Gebärmutterentfernung über Bauchschnitt - Fragen

    Hallo zusammen,


    bei mir ist eine Gebärmutter- und Eierstocksentfernungsentfernung über einen Bauchschnitt nächste Woche geplant.


    Ich bin 59 Jahre und habe seit 2 Jahren eine bzw. 2 unklare "Raumforderungen" in der Gebärmutter und dazu noch viel klarer Aussfluss und Flüssigkeit in der Gebärmutter (Serometra?), der immer mehr zunimmt.


    Die Vorgeschichte ist ziemlich lang. Daher will ich sie hier nicht erzählen.


    Wegen meiner Vorerkrankungen (u. a. neuromuskuläre Erkrankung, Schlafapnoe, Leberkrankheit, Z. n. Karzinoid) habe ich einige Risikofaktoren und werde daher nur eine Rückenmarknarkose wählen, d. h. keine Vollnarkose.


    Auf Schmerzmittel werde ich weitgehend verzichten müssen, weil auch diese bei meinen Vorerkrankungen zu Komplikationen führen können.


    Und nun jede Menge an Fragen, wobei ich schon die weniger wichtigen weggelassen habe:


    1. Frage:


    Hat jemand sich die Gebärmutter über einen Bauchschnitt unter einer Rückenmarknarkose entfernen lassen?


    Gab es Komplikationen dabei?


    Sei es wegen der Narkose, sei es wegen anderer Maßnahmen wie Blasenkatheter, Schmerzmittel, etc.


    2. Frage:


    Gab es bei einer von Euch Nachblutungen?


    Wenn ja, was war der vermutete Auslöser dafür?


    Was wurde gemacht, damit das Bluten aufgehört hat?


    Kann man eine Blutung ohne Medikamente zum Stillstand bringen?


    Muss man bei Blutungen gleich zum Arzt oder kann man zuwarten?


    Da das Krankenhaus, in dem ich operiert werde, ca. 90 Minuten Fahrzeit von meinem Wohnort weg liegt, ist mir diese Frage wichtig. Denn ich muss ggf. selbst mit dem Auto dorthin fahren können und hoffe, dass das dann auch möglich ist.


    3. Frage:


    Ist man in der Lage nach einer solchen Op zu Hause seine Kompressionsstrümpfe ohne fremde Hilfe allein an- und wieder auszuziehen?


    4. Frage:


    Kann man sich zu Hause ohne fremde Hilfe die Haare waschen bzw. ab wann ist das wieder erlaubt?


    Wie wäscht man sich am besten den Intimbereich, wenn sich schonen soll? Duschen? Bideteinsatz in der Toilette? Oder?


    Ich muss dazu noch erwähnen, dass ich seit Jahren Blut im Stuhl habe (Ursache ist auch nicht völlig geklärt) und dass ich sehr aufpassen muss mit heißen Temperaturen in der Badewanne, weil diese die Blutungen in meinem Verdauungstrakt verstärken, d. h. ich muss beim Waschen zur Körperhygiene seeehr vorsichtig sein.


    5. Frage:


    Wie lange bekommt man nach der Operation Heparin zur Thrombose-


    prophylaxe? Weiß jemand, wie hoch dabei die Dosierung ist?


    Ich habe ein erhöhtes Risiko für Thrombosen.




    Vielleicht liest die eine oder andere von Euch meinen langen Beitrag und kann mir Tipps zu der einen oder anderen Frage geben?


    Wenn es auch nur zu einer Frage wäre, wäre ich schon dankbar.


    Wie Ihr an den Fragen erkennen könnt, bin ich etwas ängstlich und verunsichert.


    Ich bedanke mich fürs Lesen und für alle Antworten.


    Gruß


    Mina

  • 28 Antworten

    Hallo Mina


    Ich bin vaginal operiert (vor fast 6 Jahren), aber soooo riesig ist der Unterschied zwischen den Methoden der HE nun auch wieder nicht.

    Zitat

    Gab es bei einer von Euch Nachblutungen?

    Ja, bei mir. Das gehört aber zu den Risiken jedes operativen Eingriffs.

    Zitat

    Wenn ja, was war der vermutete Auslöser dafür?

    Bei mir ist das Risiko halt zum Tragen gekommen.

    Zitat

    Was wurde gemacht, damit das Bluten aufgehört hat?

    Ich durfte zunächst nicht mehr aufstehen. Am nächsten Morgen stand die Blutung. Das daraus resultierende Hämatom wurde operativ ausgeräumt.

    Zitat

    Kann man eine Blutung ohne Medikamente zum Stillstand bringen?

    Das ist abhängig von der Stärke der Blutung bzw. vom betrofffenen Blutgefäß.

    Zitat

    Wie wäscht man sich am besten den Intimbereich

    Einfach mit Wasser abspülen.

    Zitat

    Muss man bei Blutungen gleich zum Arzt oder kann man zuwarten?

    Das kommt auf die Blutungsstärke an.

    Zitat

    Da das Krankenhaus, in dem ich operiert werde, ca. 90 Minuten Fahrzeit von meinem Wohnort weg liegt, ist mir diese Frage wichtig. Denn ich muss ggf. selbst mit dem Auto dorthin fahren können und hoffe, dass das dann auch möglich ist.

    Vergiss es! Mit einem Bauchschnitt solltest Du in den ersten Wochen gar kein Auto fahren(Stichwort Notbremsung) und so lange schon gar nicht.

    Zitat

    Ist man in der Lage nach einer solchen Op zu Hause seine Kompressionsstrümpfe ohne fremde Hilfe allein an- und wieder auszuziehen?

    Das sollte schon im KH möglich sein.

    Zitat

    Kann man sich zu Hause ohne fremde Hilfe die Haare waschen bzw. ab wann ist das wieder erlaubt?

    Natürlich. Auch das sollte bereits in der Klinik wieder funktionieren.


    Bei den anderen Fragen muss ich passen. Ich müsste nachlesen, um zu wissen, wie lange ich Heparin bekommen habe. Das sehen die Ärzte oftmals sehr unterschiedlich.

    Hallo Silberbraut,


    danke für die Hinweise.


    Die waren wichtig für mich.


    Z. B. das Autofahren:


    Ohne Auto kann ich da, wo ich wohne, nicht existieren.


    Das muss ich vorher irgendwie regeln.


    Aber auch als Beifahrer kann es zu einer Notbremsung kommen, d. h. wenn ich jemanden hätte, der mich fährt, wäre dieses Risiko auch für den Beifahrer gegeben ...


    Wenn ich zu Hause bluten würde, wäre ich aufgeschmissen ohne Auto.


    Wie käme ich dann in die Klinik, zum Arzt oder zum Einkaufen?


    Ein Krankenwagen würde mich im Notfall (bei einer Blutung etwa) wohl nur zur nächsten Klinik fahren und ich rufe ungern einen Krankenwagen, weil ich damit schon mal schlechte Erfahrungen gemacht habe.


    Wie hast Du denn gemerkt, dass Du blutest, wenn es offenbar innerlich (Hämatom) war?


    Durch Schmerzen?


    Und wie stellt man vor der Entfernung des Hämatoms denn fest, dass man eines hat? Sieht man das im Ultraschall?


    Du hattest die Nachblutung sicher bereits im Krankenhaus? Wieviel Tage nach der Op war das?


    Meine Frauenärztin meinte, dass die meisten Nachblutungen kurz nach der Op seien.


    Wurde das Hämatom bei Dir dann mit Bauchschnitt entfernt? Oder ging das auch vaginal?


    Heparin:


    Der operierende Frauenarzt hätte mir es nur für die Zeit im Krankenhaus gegeben und hat, als ich ihm meine Probleme schilderte, dann gemeint, man kann es auch ein paar Wochen geben.


    Der Gerinnungsarzt, bei dem ich ambulant war, hat wie ich es länger als eine Woche für nötig gehalten.


    Die Frage für mich ist, ob ich Heparin wegen der Blutverluste im Magen oder Darm überhaupt länger bekommen kann bzw. ob nicht vorher sogar Magen und Darm hätten untersucht werden müssen. Der operierende Frauenarzt, der mich nicht kennt, hat diese Frage nicht für wichtig gehalten.


    Leider ist meine Hausärztin nicht da, so dass ich das mit keinem Arzt, der mich kennt, vorher besprechen kann.


    Lg


    Mina

    Hallo Mina,

    Zitat

    Ohne Auto kann ich da, wo ich wohne, nicht existieren.

    Diese Situation kenne ich selbst sehr gut. Allerdings hätte ich damals jederzeit jemanden organisieren können, der mich fährt.


    Vielleicht fragst Du für solche Notfälle nette Nachbarn oder Freunde!

    Zitat

    Aber auch als Beifahrer kann es zu einer Notbremsung kommen, d. h. wenn ich jemanden hätte, der mich fährt, wäre dieses Risiko auch für den Beifahrer gegeben ...

    Nein, als Beifahrer bremst Du ja nicht selbst. Auch wenn es im Normalzustand schwer vorstellbar ist, aber die Kraft zum Bremsen kommt auch aus dem Bauch. Und das mag die frische Wunde gar nicht.

    Zitat

    Wenn ich zu Hause bluten würde, wäre ich aufgeschmissen ohne Auto.

    Starke Blutungen, die zu Hause auftreten, sind meist auf zu wenig Schonung zurückzuführen. Also halt Dich unbedingt daran, in den ersten Wochen nach der OP nur Gänseblümchen zu pflücken.

    Zitat

    Wie käme ich dann in die Klinik, zum Arzt oder zum Einkaufen?

    Wie gesagt, Nachbarn und Freunde sind bestimmt hilfsbereit. Auf Vorrat Einkaufen kannst Du schon vor der OP, denn schweres Tragen von über 5 kg ist ein absolutes No go in der ersten Zeit. Manche Ärzte reden sogar von nur 3 kg in den ersten Wochen

    Zitat

    Wie hast Du denn gemerkt, dass Du blutest, wenn es offenbar innerlich (Hämatom) war?

    Die Blutung hatte ich in der Nacht nach der OP. Mein Drainagebeutel füllte sich mit Blut. Der "Rest" landete im Bauchraum. Schmerzen hatte ich dabei nicht.

    Zitat

    Und wie stellt man vor der Entfernung des Hämatoms denn fest, dass man eines hat? Sieht man das im Ultraschall?

    Die wichtigste Diagnostik dazu ist der Ultraschall, wie Du richtig vermutet hast.

    Zitat

    Du hattest die Nachblutung sicher bereits im Krankenhaus? Wieviel Tage nach der Op war das?

    Siehe vorletzter Absatz!

    Zitat

    Wurde das Hämatom bei Dir dann mit Bauchschnitt entfernt? Oder ging das auch vaginal?

    Es wurde eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) gemacht und abgesaugt.


    Zum Thema Heparin:


    Du bist nicht wochenlang ans Bett gefesselt. Du darfst und sollst Dich sogar mehrmals am Tag leicht bewegen.


    Wie es in Deinem speziellen Fall ist, kann ich Dir leider nicht sagen, würde mich an Deiner Stelle aber auf die Aussage des Hämatologen verlassen.


    Leider kann man hier im Forum die Beiträge nicht editieren. Mit den Fehlern muss man also leben oder sie in einem weiteren Beitrag richtigstellen.


    Ich fände eine Editierfunktion auch schön.


    Schönes Adventswochenende :-D

    Du willst eine Rückenmarknarkose wählen. Will das auch der Arzt?


    Mit so viel Einschränkungen: bist Du in einer Uniklinik, da kann man bei Komplikationen sicher bestens reagieren, sofern sie überhaupt auftreten.


    Wenn Blutungen, würden die ja unmittelbar nach der OP auftreten und nicht nach 6 Tagen, die man als Risikopatient sicherlich in einer Klinik verbleiben würde.


    Man sollte eben nicht schwer heben...


    Man kann in einer Klinik Duschpflaster bekommen, damit steht man dann so unter der Dusche, wie man es sonst auch tut.


    In eine Badewanne würde ich mich in einem


    Bauchschnitt nicht reinwählen.


    Und man kann den Hintern in der Klinik auch einfach mit Einwaschlappen waschen,


    Zu Hause auch im Klobidet, warum alles so kompliziert denken??


    Wo in Deutschland ist eine Klinik überhaupt 90 Minuten entfernt?


    Ich bin am nächsten Tag bereits den Klinikflur auf und abgegangen.


    Für Thrombosestrümpfe gibt es Anziehhilfen, die könnte man sich vorher schon besorgen.

    Ich litt nach der OP, ebenso wie meine Bettnachbarinnen mit dem gleichen Schicksal, unter furchtbarsten Blähungen, die Verteilung von Lefax war äußerst sparsam.


    Spascupreel. von Heel ist auch eine segensreiche Erfindung, um Bauchkrämpfen entgegen zu wirken.


    Würde ich mir alles selbst besorgen und dazu ein Babyöl gegen Blähungen, was man bestens um den Bauchnabel einmassieren kann.

    Danke Benita und Silberbraut für Eure Hinweise.

    Zitat

    Nein, als Beifahrer bremst Du ja nicht selbst. Auch wenn es im Normalzustand schwer vorstellbar ist, aber die Kraft zum Bremsen kommt auch aus dem Bauch. Und das mag die frische Wunde gar nicht.

    Daran habe ich noch nicht gedacht. Ja, Kraft braucht man beim Pedaletreten immer wieder. Dann hoffe ich nur, dass es bei mir schnell mit der Erholung geht.

    Zitat

    Wo in Deutschland ist eine Klinik überhaupt 90 Minuten entfernt?

    Die nächste Klinik ist natürlich näher.


    Aber wegen meiner neurologischen Krankheit muss die Klinik eine Neurologie haben, die vor der Operation zu meiner Narkosefähigkeit und der Wahl der Narkosemittel sich äußern soll und mich vorher untersuchen soll. Da ich bei Narkosen schlaganfallgefährdet bin, ist es wichtig, dass ich in einer Klinik bin, wo sich die Neuroloige mit meiner neurologischen Krankheit auskennt.

    Zitat

    Man kann in einer Klinik Duschpflaster bekommen, damit steht man dann so unter der Dusche, wie man es sonst auch tut.

    Ich kann nicht lange stehen und laufe wie ein Spastiker, d. h. muss ständig aufpassen, dass ich nicht hinfalle. Daher dusche ich nicht mehr. Es würde evtl. dann gehen, wenn ich mich hinsetzen kann und überall Haltegriffe sind. Doch wenn ich im Sitzen dusche, klemme ich den Bauch mit der Wunde ein. Ob das für den Bauchschnitt gut ist? Und im Sitzen sich untenrum zu waschen, ist auch umständlich.


    Ich hatte auch noch nie einen Bauchschnitt, d. h. habe Null Erfahrung damit.

    Zitat

    Zu Hause auch im Klobidet, warum alles so kompliziert denken??

    Davon hat mir meine Frauenärztin jetzt abgeraten. Ich soll mit dem Hintern nicht ins Wasser sitzen. Das Wasser könne den Gebärmutterhals hochsteigen und dort sollte kein Wasser hin nach der Op.


    Ich muss immer aufpassen, dass ich nicht einen Harnwegsinfekt bekomme, d. h. dass keine Darmbakterien in die Scheide gelangen. Ich hatte kürzlich blutroten Urin durch einen Harnwegsinfekt, wobei hier die Ursache wohl eine Salbe war, die ich wegen meines Juckreizes am After anwendete und die offenbar die Bakterien in die Scheide "transportiert" hat.


    Daher ist mir das Waschen untenrum auch wichtig, damit das nicht erneut passiert.

    Zitat

    Für Thrombosestrümpfe gibt es Anziehhilfen, die könnte man sich vorher schon besorgen.

    Ich habe so ein "Gestänge". Das ist keine echte Hilfe.


    Es mag vielleicht für Pflegepersonal, das den Patienten die Strümpfe anzieht, nützlich sein. Aber ich habe das Ding schnell in die Ecke gestellt.


    Blähungen?


    Die habe ich wegen meiner Therapie der Schlafapnoe bereits sehr umfangreich. Man schluckt durch das Beatmungsgerät viel Luft über Nacht. Daher habe ich auch einen großen Blähbauch. Wenn durch die Op noch mehr Luft in den Darm kommt, das könnte dann übel werden. Blähungen können nämlich auch ganz schön zwicken und wenn der Darm voller Luft ist, drückt das nicht auch auf die Wunde?


    Ob Lefax wirklich hilft? Ich nahm ab und an schon Imogas, was auch gegen Blähungen helfen soll. Ich merkte davon aber nicht viel, d. h. ich zweifelte immer, ob das wirklich viel nutzt.


    Heute bekam ich vom Labor einen Befund zugefaxt. Es war ein wichtiger Tumormarker erhöht im 24h-Urin, der aber vermutlich nichts mit der Gebärmutter zu tun hat. Da dieser Wert unbedingt kontrolliert werden muss, ist die Frage, ob ich nach der Operation einen 24h-Sammelurin überhaupt machen kann?


    Kann denn nach der Op Sekret austreten, das den Urin verunreinigen kann?


    lg


    Mina

    Zitat

    Davon hat mir meine Frauenärztin jetzt abgeraten. Ich soll mit dem Hintern nicht ins Wasser sitzen. Das Wasser könne den Gebärmutterhals hochsteigen und dort sollte kein Wasser hin nach der Op.

    Du hast völlig verquere Vorstellungen. so eine Plastiksschüssel kommt ins Klo. Da ist der Hintern gar nicht im Wasser, wenn man nur 5 cm Wasser einfüllt, man umspült den Intimbereich mit der Hand, und da kommt auch nix an den Gebärmutterhals, wenn die Gebärmutter entfernt ist. Was für eine abstruse Idee.


    Da ist dann da nur eine Narbe tief im hinteren Bereich der Scheide und die ist nach einer Woche dicht, Du machst ja keine Wasserstrahlnarbenbeduschung sondern es dreht sich darum den äußeren Intimbereich zu waschen...


    Und ansonsten kann man sich doch einfach nur im Krankenhaus waschen, setz dich ans Waschbecken und gut is....


    Und warum kann an nach einer OP keinen 24 h Sammelurin machen?


    Wärst du am Katheter, hast Du eh nen Beutel, den man in ein Sammelgefäß entleeren könnte, hast Du keinen, sammelst Du eben.... Und wenn es nicht gleich geht, wenige Tage später.


    Ich denke, Du machst Dir viel zu sehr den Kopf. In der Klinik wird man schon wissen, was zu tun ist.


    Und Lefax muß dann eben hoch dosiert werden, alle halbe Stunde eine Kapsel, müßte man ausprobieren. Das Zeugs ist haargenau das gleiche wie Imogas. Und in dem Fall hilft viel eher auch viel. Bevor ich Bauchkrämpfe bekäme, würde ich das Zeug reichlich nehmen, zusammen mit dem Babyöl, was auch gegen Blähungen hilft und zudem ist das leichte Massieren der Bauchdecke angenehm.


    Die Narbe sitzt ja überm Schambein, ähnlich einer Kaiserschnittnarbe. Die Blähungen sitzen darüber, da kann man zart massieren, hat eine der Krankenschwestern bei mir öfter gemacht, um den Zustand zu lindern.


    In der Klinik wirst du die Strümpfe angezogen bekommen und die wird man auch nicht wechseln. Ich habe echt einige Bauch OP's hinter mir, da gab es höchsten nach ner Woche ein 2. Paar zum wechseln.


    Und zu Hause wirst Du ja täglich besser zuwege und machst das dann wie gehabt.

    Mina


    Meine vaginale HE war letztes Jahr im April. Ich hatte danach eine Infektion die dann mit Jodzäpfchen behandelt wurde. War nicht schmerzhaft sondern eher Kopfsache.

    Zitat

    Gab es bei einer von Euch Nachblutungen?

    Nein. Es ist ganz wichtig sich 6 Wochen zu schonen. Die ersten 3 Wochen solltest du gar nicht's machen. Nur couchen und kleine Spaziergänge über den Tag verteilt. Die ersten 6 Wochen kein staubsaugen, Böden wischen usw. Das geht alles auf den BB und kann sonst dazu führen das Nähte reißen. Auch solltest du in der Zeit nur 1 kg heben. Danach für weitere 5 Monate max. 5 kg. Das ist wichtig um Spätfolgen zu vermeiden wie z. B. Blasensenkung.

    Zitat

    Denn ich muss ggf. selbst mit dem Auto dorthin fahren können und hoffe, dass das dann auch möglich ist.

    Du kannst einige Zeit nicht selber fahren,dazu hat dir Silberbraut ja schon was geschrieben.

    Zitat

    Ist man in der Lage nach einer solchen Op zu Hause seine Kompressionsstrümpfe ohne fremde Hilfe allein an- und wieder auszuziehen?

    Ich habe keine gebraucht weil man ja aufstehen kann und auch sollte. Das ist auch wichtig für den Kreislauf und der Darm kommt dann auch in Schwung.

    Zitat

    Kann man sich zu Hause ohne fremde Hilfe die Haare waschen bzw. ab wann ist das wieder erlaubt?


    Wie wäscht man sich am besten den Intimbereich, wenn sich schonen soll? Duschen

    Duschen ist am Besten. Baden ist nicht erlaubt solange du Wundfluss hast.


    Haare unter der Dusche waschen ist anfangs da wohl für dich angenehmer denn du musst dich nicht bücken um den Kopf unters Waschbecken zu halten.

    Zitat

    Wie lange bekommt man nach der Operation Heparin zur Thrombose-


    prophylaxe? Weiß jemand, wie hoch dabei die Dosierung ist?


    Ich habe ein erhöhtes Risiko für Thrombosen.

    Das weis ich leider nicht. Warst du schon bei den Voruntersuchungen und Gesprächen? Wenn ja könntest du anrufen und nachfragen. Wenn nein fragst du da dann nach. Am Besten machst du dir vorab Notizen. In der Aufregung vergisst man doch die eine oder andere Frage.

    Zitat

    Wie Ihr an den Fragen erkennen könnt, bin ich etwas ängstlich und verunsichert

    Ich drück dich mal feste :)_ Ich war auch so aufgeregt und hatte Angst.


    Wenn du Lust hast hast kannst du in den Faden - Gebärmutterentfernung vaginal - rüberrutschen.


    Da findest du mich und viele andere Mädels zum austauschen. :)z :)^ :)=


    Leider kann ich's nicht verlinken aber du findest ihn bestimmt.


    Entschuldigung für die mehreren kleinen Beiträge. Ich schreibe mit dem Smartphone und manchmal sind die dann sonst einfach weg. ;-D

    Medizinische Fragen solltest Du mit dem Anästhesiearzt klären. Der ist dafür zuständig.


    Noch mal die Antwort zum Haare waschen. Wie wäscht Du die denn sonst und warum meinst Du, dass Du dazu Hilfe benötigst? Und Du hast hier keine KopfOP, wo es tatsächlich mal eine Woche verboten sein kann, die Haare zu waschen. Mit einer Narbe am unteren Teil des Bauches hast Du höchstens eine kleine Bewegungseinschränkung, die aber zu vernachlässigen ist.


    Ich weiß ja nicht, was die bei Dir finden, wenn Du Tumormarker positiv hast, kann es auch sein, dass ein ganz anderer Bauchschnitt vonnöten sein wird, vom Bauchnabel runter bis zum Schambein. Und ob man das überhaupt mit Rückenmarksnarkose macht - keine Ahnung.


    Hast Du die Information von der Rückenmarksnarkose denn von Deinem Arzt? Oder warst Du schon beim Anästhesisten? Der wird schließlich darüber entscheiden und Dich entsprechend aufklären.


    Dies erfolgt in der Regel doch erst kurz vor einer OP, einen Tag vorher oder so, die Anästhesieärzte beraten sich auch untereinander in schwierigen Fällen.


    Und wenn es sehr kompliziert bei Dir ist, kommst Du sicherlich auch erst mal auf die Intensivstation zur Überwachung.


    Und sollte das so sein:


    Da stellt man Dir zum Waschen eine Schüssel hin, hilft Dir auch, wenn es alleine nicht gehen sollte. Pflegemittel haben die dort.

    Zitat

    Wenn ich zu Hause bluten würde, wäre ich aufgeschmissen ohne Auto.


    Wie käme ich dann in die Klinik, zum Arzt oder zum Einkaufen?

    Warum solltest du zu Hause bluten???


    Du wirst entlassen, wenn man keine Blutung hat. Vor der Entlassung wird ja noch mal alles angeschaut, ob es ok ist.


    Und wie hier schon beschrieben, nach Hause fahren lassen. Das Koffer mit den Klamotten nicht selbst tragen. Das genau ist es, was dazu führen könnte, dass da was aufreißt, wenn man es selbst stemmen will. Sorry, das ist doch das logischste an der Sache. Und genau da scheinst Du am taubsten auf dem Ohr zu sein.


    Aber das ist eben das Wichtigste.


    Hast Du denn keine Verwandten, Freundinnen, Nachbarn, die Dich fahren können?


    Zur Not müßtest Du ein Taxi nehmen, was aber sicherlich von den Kosten her selbst gewuppt werden müßte.... Wenn, würde ich einen Festpreis ausmachen.

    In meinem KH z. B. wird die HE nur unter VN gemacht.


    Wurdest du denn gefragt ob du's anders möchtest oder wie kommst du darauf?

    Zitat

    Hast Du denn keine Verwandten, Freundinnen, Nachbarn, die Dich fahren können?

    Das Fahren ist das Wenigste, du brauchst vor allem auch jemand der sich um Haushalt und Kochen kümmert.


    Tust du das selber landest du schneller wieder auf dem OP Tisch als dir lieb ist.


    Im anderen Faden habe ich festgestellt das die Frauen leider wenig bis gar nicht aufgeklärt werden was sie nicht dürfen.


    Dabei ist es so wichtig sich vorab gut darauf vorzubereiten für die Zeit nach der OP und sich Hilfe zu organisieren.

    Na ja, ich habe schon so manche OP, auch sehr schwere, im Bauchbereich überstanden. Ein Drama habe ich da nie draus gemacht, auch wenn ich ganz auf mich allein gestellt war.


    Essen kann man sich kommen lassen. Ich hatte mich vorbereitet und hatte so einige Sachen im Tiefkühler. Hier bei mir liefern auch Rewe und Konsorten Lebensmittel ins Haus.


    Putzen - dafür kann man jemanden organisieren.


    Schonung ist zwar angesagt, aber das Leben geht weiter.