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    Eierstockzyste - Behandlung mit Gestagen, Thrombosegefahr?

    Hallo,

    meine Frauenärztin hat vor ca. 4 Wochen beim Routineultraschall eine gut 5 cm große Zyste an einem meiner Eierstöcke festgestellt. Leider ist diese bisher nicht von selbst kleiner geworden, deshalb soll ich es jetzt mit Hormonen versuchen. Sie verschrieb mir ein Gestagen-Präparat (mit Chlormadinonacetat), das ich 14 Tage lang nehmen soll. Falls die Zyste dadurch nicht verschwindet, würde sie ggf. per Bauchspiegelung entfernt.

    Allerdings steht in der Packungsbeilage, dass man u.a. bei Bluthochdruck, BMI > 30 oder Thrombosen in der nahen Familie Rücksprache mit dem Arzt halten soll. Ich habe erhöhten Blutdruck, der allerdings medikamentös (7,5 mg Bisoprolol) ganz gut eingestellt ist, mein BMI liegt bei ca. 35 und es gab eine Beinvenenthrombose bei einer Tante.

    Ich werde natürlich mit meiner Ärztin sprechen, bin momentan aber einfach unsicher. Vor Jahren habe ich die Pille abgesetzt und beschlossen, nie wieder hormonell zu verhüten, u.a. weil ich durch das Übergewicht sowieso schon ein erhöhtes Thromboserisiko habe. Deshalb "triggert" mich der Hinweis auf mögliche Thrombosen jetzt... Allerdings wären es ja "nur" 14 Tage - kann da überhaupt etwas passieren? Also, erhöhen hormonelle Präparate das Thromboserisiko schon quasi ab Tag 1 oder erst, wenn man sie über einen längeren Zeitraum nimmt? ":/

  • 3 Antworten
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    Hat jemand Erfahrung mit der Behandlung von Zysten mit Hilfe von Gestagen? Hat es bei euch funktioniert? Habt ihr euch Gedanken wegen des Thromboserisikos gemacht oder hat das für euch keine Rolle gespielt?

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    Ich weiss nur, dass ich das Medikament nicht vertragen habe und mich übergeben musste.

    Ich würde auf jeden Fall Rücksprache mit der Ärztin halten .

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    Bei mir hat die Gyn immer gesagt, dass Zysten >4 cm seltenst weggehen und ab der Größe eine OP erforderlich sei. Hatte ich dann auch zwei Mal.

    Aber: Im Ultraschall war erkennbar, dass es sich um eine eingeblutete Zyste ("Schokoladenzyste") handelte, die sich eben kaum selber zurückbilden kann. Es gibt aber eben auch zyklusabhängige Zysten, wo das möglich ist. Was für eine Zyste liegt bei Dir lt. Gyn denn vor?


    Ansonsten sind reine Gestagen-Präparate bzgl. Thrombosen weniger riskant als Kombipillen. So ganz theoretisch und auf die "Pille" allgemein bezogen.


    Aber sicherheitshalber mit der Ärztin direkt die Zweifel besprechen!