Kann mich Gülsün und Spiegelfee nur in allen Punkte anschließen. Bei mir ist die OP fast 6 Monate her und ich hab auch keine der oben genannten Beschwerden, mir gehts jetzt viel besser als vor der OP und ich bin froh, dass ich mich dazu entschlossen habe. Hab 4 Jahre gebraucht, bis ich mich getraut habe, weil ich eben Angst vor solchen Beschwerden, wie oben beschrieben, hatte, aber zum Glück ist nichts davon eingetroffen, mir gehts jetzt wirklich gut.


    Allen,die die OP noch vor sich haben, Alles Gute.

    gülsün, spiegelfee

    Hallo !!!


    Na, Ihr seid ja gut drauf Mädels, was ?!


    Es juckt mir schon in den Fingern, was zu Euren postings zu schreiben.


    Wer möchte, kann sich mit mir mal per mail austauschen. Da schreib ich Euch gern, was so passieren kann und mir passiert ist. Ich hab nämlich keinen Bock drauf, dass mein Beitrag hier zerpflückt wird wie weiter oben. Das ist nicht mein Niveau.


    Leider kann man eben NICHT alles auf die Psychoschiene legen. Falls Ihr Euch noch erinnert - wir waren ja mal eine Zeitlang Weggefährten - war ich bestimmt eine von denen, die vieles hinterfragt hat, sich nie hat unterkriegen lassen und (so hoffe ich) auch anderen nach bestem Wissen und Gewissen immer geholfen hat. So wie es jetzt bei mir aussieht kann ich jedoch nicht in den allgemeinen Jubelchor einstimmen, so gern ich es würde.


    Sicher kann man zu der einen oder anderen Textpassage geteilter Meinung sein. Auch nicht alles trifft zu. Auch nicht immer und bei jeder. Im Übrigen ist der Originaltext englisch, glaub ich. Evtl. ist einiges auch nicht ganz korrekt übersetzt .


    ABER - dieser Beitrag gehört hier genauso rein, wie die vielen berechtigten positiven !!!


    An alle, die vor einer Hysterektomie stehen


    Bitte jetzt hier nicht falsch verstehen: Natürlich müsst Ihr es machen lassen, wenn eine medizinische Indikation besteht oder Eure Lebensqualität so beeinträchtigt ist, dass Ihr anders nicht mehr leben könnt. Ich hab mich ja schließlich auch zu dieser OP entschlossen. ABER: Vorher gut informieren über mögliche Wirkungen oder sogar Alternativen. Die Gebärmutter ist nicht der Blinddarm und es ist und bleibt ein großer Eingriff !!!


    LG

    Hallo Gülsün

    ja, alles okay in deiner alten Heimat*:)


    Das freut mich, dass es dir gutgeht:)^ Und auch mir gehts echt gut, ich merk nichts mehr von der OP, bin so froh, dass ich jetzt keine Beschwerden mehr habe.

    @ marie-jana:

    Hab dir ne PN geschickt. Und natürlich hast du Recht damit, dass hier auch die negativen Kommentare stehen sollten und einiges aus dem Bericht kann ganz sicher vorkommen, mir ist ja auch klar, dass nicht jede Frau nach so einer OP keine Beschwerden mehr hat, bei jeder OP kann was schiefgehen und jede Frau reagiert anders nach so einer OP ( und ich will das jetzt auch gar nicht auf die Psychoschiene schieben) Aber ich würde es besser finden, wenn hier dann die Frauen ihre selbsterlebten negativen Folgen der Op erzählen und nicht einfach so einen Bericht kopieren, bei dem vieles wirklich an den Haaren herbeigezogen und übertrieben dargestellt wird.


    Mich ärgern auch eigentlich immer solche Aussagen, dass man als Frau ohne Gebärmutter keinen intensiven Orgasmus mehr erleben kann ( und so wars ja in dem Bericht dargestellt), denn das ist einfach falsch, man kann sehr wohl. Ich hatte am Anfang nach der OP auch ene höllische Angst, beim Orgasmus nicht mehr das gleiche zu empfinden und bei den ersten Versuchen kam es mir dann auch tatsächlich weniger intensiv vor ( hab ich damals auch hier erzählt) aber zum Glück hat sich das bei mir wieder geändert, ich habe inzwischen wieder die gleichen intensiven Orgasmen wie früher, ich kann nicht ausmachen, wo genau die Kontraktionen sind, denn die Gebärmutter kanns ja jetzt nicht mehr sein, aber es "pulsiert" im gesamten Bauch und da ist es mir egal, woher diese Gefühle kommen und ich finde solche durch und durch negativen Berichte , besonders, wenn da mit solchen hohen Zahlen "herumgeschmissen" wird, echt Panikmache .


    LG, Petra

    Zitat

    33.1% an Unfähigkeit zur Haushaltsführung

    Dann liegt es also nur an meiner fehlenden Gebärmutter, dass ich haushaltsmäßig nichts auf die Reihe bekomme ???;-). Nun weiß ich endlich, wem ich die Schuld dafür geben kann :-D.


    Nach den gemachten Aussagen ist die Frau ohne Gebärmutter ja zu überhaupt nichts mehr in der Lage :(v. Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass nicht ein einziger Punkt auf mich zutrifft.


    Weiter lohnt es sich für mich nicht, zu den Beiträgen Stellung zu nehmen, da sie nur polarisieren.


    Äh, was wollte ich noch schreiben??? Entschuldigt bitte, aber mein Kurzzeitgedächtnis hat mich im Stich gelassen ;-).


    Gruß Petra

    @ all

    Ich möchte mit meinem Beitrag niemand verunsichern, jedoch weis ich aus Eigener Erfahrung das mich trotz Fragen die Ärzte nicht über alles aufgeklärt haben. Ich hatte mir den Schritt reichlich überlegt und hatte nach der OP nur wenig Probleme. Mitlerweile


    Tröpfelt es wieder ich habe innerlich (Vagina) eine taube Seite


    und der Sex ist nicht mehr so schön, es werden Nerven durchtrennt.Die Haare fallen seit der OP aus. Meine OP ist 1,5 Jahre her. Ich bin lt.Untersuchung Frauenärztin noch nicht in den Wechseljahren, stehe voll im Berufsleben und bin auch nicht zimmperlich.


    Der Bericht enthält sicher ein paar Aussagen die Fragwürdig sind


    zudem ist es eine Übersetzung auch ist die Auswertung schon älter.


    Aber die heutigen Beschwerden der Frauen sind identisch.


    Mit mir wurden 2 Frauen operiert es war bei beiden nötig gab also keine Alternative eine sagt alles OK die andere hat fast die gleichen Probleme wie von mir erwähnt.


    Also nicht alles lächerlich.


    PS. Ich finde dieses Forum gut aber es ist nur Gut wenn es Beide Seiten aufzeigt, nur so kann ich mir eine ehrliche Meinung bilden.


    LG


    Polly

    Hallo Polly

    das tut mir leid, dass du solche Beschwerden hast. Ich sehe das ja auch so, dass so ein Forum auch die negativen Berichte enthalten sollte, die soll man ja nicht verschweigen, aber, wie du ja auch schon selbst geschrieben hast, die Aussagen in dem Bericht waren teilweise schon sehr übertrieben.


    Darf ich mal fragen, ob du die Eierstöcke noch hast? Und warum wurde denn bei dir die Gebärmutterentfernung gemacht? Was sagt denn dein Arzt, warum es nun wieder "tröpfelt", hat sich die Blase gesenkt? ( davor hab ich ja auch noch Angst, denn das merkt man ja vielleicht erst später ob das eintritt)


    Ich hoffe für dich, dass deine Beschwerden doch noch verschwinden mit der Zeit, ich wünsch dir alles Gute:)*:)*:)*:)*


    LG, Petra

    Es tröpfelt

    Hallo,


    ich suche schon seit längerem gleichfalls vom "tröpfeln" betroffene


    Leidensgenossinnen, wurde bisher aber nicht fündig.


    Mein Problem begann nach der zweiten Geburt (Kind wog 4,5kg) und führte dazu, dass ich Spaziergänge oder Gymnastikstunden nur noch mit Einlage überstehen komnnte. Dazu kam, dass ich seit Jahren schon übermäßig starke Blutungen hatte, die zum Schluss schon so waren, dass ich nicht mehr aus dem Haus gehen konnte, ohne Katastrophen zu befürchten.


    Schließlich ließ ich mir auf 2006 Anraten der Gynäkologin die Gebärmuttert entfernen (auch wegen starker Anämie, Myomen und wegen Senkung).


    Aber mein Blasenproblem belastet mich immer noch und zwar leicht zunehmend.


    Gestern war ich nun beim Urologen, der hatte anfangs vom Setzen eines "Bändchens" gesprochen (was ein rel.leichter Eingriff wäre), gestern aber leider als Resumeee seiner Untersuchung gesagt, es wäre kein urologisches,sondern ein gynäkologisches Problem ( er sprach von (operationsbedingt) nicht richtig aufgehängter oder sich gelöster (?) Scheide. Mein Problem hatte aber schon vor der Gebärmutterentfernung bestanden, nur scheint es mir seither schlimmer geworden zu sein.


    Wer hat ähnliches erlebt? Wohin soll ich wegen einer eventuell nötig igen OP hier im süddeutschen Raum gehen?


    Ich hätte heulen können bei dem Befund.


    Jubelee