Also da könnte ich gar nix anspannen. Klar, ich kenne meinen Beckenbodenmuskel, aber der machts ja nicht wasserdicht gegen die Schwerkraft. Davon abgesehen, dass ich es absolut nicht merken würde, bis, ich sag mal es an den inneren Schamlippen ist, und dann ists ja schon eher zu spät.


    Was man da anspannen sollte um auch ein Schwappen zu verhindern ist meiner Meinung nach der Muttermund, und das geht absolut über meine Fähigkeiten hinaus.

    Kontrolliert abfliessen geht aber nicht. Will ich auch ehrlich garnicht. Ich habe Unterleibskraempfe und da will ich da unten nichts 'festhalten'. da bin ich froh, wenn es abfliesst und leichter innen wird.

    Zitat

    Daher können Tampons die Blutung anregen (obwohl sie es auffangen) und auch verlängern. Mit einer Menstruationstasse haben sich die Blutungen zumindest bei mir stark reduziert, d. h. verkürzt und schwächer sind sie auch geworden.

    das ist allerdings interessant. Wenn auch nicht ganz zum Thema, aber ich habe seit einiger Zeit wieder angefangen ab und zu zuhause Binden zu tragen. Aber seit kurzem, bin der Meinung jetzt: seit dem!, ist meine Blutung so unglaublich kurz.


    Letztens aufgefallen, als ich die Binde hatte, kam nichts mehr raus. Ueber Stunden. Am Morgen wieder Tampon, da lief es wieder.


    Wenn ich am WE meine Regel hatte und fast nur Binde trug, war die Periode so schrecklich kurz. Ungelogen, ich dachte ich komme in die Wechseljahre! Oh mein Gott, das ist die Erklaerung. Bin noch fruchtbar! Yeah :-D

    Also der MM muss doch offen bleiben, damit die Menses abfliessen kann. Per Beckenbodenmuskulatur wär ich auch nicht in der Lage, das zu kontrollieren. Warum auch. Ich hätte keine Lust, die ganze Plörre nur 3x täglich abfliessen lassen zu dürfen. Ich mein, wir leben hier nicht im Dschungel, wir müssen hier funktionieren und da muss eine gute Monatshygiene her.


    Da ist die Mensestasse doch das Mittel der Wahl!


    Nie mehr diese fiesen Tampons (uaah, diese Rückholbändchen :-p :-p - die reinsten Bazillenleitern) klar ich brauch ne kl. Slipeinlage, aber das wars dann auch.


    Na, abgesehen davon bin ich eh schon 55 und bald hab ichs sowieso hinter damit o:)


    Ich hatte genug Beschwerden, und die Mensestasse die ich jetzt schon seit 7 Jahren benutze, hat mir die letzten Meter doch ziemlich erleichtert.


    *:) *:)

    Wenn ich dann irgendwann mal wieder meine Tage habe ( ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ) werde ich mich mit dieser Menstruationstasse auch mal beschäftigen. Klingt ja nicht ganz uninteressant.


    Was ich auch spannend finde - wie soll man den bei einem "freien ablaufen" weniger Schmerzen empfinden? Also ich erinnere mich an ganz schlimme Menstruationsbeschwerden und ich kann mir nicht vorstellen, dass die durch das "freie ablaufen" besser werden könnten ":/ oder hab ich da einen Denkfehler? Was dagegen ganz gut geholfen hat war

    |-o, Problem ist nur, dass man bei solchen Schmerzen nicht gerade so gut drauf ist :|N

    Zitat

    Wenn ich dann irgendwann mal wieder meine Tage habe ( ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ) werde ich mich mit dieser Menstruationstasse auch mal beschäftigen. Klingt ja nicht ganz uninteressant.

    Die Dinger sind genial! Ich war vorher extrem skeptisch, irgendwann siegte dann aber doch die Neugier. Dann war es Liebe auf den ersten Blick (bzw. den ersten Tragetag) x:)

    @ cameron

    ich glaube, das mit dem freien Ablaufen ist eher ein Mythos. Stattdessen halte ichs aber für ziemlich plausibel, dass Tampons den blauf eher stauen, und dabei berühren sie auch nolch oft den Muttermund. Das ist ganz bestimmt nicht gut! Die GM schützt den MM nämlich zwischen den "Tagen"! mit einer Art Schleimpfropf,der sich kurz vor der Menses löst. Also ist die GM während der Menses relativ "offen" und somit auch ungeschützt. Findet jetzt ständig eine Berührung des MMs durch Tampons statt, ist dieser gereizt und das lässt dann krampfartige Beschwerden aus, wodurch die Blutung auch verstärkt und vermutlich auch verlängert wird.


    Dass das Ganze mit ner Mensestasse bzw. auch "nur" Binden nicht stattfindet, ist ganz klar ersichtlich. Die Mensestasse wird nicht so nahe an den MM rangebracht, dass sie ihn berühren würde. Die Flüssigkeit tropft/läuft also ganz ungehindert in die Mensestasse hinein, gefühlt: einfach raus. Das wär für mich dann das "freie" Abfliessen!


    Die Beschwerden werden bei vielen Anwenderinnen mit der Zeit besser, also langsam. Also nicht gleich, nachdem frau die erste Mens mit ner M- Tasse geschafft hat!


    Ich selber hab das Kürzerwerden der Blutungen und das Nachlassen der Beschwerden erst nach 4 oder 5 Monaten bemerkt. Von 5- 6 Tagen waren dann nur noch 3- 4 überiggeblieben, die mit wesentlich weniger und oft fast gar keinen Beschwerden mehr abgingen. Uff :=o


    Den Versuch damit fand ich schon mal sehr spannend, und war froh, dass ich damit gut klar komme. Nie mehr Tampons, das ist für mich eine echte Erleichterung gewesen! Die muss frau ja auch nie mehr nachkaufen :)^ ich hab meine letzten Teile der sozialen Einrichtung gespendet, wo ich arbeite.


    Ich war auch erst sehr skeptisch, aber auch bei mir hat die Neugier gesiegt. Angeregt durch die vielen positiven Berichte, hab ich es dann auch getestet, und reihe mich hiermit ein.


    Angenehmes Tragegefühl, weniger Beschwerden, kürzere Blutung, einfache Handhabung, weniger Zellstoffmüll! Was will frau mehr? :)^ :)^


    Womit die Diskussion um das freie Abfliessen für mich erledigt ist... :-D


    *:) *:)

    @ fuzzi

    Ja, viel Zeit ist das nicht, da gebe ich Dir recht.


    Bei mir scheint es sich so zu entwickeln, dass ich dieses Gefühl gar nicht mehr so stark habe. Wenn ich auf die Toilette gehe, kommt zwar immer was, aber in der Unterhose landet eigentlich nichts... Ich weiß nicht genau, ob ich stärker einhalte als früher vielleicht, aber ich glaube, dass einfach auch die Blutung schwächer ist (jetzt nur etwa 3 Tage, "Nachschmieren" mal nicht mitgerechnet). Deshalb komme ich auch nachts gut ohne irgendwas aus, weil sich (wie in dem Hebammenwissen-Link beschrieben) das Blut im Liegen ja erstmal sammelt. Kann aber nachvollziehen, wenn es bei einigen stärker suppt, war bei mir auch schon mal mehr.


    Gruß

    TestARHP

    Und zu der Menstasse (Sorry das ich den Faden hier dafür missbrauche...) : Was ist, wenn die voll ist, ich irgendwo unterwegs bin wo ich die nicht "ungesehen" ausspülen kann o.ä.?


    Deine Erklärung klingt plausibel...ich denke, dass ist ein sinnvolles Thema mit dem ich mich dann mal nach der Schwangerschaft und Stillzeit beschäftigen werde.


    Achja, schwimmen geht mit der Tasse?

    Hier auch noch ein Daumen hoch für die Menstasse. Auch als Grobmotorikerin hat man es irgendwann raus und merkt ziemlich schnell, dass die Dinger den Tampons in hygiensicher Hinsicht überlegen sind und auch wesentlich mehr auffangen. Das Buch habe ich mir übrigens mal bestellt. Klappt bei mir zumindest so nicht. Dazu sind meine Blutungen ehrlich gesagt, auch viel zu stark.