Diagnostische Lapraskopie mit örtl. Beteubung?!

    Guten Morgen,


    Und ein schönes neues Jahr.


    Leider komme ich wg. unerklärlicher rechter Unterbauchschmerzen (Blinddarm?! Muskeln?!, Endo?!) wohl nicht um eine rein diagnostische Bauchspiegelung herum.


    Der Gyn sagte er möchte wirklich nur erszmal "reinschauen" lassen, falls etwas wäre würde er dann erst das Gespräch suchen und dann nochmal einen Termin ansetzen.


    Das Problem, eine absolute Angst vor (VOll-)Narkosen.


    Hatte bisher nur 1x eine Propofol Narkose und als Kind ne Schiel-OP.


    Nun habe ich gelesen das es für die Lapraskopie auch mit örtlicher Betäubung geht.


    Ist das richtig? Wie laeuft die Sache ab?


    Freue mich auf euere Antworten.


    Und hoffe ich hab keinen Mist recherchiert :D


    Lg

  • 14 Antworten

    Bei einer Vollnarkose bekommst Du einen Zugang am Arm und versinkst im gnädigen Nichts, um gefühlt nach Sekunden wieder voll da zu sein.


    Örtlich betäubt geht nun wohl gar nicht. sicherlich meinst Du eine Betäubung im Rücken markskanal.


    Das finde ich viel unangnehmer. Wer dort nicht gleich trifft, sticht dort tief zu....


    Und man stelle sich dann die Geräuschkulisse im Op vor. Wer eh ängstlich ist und dann die "Kommandos" anhören muß, na Mahlzeit. Da tust Du Dir aber echt was an.


    Wenn man sich traumatisierten will, dazu freiwillig, dann ist da eine gute Entscheidung.


    Fakt ist, Du hast nicht die geringste Erfahrung mit einer Vollnakose. Ich sage Dir nach über 40 Stück, das ist das Gnädigste, was Dir passieren kann.


    Fakt dürfte weiter sein, dass Du nicht eine einzige Person persönlich kennst, die nach einer Operation im Koma liegt, dabei gestorben ist. Und alle Personen, die operiert wurden, werden Dir sagen, dass dieser Teil der OP der angenehmste war. Grad noch da, schon weg und moin moin ....


    Fakt dürfte sein, dass Du Horrorgedanken, Kopfkino vom Feinsten züchtest. Kann man machen. Kann man aber mit energischem Entschluß aber auch beiseite schieben um sich die Fakten von jeglichen Menschen zu Gute halten, die täglich operiert werden um danach wieder entlassen zu werden.


    Diese Gedanken könnte man auch zum Kopfkino machen.


    Man wird Dir in dieser Op den Bauch voll Gas pumpen, mit den Geräten kreuz und quer im Bauch rumfuhrwerken. Hier und dort drücken, man muß auch mal bei Gefäßen Blut stillen... und übern Arm kriegst Du sicherlich eh so was wie leck mich am....


    Da kannst Du gleich eine viel bequemere Vollnarkose nehmen. Einen Zugan im Arm wirst Du eh brauchen.

    Ich hatte gerade eine OP an der Blase mit Spinalanästhesie. Ich hab zum Glück vorher Dormicum bekommen, damit fand ich die OP ganz ertragbar... vorher war ich tierrisch aufgeregt.


    Was mir dann während der OP klar wurde: eine Spinalanästhesie heisst nicht, das man nichts mehr fühlt. Man hat zwar keine Schmerzen, aber ich habe das Herausschneiden von dem Gewebe in der Blase durchaus gemerkt. Komisches Gefühl wenn die einem so im Körper herumwerkeln.


    Ich werde in ein paar Wochen an der Niere operiert (PCNL wegen einem 2cm grossen Nierenstein). Da bekomme ich wieder eine Vollnarkose, was ich persönlich nicht schlecht finde. Die sind heute so genau bei der Narkose, das du wirklich nur während der OP tief schläfst und schnell wieder fit bist. Vor 30 Jahren war das noch ganz anders...

    Ich hatte auch schon eine Bauchspiegelung. Ich bekam eine Vollnarkose und hatte auch mega Angst davor.


    Aber es war gar nicht schlimm.Ich bekam vorher eine LeckmichamArsch-Tablette,die tatsächlich ein LeckmichamArsch Gefühl beschert. ;-D ;-D


    Als ich wach wurde, lag ich schon imAufwachraum.


    Ich hatte auch unerklärliche Unterbauchschmerzen...und es waren Verwachsungen,die diese auslösten. Die Verwachsungen wurden gleich gelöst und seitdemhatte ich nie wieder Schmerzen :)^ :)^


    Ich bin morgens ins KH und nachmittags hat mein Mann mich wieder geholt.


    Einzig unangenehm waren diese Schulterschmerzen vom Gas {:(


    Ich wünsch dir viel Glück :)*

    Also bei meiner Bauchspiegelung wegen Verdacht auf Endometriose sagte man mir, dass man nur mit Vollnarkose arbeiten würde (für mich kein Thema, ich hatte locker 15 Vollnarkosen bisher und etliche Kurznarkosen). Ich habs im Krankenhaus machen lassen und es war wirklich nicht schlimm. Nur hinterher hab ich mich ne Weile gefühlt, als hätte man meine Innerreien neu angeordnet ;-D

    Man kann eine Leberbiopsie, die im Höchstfall eine Minute für die Stanzung dauert wohl kaum mit einer Laparaskopie vergleichen, wo man den gesamten Bauchraum mit Instrumenten "umrührt".

    Hab die Info mit der oertlichen auf Ärzteseiten gefunden. Also keine Spinal... sonder wohl wirkl örtl.


    Vor dem herum"wühlen" hab ich zb keinerlei Angst. Fand Magen und Darmspiegelung zB null schlimm ohne Propofol.


    Rein die Angst vorm "nicht mehr aufwachen" hat sich festgefressen.


    Danke für die Infos

    Zitat

    Rein die Angst vorm "nicht mehr aufwachen" hat sich festgefressen.

    das würde ich dem Narkosearzt auch ganz klar sagen :)_ die haben da Verständnis und können dich bestimmt beruhigen.

    Ich bin OP-Schwester und eine Laparoskopie in örtlicher Betäubung ist nicht möglich. Betäuben könnte man nur die Haut und sobald das Gas in den Bauch eingeleitet werden würde springt der Patient vom Tisch und wenn er das irgendwie aushält dann spätestens dann, wenn Darm bewegt wird oder beispielsweise der Blinddarm getackert wenn nötig.


    Eine solche Operation ist auf diese Weise nicht durchführbar.

    Ich hatte bei meiner Bauchspiegelung die Spinale.


    Der Narkosearzt wollte mir zwar die Vollnarkose aufschwätzen, meinte es gehe nur damit, aber ich wußte aus sicherer Quelle, das es auch mit der Spinale machbar ist(Landkrankenhaus halt).


    Während der Spiegelung kam raus, daß der Blinddarm entfernt werden muß und so konnte der Arzt mir dies auch während der Op sagen, worüber ich auch froh war.


    Ich fand die Op mit Spinale überhaupt nicht schlimm (hab auch schon zig davon mitgemacht).


    Ne Vollnarkose kommt bei mir wirkl. nur zum Einsatz, wenn's nicht anders geht.


    Hatte vor 4 Jahre mal eine, wegen ner KB-Op, aber da auch nur, weil diese ambulant in ner Klinik gemacht wurde, wo man danach gleich wieder raus fliegt ;-)


    Ansonsten schwör ich auf Spinale und Plexsus.