Eierstockentfernung, vlt. auch noch mehr?

    Ich habe eine Eierstockzyste die sich wohl lt. Frauenärztin zu verorganiesieren beginnt. Weiß jemand was das heißt?


    Die Zyste ist 4,2 cm, groß. aufgrund dessen soll auch der Eierstock entfernt werden. Meine Frauenärztin meinte auch ich solle im KH gleich noch nachfragen ob sie auch gleich die Gebärmutter mit entfernen da sie wahrscheinlich auch bald richtig Probleme machen würde und dann eine 2. OP anstehen würde.


    In der Gebärmutter ist ein Myom und ein Polyp, außerdem ist sie wohh auch schon vergrößert


    Im Frühjahr hatte ich schon eine Ausschabung, wegen sehr starker und langanhaltender Blutungen. Dies hat auch nicht sehr lang angehalten das es weniger war. Daraufhin bekam ich die Maxim verschrieben um erstmal die Blutungen zuunterbinden. Es treten ab und zu trotzallem leichte Schmierblutungen auf.


    Nun meine Überlegungen ist es vlt. wirklich besser gleich beides entfernen zulassen oder doch erst mal nur den Eierstock.


    Tendendiere aber momentan doch eher dahingehend gleich beides machen zulassen um doch entlich mal wieder Ruhe zubekommen und meine Eisenspeicher auffüllen zukönnen.


    Wie sind eure Erfahrungswerte?


    Worauf muß ich mich nach der OP einstellen?


    Ab wann kann mann wieder schwer heben ( bis 30/32 kg), oder gibt es da dann dauerhafte Einschränkungen?


    Wie wirkt sich das auf die Blase und den Beckenboden aus?


    Ich weiß sehr viele Fragen, aber danke schon mal für eure Antworten!

  • 42 Antworten

    April, wie alt bist du denn?


    Ich würde dir eher raten, mit dem KH darüber zu sprechen, dass man eine organerhaltende Op macht, also Zyste weg und Eierstock drin lassen. Wegen der Hormonbildung. Und dass die GM evt auch nur entfernt werden würde, wenn es danach aussieht, dass sie raus muss.

    Ich glaub nicht, dass das so einfach ist. Meiner Meinung nach gibt es keine Standard-Op, man sollte schon gucken, was für dich am besen ist, wenn es heißt, du bist ja schon 47, deine Werte zeigen schon die Wechseljahre an, oder der andere Eierstöck reicht da noch völlig, dann würd ich es auch machen lassen, so besteht nicht die Gefahr für weitere Zysten.


    Und die Entfernung der GM, würde mir in deinem Fall auch auf der Zunge liegen, du hast ja erhebliche Probleme mit ihr, völlig gesund ist sie auch nicht mehr ":/ da könnte mal glatt sagen: "Was willst du denn noch damit".


    Ich wünsche dir auf jeden Fall eine unkomplizierte Op, und schnelle Genesung :)*

    Danke für deine lieben Wünsche.


    Ja so sind momentan auch meine Gedanken, was will ich denn noch damit.


    Die Familienplanung ist ja auch schon lange abgeschlossen und die Kinder mittlerweile auch erwachsen.


    Die ersten Probleme fingen so mit dem alter von 36 an, wo dann erstmal die Pille nicht mehr genommen werden sollte damit sich alles wieder normalisieren sollte, was auch in den ganzen letzten Jahren mal mehr oder weniger gut war und seit den letzten 3 oder 4 Jahren doch immer mehr zunahm.

    Zitat

    Ich habe eine Eierstockzyste die sich wohl lt. Frauenärztin zu verorganiesieren beginnt. Weiß jemand was das heißt?

    Soweit ich weiß, werden Zysten (hab eine in der Brust) unterschieden in einfache, komplizierte und komplexe Zysten. Bei den Komplexen wird empfohlen, sie histologisch abzuklären. Ob dazu aber gleich der ganze Eierstock entfernt werden muss, weiß ich nicht.


    Ich denke, du solltest erst mal mit den Ärzten im KH reden!


    Ob du dir die GM gleich mit entfernen lassen solltest, ist schwierig zu beantworten. Offenbar hältst du sie mit der Pille ganz gut in Schach. Stellt sich die Frage, ob du die Pille auch nach der Eierstock-OP weiter nehmen willst. Wenn ja, solltest du die GM nicht vorsorglich entfernen lassen.

    Ich habe keine Ahnung, was "verorganisieren" bedeutet. Habe den Begriff noch nie gehört. Hatte vor Jahren selber eine Zyste, größer als Deine – und der Eierstock konnte erhalten werden. Die Zyste wurde sicherheitshalber auch histologisch untersucht; war aber harmlos. Hängt auch immer mit vom Geschick des Arztes ab. Würde es also mit dem Operateur besprechen.


    Auch Polypen können entfernt werden – ebenso Myome. Wobei man mit 47 und abgeschlossener Familienplanung angesichts der Probleme die Entfernung sicherlich auch nicht als unangenehm empfindet. OP-Risiko und erste Zeit danach mal ausgeklammert.


    Aber bzgl. des Eierstocks wäre es schon sinnvoller, den zu erhalten. Aus hormoneller Sicht.

    also als ich im kh lag hatte ich aufmeinem zimmer eine frau, der wurde auch die gebärmuter deshalb entfernt, aber das myom war auch schon seeehr groß gewesen. sie hatte schon kidner und war glaub ich um die 40. sie durfte auf jeden fall länger nicht arbeiten. ich glaube über einen monat.


    nach der op.


    sie meinte halt, nun wird sie ihre tage wenigstens nicht mehr haben und kann nicht mehr schwanger werden. der vorteil für sie war halt, dass sie nicht mehr verhüten musste.


    das problem am eierstockentfernen ist ja, dass dort die hormone produziert werden. wenn man die nicht mehr hat muss man sein leben lang medikamente nehmen. und das ist von den nebenwirkungen bestimmt auch nicht toll.


    naja. ich selber habe nur die erfahrung machen müssen, dass ich, als ich dachte ich sei schwnager (was im endeffekt stimmte) die ärzte erst eine eileiterschwangerschaft vermutetetn und mich warnten, dass ich meinen eileiter verlieren kann...das war für mich mit kinderwusnch echt der horror, auch wenn man mit nur einem eileiter ja noch schwanger werden kann. aber eben schwieriger. aber das war die pure horrorvorstellung. und als man dann nach einer bauchspiegelung nur eine zyste fand und meine tochter doch weiter in mir wuchs war ich der glücklichste mensch auf der welt.


    ach ja. zysten können auch, entstehen, wenn man jahrelang die pille genommen hat und diese dann absetzt. das war bei mir der fall. die hätte dann so oder so operativ entfernt werden müssen, da sie schon zu sehr verwachsen war und mir schmerzen machte.


    ich werde wohl nicht mehr die pille nehmen. im moment nehm ich nur kondom und das bleibt erst mal so.

    Zitat

    Also ich finde nicht das, das mit der Pille ganz gut im Schach gehalten ist, wenn man diese durchweg nimmt und trotzdem jedesmal mehrere Tage Schmierblutungen hat.

    Entschuldige, ich hatte das "ab und zu leichte Schmierblutungen" aus deinem Eröffnungsbeitrag so verstanden, dass du nur alle paar Wochen mal etwas blutest. Das war dann wohl ein Missverständnis.

    Is ok, man kann ja auch mal was verkehrt verstehen, vlt. hab ich mich ja auch iwie blöd ausgedrückt.


    Die Pille hatte ich jetzt schon mehr als 10 Jahre nicht genommen. Erst nach der Ausschabung wieder.


    Bis vor 2 Jahren war auch alles immer io. war ein Jahr wegen verschiedener anderer OP´s nicht beim FA und dann dieses Jahr der ganze MIst.

    Ich selber hatte nur ein einziges Mal eine horrende Blutung mit nachfolgender Ausschabung. Hormone hätte ich nicht nehmen dürfen. Somit waren meine Alternativen zur GM-Entfernung eingeschränkt. Da es bei mir noch weitere Befunde gab, hab ich mich recht schnell zur HE entschlossen.


    Wenn du also nach der Entfernung der Zyste die Pille wieder absetzt (ich gehe jetzt mal davon aus) und zu erwarten ist, dass du wieder so extrem blutest, wäre eine gleichzeitige HE sicher eine Option, das zu verhindern.

    Zitat

    Hattest du hinterher starke Schmerzen?

    Ich hatte beim Aufwachen keine Schmerzen. Es gibt gute Medikamente, die du nach Bedarf erhältst. Niemand muss Schmerzen aushalten. Das Schmerzempfinden ist natürlich bei jedem anders.


    Ich muss dazu sagen, dass ich auf Grund von Komplikationen (die wirklich selten auftreten) 2 Nach-OP's hatte. Von daher bin ich kein repräsentativer Fall. Aber es ist alles auszuhalten. Ich hatte mir vorher alles viel schlimmer vorgestellt als es wirklich ist.


    Wenn du genaueres wissen möchtest, lies doch mal im Faden "Gebärmutterentfernung vaginal"! Dort stehen viele Berichte drin auch meiner.

    Ok, danke werd dort mal lesen.


    Dann scheinst du ja auch außer gewöhnliche Sachen anzuziehnen.


    Da bei mir eigentlich auch immer wenn was ist anders als im normal Fall ab läuft kommen da manchmal schon blöde Gedanken auf und man macht sich mehr Gedanken darüber was alles passieren könnte.

    Ich habe vor der OP ganz viel dort gelesen und das Positive mitgenommen. Das hat mir sehr geholfen.


    Schau einfach mal da rein und mach dir nicht so viele negative Gedanken! Du kannst auch jederzeit dort deine Fragen stellen. Alle Mädels kennen die Ängste, die frau vorher hat. Und wenn du weißt, was auf dich zu kommt, gehst du viel gelassener damit um.


    Gute Nacht *:)

    Hab gerade die ersten Seiten dort gelesen. Da hab ich ja noch einige Seiten zu lesen ;-D


    Ab und zu sind schon blöde Gedanken da. Aber im großen und gnazen sage ich mir, ok es is nun mal sowie es ist und je länger du es rauszögerst desto schlimmer kann es werden.


    Also Augen zu und durch. Aber es macht schon Mut zu diesem Schritt, wenn mann dann liest wie gut es doch allen hinterher geht.


    So mache mal für heute Schluß.


    Wünsche eine gute Nacht und dann bis bald mal wider hier.


    Danke für deine lieben Antworten. *:)

    Zitat

    Ich habe eine Eierstockzyste die sich wohl lt. Frauenärztin zu verorganiesieren beginnt. Weiß jemand was das heißt?

    Ne, absolut nicht. ich habe mal das "verorganisieren + zyste" gegooglelt und konnte keine passenden ergebnisse finden. vielleicht hast du das wort falsch verstanden oder der arzt hat sie missverständlich ausgedrückt.

    Zitat

    Die Zyste ist 4,2 cm, groß. aufgrund dessen soll auch der Eierstock entfernt werden.

    die größe einer zyste ist meines wissens kein grund für das entfernen des Eierstocks. außerdem sind 4,2cm auch nicht gerade so groß. soweit ich weiß, ist nur dann eine entfernung des eierstocks notwendig, wenn die zyste so mit ihm verwachsen ist, dass sie sich nicht einfach ohne entfernen lässt.


    was ich an deiner stelle machen würde:


    1. nochmal bei dem arzt genau wegen dem "verorganisieren" nachfragen oder sogar den untersuchungsbericht geben lassen (dazu hat man grundsätzlich als patientin das recht). dann weißt du erstmal genau, was du denn hast.


    2. eine zweite meinung einholen. geh mal zu einem anderen arzt und frag nach, was der von deiner zyste hält und ob einer OP wirklich nötig ist. viele zyste gehen nach einiger zeit auch ganz von alleine weg.


    bei dem anderen FA würde ich auch nochmal fragen, was du vielleicht noch wegen deiner blutungen unternehmen kannst. wie wäre es z.b. mit der hormonspirale Mirena?


    lg, amily