• Gebärmutterentfernung über Bauchschnitt - Fragen

    Hallo zusammen, bei mir ist eine Gebärmutter- und Eierstocksentfernungsentfernung über einen Bauchschnitt nächste Woche geplant. Ich bin 59 Jahre und habe seit 2 Jahren eine bzw. 2 unklare "Raumforderungen" in der Gebärmutter und dazu noch viel klarer Aussfluss und Flüssigkeit in der Gebärmutter (Serometra?), der immer mehr zunimmt. Die Vorgeschichte…
  • 28 Antworten
    Zitat

    Wenn ich zu Hause bluten würde, wäre ich aufgeschmissen ohne Auto.


    Wie käme ich dann in die Klinik, zum Arzt oder zum Einkaufen?

    Warum solltest du zu Hause bluten???


    Du wirst entlassen, wenn man keine Blutung hat. Vor der Entlassung wird ja noch mal alles angeschaut, ob es ok ist.


    Und wie hier schon beschrieben, nach Hause fahren lassen. Das Koffer mit den Klamotten nicht selbst tragen. Das genau ist es, was dazu führen könnte, dass da was aufreißt, wenn man es selbst stemmen will. Sorry, das ist doch das logischste an der Sache. Und genau da scheinst Du am taubsten auf dem Ohr zu sein.


    Aber das ist eben das Wichtigste.


    Hast Du denn keine Verwandten, Freundinnen, Nachbarn, die Dich fahren können?


    Zur Not müßtest Du ein Taxi nehmen, was aber sicherlich von den Kosten her selbst gewuppt werden müßte.... Wenn, würde ich einen Festpreis ausmachen.

    In meinem KH z. B. wird die HE nur unter VN gemacht.


    Wurdest du denn gefragt ob du's anders möchtest oder wie kommst du darauf?

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    Hast Du denn keine Verwandten, Freundinnen, Nachbarn, die Dich fahren können?

    Das Fahren ist das Wenigste, du brauchst vor allem auch jemand der sich um Haushalt und Kochen kümmert.


    Tust du das selber landest du schneller wieder auf dem OP Tisch als dir lieb ist.


    Im anderen Faden habe ich festgestellt das die Frauen leider wenig bis gar nicht aufgeklärt werden was sie nicht dürfen.


    Dabei ist es so wichtig sich vorab gut darauf vorzubereiten für die Zeit nach der OP und sich Hilfe zu organisieren.

    Na ja, ich habe schon so manche OP, auch sehr schwere, im Bauchbereich überstanden. Ein Drama habe ich da nie draus gemacht, auch wenn ich ganz auf mich allein gestellt war.


    Essen kann man sich kommen lassen. Ich hatte mich vorbereitet und hatte so einige Sachen im Tiefkühler. Hier bei mir liefern auch Rewe und Konsorten Lebensmittel ins Haus.


    Putzen - dafür kann man jemanden organisieren.


    Schonung ist zwar angesagt, aber das Leben geht weiter.

    Hallo zusammen,


    so viele Beiträge! Ich hab alles gut durchgelesen. Muss mich aber kurz fassen, weil ich noch nicht fertig bin mit dem Packen, denn morgen muss ich ins Krankenhaus.


    Die Rückenmarknarkose ist bei meiner Schlafapnoe und bei meiner neuromuskulären Erkrankung besser als eine Vollnarkose. Nicht dass mir die lieber wäre. Ich hatte schon 2 und die letzte habe ich nicht in guter Erinnerung (es war bei einer Ausschabung vor rd. 8 Jahren). Ich hatte keinen Blasenkatheter und bekam jede Menge Infusionen mit Flüssigkeit. Folge war, dass sich die Blase füllte und ich kein Wasserlassen konnte, weil ich noch kein Gefühl unten hatte. Mir taten die Nieren weh und ich habe es fast nicht ausgehalten.


    Ich weiß nicht, ob das ein Versehen war oder ob es üblich ist, bei einer solchen Narkose keinen Blasenkatheter zu legen.


    Ich bin ziemlich in der Beweglichkeit eingeschränkt und kann das Gleichgewicht nicht gut halten. Daher bade ich auch, wenn ich z. B. die Haare waschen will und daher ist auch das Waschen bei mir ein Problem, wenn ich nicht baden kann.


    Ich war bisher nur beim Gynäkologen, der mich operiert und noch nicht beim Anästhesisten.

    Zitat

    Und warum kann an nach einer OP keinen 24 h Sammelurin machen?

    Wenn ich noch Sekret ausscheide, geht es nicht. Denn der Urin sollte keine Beimengungen von Wundsekret oder Blut haben.


    Aber ich denke auch, dass dies bald nach der Op möglich sein sollte.


    So, ich muss noch einiges erledigen.


    Danke nochmals für die Tipps und Hinweise.


    lg


    Mina

    Hallo zusammen,


    danke für die guten Wünsche.


    Doch leider bin ich noch nicht operiert.


    Ich fühlte mich schon bei der Aufnahme im KH nicht fit und hatte erhöhte Temperatur mit rd. 38 Grad, nachdem mir die Tage zuvor sehr schwindelig war. Abends bekam ich eine Heparin-Spritze (Fragmin). 2 Stunden danach hatte ich Brustschmerzen rechts außen und Nasenbluten.


    Bei mir trat bisher Nasenbluten öfter dann auf, wenn die Gerinnung nicht stimmte und auch diese Brustschmerzen, die ich immer wieder habe, deuten auf eine (innerliche) Blutung hin, weil sie immer dann verschwinden, wenn ich viel kaltes Wasser trinke, d. h. wenn sich dadurch die Blutgefäße zusammen ziehen. Ich hatte in diesem Bereich der Lunge ein Karzinoid, das vor einigen Jahren entfernt wurde und es wurde dort ein weiterer "Rundherd" entdeckt, der seither beobachtet wird.


    Leider wurden die Spezialgerinnungswerte, die bei mir wichtig gewesen wären, im KH nicht untersucht, so dass ich letztlich nicht sicher weiß, ob die Gerinnung daran Schuld hat. Das hätte ich für das Wichtigste gehalten.


    Es wurden dann im KH noch einige Untersuchungen gemacht wie Magenspiegelung, weil ich auch zuvor zu Hause schon mal schwarzen Stuhlgang und zu Jahresbeginn ein Magengeschwür hatte und man klären wollte, ob der Magen in Ordnung war. Der Magen war in Ordnung - ich hatte es nicht anders erwartet.


    Ich tippe immer noch auf die Gerinnung, die bei mir immer wieder mal sich verschlechtert.


    Ich vermute, dass die trockene Krankenhausluft dann noch das Übrige zum Nasenbluten beigetragen hat.


    Ja, nun muss ich zusehen, dass ich im Neuen Jahr die Op bekomme. Vorher geht es wegen der Feiertage ja nicht.


    Mir wäre es lieber, wenn ich es schon hinter mir hätte.


    lg


    Mina

    @ Mina

    Zitat

    Bei mir trat bisher Nasenbluten öfter dann auf, wenn die Gerinnung nicht stimmte

    Dass die Gerinnung nur hin und wieder nicht stimmt, wäre doch etwas ungewöhnlich. Meist ist daran ein Mangel an einem Gerinnungsfaktor schuld. Die Auswirkungen dieses Mangels sind nicht unbedingt im normalen Leben zu spüren.


    Mein Mann ist z.B. so ein "ungewöhnlicher" Fall. Inzwischen wissen wir, dass bei ihm eine Genmutation vorliegt, die unter bestimmten Bedingungen kastatrophale Folgen hat.

    Zitat

    Leider wurden die Spezialgerinnungswerte, die bei mir wichtig gewesen wären, im KH nicht untersucht, so dass ich letztlich nicht sicher weiß, ob die Gerinnung daran Schuld hat. Das hätte ich für das Wichtigste gehalten.

    Das ist nicht die grundsätzliche Aufgabe einer Klinik bei einer geplanten OP. Diese Tests sind sehr kostenintensiv. Dafür gibt es Gerinnungsspezialisten, die im Vorfeld die Parameter abchecken und entsprechende Empfehlungen aussprechen.


    Besorg Dir bitte einen Termin in bei einem Spezialisten (z.B. Uniklinik)!

    Hallo Silberbraut,


    bei mir gibt es auch Auffälligkeiten bei der Gerinnung. Ich war schon bei Gerinnungsärzten und ich habe sowohl eine erhöhte Thromboseneigung als auch eine vermehrte Blutungsneigung (von Willebrand).


    Ich war auch eine Woche vorher beim Gerinnungsarzt und die Werte waren einigermaßen ok. Die Blutungszeit war halt deutlich verlängert, aber die ist bei mir immer zu lang.


    Es kann durchaus sein, dass sich die Gerinnung verschlechtert hatte oder aber die relativ lange Blutungszeit, die ich die Woche zuvor hatte, hat schon für das Nasenbluten gereicht?


    Man kann den "von Willebrand-Faktor" notfallmäßig bestimmen und um den ging es mir.


    Ich hatte so etwas schon einmal:


    Ich sollte vor 3 Jahren operiert werden und der Anästhesist hat am Tag der Operation den von Willebrand-Faktor bestimmt:


    Er betrug nur 8 %.


    Ab ca. 70 % wäre er o.k. gewesen.


    Da er nur 8 % betrug, wurde ich nicht operiert.


    Ursache war wohl das Antibiotikum, das ich in der Woche davor eingenommen hatte. Ich hatte während der Einnahme des AB sehr starkes Nasenbluten bekommen.


    Das AB (Cefuroxim) als Nebenwirkung die Gerinnung verändern.


    Daher dachte ich bei dem Nasenbluten jetzt im Krankenhaus an diese Möglichkeit, dass ich wieder eine schlechte Gerinnung haben könnte.


    Was nun letztlich Schuld war, weiß ich leider nicht.

    Hallo Silberbraut,


    nein, einen Ausweis habe ich nicht. Er wurde mir nie angeboten.


    Ich habe auch nur einen leichten von Willebrand und je älter man wird, umso weniger spielt er eine Rolle. Die Werte werden besser, wenn man älter wird.


    Natürlich besteht immer wieder die Möglichkeit, dass durch besondere Umstände, wie z. B. das o. g. Antibiotikum sich die Werte verschlechtern können. D. h. so ganz bleibt man davor dann nicht verschont.


    Was ich fürchte, ist, dass man, wenn man viel blutet, ein Gegenmittel wie Minirin bekommt und das kann evtl. dann überdosiert sein, so dass das Blut dann zu dick wird. Ich hoffe, dass ich nie Minirin benötige.