Warum greifst du Silberbraut so an. Sie hat dir berichtet wie es bei ihr ist.


    Seit 3 3/4 Jahren wurden mit die ES und die GM entfernt. Die Orgasmus Fähigkeit wird im allgemeinen nicht durch die Operation beeinträchtigt. Egal wie viel nervlichen Stress man hat, so ist man doch mündiger Patient und wenn ich nicht alles verstanden habe was mir die Ärzte erzählt haben kann ich nachfragen oder wenn ich noch was wissen will muss ich meinen Mund aufmachen und nachfragen.


    Es kann dich kein Arzt zu irgend etwas was du nicht willst zwingen kann. In dem du den Aufklärungsbogen gelesen und Unterschrieben hast, hast du mit deiner Unterschrift bestätigt das du mit der OP einverstanden bist und über alle Risiken aufgeklärt wurdest.


    Versuch doch einfach die neue Situation so anzunehmen wie sie ist, sicher ist der Orgasmus jetzt anders. Deshalb muss er nicht schlechter sein, man kann ihn mehr genießen wenn man kopfmäßig ausblendet ich bin jetzt keine vollwertige Frau mehr. Wenn ich kopfmäßig damit klar komme das mir die ES und GM weg sind, kann man auch wieder guten Sex haben und den Orgasmus genießen, denn der Körper ist lernfähig.


    Wenn du bedenkst was für einen schlimmen Verdacht auf Krebs du hattest, solltest du dich freuen das sich dieser nicht bestätigt hat und du gesund leben kannst, wenn du dir das täglich vor Augen führen würdest wie wichtig das ist, würde es dir evtl. leichter fallen dein seelisches Gleichgewicht wieder zu finden. Evtl. wäre es auch hilfreich hier professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Es ging aber um das Thema Eierstockkrebs. Ich denke, wenn es sich um Gebärmutterkrebs gehandelt hätte, dann wäre die Entscheidung - und jetztige Gefühlswelt - der TE auch eine andere. Die Gebärmutter hätte nicht angetastet werden müssen. Aber wenn ein Arzt die Patientin vor die Wahl stellt, was macht frau in der Situation ?


    Auch wenn es (hoffentlich) sehr wenige Frauen sind, denen es so geht wie der TE - man muß doch darüber reden dass sowas passieren KANN !


    Ich habe hier auch schon gelesen, dass bei einer GM-Entfernung zumindest der GM-Hals erhalten bleiben sollte - eben wegen der Orgasmusfähigkeit.


    ??(Und ich kenne auch Fälle, wo Ärzte dazu raten, bei einer GM-Entfernung auch die Eierstöcke mitzuentfernen. Braucht frau nach den Wechseljahren ja eh nicht mehr...)??

    Zitat

    ob eine Gebärmutter raus muss entscheidet nicht der Arzt sondern der Patient. (Selbstbestimmungsrecht des Patienten, bzw. der Wille des Patienten ist ausschlaggebend und nicht das, was der Arzt für medizinisch indiziert hält)


    manjarin

    Ne, ist klar...die Gebärmutterentfernung wird vom Patienten angeordnet. Der allein kann ja auch nur beurteilen, ob die krank genug dafür ist oder nicht. Was will man da mit einem Arzt. %-|


    Und jetzt mal im Ernst:


    Die Orgasmusfähigkeit wird im Alter wirklich weniger, mit oder ohne Gebärmutter.


    Oder meist du, 90-Jährige fröhnen täglich ihrer Lust mit multiplen Orgasmen? Es ist irgendwann vorbei, finde dich damit ab. Suche dir ein anderes Hobby.


    Ich bin die Letzte, die Ärztefan ist, habe fast nur schlechte Erfahrungen gemacht, aber in deinem Fall bin ich einwandfrei auf Seiten des Arztes.

    Hm. Ja, der Arzt entscheidet ob die OP notwendig ist. Der Patient entscheidet, ob sie gemacht wird. Schließlich muß man vor der OP ein Papier unterschreiben. Der Arzt kann aber beeinflussen. Manchmal zum richtigen, manchmal zum falschen.


    (In Deutschland gibt es viele OP's die absolut nicht notwendig wären, nur weil der Arzt Geld verdienen will, sich profilieren will oder soundsoviele OP's für seine Facharztprüfung braucht - aber das führt am Thema vorbei)

    Du schreibst für mich verworren....


    Deshalb mal eine Nachfrage. Hat der Arzt dir erklärt, warum er es für notwendig hält bei Eierstockkrebs die GM auch zu entfernen?


    Hat er dein deutliches Nein... nicht akzeptiert und einfach operiert was er für sinnvoll hält oder hat er dich sozusagen überredet.. es doch so machen zu lassen, wie er für sinnvoll hält?


    Weist du es ist nicht einfach als Patient deutlich zu sagen: nein das will ich nicht! Dafür habe ich Verständnis... wenn es aber so dann gelaufen ist, dass man sich selbst hinterher sagt: du hättest deutlicher nein sagen müssen..ja dann kann man sich ärgern , sollte es aber nicht alles dem Arzt zuschieben.


    Was hast du denn untreschrieben: doch wohl die Zustimmung zur Entfernung der Gebärmutter oder?


    ohne eine solche Unterschrift hätte der Arzt es nicht durchführen dürfen und du könntest ihn verklagen.


    Ich denke auch, es hilft dir nichts verbittert zu sein und deinen alten, schönen Gefühlen hinterher zutrauen. Nimm den jetzigen Zusatnd an und schau, was sich da noch ausbauen lässt ;-)


    Weist du mir ist das auch einmal passiert.... das ich nicht genug vorher gefragt habe , mich kundig gemacht habe und schwupps wurde eine Zyste am Eierstock entfernt, die ganz klein war und sich ev. von selbst aufgelöst hätte. Probleme hat die mir nie gemacht.... ist mir nur einmal passiert, jetzt frage ich genau, erkundige mich, hole notfalls eine Zweitmeinung ein.


    Hat mir also durchaus doch was gebracht.. . nämlich Erfahrung, mich nicht noch mal so schnell umfahren zu können und bei der später angeratenen GM Entfernung wegen Myomen (die zwar riesig snd aber gar keine Probleme machen) habe ich dann deutlich nein gesagt und auch bei einer Wirbelsäulen OP... beide Entscheidungen bisher gut.


    Der Mensch lernt eben auch aus schlechten Erfahrungen..so ist das und oft im Nachhinein doch zu etwas gut.


    Schau , man muss aber auch mit seinen eigenen Entscheidungen oder "Unvermögen" leben...zumal das ja in deinem Zustand mit der Krebsangst sehr verständlich ist.


    Aber dann sage es dir doch auch so: ich hatte Angst vor Krebst, deshalb wollte ich die OP so schnell wie möglich, deshalb habe ich keine 2. Meinung einholen wollen/können... ist doch alles verständlich.. aber das ist eben auch dein Anteil an der Geschichte... :)z

    Hallo manjarin,


    zuerst einmal mein Verständnis für Deinen Frust, Deinen Kummer und Deine gesamte Unzufriedenheit mit der Situation pre- und postoperativ :)_ :)_ :)_


    Ich selber habe seit 2010 keine GM mehr, jedoch habe ich mir den Gebärmutterhals erhalten lassen, da ich eben wusste, dass ohne diesen der Sex nicht mehr so sein wird bei mir wie ich es liebe, ich mag es wenn an den Muttermund gestoßen wird, dadurch hüpft meine Plase noch nach wie vor, was für mich der Punkt ist, den so mancher Orgasmus so unendlich erfüllt sein lässt.


    Deshalb verstehe ich Dich, dass Du nun unter dem Punkt leidest, weil eben bei Dir maßgeblich die Kontarktion war.


    Nach der Op merkte ich allerdings auch beim ersten Orgasmus, dass mir doch auch die kontraktion etwas fehlte, was mir auch vorher, so wie Dir nicht ganz bewusst war.


    Ich habe für mich dann einen Weg gefunden,. das zu kompensieren, in dem ich mich vom Kopf her auf andere Berührungen einstellte, die mir dieselbe Befriedigung geben können.


    Ich versuchte so einiges und fand nach längerem experimentieren den weg für mich.


    Ich sensibilisierte mich selber auf eine höhere Berührungsempfindlichkeit meiner Brustwarzen und vor allem eine höheren oder besser gesagt auf eine vollkommene Körperberührung.


    Seit dem ist für mich derSex und auch die SB wieder wie vor der OP.


    Vielleicht auch ein möglicher weg für Dich, denn wie andere hier schon schrieben ist unser größtes Sexualorgan der Kopf, besser gesagt das Hirn.


    Das nur als Lösungsansatz, wenn Du soweit bist, Dich wieder auf den sex so ein zu lassen wie vor der OP.


    Das bist Du derzeit allerdings noch lange nicht, denn zuerst einmal musst du das Trauma los werden, weil man Dich als Patientin nicht gut genug betreut hat, was an betracht dessen, dass Du vorher schon eine Krebsop hattest, hätte geschehen müssen, vor allem psychologisch, denn die Ärzte hätten erkennen müssen, das hier eine psychologische Betreuung wegen der Krebsangst gegeben sein muss.


    leider ist die jedoch heute immer noch nicht der Fall bei möglichen Krebsdiagnosen im allgemeinen, egal ob Darm Krebs oder Leukämie.


    Ich kenne das selber mit der mangelnde psychologischen Betreuung durch meine bein- Amputation vor 4 Jahren.


    Schau da zu mal in meinen Faden


    http://www.med1.de/Forum/Behinderungen/711669/


    hier kotze ich mich über die Ärzte dahingehend aus, dass ich keine Wahl hatte, was mit meinem Bein passiert.


    Dir jetzt sicher nicht hilfreich, soll nur zeigen, dass Ärzte sich um Dinge des Patienten rund um eine Op nicht kümmern, sie sehen nur den Fall und nur die Lösung und sehen uns Patienten nicht in der Gesamtheit. :|N


    Ich empfehle Dir, Dich dringend mit einem Therapeuten in Verbindung zu setzten, damit Du für Dich einen weg finden kannst, um mit der Situation klar zu kommen und vielleicht auch wieder eine erfüllte Sexualität zu haben.


    Das ist leider der einzige weg, den wir hier im Forum können Dir nur zuhören, Dich verstehen oder auch nicht, einen auf Dich passenden weg können wir nicht finden, dazu sind wir eben alles nur Laien hier und haben dementsprechend nicht die Kenntnisse, wie man Dir persönlich weiterhelfen kann.


    Ich wünsche Dir viel Kraft für deinen weiteren weg und sende Dir eine Lieb und lange Umarmung


    :)_ * :)_ * :)_ * :)_ * :)_


    :)* * :)* * :)* * :)* * :)*

    Hallo zusammen,


    ich habe erst vor 3 Wochen meine GM entfernen lassen, da ich geblutet habe wie ein Schw.... Ich habe die Entscheidung bewußt getroffen und bin schon ganz hibbelig auf das "erste Mal" danach. Mal schaun wie s wird.


    @manjarin welchen Zeitraum hattest du zur Entscheidungsfindung?

    Die TE wird wohl nicht mehr antworten. Der Faden ist schon etwas älter, und die TE hat an zwei Tagen hier ihren Ärger abgeladen - das war's auch schon.


    Und Dir wünsche ich natürlich alles Gute für die Zeit ohne Uterus. :)*

    dankeschön. Hätte mich interessiert. Bin durch Zufall auf den Faden gekommen und neu da. Hab eigentlich die Hoffnung gehabt zu erfahren, was weiter war. Wenn ich zurück an mein Aufklärungsgespräch denke hat man als Patient immer die Wahl und das haben meine aufklärenden Ärzte klar gesagt und wenn die Aufklärung wirklich so mies war hätte sie gegen vor gehen können.

    Hallo manjarin-ich habe vor einer Woche die Gebärmutter,beide Eileiter und einen Eierstock entfernt bekommen-meine grösste Angst war,dass das Sexleben sich ändert,da ich darauf immer grossen Wert gelegt habe.Auch ich habe unterschiedliche Orgasmen gehabt,die mich völlig befriedigt haben-jenachdem,wie ich drauf war ;-) Nun habe ich seit der OP ein ständiges "Geilheitsgefühl" und habe es tatsächlich heute zum ersten Mal ausgetestet...Fazit:Ich habe geweint danach,da ich mit dieser "Art" des Orgasmus nicht gerechnet habe...es fehlt definitiv etwas-das kann ich zu 100% bestätigen.Und das macht mir schwer zu schaffen-selbst erst eine Woche nach der OP..da meine grösste Angst sich doch irgendwie bestätigt hat...Wie geht es dir heute?Ich würde mich echt freuen über eine Antwort.Herzliche Grüsse @:)