Guten Morgen

    @ Polly1

    Ich habe deinen Beitrag genau gelesen und finde ihn sehr informativ und interessant.


    Ich habe in vielen Punkten mich wiedererkannt und es es sicher keine Einbildung!


    Meine OP ist jetzt auch über 1,5 Jahre her.


    Ich bin damals hier im Forum gelandet, auf der Suche nach Leidensgenossinnen, denn ich hatte arge Probleme seelischer Natur nach der OP.


    Aber hier traf ich nur auf all die glücklichen Frauen, die keine Probleme nach der OP hatten, die froh waren das "Teil" loszusein.


    (Eine schreib mich sogar privat an, dass ich hier auf taube Ohren stossen würde! Womit sie nicht unrecht hatte.)


    Ich fing an an meinem Verstand zu zweifeln und mir einzureden, dass es nur an mir liegt das ich so fühle.


    Also was macht Frau: sie schweigt!


    Und ich könnte mir gut vorstellen, dass andere Frauen genau den gleichen Fehler begehen: sie schweigen!


    Glücklicherweise hat sich das in den letzten Wochen geändert:


    ich habe durch meinen Aufruf meine private HP zu besuchen, Frauen im Internet kennen gelernt die eben NICHT glücklich sind!


    Es tut ihnen und auch mir gut sich eben nicht alleine zufühlen.


    Sicher mir geht es heute schon besser als noch vor einem Jahr, aber es geht mir eben nicht gut.


    Und das ist keine Einbildung, denn ich kann auch sehen was sich verändert hat.


    An mancher Stelle bekam ich hier den Eindruck, dass Dinge ins lächerliche gezogen wurden, was nicht schön ist.


    An erster Stelle sollte stehen: VERSTÄNDNIS


    Sicher ist das nicht einfach.


    Wäre wohl so, als wollte ich einer Frau die noch nie entbunden hat, erklären wie sich das anfühlt.


    Und auch wenn sie schon entbunden hat: jede Frau empfindet die Geburt anders!


    Und was ist mit den Frauen die nach einer Geburt in Depressionen fallen???


    Bilden die sich das auch nur ein?


    Die müssten doch glücklich und froh sein, so wie die meisten Frauen das doch auch sind nach der Geburt eines Kindes!


    Und so ist es wohl auch nach einer Hysterektomie:


    jede Frau empfindet anders.


    Die meisten scheinen froh über den Eingriff, aber einige empfinden es eher als Verlust.


    Es ist ein Teil von mir der weg ist, das zu mir gehört hat.


    LG

    Bin auch wieder daheim.....

    endlich nach 15 Tagen im Krankenhaus:)^:)^. Am 1.10. war meine OP erst mit Bauchspiegelung, dann haben sie doch ein Bauchschnitt gemacht. Hatte arge Probleme mit den Verwachsungen deshalb der Bauchschnitt,leider...:-/ Von der OP her war alles super gelaufen, hatte auch diese schönen Nebenwirkungen, Blähungen und die Auswirkungen vom Gas. Alles aber halb so schlimm;-D


    Eigentlich wäre ich nach 7 Tagen schon raus, aber da wurde nichts draus:°(, hatte mir da wohl einen hartnäckigen Magen und Datm Virus eindefangen. Habe nur erbrochen die 1. Tage, sämliche Untersuchen wurden durchgeführt, aber alles ok. Dann kam der Durchfall, dann war akute Gefahr, musste am Tropfer, wegen dem Flüssigkeitsverlust. Am Montag dann grünes Licht, ich durfte endlich heim....


    Jetzt geht's mir schon besser, habe immer noch manchmal Übelkeit aber jeden Tag zuhause geht's einwenig besser.


    Noch alles Gute für die Anderen die es noch vor sich haben, aber Kopf hoch es wird alles gut gehen, bis dann


    Uli*:)*:)*:)

    Hallo,

    @ Jubelee

    Das tröpfeln hatte ich auch, bekam dann zuerst ein TVT(Band)


    und eine kleine Plastik. Danach war es zu 95% gut. Da aber noch


    immer eine Senkung mit anderen Beschwerden vorhanden war


    entschloss ich mich 6 mon. später zur GB OP die hat zwar etwas geholfen aber nur was meine Rückenschmerzen betraf


    das Blasenproblem hat sich sogar verschlechtert


    und andere sind dazu gekommen.


    TVT ist ok und nicht schlimm war damals zwar 6 Wochen Krank geschrieben,


    das lag aber an den vielen Blutergüssen die sich gebildet hatten und auch wegen der zusätzlichen Plastik.


    LG


    Polly

    Hallo Mireile

    Hallo Fimmy*:)*:)*:)*:)*:)


    Mireile: Musst keine Angst haben , ist wirklich nicht so schlimm,


    schick Dir ein paar Sternchen zum Mutmachen :)*:)*:)*:)*:)*


    meine OP war am 04.07., aber ich hatte vorher auch so viel Angst,


    - wirklich unbegründet - nachher ist mann immer schlauer ;-);-D


    Fimmy: Schön daß du wieder zuhause bist @:)@:)@:)


    Und jetzt pass schön auf Dich auf, schon Dich wirklich sehr


    die ersten Wochen


    @:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)@:)

    Hallo an alle!

    Ich hab schon lange nicht mehr hier geschrieben. Begrüße hiermit alle "Neuen" und grüße die "Alten".


    Da auf den letzten Seiten wieder heiße Diskussionen zwecks Komplikationen durch die GM-OP entstanden sind, möchte ich auch etwas dazu sagen - vor allem für die, die die OP noch vor sich haben. Und - es liegt mir fern, hier jemanden anzugreifen, ich will nur einiges hinterfragen und "beleuchten".


    Als erstes möchte ich klar stellen, dass ich auch eine Verfechterin dafür bin, dass hier zur Information sowohl positive Erfahrungsberichte als auch negative Erfahrungsberichte stehen sollten. Hierbei ist das Wort "Erfahrungsberichte" hervorzuheben - also tatsächlich das, was man selbst erlebt hat und nicht um 99 Ecken von irgend jemanden gehört oder in irgendeiner Zeitung gelesen hat. Dinge, die ich hier gelesen habe wie


    "• 79.6% der Frauen leiden an Verlust ihrer sexuellen Empfindungsfähigkeit


    • 79.6% an tiefer Müdigkeit


    • 79.1% an Persönlichkeitsveränderungen


    • 72.8% am Verlust an Vitalität


    • 72.1% am Verlust des Kurzzeitgedächtnisses


    • 70.0% am Verlust von Fähigkeit zu sozialen Kontakten


    • 65.8% an Knochen- u. Gelenksschmerzen


    • 61.5% an Schlaflosigkeit


    • 53.7% an Selbstmordabsichten


    • 49.5% an Berufsunfähigkeit


    • 39.0% am Verlust an mütterlichen Gefühlen


    • 33.1% an Unfähigkeit zur Haushaltsführung"


    kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Meine sexuelle Empfindung ist keineswegs verloren gegangen. Im Gegenteil - ich empfinde den Orgasmus viel schöner und intensiver.


    Müdigkeit, Persönlichkeitsveränderungen, Vitalitätsverlust, Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, Verlust von Fähigkeit zu sozialen Kontakten, Knochen- und Gelenksschmerzen, Schlaflosigkeit, Selbstmordabsichten, Berufsunfähigkeit, Verlust der mütterlichenGefühle, Unfähigkeit zur Haushaltsführung - hallo, was für einen Stellenwert hat denn die GM in diesem Beitrag??? Vieles ist sicher für 3, 4, 5, 6 oder auch 7 Wochen nach der OP "normal", z. B., dass man sich müde und schlapp fühlt, den Haushalt nicht schafft oder nicht arbeiten kann. Aber das ist doch nur vorübergehend. Aber bei den Prozentzahlen hier wird einem ja ganz schwindelig!:-o 72 % verlieren das Kurzzeitgedächtnis! Warum eigentlich

    Ich bin sicher nicht dumm - kann ich schon von mir behaupten - aber das kapier ich einfach nicht.


    Mädels, macht es nicht so theoretisch!!! Es tut mir für alle leid, die nach der OP noch Beschwerden haben. Das meine ich total ehrlich, weil ich weiß wovon ich rede. Auch bei mir ist noch nicht alles Gold was glänzt, aber mal Hand aufs Herz: Wer hat tatsächlich die Beschwerden, die oben in Prozent angegeben sind???


    Klar sind die Risiken nicht unter den Tisch zu kehren - will auch keiner. Aber bleiben wir doch bei der Realität. Hätten - gemessen an der Zahl der GM-Entfernungen - so viel Prozent den Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, Verlust der sozialen Kontaktfähigkeit, Knochen- und Gelenksschmerzen usw. - was gäbe es für Frührentnerinnen in unserem Land. Das kann ja wohl nicht sein.


    Wer Beschwerden hat - bleibt dran - sucht Euch einen Arzt, der Euch helfen kann. Ich hab ihn endlich - nach ewiger Suche -gefunden. Und denkt immer dran, was ihr durch die OP positives bekommen habt (bei Krebsbefund liegt es ja wohl auf der Hand und bei starken Blutung/Schmerzen - möchtet Ihr sie zurück haben??? - Mal ehrlich).


    Mut an alle, die es noch vor sich haben: Unterschätzt den Eingriff nicht aber seht Euch auch an, dass die Mehrzahl der Frauen nur positiv nach der OP berichten. Ich drück allen die Daumen, dass es gut geht und Ihr danach beschwerdefrei das Leben genießen könnt.


    LG


    Marion

    Melde mich hier auch mal wieder zu Wort

    Also ich bion jemand, der vor allem möglichen tierische Angst hat und sich am liebsten tausendfach absichert und durch den Kopf gehen lässt.


    Vor meiner GM-Entfernung habe ich die Zeit nicht gehabt. Ich hätte mir sie vielleicht doch nehmen können, aber ich hatte die Schnauze ehrlich gesagt voll, nachdem ich tagelang fast am Verbluten war, es nach der Ausschabung weiter blutete und man mir sagte, das Problem, ein großes Myom mitten in die GM-Wand eingeschlossen, hätte nicht beseitigt werden können und es kann jeden Monat wieder so schlimm werden. Trotz Pille.


    Ich bekam sogar 2 Blutkonserven.


    Bei mir ging alles dermaßen glatt und problemlos, dass ich mir auch danach noch keinen Kopf gemacht habe.


    Etwas später dann schon, weil ich einen Druck nach unten gespürt habe. Ständiger Blasendruck und ein unangenehmes Gefühl überall unten folgten.


    Ich hatte dann eine starke Pilzinfektion und enorm trockene Scheide.


    Das kannte ich sonst gar nicht.


    Ich bekam Elektrostimuilation f. d. Bauch und Beckenbodengymnastik, Salben für die Schleimhäute und was gegen den Blasendruck. Inzwischen habe ich eine Menge Geld für so etwas ausgegeben.


    Heute war ich wieder beim Gyn. Die Senkung ist angeblich besser geworden, war eh nur leicht und bestand schon vor der OP. Jetzt habe ich neue Tabletten gegen den ständigen Harndrang bekommen und Östrogentabletten und nochmal Östrogensalbe.


    Ich wollte das nie nehmen, aber in Anbetracht der ständigen Beschwerden versuche ich es mal für kurze Zeit. Hoffentlich kurze Zeit.


    Ich weiß nicht, ob ich diese Beschwerden ohnehin bekommen hätte, weil ich ja bis kurz vor der OP die Pille genommen habe , weiß ich nicht, ob ich in den Wechseljahren bin.


    Komischerwesie macht der Arzt keinen HOrmonstatus und die Eierstöcke sind noch drin. Warum dann diese enorme Trockenheit und Blasenprobleme, die auch daher kommen?


    Also ich denke, es gibt immer ein Für und Wider. Für jede OP.


    Und so eine OP ist trotz allem heutzutage kein Spaziergang.


    Aber es kann immer etwas schief gehen, auch beim Zahnarzt. Auch bei einer Ausscahbung kann so viel schief gehen.


    Und jeder Mensch ist verschieden, geht unterschiedlich mit so etwas um. Was der einer registriert, bemerkt ein anderer vielleicht gar nicht oder kaum.


    Es werden oft alle Risiken aufgelistet und in fast jeder Arzneimittelpackung stehen unendlich viele Nebenwirkungen drin, so dass man die Arznei gar nicht nehmen dürfte. Aber es trifft nicht auf jeden zu. Es kann passieren. Wier alles im Leben kann.


    Jeder, der die Zeit dazu hat und Wahl, sollte sich natürlich überlegen, ob er diese OP machen lässt oder ob er warten sollte.


    Vielleicht hätte ich auch abgewartet, wenn ich das INternet durchforstet und alle möglichen Probleme danach gelesen hätte.


    Trotzdem denke ich, es wird oft übertrieben und scheint, als wären fast alle Frauen danach halbe oder ganze Krüppel.


    Und hier gibt es positive als auch negative Beiträge.


    Aber die positiven überwiegen meines Erachtens.


    Entscheiden muss sowieso jeder für sich selbst.

    Mireile

    Guten Morgen


    deine Angst kann ich verstehen, denn Angst hatten wir hier alle. Bei mir wurde die GM vaginal im Januar 07 entfernt auch ich hatte eine Koni und es wurde nicht im Gesunden entfernt..


    Stell dich nach der OP auf mind. 6 Wochen Schonzeit ein.


    Wenn du Fragen hast, schreib sie, du kannst mich auch per PN anschreiben..


    Ganz liebe Grüße

    Guten Morgen Zusammen!

    Ich danke dir für die Sternchen! Die kann ich gerade brauchen. Kann gerade an nichts mehr


    anders Denken!


    Wie habt ihr, dass mit eueren Kindern danach gemacht?


    Brauche ich da Hilfe? Oder schaffe ich das alleine?


    Wie lange hat man da schmerzen? Habe so viel fragen, und so viel Angst!!


    Grüßle*:)

    Guten Morgen

    Möchte noch etwas sagen:


    Ich verteufele den Eingriff ansich nicht!


    Wenn er berechtig ist (also ein medizinsch berechtigter Grund vorliegt) soll er gemacht werden.


    Frauen sollten aber nicht vorschnell handeln, nur weil sie im Hinterkopf haben: och, das wird schon und ich hab dann keine Probleme mehr mit der Mens.... Juhu!


    Das Problem das ich persönlich sehe (und am eigenen Leib erfahren musste) ist eben die sehr schlechte bis gar nicht vorhandene Aufklärung der Frauen die so einen Eingriff vor sich haben.


    Und ich habe 3 Ärzte vor dem Eingriff gehabt!!!!


    Ich muss sagen: bei mir war der Eingriff wirklich unumgänglich,laut der Ärzteschaft!


    Trotzdem habe ich besonders nach der OP gemerkt, dass wenn man einen Ärzt...in meinem Fall war es eine Ärztin fragt:


    "was wird sich durch den Eingriff ändern?" und man die Antwort erhält "Nichts!" man sich ja erst mal auf der sicheren Seite fühlt.


    Wenn dann aber nach der OP im Laufe der Monate ( manche Beschwerden traten erst nach einem Jahr auf!) plötzlich Veränderungen der negativen Art eintreten, hinterfragt man das alles schon.


    Aber dann ist das Kind ja schon in den Brunnen gefallen.


    In einem anderen Tread hatte ich einen interessanten Beitrag gelesen über eine Studie oder ähnlich, die aufzeigt, wie oft in Deutschland dieser Eingriff vorgenommen wird im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn.


    Deutschland steht weit oben.....


    Fragt Frau sich doch:


    1. wieso ist das bei unseren Nachbarn anders?


    2. haben die Frauen dort etwa weniger Probleme mit Blutungen Schmerzen als wir? (stellen wir uns einfach nur zu zimperlich an?)


    3. und welche Alternativen bieten dort die Ärzte den Frauen an?


    Und was mir in meinem hübschen Köpfchen gerade herum schwirrt:


    Hat nicht jede Art von Organentnahme Auswirkungen auf den Körper und dessen Funktionen?


    Denn, wenn mich nicht alles täuscht ist die Gebärmutter ein Organ!!


    LG