@barbara82

    wieso in po dieses rein raus?


    auf seite 1 hat scf geschrieben ( er soll frauenarzt sein!) das es eine normale vorsorge untersuchung ist. das komische nur ist das er seine helferin nach der vaginalen untersuchung rausgeschickt hat und er dann so komisch sagte das er an den anal bereich müsste, was ich so ekelig finde und da hat er es wie schon in meinen ersten beitrag geschrieben mit etas gleitgel auf dem finger angeblich untersucht, mir kam das so komisch vor und musste mich fast übergeben. also das war das letzte mal .....

    Ich wurde beim FA auch noch nicht rektal untersucht, aber wenn es sein müsste, würde ich es über mich ergehen lassen.


    Allerdings finde ich es auch ganz furchtbar, wenn noch eine Helferin mit im Raum ist. Bei meinem letzten FA standen die immer neben ihm und haben mit "reingeguckt". Das war absolut schrecklich und ich habs gehasst. Jetzt bin ich umgezogen und hoffe, dass es bei meinem nächsten FA (müsste mir langsam mal einen suchen) nicht so ist.

    Bei mir immer!

    Ich bin vor mehr als 20 Jahren das erste Mal beim FA gewesen und seitdem habe ich 4 FA besucht. Die haben das alle gemacht. Die Untersuchung findet mit dem kleinen Finger statt. Vorher wird noch ein extra "Präser" drübergezogen. Ich glaube, die wollen tasten, ob du Hämorroiden o.ä. hast. Also ich finde das nicht so schlimm, obwohl natürlich die ganze Situation eigentlich entwürdigend ist. Aber ich glaube, die Ärzte machen das rein aus medizinischen Gründen. Schwarze Schafe ausgeschlossen. Wenn du dich unwohl fühlst, geh einfach nicht mehr da hin.


    Diese "Zuschauer" bei der Untersuchung hasse ich auch! Bei einem ist es mir sogar während der Untersuchung (!) passiert, dass die Tür aufging und eine Sprechstundenhilfe kam rein. Und vor der Tür wartete eine türkische Familie - Mutter, Vater, Kind, Onkel, Tante, Opa... - und haben mich angeglotzt. Zum Glück war nicht auch noch ausgerechnet der Stuhl zur Tür gedreht.


    Da hab ich den FA auch angemotzt und er seine Sprechstundenhilfe. Das war das letzte Mal, dass ich bei dem war.

    Nachtrag

    Ich muss noch dazu erwähnen, dass mich dabei niemals ein FA "gefingert" hat. Eher war es so, dass er mit der anderen Hand eher auf den Bauch gedrückt hat, um einen Tastbefund zu bekommen. Und der kleine Finger war auch nur bis zur Hälfte drin, nicht weiter. Und rein-raus war da auch nicht!

    Also - die rektale Untersuchung ist eine Routinevorsorgemassnahme. Es geht dabei um die Vorsorge des Rektumkarzinoms (Enddarm), mehr ist mit dem Finger auch nicht drin. Zur Vorsorge des Darmkrebses gibt es die Haemoccult-Stuhlbriefchen. Beides ist laut "Krebsvorsorgeleitlinie" ab 50J. vorgesehen. Wenn's eine nicht will, mach ich's in meiner Praxis nicht.


    Bei allen Aktionen, bei der die Pat. untenrum nichts an hat, ist meine Arzthelferin dabei. Sie steht neben dem Gynstuhl auf der linken Seite der Pat., ca. auf Ellbogenhöhe und glotzt "nirgendwo rein".


    Während ich untersuche bleibt die Tür zu, und falls irgendjemand in geistigiger Umnachtung doch rein wollte, hängt vor der Tür noch ein Vorhang.


    Damit ist die Intimsphäre der Pat. gegenüber gewahrt und ich schütze mich vor evtl. "Mißverständnissen".


    Viele Grüße,

    Nun ja, ich bin ja wohl die größte FA-Hasserin, die herumläuft.


    Ich habe bezüglich der rektslen Untersuchung auch schon so Sachen erlebt. mein erster FA war so ein alter Opa, der kein US - Gerät hatte. Da ich damals noch Jungfrau war, hat er mich auch "rektal gemessen", wie die Helferin (seine Frau, die auch gerade da hinglotzte, wo es nicht unbedingt sein muss) sich ausdrückte. Da war ich dann nie wieder.


    Bei einer anderen FÄ konnte sich die Helferin wohl nicht entscheiden ob sie im Sprechzimmer bleiben wollte oder nicht. Jedenfalls hat sie sogar bei der Untersuchung das Spekulum gehalten und natürlich volles Rohr geglotzt (soviel zum Thema in Ellenbogenhöhe stehen).

    Zitat

    die rektale Untersuchung ist eine Routinevorsorgemassnahme. Es geht dabei um die Vorsorge des Rektumkarzinoms

    Ich denke nicht, dass man durch diese 2-Sekunden-Untersuchung eine Diganose über Karzinome stellen kann. Besser ist wohl eine Enddarmspiegelung beim Internisten.


    Insgesamt frage ich mich auch, ob bei diesen mehr oder weniger sinnvollen Untersuchungen auch noch Publikum nötig ist???

    @mel800

    1. Es geht nicht um die Diagnosestellung des Karzinoms. Das ist ein relativ langer Weg und geht auf alle Fälle über einen Pathologen. Es geht um die Früherkennung, d.h. Entdeckung eines auffälligen Befundes und da langen 2 Sekunden mit dem Finger. Was soll denn der Finger länger dort im Po machen ? Was die Enddarmspiegelung angeht (gehört ausserdem auch zur gynäkologischen Facharztausbildung und ist nicht allein den Internisten vorbehalten), so ist das wirklich unangenehm - das steht in gar keinem Verhältnis zu der Untersuchung mit dem Finger.


    2. Das "Publikum" ist sowohl für die Patientin, als auch für mich da. Es geht darum, das die Pat. solche Erlebnisse wie die "Urposterin" lucky-mo nicht haben soll bzw. habe ich überhaupt keine Lust, dass irgendwann mal eine Pat. mir irgendwelche Vorwürfe macht oder mir sexuelle Belästigung vorwirft. Wenn einer Pat. die Assistenz durch eine AH nicht gefällt, kann sie ja auch woanders hingehen. Abgesehen davon führe ich, wie schon erwähnt, keine Untersuchungen durch, die die Pat. nicht will.


    In diesem Sinne,

    @escada_19

    Ich habe in meinem Profil mal geschaut und habe jetzt einen blauen nick - habe vorher überhaupt nicht darauf geachtet.


    Ich lese mir gerne die Forumsbeiträge durch, weil ich bemerkt habe, dass die Dinge, die Frauen auf den Nägeln brennen oft andere sind, als die, die mir auf Kongressen und Fortbildungen vermittelt werden. Das ist halt oft der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.


    Fragen kann man mich natürlich auch - ich tu dann mein Bestes :-)


    MfG