sumakatze

    Hallo, es tut mir seigr leid was du durchmachst ! :°_


    Zuerst hab ich die Ärzte nicht verstehen können. Laut Deinem Bericht hat man Dich wohl mehr als überrumpelt.


    Ich habe meine GM genau vor einem Jahr rausoperien lassen und kann nur sagen. Ich bin mehr als froh, diesen Weg gegangen zu sein !!!


    Aber bevor ich diesen Schritt wagte eartete ich fast zwei JAhr. Ich hatte zwei Ausschabungen, eine Therma-Choice-Verödung hinter mir. Doch es brachte gar nichts. NAch Letzteren hatte ich solche Schmerzen, daß ich nichts mehr zu Hause, von der Arbeit ganz zu schweigen, machen konnte.


    Jetzt da Du die SAche mit dem Arzt geklärt hast, uist wieder alles (fast) in Ordnung.


    Manchesmal kann ich die Ärzte nicht verstehen, sie müssten doch sehen, wie verunsichert eine Patientin doch ist !!! Eine genaue Aufklärung wäre bei Dir doch so nötig !!! Und zwar VOR der OP und nicht lange danach !!!


    Lieben Gruß :)*@:)

    Hallo Rennfloh, hallo alleskäse, ihr Lieben alle

    Ja ich war in Dresden Weißig und habe mich gestern entschieden dort Patientin zu bleiben (darf ich auch...). Ich fühle mich sehr wohl dort, zumal alle Ungereimtheiten von Seiten des OP-Arztes schnellstmöglich beseitigt wurden.


    Auch in den Vorgesprächen wurde mein Wunsch stets respektiert (nur leider waren die Infos nach der OP nicht von meiner Hausärztin an mich weitergeleitet worden...). Es wurde auf alle möglichen Risiken hingewiesen, die Op erklärt, bis ins Detail Fachliches an mich herangetragen, auch, dass im Notfall eine LASH oder mehr nötig wird und ich denke heute, dass wenn meine GB noch irgendetwas hergegeben hätte, der Erhalt auch gemacht worden wäre.


    Also, die Dramatik vom Dienstag hat sich Dank der Gespräche mit meinem Op-Arzt aufgelöst und der Schock, den ich wohl hatte, behutsam und wunderbar begleitend ins Gegenteil gekehrt. Es ist sowieso eine Einmaligkeit, dass ich rund um die Uhr den Arzt habe anrufen dürfen, mir ist das bisher nicht begegnet! Er hat mir wieder Vertrauen eingeflöst und das ist für mich eine wertvolle Basis.


    Ich bin so unglaublich erleichtert, wie mir dort geholfen wurde!


    Es liegt jetzt an mir, meinen Körper, trotz der "Amputation", die ich beim Berühren meiner Scheide und des GB-Mundes empfinde, anzunehmen. Das fällt mir nicht so leicht, da ich ein sehr ästhetisches Empfinden für Ganzheitlichkeit habe (aufgrund meiner sportlichen Vergangenheit).


    Ansonsten kann ich allen nur empfehlen, sich vor jeder Entscheidung zu informieren. Im Internet findet man viel (z.B. Charite Berlin - tolle Infos).


    Es gibt viele Methoden für Myome. Welche für eine Betroffe zutrifft, sollte gemeinsam entschieden werden. Vorallem mindestens zwei Ärztemeinungen einholen (Gesetzgeber ermöglicht das).


    - bei LASH wird nur der Gebärmutterköper entfernt, Eierstöcke , Beckenboden und GB-Hals bleiben stehen (es gibt dafür nicht viele Operateure), die Hormonproduktion geht normal weiter und die Wechseljahre haben Zeit


    GB erhaltend sind:


    - Myomentfernung (herausschälen der Myome)


    - Myomembolisation wird von einem Radiologen gemacht (Uniklinik


    Dresden und Charite Berlin davon weiß ich),


    - MRT gelenkte Lasertechnik ist was Neueres (Charite Berlin)


    WAs ich auf jeden Fall allen empfehle ist ein MRT des Beckens. Darauf sieht man genau, wieviele und wo die Dinger sind.


    Leider habe ich keinen Termin vor der Op geschafft, da ich als dringlicher Fall zur Op eingeschoben wurde. Ich hätte dann wohl erkannt, dass ich nicht nur ein Myom (bis 07.08. hatte ich keine andere Info von meiner Hausärztin) sondern ne riesige Menge habe. Leider kann man das im Ultraschall nicht 100% erkennen.


    Liebe Grüße Sue

    Hallo sumakatze

    schön, dass deine Bedenken jetzt beseitigt sind und es dir besser geht.


    Ich glaube allerdings, dass alle Frauen die hier schreiben, das sowieso schon so machen, dass sie sich so viele Infos einholen VOR der Op, wie eben möglich und dass sich auch keine der Frauen heir einfach mal so operieren ließ, sondern immer vorher alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft hat.


    Auch ich selbst hab mich vor der Op ausführlich informiert und ich hab meinen Ärzten auch alle Fragen gestellt, die ich hatte und ich war auch sehr mit meinen Ärzten zufrieden und hab mich dann auch dazu entschlossen, den Gebärmutterhals stehen zu lassen. Ich denke, es gibt mittlereile schon viele Ärzte, die die Patientinnen ernst nehmen und ihre Wünsche respektieren und das ist ja auch gut.


    Dir weiterhin Gute Genesung:)*

    Hallo Sue,


    ich freue mich, dass du doch wieder positiv in die Zukunft blicken kannst :)^. Es ist sehr schön, dass der Arzt sich die Zeit für dich genommen hat und du noch einmal über deine Ängste sprechen konntest. Und die Gewissheit, dass die GM nicht mehr zu retten gewesen wäre, wird sicherlich sehr dazu beitragen, dass du dich von der OP gut erholst und deinen Körper dann auch annehmen kannst. Ich bin fest davon überzeugt, dass es dir bald sehr viel besser gehen wird als vor der OP. Wichtig ist immer das Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin. Dass deine sich diese Zeit nicht genommen hat, ist ein Unding. Gerade eine weibliche Ärztin sollte doch in der Lage sein, sich in eine andere Frau hineinzuversetzen. Die Gebärmutter zu verlieren ist für viele Frauen nicht leicht wegzustecken; schon gar nicht, wenn es so gelaufen ist, wie bei dir. Und dabei wird doch so oft die Meinung vertreten, dass gerade die männlichen Ärzte diejenigen sind, die die Frauen unbedingt zur GM-OP überreden wollen. Das kann ich aus meiner Erfahrung so jedenfalls nicht bestätigen. Ich kann aber sehr gut nachempfinden, wie es ist, ein Organ zu verlieren. Ich habe seit 2001 keine Schilddrüse mehr; das hat mir mehr zu schaffen gemacht als die Hysterektomie, da ich jetzt mein Leben lang auf Hormone angewiesen bin.


    Ganz wichtig ist jetzt, dass du dich schonst. Das ist das A und O nach so einer OP. Wenn man sich zuviel zumutet, setzt einem der Körper sofort die Grenzen auf. Nimm dir diese Zeit, um dich an deinen Körper zu gewöhnen. Ich bin sicher, dass er trotz der OP noch genauso leistungsfähig ist wie bisher. Er wollte dich mit der OP ja nicht ärgern ;-).


    Weiterhin alles Gute für dich und ich finde es schön, dass du dich noch einmal gemeldet hast :)*,


    lG Petra *:)

    so bin nun nach 3 wochen auch wieder zuhause...aber jetzt hat mir ne fette erkältung im griff...stirn und nebenhöhlen zu mit husten und halsweh...mein bauch tut schon aua...


    mei nu is meine op auch schon nen monat her...hab aber immer noch argen wundfluss und zum bauch hin ist es in der scheide auch noch arg geschwollen..aber meine fä ist in urlaub...


    so werd mal schauen wenn es mir besser geht das ich mal nachlesen kann..

    @ :) und :)* an alle...

    Da bin ich wieder..........................

    Leider geht auch der Schönste Urlaub einmal zu Ende.


    Es war wunderschön, Sonne und warme 28 Grad. 8-) 8-)8-)


    Mit dem Baden und Schwimmen habe ich mich noch zurückgehalten, doch sonst ging und geht es mir jetzt prima


    Wir haben auch wieder geübt, GV und so... und es ist schön wieder im Leben zu sein.x:)x:)


    Wir hatten keine Probleme, haben es schön langsam angehen lassen.


    Also, für mich kann ich sagen, das es beim Gefühl, ohne GM, keine Veränderung gab und ich nicht gemerkt habe, das da jetzt was fehlt.


    Ich fühl mich genau so als Frau, wie vorher. Und der O war sehr schön.|-o |-o|-o


    Gott sei Dank ohne Schmerzen und Blutungen!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Seid alle ganz lieb gegrüßt und laßt es euch, heute am Sonntag so richtig gut gehen.


    Allen, denen es nicht so gut geht -


    GUTE BESSERUNG und ein freundliches


    *:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)


    engelchen

    guten Aben an Alle!

    Hallo Euch allen, hier wie versprochen mein OP Bericht:


    Also ich durfte am Mittwoch, 29.08. in KH um 7 Uhr. Dann haben sie mir die k.o. Tablette gegeben, die nichts gebracht hat. Mit der OP haben sie dann um 11:30 begonnen!!! davor das übliche, Hemdchen, Strümpfchen und die Nadel für den Tropf. Dann haben sie mich in den OP geschoben und ich war so aufgeregt dass ich bald vom Tisch gehüpft wäre. Sie haben mir dann 1/2 Dormicum gespritzt das hat auch nicht so richtig was gebracht, hab mich so gegen das Einschlafen gewehrt, dann die andere Hälfte hinterher gespritzt, dann war ich weg. Die OP dauerte 1 1/2 STunden: re. Eileiter raus, GM raus, GM Hals blieb stehen, li. Eileiter war schon raus und der Blinddarm wurde auch entfernt das alles mit Bauchschnitt. Aufgewacht bin ich so gegen halb fünft mit Katheder, und 1 Redon-Drainage und höllisch brennenden SChmerzen. Dann haben sie mich ins Zimmer gefahren und bald stündlich Schmerzmittel hingehängt, weil nichts wirklich angerührt hat. So um 4 Uhr Morgens ging es dann, dann konnte ich schlafen. Um 6 Uhr wecken, aufstehen und waschen!!!!! dann um 10 Uhr den Katheder raus und ich musste fortan zum pipi machen aufstehen, Das war nicht schön aber mit jedem Mal ging es besser. Am FReitag haben sie mir dann die Drainage gezogen das war auch halb so schlimm wie ich dachte. Ich hatte so gut wie keine Schmerzen mehr und bin merh oder weniger wieder rumgerannt, war kaum noch im Bett ausser mal zwischendurch 1-2 Stunden zum Lesen. Am Sonntag hat man mir dann die 23 Klammern entfernt und übrig blieben 3 Fäden, um 10 Uhr konnte ich nach hause war also 5 Tage drin. Die Fäden hat mein Chef letzten donnerstag gezogen und jetzt hab ich noch ein Eiförmiges Hämatom eher wie eine Wurst über der Naht an der rechten Seite, das drückt etwas und sticht gelegentlich. Die blauen Flecken sind auch schon zurückgegangen und es geht mir blendend und ich bin froh das ding loszuhaben und froh, dass ich Euch hatte inder Zeit davor und auch jetzt.


    Liebe Grüße


    Claudia

    Bevor ich mich in die ewigen Jagdgründe verabschiede...

    ....


    vielleicht vergleicht Ihr mal den Beitrag von Sumakatze mit dem Beitrag von Mirula im Wechseljahrsforum im "Kastrationsfaden".


    Die Userin mamm ist auch wie vom Erdboden verschluckt.


    Lasst Euch nicht für dumm verkaufen!


    Und Tschüss*:)

    Hallo liebe Interessentinnen - heir mein OP-Bericht:

    27.08.07 - ambulante LASH


    Blutabnehmen mit Ausstellen eines Nothilfepasses war am 22.08.


    27.08. - 7:15 Uhr ankommen (nüchtern), 7:30 Uhr- 8:20 Uhr Artzgespräch mir ausfüllen von Unterlagen, Einwilligungssschreiben ... Kuss an den Liebsten


    Danach Wechsel in die 1. Etage, den Tagesklinikbereich;


    Bett war fertig (beruhigende Farben, 5 Betten) und Umziehen war angesagt; 5 min später Gespräch mit dem Narkosearzt, Blutdruckmessen, Venenzugang legen li und nocheinmal ins Zimmer; WC (! für mich) im Zimmer; dann brachte mich die Schwester in den OP-Saal;


    alle begrüßt (ohne Brille sah ich nicht mehr so scharf...), im eigenen Nachthemdchen auf den OP-Tisch legen; Bein- aufleger wurden in Absprache so günstig wie möglich für mich eingestellt; li Arm für den Anästhesisten, der hinter mir stand und beruhigend redete, re Arm wurde festgebunden; dann entschwand ich...


    mein wachwerden im OP: "atmen, ruhig atmen", ging nach nicht allein ( war intubiert) -> Sauerstoffmaske, 3 Atemzüge und es klappte, Füße konnte ich zuerst beugen und strecken, aber als ich den re Arm heben sollte, gehorchte er mir nicht..."nehmen sie sich Zeit"...was blieb mir anderes übrig...beim 6. Versuch streckte ich elegant den Arm in die Höhe und hatte das Gefühl wieder lebendig zu sein...also durfe ich den Saal verlassen...der Anästhesist brachte mich ins Bett (ein Traum oder?)... und immer schön Kopf hoch und atmen...


    ich hatte inzwischen eine Bettgefährtin und zuerst bat ich sie um die Uhrzeit: 11:15 Uhr.


    Eine Infusion wurde angelegt, Tee gebracht (viel trinken in kleinen Schlucken!)...kurz danach kam der Operateur, redete mit mir, zeigte mir erste Bilder...die Schwerster sahen ständig nach mir..


    geschlafen habe ich den ganzen Tag nicht mehr...zwischen durch immer bewegen , hinsetzen, Beine raus, eventuell Standversuche...ich mußte unbedingt auf die Toilette..trotz Hilfe schaffte ich es bis 14:00 Uhr nicht..beim Gehen wurde mir ständig schlecht und mich drehte es fast weg...dann gings nicht mehr...ich mußte meinem Köper befehlen die wenigen Schritte zu schaffen + 1 Schwester + 1 Arzt und ich saß an einem Ort der himmlischen Erleichterung...


    Der Anästhesist schaute noch einmal vorbei und verabschiedete sich...nächste Infusion...Steh- und Geheversuche...meine Nachbarin schlief nach ihrem Eingriff seelig und wurde gegen 15:00 Uhr entlassen....allein, aber gut umsorgt lag ich so dahin, Schmerzmittel bekam ich am Nachmittag gespritzt...mein Schlechtsein und kreiseln ging leider nicht weg...etwas essen...3. Infusion..mein Liebster durfte gegen 17:00 Uhr zu mir, entlassen ging noch nicht, mir wurde schlecht beim gehen...jetzt bekam ich den letzten "Schuss", ein Tropfenmedikament, bei dem mir die Schwester (harrte lange mit mir als letzte liebevoll aus, unterhielt sich mit mir, nahm ständig mit dem noch im Haus arbeitenden Ärzten Rücksprache) sagte: jetzt bleibts drin oder alles...


    gegen 17:45 Uhr half sie mir in die Sachen ... der Arzt wollte mich nocheinmal untersuchen (im Erdgeschoss)...deshalb nun die Hauptprüfung: Gehen und Treppen runter...Brechschale in der Hand..mitfühlende Augen der normalen Sprechstundenpatienten---wau: geschafft, ich saß eine Etage tiefer auf dem Stuhl und wartete, bis ich dran war...Kontrolle, falls das Übelsein eine andere Ursache hätte)...alles i.o...bringen zum Auto, liebe Verabschiedung...Autofahrt ging, die Medikamente haben den Schmerz erträglich gemacht...


    Abends erhielt ich noch einen Anruf vom OP-Arzt, der sich persönlich nach allem erkundigt hat (empfand ich sehr angenehm)!


    LG Sue

    Hallo Sue

    du wurdest echt am Tag der Gebärmutterentfernung wieder entlassen? Also da hätte ich viel zu viel Angst gehabt, dass dann daheim noch Komplikationen auftreten, das wär nichts für mich gewesen.


    Und wann hat man dir nun eigentlich dann mitgeteilt, dass die Gebärmutter doch entfernt wurde? Denn du hast ja erzählt, dass du deine Einwilligung für den Eingriff nicht gegeben hattest, wann hast du es denn dann erfahren, dass es doch gemacht wurde?