Meine Narbe sieht übrigens wirklich gut aus. Sie kriegt halbwegs regelmässig ihr Narbengel. Zwar ist das Tastgefühl darauf noch komisch, es ist so wie blauer Fleck gemischt mit Juckreiz, wenn ich sie massiere. Aber das wird auch wieder.


    Ich hatte bereue es nicht, dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe.

    Hallo Sternflocke und Smaragdauge,


    eine Drainage wird gezogen, wenn weniger als 35 ml laufen. Bei mir liefen noch 75 ml am Tag. Den Ärzten war vollkommen klar, dass sich da ein Serom bildet, nur mir nicht.. Wieder eine blöde Patientin reingelegt, wieder die Fallzahl fürs Krankenhaus erhöht, weil die nächste Patientin ins Zimmer konnte...


    Ich habe nicht viel gefragt, wollte nur meine Ruhe. Heute weiß ich, dass das schon der Beginn einer Depression war. Zusammen mit der Schlaflosigkeit und Hitzewallungen, keine Lust zum Lesen, Fernsehen oder auf Besuch und dazu die ganze Heulerei. Damit gehöre ich zu den Frauen, bei denen die verbliebenen Eierstöcke empfindlich auf die Kappung der Blutversorgung durch den Uterus reagieren (also akuter Östrogenmangel). Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Eierstöcke ein Drittel ihrer Blutversorgung aus der Gebärmutter erhalten. Mir hat dann ein Hormonpflaster geholfen.


    Sehr zu schaffen machte mir zu Hause auch die totale körperliche Erschöpfung. Das hätte ich nie nie nie gedacht!! Einen Tag vor der OP kann man noch Marathon laufen und 14 Tage später nicht mal 80 Meter zum Briefkasten gehen. Die OP ist 3,5 Monate her und meinen Alltag mit Beruf, Haushalt, Kinder und Tiere versorgen bekomme ich immer noch nicht 100% hin.


    Bei mir ist übrigen auch eine Stelle neben dem Bauchnabel, die immer noch schmerzt. Ich tippe da auch mal auf Nervenirritation.


    Trotz allem bin ich froh, dass es abgehakt ist. Ich hatte wohl das Krankenhaus nicht gut ausgesucht...

    Ach so Sternflocke,


    was noch gemacht wurde: dem Arztbrief konnte ich entnehmen, dass auch beide Eileiter entfernt wurden und der linke Zysten hatte. Im OP-Bericht stand noch etwas von "Veränderung eines Descensus", da hat wohl eine Senkung vorgelegen. Dann gab es noch die "Versorgung einer Rectozele", das ist irgendetwas am Darm und das Zusammenflicken meiner Bauchmuskeln mittels einer "Fasziendopplung". Das wiederum hat den tollen Effekt, dass ich nun wieder eine Taille habe. :-) Bei meinem nächsten Frauenarzttermin werde ich mir das alles genauer übersetzen lassen...

    Sternflocke,


    den Link hab ich dir jetzt zugeschickt. Ich möchte aber trotzdem noch ein paar Bemerkungen zu deinem Beitrag loswerden.


    Dass du Ängste hast, ist völlig normal. Es gibt wohl kaum eine Frau, die sich mit wehenden Fahnen zu dieser OP entschließt. Es kommt aber in hohem Maße auch auf die Grundeinstellung an. Das Lesen von Horrorgeschichten im Netz kann diese Grundeinstellung mächtig ins Wanken bringen. Nein, ich rede damit die intra- und anfänglichen postoperativen Risiken nicht klein. Letzteres ist mir selber passiert. Die Ärzte und Schwestern kümmerten sich professionell und doch rührend um mich. Ich hatte keinen einzigen Augenblick das Gefühl, meine physische und psychische Situation wäre ihnen egal. Und belächelt wurde ich schon gar nicht. Im Gegenteil, alle meine Fragen wurden ernst genommen und ausführlich beantwortet (sowohl vor als auch nach der bzw. den OPs).


    Vor Kurzem, fast 3 Jahre danach, fragte mich mein FA, wie ich rückblickend die Geschichte psychisch verarbeitet habe (physisch wurde von den "Handwerkern" die Ärzte mögen mir den Ausdruck verzeihen alles nötige getan – so blieben die Komplikationen folgenlos :)^ ). Und auch psychisch bin ich, mit dem was passiert ist, völlig im Reinen (z.T. auch Dank der Mädels im Faden "Gm-entfernung vaginal"). Man muss aber, wenn Risiken zum Tragen kommen, auch verarbeiten wollen. Sich also vorher verrückt machen, bringt gar nichts. So oft, wie es das Netz vorgaukelt, treten die Risken nämlich gar nicht ein.

    Zitat

    Was ich noch gelesen habe, daß sich die Blase danach senken kann. So was muß eigentlich alles im Vorgespräch gesagt werden [...] Was natürlich sehr schlimm ist, daß man nicht mal über die Risiken aufgeklärt wird.

    Versteh mich bitte nicht falsch, aber was möchtest du dazu hören? Fakt ist doch, dass Senkungen oder nennen wir es Blasenschwäche viele Ursachen haben kann, die nicht selten als Komplex bei den Betroffenen auftreten. Die Hysterektomie ganz pauschal als alleinigen Verursacher zu benennen, ist ziemlicher Quark. Und vielleicht sollte sich die oder andere davon Betroffene fragen, ob es wirklich nötig war, 2 Wochen nach der HE den Staubsauger eigenhändig zu bedienen. Immerhin bilden sich in dieser Phase wichtige Strukturen im Bauch neu. Die sollte man also schön friedlich vor sich hin entstehen lassen. Deshalb sprechen ja die Ärzte das Schonungsgebot aus ;-)

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    Man ist ein Fließband-Fall sozusagen und oft "Übungsobjekt" für Assistenzärzte :-|

    Wir wollen alle, wenn ein operativer Eingriff nötig ist, erfahrene Operateure. Woher soll der Arzt die Erfahrung nehmen, wenn er sie nicht irgendwann als "Assi" machen durfte. Fakt ist: Wenn der Assistenzarzt operiert, steht der Chef daneben (nein, nicht mit den Händen in den Taschen, sondern assistierend mit Blick auf die bestmögliche Vorgehensweise, weil die menschliche Anatomie nun mal naturgemäß viele Variationen auf Lager hat).

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    eine Drainage wird gezogen, wenn weniger als 35 ml laufen. Bei mir liefen noch 75 ml am Tag. Den Ärzten war vollkommen klar, dass sich da ein Serom bildet, nur mir nicht.. Wieder eine blöde Patientin reingelegt, wieder die Fallzahl fürs Krankenhaus erhöht, weil die nächste Patientin ins Zimmer konnte...

    Wenn ich mich nicht irre, hatte mir ein Pfleger gesagt, mit bis zu 50ml kommt der Körper von allein klar. Ob's stimmt, weiss ich nicht, aber mit 75ml wärst Du auch wirklich darüber.


    Depressiv war ich nicht, auch der Gedanke, nun auch keine Eierstöcke mehr zu haben, ist für mich erleichternd. Hormonell habe ich auch keine Probleme.


    Etwas zu schaffen macht mir eine gewisse Müdigkeit. Aber die hatte ich vorher auch schon. Etwas weniger.

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    Die OP ist 3,5 Monate her und meinen Alltag mit Beruf, Haushalt, Kinder und Tiere versorgen bekomme ich immer noch nicht 100% hin.

    Da habe ich es deutlich einfacher. Ich muß mich nur um einen Zweipersonen-Haushalt kümmern, und wenn mal was liegen bleibt, auch keine Katastrophe, dann mach ich nur einen kleinen Bürojob von zu Hause aus mit freier Zeiteinteilung, Kinder haben wir keine und die Katzen sind pflegeleicht und gut erzogen.

    Zitat

    Bei mir ist übrigen auch eine Stelle neben dem Bauchnabel, die immer noch schmerzt. Ich tippe da auch mal auf Nervenirritation.

    Ja, aber das wird alles jeden Tag besser. Im KH habe ich nur wegen dieser Stelle einen Tag länger die PDA gebraucht. Und nach der Entlassung hab ich keine einzige Schmerztablette gebraucht.

    Hallo Ihr 2, *:)


    vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe selber mehrfach sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit Operationen und Krankenhäusern und dies nicht nur am eigenen Leib, das hätte schon vollkommen gereicht, nein auch bei Angehörigen. Ich hoffe sehr, daß ich dieses Mal Glück habe! Ich möchte generell keinem Arzt Vorschriften machen, halte mich da immer zurück, will ja nicht nerven, ist aber vielleicht auch nicht gut. Sich informieren und mitschauen, schadet nichts. Habt Ihr evtl. noch einen Tipp für ein gutes starkes Schmerzmittel, für alle Fälle, für zu Hause? Möglichst auch noch magenschonend? Und was wäre noch wichtig an Medis was ich mir noch besorgen könnte, außer Lefax?


    LG


    Sternflocke

    Ein gutes Schmerzmitteln sind Novalgin-Tropfen. Das ist so das, was man auch nach OP's im Krankenhaus gerne mal bekommt (außer man muss zu VIEL stärkeren Mitteln = Opiaten greifen). Gehen auch nicht auf den Magen, mich machen die Tropfen allerdings je nach Dosierung z.T. ziemlich müde. Kann die aber mehr und problemloser nehmen als Diclofenac & Ibuprofen.


    Mehr Medis braucht man nicht. Bzw. wenn es dann irgendwelche Probleme gibt, sollte der Arzt individuell entscheiden.

    Ich hätte jetzt auch Novalgin-Tropfen gesagt. Die habe ich auch im KH bekommen, als die PDA runtergefahren wurde.


    Aber Du kannst Dich darauf verlassen, dass Du Schmerzmittel mitbekommst, wenn Du welche brauchst. Auf der Rückseite von meinem Entlassungsbericht war so eine Tabelle aufgedruckt, wo noch Medis hätten eingetragen werden können, wenn ich welche gebraucht hätte.


    Ich kann Deine Angst gut verstehen, vor allem mit schlechten Erfahrungen (wenn Du magst, kannst Du mir ja eine PN dazu schicken), aber das heißt nicht, dass es immer so läuft. Meine erste Wachtintubation war der Horror, die zweite dagegen viel besser, die dritte so ein Mittelding, dafür verstehe ich aber immer besser die Arbeitsschritte und den Ablauf. Nach der ersten Wachintubation war ich traumatisiert, als eine neue OP anstand, bin ich fast abgedreht, weil ich wußte, jetzt müssen die das wieder machen. Ich habe dazu gesagt, dass ich schlechte Erfahrungen und massiv Angst habe, das wurde notiert und man ist auch entsprechend darauf eingegangen.


    Eine OP ist immer ein Eingriff, wo man hinterher erst mal plattgebügelt ist, und ein KH ist eben nicht das eigene Zuhause, man liegt mit fremden Menschen auf einem Zimmer (wenn man Glück hat, sind sie umgänglich, wenn man Pech hat, psychisch gestört oder dement - aber auch da kann man um ein anderes Zimmer bitten) und die Privatsphäre ist erst mal weg. Aber im Endeffekt kommt man wieder auf die Füße. @:)

    Also, ich habe weder Schmerzmittel mitbekommen, noch eine Empfehlung, welche zu nehmen wären. Nichts. Gar nichts. Im Arztbrief stand "Abschlussuntersuchung". Die gabs übrigens auch nicht wirklich... Ich kann das Opioid Targin empfehlen. Habe ich prime vertragen. Zweimal 20 mg und dann zweimal 10 mg am Tag.


    Übrigens gönne ich mir auch heute noch einmal pro Woche eine Nacht mit Targin plus Schlafmittel. Einmal durchschlafen ist genial und gibt wieder Power für ein paar Tage :-)

    Ich muss mal dazu erwähnen, dass ich privat versichert bin. Das Einzelzimmer war schon klasse, als ich alle zwei Stunden aufs Klo musste. Trotzdem komme ich nicht um den Eindruck herum, dass gerade bei "Privaten" gerne mal gesagt (oder gedacht) wird: Hey, du bist nichts Besonderes und das zeigen wir dir hier mal ganz deutlich... :-p

    Hallo Smaragdauge,


    der Gedanke, dass die GB und die Eileiter raus sind, stört mich überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Allerdings ist meine Grundstimmung immer noch so, dass ich nichts dagegen hätte, plötzlich tot umzufallen, um das mal sachte auszudrücken. Immerhin kann ich wieder Auto fahren, ohne in jeder Kurve zu überlegen, ob ich die nehme oder geradeaus fahre... Schon ein Fortschritt :-)

    Medikamente werden i.d.R. nicht mitgegeben, außer Entlassung am Wochenende und kein Arzt greifbar für Rezept. Ansonsten steht im Entlassbrief drin, wie die Medikation bei Entlassung war. Wenn man also noch Schmerzmittel bekommen hat, sollte der Weg von der Klinik DIREKT zum Hausarzt oder Gyn führen, um entsprechende Rezepte zu bekommen.


    Ansonsten finde ich ein Opioid wie Targin etliche Tage nach OP schon... heftig. Bauchschnitt hin oder her. Zumal Opioide Verstopfung machen, und das braucht man in der Situation weniger.


    Fazit:


    Man wird ja sehen, wie es einem in der Klinik geht. Ob man bei Entlassung noch Medikamente braucht oder nicht. Und wenn ja: Welche. Davon sollte man ausgehen.


    Und halt im Hinterkopf behalten: Selbst wenn es einem in der Klinik gut ging, die ersten Tage zu Hause sehen oft insgesamt (also nicht Schmerzen, aber Müdigkeit,...) anders aus. Weil man sich doch mehr bewegt. Ggf. ist die Autofahrt nach Hause auch fies, je nach Straßenzustand. Man sollte sich daher auch nicht mit heftigsten Medis komplett schmerzfrei schießen, sondern auch berücksichtigen, dass ein gewisser (aushaltbarer!) Restschmerz ein sinnvolles Warnsignal darstellt und vor Überlastung schützt.

    Zitat

    Übrigens gönne ich mir auch heute noch einmal pro Woche eine Nacht mit Targin plus Schlafmittel. Einmal durchschlafen ist genial und gibt wieder Power für ein paar Tage

    :|N :-X Medikamentenbedingtes Fast-Koma mit völlig gestörten Schlafphasen kann bestenfalls subjektiv erholsam sein. Und Targin für besseren Schlaf: Gruß an die Suchtentwicklung. Genau DIESE Art von Einnahme ist der größte Risikofaktor dafür.

    Hallo,


    danke an alle. MissEllie, ich hoffe auf Besserung für Dich, so daß Du sagen kannst, jetzt geht es mir wieder richtig gut! :)*


    Habe mir nun schon Novalgin und Lefax geholt, für alle Fälle danach. Ich hoffe, daß ich nicht so derartige Schmerzen haben muß, wie bei den letzten 2 OPs. Bei einer davon habe ich mich selber nach 4 Tagen entlassen und habe den Hausarzt angefleht, er möchte mir bitte stärkere Schmerzmittel geben, da ich im Krankenhaus immer nur gesagt bekam, mehr geht nicht. Hat er dann auch, ich bekam vom Hausarzt dann ein Opiat, aber das nahm mir auch nicht die Schmerzen sondern machte mich nur müde und bedämmert :-( . Naja, ich hoffe, daß ich dieses Mal genügend bekomme (vorausgesetzt die Schmerzen sind auch so stark, hoffe nicht). Bin sonst nicht so empfindlich, aber hätte nie gedacht, daß man im Krankenhaus unter dauerhaften starken Schmerzen leiden muß, dachte das wäre heutzutage in Griff zu bekommen.


    LG Sternflocke

    Zitat

    der Gedanke, dass die GB und die Eileiter raus sind, stört mich überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Allerdings ist meine Grundstimmung immer noch so, dass ich nichts dagegen hätte, plötzlich tot umzufallen, um das mal sachte auszudrücken. Immerhin kann ich wieder Auto fahren, ohne in jeder Kurve zu überlegen, ob ich die nehme oder geradeaus fahre... Schon ein Fortschritt

    Oh wei, Mensch, das klingt ja besch*. Wieso ist das so? Schmerzen? Hormonschwankungen? Heilungsprobleme? Oder einfach total überfordert? Hast Du vielleicht zu früh angefangen zu arbeiten?


    Bei mir ist es jetzt 4 Wochen her und ich fühle mich zu 90% wieder hergestellt, der Rest ist, dass ich noch zögerlich bin ein Vollbad zu nehmen und Sex zu haben, aber das ist wohl eher ein Kopfproblem, in ein paar Tagen gehe ich beides an ;-D


    Ich fahre Auto, gehe shoppen (tragen muß die Einkäufe aber mein Mann, obwohl ich mich schon längst dazu fähig fühle, nur heisst es ja: nur nicht schwer heben in den ersten 2 Monaten), morgen zum Zahnarzt nach Hamburg (da bin ich mit anschließendem Shopping sicherlich den halben Tag oder mehr unterwegs), habe vor einer Woche einen halben Tag lang Gardinen genäht.... aber Du bist halt mit Vollzeitjob, 2 Kindern und 4-Personenhaushalt ziemlich gefordert, kann Dir Dein Mann nichts abnehmen? Oder Deine Kinder - oder sind die zu klein? Ich glaube, es würde Dir besser gehen, wenn Du Dich noch etwas erholen könntest.

    Zitat

    Und halt im Hinterkopf behalten: Selbst wenn es einem in der Klinik gut ging, die ersten Tage zu Hause sehen oft insgesamt (also nicht Schmerzen, aber Müdigkeit,...) anders aus. Weil man sich doch mehr bewegt. Ggf. ist die Autofahrt nach Hause auch fies, je nach Straßenzustand.

    Die ersten Tage zu Hause waren bei mir schön. Mein Mann hatte auch 1 Woche Urlaub genommen und mich betüttelt. Wir haben in der Zeit eher Fertigprodukte gegessen oder geordert. Und ich habe mir aus Kissen und Decken im Wohnzimmer auf dem Fußboden ein "Nest" gebaut, weil ich auch mal anders liegen wollte und nicht im Schlafzimmer "ab vom Schuß" sein.


    Autofahrt heim, wie schon beschrieben, im Liegen, also Beifahrersitz runtergeklappt, Gurt drüber. Ist wahrscheinlich nicht erlaubt, aber wir sind langsam gefahren und keine Autobahn, wie sonst. Im Liegen drückt es auch nicht so auf die Wunden wie wenn man sitzt und sich alles staucht.

    Zitat

    Man sollte sich daher auch nicht mit heftigsten Medis komplett schmerzfrei schießen, sondern auch berücksichtigen, dass ein gewisser (aushaltbarer!) Restschmerz ein sinnvolles Warnsignal darstellt und vor Überlastung schützt.

    Das finde ich total wichtig! Ich bin auch ein Typ, der einen gewissen Schmerz toleriert, um die Kontrolle darüber zu haben, wie sich alles entwickelt. Aber ich hatte kaum Schmerzen, höchstens mal beim Aufstehen oder Hinsetzen, mehr beim Aufstehen, aber das sind ja nur ein paar Sekunden und dann klingt der Schmerz ab, und er war wirklich auszuhalten.