Gebärmutterentfernung durch Bauchschnitt

    Hallo


    Bin neu hier, habe aber schon einiges gelesen.Ich muss meine Gbm entfernen lassen, bedingt durch ein Myom und Druck auf die Blase.Vaginal ist das nicht möglich, daher wird mit Bauchschnitt operiert.Meine Frage:hat das auch schon jemand hinter sich, schmerzt wahrscheinlich durch den Schnitt länger? und ausserdem weiss ich nicht, ob ich meinen Gbmhals- wird ausgehöhlt- behalten soll (Stabilität für sämtliche Bänder ).


    Bin für eure Antwort sehr dankbar

  • 26 Antworten

    Ich bin 39, habe eine Tochter auf normalem Weg geboren.Mein Myom ist 7cm groß und zu zwei drittel in der Gbm!Diese ist vergrössert und verdickt,meine Blutungen - vor der Hormonspirale- waren extrem stark und lange.Jetzt weiß ich ja warum.Mittlerweile habe ich unerwartete leichtere Blutungen ohne Zeitplan, oder sonstige plötzliche Ausflüsse, was sehr unangenehm ist.


    *:)l.g

    zoe

    hab dir nebenan auch schon mal geschrieben.......


    Mein Myom habe ich wachsen lassen, weil es keine Beschwerden machte......außer jahrelangen sintflutartigen Blutungen.


    m die Sturzblutung zu stoppen wurde eine Ausschabung gemacht und dabei entartete Zellen gefunden.............


    das Myom war der Übeltäter - an dem man gekratzt hatte und worst case ist eingetreten.............

    Zitat

    Ich bin 39, habe eine Tochter auf normalem Weg geboren. Mein Myom ist 7cm groß

    Danke für die Infos!


    Im Normalfall läßt sich ein Myom dieser Größe meist noch vaginal entfernen, natürlich als komplette Gebärmutterentfernung, ohne Erhalt des Gebärmutterhalses. Es wird dabei wenn nötig "morcelliert" -zerstückelt klingt so häßlich. Das würde zumindest den Bauchschnitt einsparen. Erkundige dich doch mal, zu welchem Prozentsatz in deiner Klinik die Hysterektomien mit Bauchschnitt gemacht werden, sofern nichts Bösartiges vorliegt. Denn dieser Zugang ist mittlerweile eher selten geworden. Wird er aber noch häufig gewählt, so deutet das auf eine eher geringere Routine bei etwas komplizierteren vaginalen Eingriffen und/oder auf ein noch unvollständiges Spektrum bei Laparoskopien hin.


    Eine abdominale Hysterektomie ist damit aber nicht automatisch falsch, ebensowenig wie ein vaginaler oder laparoskopischer Eingriff automatisch richtig ist. In einer konkreten Situation zwischen Frau und Operateur ist die Methode vorzuziehen, die der Operateur am besten beherrscht. Hat eine Frau Zweifel, sollte sie sich an eine Klinik wenden, in der das ganze OP-Spektrum abgedeckt wird, einschließlich der endoskopischen Methoden. Werden an einer solchen Klinik etwa endoskopische Hysterektomien bereits routinemäßig duchgeführt, aber im Einzelfall doch zu einer abdominalen OP geraten, sollte man dem Rat schon folgen.


    Übrigens wurden die endoskopischen Methoden ganz entscheidend von deutschen Gyns vorangetrieben. Frangenheim und Semm sind Vorreiter dieser OP-Techniken. Und als Semm, ein Gynäkologe, die erste Blinddarmentfernung überhaupt endoskopisch vornahm, erhob sich ein Sturm an Entrüstung aus dem Lager der Chirurgen. Heute ist das auch bei denen als Standard etabliert.


    Die erwähnte Embolisation ist nicht unumstritten. Sie kann das Spektrum der Methoden zwar erweitern, sollte aber nicht als DAS Mittel der Wahl hochgelobt werden.


    Konsequenz: Wenn du dir über Art und Umfang des Eingriffs nicht sicher bist, solltest du dort eine Zweitmeinung einholen, wo möglichst viele Methoden bereits routinemäßig eingesetzt werden.

    Zitat

    das Myom war der Übeltäter - an dem man gekratzt hatte und worst case ist eingetreten...


    Das hab ich ja noch nie gehört. Naja

    Das gehört auch in's Reich der Märchen.


    Ich vermute eine falsche Aufnahme eines mißlungenen Erklärungsversuchs.

    lass dich nicht wuschig machen.....

    rede mit deinen Ärzten- und lass dich solange beraten bis du dir sicher bist!


    Meine GM hat inkl. myome 967 gramm bei der entfernung gewogen- da gab es zum BS wohl keine Alternative (hatte nie geboren..)


    und für mich war es eine Beruhigung , das die ärztin sagen konnte:


    Ihre Eierstöcke haben wir uns genau angesehen- da müssen sie sich keine Sorgen machen.........


    also


    wenns anders geht : ok


    wenn nicht: keine sorge!!!!!!

    @zoe6

    Wenn es auf die Blase drückt, dann ist es nicht gut. Hast du zufällig mal die Leukozyten-Werte kontrollieren lassen (beim Hausarzt wegen einer anderen Sache)? Würd mich interessieren, ob der erhöht ist (= Entzündungszeichen). Kannst ja auch deinen Eisenwert vom Hausarzt nehmen lassen, wenn du stark geblutet hast.


    Wenn Du dich nicht drängen lassen willst, kannst du dir auch erstmal eine Gestagen-Pille (z.B. Cerazette) verschreiben lassen. Dann bist du die Blutungen erstmal los. Kleiner wird das Myom aber nicht.


    Warum kann man denn nicht nur das Myom entfernen? 7cm kann man doch auch per Laparoskopie entfernen. Liegt es so ungünstig? Sind die verbleibenden GM-Wände so dünn?


    Mein FA wollte mir auch zuerst die GM per Bauchschnitt entfernen. Als Belegarzt macht er mengenweise Kaiserschnitte, aber eben keine Laparoskopien... und schon gar keine komplizierten.


    Also informier dich noch woanders. Du kannst dir direkt einen Termin im KH geben lassen. Einen Überweisungsschein bekommst du vom FA (schlimmstenfalls ist er sauer, weil du die OP nicht bei ihm machen läßt).


    Es gibt eine Arbeitsgemeinschaft Endoskopie ... vielleicht findest du hier eine passende Klinik http://age.saxxon.de/modules/tinycontent/index.php?id=2

    Zoe


    es gibt auch spezielle kliniken für die endoskopische methode.


    dort werden die OP´s fast nur minimalinvasiv gemacht - bauchschnitt


    wird dort eigentlich nur gemacht, wenn es laporoskopisch nicht (mehr)


    möglich ist. in der regel haben diese kliniken auch viel erfahrung mit


    solchen operationen.


    7 cm ist auch eher noch klein - das wird eigentlich minimalinvasiv


    gemacht (also in solchen spezialkliniken genannt MIC -minimal invasive chirurgie), bauchschnitt wird dort nur gemacht wenn es gar


    nicht anders geht - das sagt der chirurg auch im aufklärungsgespräch.


    vielleicht erkundigst du dich mal, ob bei dir eine MIC- klinik in der


    Nähe ist. bei der laporoskopischen methode wird der bauch ja mit


    gas gefüllt und dann die instrumente und videokamera über


    3 kleine schnitte eingebracht.


    ich denke was die wunden und vernarbung betrifft ist minimalinvasiv


    wesentlich besser, als der bauchschnitt. der bauchschnitt geht ja in


    die breite, so quer (in der regel) rüber, bei der laporoskopischen


    methode sind es ja 3 kleine schnitte - bin mir eigentlich ziemlich


    sicher, daß das wesentlich besser ist (in der regel..) als so eine


    quere durchtrennung - bzw. habe ich das eben auch schon so gehört und mitbekommen (vorausgesetzt natürlich, daß die methode im jeweils individuellen fall "passt") - und bin wohl auch


    selber ein beispiel dafür.


    mittlerweile wurde ich durch beide OP-arten operiert, also diesmal


    minimalinvasiv und jetzt kann ich die nächsten wochen schauen,


    ob ich einen unterschied merke zur bauchschnitt-operation -


    soweit das feststellbar ist.


    du kannst dich ja mal erkundigen, ob das bei dir möglich ist.


    ich würde in so eine klinik nachfragen, wo schon viel erfahrung


    besteht zu minimalinvasiv.


    gruß

    *:)


    mein myom ist zu zwei drittel in der gm und kaum ausserhalb, daher geht es nicht alleine zu entfernen. die zerstückelung und entfernung durch den nabel ist durch die grösse auch nicht so gut- arzt-meinung.hab mir auch gedacht,dass er das viell. nicht so oft macht.andererseits vertraue ich ihm, er operiert und nicht irgendwer, den ich nicht kenne und für den ich eine nummer bin.bauchschnitt heilt sicher nicht so schnell, wie laporoskop.op.


    tja ich mag eigentlich überhaupt keine solche narbe- kann mir das gar nicht vorstellen

    also ich weiss aus erfahrung dass die schmerzen nach der op schon erheblich sind man aber schmerzmittel bekommt, den ersten tag nach der op ist man eh groggy weil das narkotikum noch wirkt!


    Blutungen wirst du haben... Aber nach 4 Tagen KH dürfte es dir wieder einigermassen gut gehen.


    Gebärmutterentfernungen werden von Ärzten ständig gemacht. Mach dir also keine Sorgen!!!


    Ich wünsche dir eine gute Besserung und ganz besonders nette Krankenschwestern!

    LadyRainbow

    Ich fürchte mich schon etwas vor den Schmerzen im Bauch, obwohl ich normalerweise nicht wehleidig bin.Na es wird schon gut gehen. Genauen Termin erfahre ich noch, wird die 1.Aprilwoche sein.Je schneller, so besser.


    Danke nochmal und Lg

    also ich hatte da wohl echt Glück, denn ich hatte wirklich kaum Schmerzen nach der OP ( Mai letztens Jahres) , die hatten mir wohl so gute Schmerzmittel gegeben, ich hab echt kaum was gespürt und ab dem zweiten Tag nach der OP hab ich nicht mal mehr Schmerzmittel gebraucht. Die Schwestern fragten mich immer, ob ich ein Schmerzmittel will und ich hab immer verneint, weils mir echt gut ging.


    Muss also nicht unbedingt so sein, dass du starke Schmerzen hast nach der OP.

    also ich hatte ja vor 2 jahren eine op mit bauchschnitt, wo das myom


    entfernt wurde. danach war keine blutung, oder nur ganz wenig - kann mich auf jeden fall nicht mehr erinnern.


    auf was zu achten ist, was auch die pfleger/innen sagen ist ,dass man


    bald wieder stuhlgang hat. der darm ist durch die narkose lahmgelegt


    - deshalb soll man viel wasser trinken.


    danach gibt es ja verschiedene hilfsmittel, die einem helfen können


    wieder stuhlgang zu haben - wurde auch erst im gebärmutter-vaginal faden "besprochen" - bzw die haben in den


    krankenhäusern ihre mittel, die sie geben für verstopfung - zu hause gibt es dann auch diese anderen hilfsmittel.


    jetzt nach der minimalinvasiven-op, wo bei mir die GM entfernt wurde, hatte ich gar keine blutung danach. da wurden auch schon viele minimalinvasive ops durchgeführt, und es gibt ne große erfahrung


    damit. die bettnachbarin hatte auch keine blutung nach der op.


    ich hatte nur ein bißchen nabenschmerz, also ab und zu mal, aber wenig.


    da ich jetzt schon erfahrung mit 2 bauchschnitt-ops habe, und ich


    denke bei mir deshalb diese starken senkungsbeschwerden im lauf


    der jahre gekommen sind (die erste liegt 20 jahre zurück),


    würde ich zu minimalinvasiv raten.


    es kommt halt auch bei manchen darauf an, wieviel jahre dann


    vergangen sind, bis sich evtl. beschwerden zeigen können. das geht vllt. manchmal auch ein paar jahre gut, dann kommt doch was


    (bei manchen frauen).


    dann gibt es heute auch wieder op´s wo wieder die senkungen behandelt werden.


    auf jeden fall, könnte man bei deiner größe noch minimalinvasiv


    operieren, wenn man einiges an erfahrung damit hat (bin ich eigentlich sicher -aufgrund meiner eigenen nachfragen diesbezüglich).


    wollte das nur noch mal schreiben, damit es etwas deutlicher wird, wieso ich die eine methode für mich bevorzugen würde - auch wenn du dich wohl schon entschieden hast.


    ich habe mich vorher auch öfters informiert, wenn ich noch was wissen wollte vom chirurg - ist ja einfach ne "große" sache, wo man auch etwas an die möglichen folgeerscheinungen denken sollte.


    kann das halt aufgrund eigener langjähriger erfahrungen mit den


    folgen so schreiben.


    gruß