@ Sternenmädchen

    wie Du vielleicht in meinen vorherigen Beiträgen lesen konntest, habe ich u. a. die Endo auch in der Blase und wurde bereits operiert. Mir wurden u. a. ein Stück Blase, Darm und Bauchnabel entfernt. Es wurde erst per BS versucht, dann aber doch noch geschnitten. Nach dem 10. post-OP-Tag wurde der Blasenkatheter gezogen und ich konnte schon fast schmerzfrei auf die Toilette gehen. Es muss also nicht so sein, dass immer noch Schmerzen vorhanden sind nach der OP. Lass das unbedingt nochmal klären von SPEZIALISTEN. Gehe bitte nicht in irgendein Krankenhaus. Die MÜSSEN Erfahrungen mit Endo haben, das ist ganz wichtig. Ich komme aus Hamburg und man sollte ja meinen, dass das hier möglich wäre, aber ich bin extra nach Berlin in die Charité gefahren, weil das hier evtl. nicht einfach so möglich gewesen wäre. Und ich denke mal, dass Du deswegen auch noch Probleme hast, weil die bei Dir eben nicht ausreichend Erfahrungen haben. Ich war in Berlin kein Einzelfall und ich hätte mich auch nirgendwo operieren lassen, wenn ich nicht wüsste, dass die solche "Spezialfälle" nicht schon öfter auf dem Tisch gehabt hätten. Bitte nimm diesen Rat an und such Dir dafür Experten!!! Am Ende hast Du mehrere OP's hinter Dir, einen langen Leidensweg und die Spezialisten hätten das evtl. mit einer OP geschafft. Du musst Dich da einfach durchsetzen und Dich nicht von Deinen Ärzten abwimmeln lassen. Ich habe das auch mehr oder weniger im Alleingang gemacht, aber das war es wert! Ich kann Dir das echt nur ans Herz legen und wünsche Dir gute Besserung! :)_

    @ swasi *:)

    Stehen bei Dir jetzt noch weitere Untersuchungen an? Das muss doch auch mal besser werden!

    Zitat

    Lass das unbedingt nochmal klären von SPEZIALISTEN. Gehe bitte nicht in irgendein Krankenhaus.

    Da muss ich Bridget Recht geben. :)z:)^


    Ich war letztes Jahr nach meiner 7. Endo-OP zur Reha und die Ärztin dort hat dort gesagt, dass niemand, ausser ein Spezialist, etwas an unseren Bauch zu suchen hat.


    Doch leider gehen immer noch viel zu viele Patientinnen in "normale" Krankenhäuser, die dort dann nicht kompetent genug behandelt, operiert und beraten werden. Ich selbst habe 3 OP´s in "normalen" Krankenhäusern machen lassen und habe anschließend die Quittung dafür bekommen.


    Darum kommt nur noch eine Klinik bei Unterleibs-OP´s für mich in Frage.


    Sehr wichtig ist auch, dass in Kliniken die Gynäkologen Hand in Hand mit Urologen und Darmspezialisten zusammenarbeiten. Das ist in "normalen" Krankenhäusern auch sehr selten der Fall. Ein Gyn sagte mal selbst zu mir, er sein nur ein "kleiner" Operateur, wenn es Knall auf Fall kommt und mehr bzw. ausgeprägter operiert werden muss, muss der entsprechende Facharzt dabei sein. Das waren ehrliche und gute Worte, die ich als Patientin sehr beruhigend fand.


    lg

    Hi!


    Also ich hatte auch den bauchkatheder 10 tage drin und kann bis heute nicht schmerzfrei aufs klo,aber ich muß auch dazu sagen das ich es immer zum ende des monats hatte vielleicht hängt es damit zusammen???


    mich ärgert es nur, man liegt fast 2 wochen im KH und nichts ist besser nicht mal ein bißchen besser, dabei hat die op 5std gedauert frage mich was die da gemacht haben>:(


    mal schauen wie es heute wird, gehe heute zum ersten mal wieder arbeiten nach der op und muß 7std stehen und das mit den schmerzen,denn ich habe für heute keinen termin bekommen:°(


    was meint ihr denn was die machen würden wenn ich sage es ist nicht besser???ich bete ja noch das es nächsten monat anders ist wenn ich es bis dahin aushalte{:(


    Lg

    @ Jasminda75

    :)^ dass die Ärzte Fachübergreifend zusammenarbeiten, war bei mir auch ausschlaggebend. Ich hatte während der OP einen Chirurgen für den Darm, einen Urologen, einen Gyn und einen plastischen Chirurgen dabei, die für ihre jeweiligen Bereiche ihren "Einsatz" hatten. Die OP hat auch sieben Stunden gedauert, aber es hat sich wirklich gelohnt. Ich nehme die Pille im Langzeitzyklus um alles so ruhig wie möglich zu halten und bin seit November 2007 so gut wie beschwerdefrei, auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass das auch wieder kommen kann. Aber dann weiß ich ja, wo ich hingehe...

    @ Sternmädchen

    Weißt Du denn, was bei Dir genau gemacht wurde (s. OP-Bericht)? Wurde bei Dir auch ein Stück Blase entfernt, oder haben die nur oberflächlich versucht, den Endoherd zu beseitigen? Hattest Du z. B. auch einen Blasenkatheter? Ich meine damit jetzt nicht den Bauchkatheter, von dem Du schreibst, den hatte ich auch, aber den bekommt man ja, damit die Wundflüssigkeit abfließen kann. Den Blasenkatheter hatte ich, damit sich die Blase erstmal wieder erholen kann und auf der Naht nicht gleich so ein hoher Druck herrscht. Ich frag deshalb, wenn Dein Endo Herd z. B. von außen in die Blase rein gewachsen ist und er nur oberflächlich entfernt wurde, dann sitzt er ja immer noch in der Blasenwand und allen damit verbundenen Schichten. Dann hättest Du dadurch möglicherweise immer noch Schmerzen, weil er noch in der Blasenwand sitzt.


    Bei mir war z. B. zusätzlich noch der Harnleiter abgeschnürt von einem Herd und dadurch war meine Niere gestaut. Den Herd konnte man so entfernen, weil der nur umwickelt hat. Es ist halt unterschiedlich, einige Herde können so abgetragen werden, andere müssen auch aus den tieferen Schichten entfernt werden. Das Stück Darm musste bei mir auch entfernt werden, weil die Endo richtig durchgewachsen ist, da hätte ein einfaches oberflächliches Entfernen nicht gereicht. Der Darm wurde durchtrennt, der Bereich mit Endo ausgeschnitten und die Enden wieder zusammengenäht. Das kann aber alles nicht mal eben so in einem Krankenhaus gemacht werden. Deswegen nochmal, lass Dich nochmal von einem Spezialisten ansehen, auch wenn Du dafür weiter weg fahren musst. Das ist doch immer noch besser, als ständig Schmerzen zu haben.


    Ich weiß gar nicht, ob ich noch wollen würde, dass DIE da noch etwas dran machen, wenn Du offensichtlich innerhalb von 10 Jahren (nach Aussage Deiner Krankenschwester) der zweite Fall bist, den sie mit einer Blasenendo haben. Die können doch gar keine Erfahrung haben. DU musst jetzt sagen, was DU willst, was gemacht wird. Lass Dich nicht zum Spielball der Ärzte machen, die sowieso nur in den seltesten Fällen zugeben, dass sie von etwas mal keine Ahnung haben und dann einfach etwas machen. Muss ja gar nicht aus böser Absicht sein, sondern weil sie es einfach nicht besser wissen. Was ja auch kein Beinbruch ist, denn dafür gibt es ja die Experten auf dem Gebiet der Endo. Wenn alle das gleiche könnten, wären die ja überflüssig. Ich drück Dir die Daumen, dass Du den richtigen Arzt findest!

    *:)*:)Hi,also ich weiß nicht genau was die gemacht haben,die haben nur gesagt das die den herd in der blase entfernt haben,was mich nur wundert warum ich dann immer noch keine besserung sehe nicht mal ne ganz kleine:°(


    Als ich aufgewacht bin hatte ich einen katheder von unten dann einen durch den bauch der auch wohl zur blase ging der war dann auch 10 tage drin blieb.


    ich habe halt angst das die sagen es ist normal ich kann nach hause gehen denn die werden mich bestimmt nicht noch mal operieren da die letzte ja erst am 13.05 war,aber du hast recht ich werde erst mal einen spezialisten aufsuchen,aber vorher werd ich wohl noch mal zum FA müssen,da es bestimmt dauern wird einen termin beim spezi zu bekommen und irgendwas muß ich ja gegen die schmerzen kriegen da ich ja auch noch arbeiten muß


    seid wann bist du denn so einigermaßen beschwerdefrei*:)

    Wie gesagt, ich würde es mir auch wirklich gut überlegen mich da nochmal unters Messer zu legen, wenn es das erste Mal schon nichts gebracht hat. Sprich nochmal mit Deinem FA auch wg. der Schmerzen. Aber letztendlich entscheidest Du, wie es weiter geht. Ich habe mich damals viel über das Internet informiert und mit anderen Betroffenen gesprochen und mich dann letztendlich für Berlin entschieden. Und das war offensichtlich für mich die beste Entscheidung. Auch wenn es natürlich nicht leicht war, nach so einer großen OP weit weg von zu Hause zu sein und dadurch nur selten Besuch zu haben. Aber die 12 Tage habe ich auch überstanden und jetzt bin ich heil froh darüber. Ich war eigentlich schon nach der OP sehr schnell beschwerdefrei. Mit der Heilung des Darms habe ich am längsten gekämpft. Aber ich sag mal drei Wochen nach der OP (Nov 2007) ging es mir für das, was alles gemacht wurde, echt schon wieder super. Hab auch keine Reha gewollt, sondern bin direkt wieder arbeiten gewesen. Vor ca. 4 Wochen hatte ich das erste Mal wieder meine Periode und selbst die war richtig gut erträglich. Es hat also wirklich was gebracht.


    Wäre das für Dich nicht auch eine Möglichkeit die Pille im Langzeitzyklus zu nehmen? Für mich war das auch vor der OP schon eine große Erleichterung, da ich die meisten Schmerzen während der Periode hatte und wenn ich sie nur noch z. B. alle viertel Jahr bekam, dann hatte ich natürlich auch viel seltener Schmerzen! Was sagt denn Dein FA dazu oder machst Du das sogar schon?

    ;-)also ich nehme keine pille,aber ich krieg ja auch die regel nicht mehr da ich ja keine gebärmutter mehr habe


    ich habe mir heute einen termin bei meinem FA geholt und ich könnte echt kotzen ich hab erst am 01.07 einen termin bekommen,ich hasse echt die endemetriose damals als sie an der gebärmutter war fand ich es nicht so schlimm wie heute wo sie in der blase ist


    mal schauen was die zeit bringt

    Das mit der Gebärmutter hatte ich schon gelesen. Nur so lange die Eierstöcke noch da sind, "lebt" halt auch die Endo weiter. Und es geht bei der Periode mit Endometriose ja nicht nur um die Blutung in der Gebärmutter, sondern alle Herde Bluten ja dann aufgrund des zyklischen Verhaltens des Gewebes. Dein Herd in der Blase verhält sich ja trotzdem genauso ganz unabhängig davon, ob Du jetzt noch eine Gebärmutter hast oder nicht. Deswegen werden viele Frauen ja auch künstlich in die Wechseljahre versetzt, damit dieser Zyklus gestoppt wird und die Endo-Herde austrocknen. Ich mache das eben mit der Pille, damit das gute OP-Ergebnis möglichst lange erhalten bleibt. Nur weil Du keine Gebärmutter mehr hast, heißt das doch nicht, dass man bei Dir mit Hormonen nichts machen kann! Hast Du Dich darüber schon mal informiert? Ich glaube echt, Du bist in den falschen Händen. Und wenn Du jetzt sogar bis zum 01.07. warten musst, um bei Deinem FA einen Termin zu bekommen, obwohl Du starke Schmerzen hast, dann läuft da echt was falsch. Als Notfall kommst Du immer eher dran. Wechsel den Arzt oder noch besser mach einen Termin bei einem Spezialisten - länger musst Du da auch nicht warten. Ich habe innerhalb von vier Wochen einen Termin bei dem Professor und auch Leiter der Frauenklinik in Berlin bekommen und drei Wochen danach wiederum war der OP-Termin, mit dem gesamten Spezialisten-Team und er hat auch persönlich operiert. Wenn man weiß was man will und sich nicht abwimmeln lässt, ist das alles möglich. Du willst doch jetzt nicht ernsthaft bis zum 01.07. warten um danach dann wieder zu überlegen was Du machen sollst? Dein FA kann Dir da auch nicht helfen. Dafür ist der auch nicht da. Die Endo kann man ja nicht mal eben so erkennen. Mach parallel einen anderen Termin. Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen, wenn es Dir wirklich so schlecht geht! *:)

    Das ist lieb danke für die antwort wie heißt das denn da in berlin???


    ich glaube auch ich wurde zu wenig aufgeklärt denn ich hab nie ne pille bekommen oder bin in die künstlichen wechseljahre gekommen ich wei nicht mal wie das funktioniert,kriegt man da ne spritze oder sind das tabletten???


    Danke noch mal für deine tollen antworten:)_

    Ich helf Dir gerne. Soll ja nicht alles umsonst sein, was ich mittlerweile weiß. War damals auch über jeden Rat froh und freu mich, wenn ich jetzt mein Wissen weitergeben kann.


    Lies doch mal hier: http://www.barmer.de/barmer/web/Portale/Versichertenportal/Gesundheit_20und_20Krankheit/Lexikon_20Krankheiten/Eintr_C3_A4ge/Endometriose.html


    Ich war in der Charité in Berlin bei Prof. Schneider:


    http://www.charite.de/endometriosezentrum/impressum.html


    :)_

    @ Sternmädchen

    wie gehts es dir denn Aktuell? Du hast erst am 01.07. einen Termin bekommen. Oh man, ist das blöd! %-|

    @ Bridget

    Hallo!*:)


    Bei mir stehen jetzt keine Untersuchungen mehr an, ich soll wieder eine BS machen lassen.


    Nachdem die Schmerzen nicht besser werden. Ich habe so schiss das die OP nicht den gewünschten Erfolg bringt und ich muss die Narkose umsonst über mich ergehen lassen......Ich breche immer wie eine verrückte! :°(

    Hallo swasi!


    Also mir geht es noch nicht besser,normal hatte ich immer ein paar tage die schmerzen aber zur zeit krieg ich keine ruhe bin jetzt 2wochen aus dem KH und nicht eine kleine besserung,was ich ziemlich ärgerlich finde,vor allem nach den aufwand (5std op,2 wochen krankenhausaufenthalt):°({:(


    ja ich hab erst am 1.07 einen termin werde aber nächste woche noch mal zum HA denn irgendwie klappt es nicht mit arbeiten und schmerzen:|N


    Oh man aber dir geht es auch nicht gut,wann hast du dennn die op wird sie ambulant gemacht???


    ich schicke dir erst einmal ein paar :)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*

    Hallo Sternmädchen. Wenn ich das richtig verstehe, sind erst 3-4 Wochen seit deiner OP vergangen. Musst du jetzt schon wieder arbeiten? Nach meiner OP mit Bauchschnitt hatte ich bestimmt eine 2-monatige Pause (also vom Arzt angeordnet). Finde, dass man nach einer so schweren OP wie deiner ruhig etwas mehr Zeit geben könnte. Deine Gesundheit ist schliesslich wichtiger.


    Kleines Update zu mir:


    Mir gehts gut. Habe momentan eigentlich keine nennenswerten Probleme und bin soweit schmerzfrei :) Ausser vielleicht, dass durch die ganzen Hormone (vor der OP: Zoladex, nun Yasminelle im 3-monatsrythmus) meine Libido fast ganz verschwunden ist. Diese ganze Sache war also nicht nur nervenaufreibend und schmerzvoll, sondern belastet auch noch meine Beziehung (Er will, ich hab nie oder selten Lust). Der Arzt stritt jedoch ab, dass es was mit den Hormonen zu tun hätte. Ich müsse da eher in meiner Psyche suchen gehn >:(


    Aber das ist ja nix, im Vergleich dazu, was ihr aushalten müsst.


    Finds schon erschreckend, wie oft manche Leute operiert werden, besonders wenn man sieht, in welchen Zeitabständen.