wenn du dann wieder OP-fähig bist. :)*