Entzündung in Scheide, Harnleiter, Blase (ältere Frau)

    Hallo, liebe Forennutzer


    Ich brauche da mal einen Rat bezüglich meine Mutter.


    Sie ist 76 Jahre alt, kann noch alleine und selbstständig leben, und hat seit längere Zeit Last mit dieser Sache.


    Vor 1 1/2 Jahren setzte sie sich wohl bei einem kleinerem Fussmarsch zum Ausruhen auf ein Mauerstück.


    Einige Zeit später bekam sie eine Entzündung im Scheiden- und Harnleiterbereich, den der Hausartzt mehrmals mit


    Breitspektrum-Antibiotika behandelte.


    Die Entzündung ist nie ganz verschwunden, und wir sind inzwischen mit der Sache bei einer urologischen Praxis.


    Dort bekam sie ebenfalls Antibiotika, und eine Zeit lang auch einen Katheter gesetzt. Die Entzündung war zwischenzeitlich


    auch mal wieder abgeklungen, und der Katheter entfernt.


    Bei unserem letzten Besuch mit ihr in der Praxis wg. der gleichen Symptomatik wurde ihr gesagt, es müsse ein Dauerkatheter


    gesetzt werden, die Blase müsse sich ganz entleeren, und es besteht die Gefahr des Rückstaus zur Niere (mit den dementsprechenden


    möglichen Folgen).


    Ist es da nicht normal, daß da mal eine Kultur angelegt wird, um zu sehen, um welches Bakterium/Bakterien es sich im speziellen handelt, um dann ein gezieltes Antibiotikum zu verabreichen? (Ich möchte da jetzt keinen Zusammenhang vermuten: ja, meine Mutter ist Kassenpatietin)


    Aktueller stand: heute Nachmittag erneut Besuch des Artztes geplant... nach 2/3 einer weiteren 20er-Antibiotika-Schachtel, die wohl nicht angeschlagen hat, und meine Mutter berichtete mir, gestern sei wieder einiges Blut in der Toilette gelandet.


    Natürlich hat sie auch Schmerzen...

  • 1 Antwort

    Nachträgliche Anmerkung:


    Mir ist nicht bekannt, ob eine Bakterienkultur angelegt wurde.


    Ist das aber nicht die normale Vorgehensweise nach mehreren fruchtlosen Versuchen mit Breitspektrum-Antibiotika?