Allen "Neuen" ein herzliches Willkommen von mir!

    Hier werdet Ihr - so gut es eben geht - "fachmännisch" beraten und Trost bei allen Ängsten findet Ihr hier allemal. Wenn ich zurück blicke - bei mir ist es jetzt fast ein Jahr, dass ich hier gelandet bin - aufnahmefähig war ich nicht, da ich vor Angst völlig neben mir stand. Ich weiß nicht, wie man es mit mir ausgehalten hat;-D Aber es war trotzdem immer jemand für mich da.


    Zum Thema "Danach ist alles wunderbar


    Bei manchen ja - bei anderen nicht - man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Ich bin wohl eine von denen, die - obwohl sonst immer Feuer im Hintern - bei der Heilung arg lahm ist;-D Doch inzwischen werden die Beschwerden weniger und weniger, leider nach der GV (der jedoch seit der OP noch schöner ist - so empfinde ich es jedenfalls) noch heftiges Ziehen im Unterleib. Aber ich vertraue dem Arzt, der mir gesagt hat, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, bis alles wieder so ist wie vorher - allerdings ohne GM;-D Die Zeit heilt Wunden - bei mir die äußeren, inneren und auch die seelischen.


    Deshalb mein Rat - lasst Euch und gebt Euch und Eurem Körper die Zeit zum Heilen - wir sind keine Maschinen, die immer nur funktionieren.


    Lagerung während der OP - hier etwas zum Schmunzeln


    Ich hab ja aufgrund diverser Probleme meinen OP-Bericht angefordert. Was man da liest, will man nicht wirklich wissen;-D Da stand: Nach Lagerung Klemmen bei drei und neun Uhr angesetzt:-o:-o Ehrlich - mehr braucht man nicht zu wissen, oder???;-D


    LG und alles Gute für Euch alle von


    Marion

    Hallo Marion,


    bei mir ist nur eine Rückenmarknarkose gemacht worden und ich kann wirklich nur sagen das man bei dieser OP ganz normal wie beim Gyn auf dem Rücken liegt, ich wurde auch nicht umgelagert.


    Gruß Piro

    An alle, die auf meine Aussage reagiert haben...

    Hallo zusammen,


    ich melde mich wieder.Was ich nicht verstehe,daß ihr sagt-es ist besser als je..


    GM hat eine Funktion im Körper und zwar nicht nur ein Organ für die Geburt. GM hält im Körper alle Organe, sie spielt in einfacher Sprachen Trampolin -Funktion.Deswegen wundert mich,dass die Frauen sich freuen und sich gegenseitg empfehlen mit einer Leichtigkeit dies machen zu lassen.Ich weis,dass es einigen nicht passt,dass ich gegen die Strömung schwimme, aber das ist meine Meinung.


    Ich bin immer noch der Meinung,dass man lieber andere Alternativen ausprobieren muss, bevor man diese Entscheidung fällt.Meine Freundin hat dies nicht gemacht, jetzt sagt der FA,dass sie richtig entschieden hat, obwohl er selber hat sie jahrelang dazu bewegt.Diese Info ist zum Nachgedenken... bevor man nichts mehr rückgängig machen kann.


    "Gelogen" nehme ich zurück ,stattdessen-nicht immer realitätsnah..


    In einigen Jahren werden wir bestimmt nochmals operiert, weil uns die Stütze entnommen wurde, dann können wir mal weiter diskutieren...


    Ich persönlich würde diese OP nicht durchführen lassen,es ist aber zu spät...


    Schönen Abend noch!


    P.S Ich habe 2 Kinder,irgendjemand hat mich danach gefragt

    Ritali

    Das Thema hatten wir hier ja schon zur Genüge - niemand hier geht mit Leichtigkeit an die GM-Entfernung heran. ALLE haben es sich gründlich überlegt. Sicher hat jedes Organ seine Funktion, aber es gibt trotzdem Menschen, die sich die Galle, ein Stück Darm, Teile des Magens usw. entfernen lassen m ü s s e n. Es ruft wohl keine Frau HURRA und HIER, wenn es darum geht, sich die GM entfernen zu lassen. Wenn es dann gemacht wurde, gibt es tatsächlich Frauen, bei denen es wunderbar ist. Schade, wenn es bei Dir anders ist. Aber - auch bei mir ist es (noch) nicht so optimal, wie ich es mir vorgestellt habe, doch ich würde es wieder machen lassen, weil mein Leben jetzt noch lebenswerter geworden ist. Ich musste fast schmunzeln, als ich das mit der Trampolin-Funktion der GM gelesen habe. Klar sollte man sein Verhalten in Bezug auf Heben usw. verändern, aber eigentlich ist es sowieso sinnvoll für Frauen nicht zu schwer zu heben. Ich weiß, ich weiß, dass ist oft nicht möglich. Doch nach so einer OP geht man eben noch bewusster mit seinem Körper um - ich zumindest. Und Deine Aussage, dass wir in ein paar Jahren wieder diskuttieren können, wenn wir aufgrund von Senkungen wieder unters Messer müssen. Ja, vielleicht muss ich deshalb tatsächlich evtl. wieder auf den OP-Tisch. Doch wer gibt mir die Garantie, dass das nicht auch mit GM auf mich hätte zukommen können oder dass ich an der Galle, dem Magen, dem Darm operiert werden muss?


    Wer jetzt kommt und mit Statistiken um sich schmeißt, die beweißen, dass mehr Blasensenkungen nach GM-Entfernung operiert werden, als ohne diese GM-OP - das kann schon sein. Statistisch gesehen werden auch Frauen mit Endometriose in der GM schlechter schwanger - ich habe trotz Endo Zwillinge!!!


    Ritali, wenn Du mit der OP nicht klar kommst, dann lass Dir helfen. Ich habe/hatte auch meine Probleme damit, doch nachdem ich professionelle Hilfe in Anspruch nehme, geht es von Woche zu Woche besser. Mein histologischer Befund hat sein übriges dazu getan zu erkennen, dass der Entschluss der einzig richtige war.


    Ich wünsche Dir alles erdenklich gute, viel Kraft und viele positive Gedanken, die Dir auch das Positive der OP erkennen lassen.


    LG


    Marion

    An alle Mädels

    Erst einmal hallo *:).


    Einige werden mich vielleicht noch kennen: marie-jana, Senkungs-OP am 23.11.06: Abdominale Entfernung der GM (Bauchschnitt), vordere Scheidenplastik, Fixierung der Blase im Bauchraum. Auch voller Ängste, auch froh, dieses Forum gefunden zu haben. Hier waren immer viele, die mir mit Rat zur Seite standen. Und ich denke, dass ich auch einiges davon zurückgeben konnte an nach mir neu hinzugekommende Frauen. Ich habe dieses Forum immer als etwas Wunderbares empfunden - für den Erfahrungsaustausch und auch deshalb, weil ich hier einige tolle Frauen getroffen habe, mit denen ich heute noch in Kontakt bin.


    Ich hab lange überlegt, hier was zu schreiben. Aber es geht mir einiges gegen den Strich.


    Zuerst einmal möchte ich Faanta *:) zustimmen. Ich bin auch der Meinung, dass sich hier viele zurückziehen, weil auch nur ansatzweise negative Erfahrungen auseinandergepflückt werden, hier unerwünscht zu sein scheinen und (da bin ich mir sicher) in postings über PN ins Lächerliche gezogen werden.


    Zuerst einmal: es gibt und gab hier die verschiedensten Ausgangsdiagnosen. Krebsbefunde oder monatelange Blutungen, große Myome und vielleicht noch einige andere Krankheitsgeschichten bieten mit Sicherheit keine großen Alternativen zur GM-Entfernung. Aber einige von Euch schließen zu schnell von sich auf andere. Es geht nicht jeder gut nach der OP. Und es lässt sich auch nicht alles auf die Psychoschiene abschieben. Ausserdem wird hier schnell mit Halbwissen und aus dem Bauch heraus argumentiert. Es ist toll, wenn man die OP gerade gut überstanden hat. Da setzt man viele "Glückshormone" frei. Viele Beschwerden oder negative Begleiterscheinungen, wie immer ihr es nennen wollt, ergeben sich aber auch erst mit der Zeit. Ich weiß, worüber ich spreche.


    ZitterZitter


    Schmunzeln kannst Du ja, wenn Du Dich über die "Trampolinfunktion" der GM amüsierst. ABER: Die GM ist mit Sicherheit mehr als ein Halteorgan für die Babies. Ich kann schon nachvollziehen, was ritali meint. Mit Sicherheit hat die GM auch eine Haltefunktion im unteren Beckenbereich für die anderen Organe wie Darm und Blase. Wenn die GM fehlt, können die anderen Organe mit der Zeit nach unten absacken. Vorausgesetzt natürlich eine Disposition zur Bindegewebsschwäche. Leider werden wir alle älter und da wirkt die Schwerkraft bei jeder.


    Nun zu mir: Der Erfolg meiner OP ist gleich Null. Die Senkung ist genauso schlimm wie vorher. Und ich bin auch zuversichtlich in die OP gegangen. Ich dachte, die Entfernung der GM wäre für mich die Endlösung meiner Probleme. Nur zur Info: Bei mir war und ist die Senkung auch äußerlich sichtbar , und ich hatte mit 45 Jahren mit Inkontinenzproblemen zu kämpfen. Die Senkung ist nach wie vor da, jetzt drückt nicht mehr die GM nach unten, sondern Blase und Darm.


    Hinzu kommt, dass ich den Orgasmus viel flacher empfinde als vorher, nicht so langanhaltend und nicht mehr so tief im Bauch. Klar: GM-Hals mit den Nerven dafür und die Kontraktionen der GM fehlen !!! Das macht mich sehr traurig. Viele von Euch haben nach eigenen Aussagen nie so empfinden dürfen. Auch wenn es sich jetzt etwas sarkastisch anhört: Seid froh Mädels, so leidet Ihr heute nicht deswegen. Es gibt nämlich Unterschiede zwischen klitoralen und uteralen Orgasmen, ist ganz einfach so.


    Ich habe Wechseljahresbeschwerden entwickelt, wie starkes Schwitzen und Schlafstörungen, obwohl meine Blutwerte hormonell im Rahmen sind. Noch dazu möchte ich bemerken, dass ich sehr lange gebraucht habe, um mich von der OP zu erholen. Noch im August war ich konditionell lange nicht auf dem Stand wie vor der OP. Nun arbeite ich 40 Stunden die Woche, da ist das alles nicht sehr lustig und kein Vergleich zum stundenweise Arbeiten bzw. dem Hausfrauendasein - nicht falsch verstehen, liebe Hausfrauen, nach 21 Jahren Ehe und dem Großziehen von 2 Kindern weiß ich sehr wohl, was in einem Haushalt so anfällt.


    Im Nachhinein war ich wohl doch schlecht informiert, obwohl ich dachte, ich wüsste eine ganze Mengen aus verschiedensten Quellen.


    Mein derzeitiger Stand ist, dass mein Gyn mit seinem Latein am Ende war und mich zu einem Spezialisten in eine andere Stadt an eine Klinik überwiesen hat, die sich auf u.a.auf Urogynäkologie und die Problematik des Beckenbodens spezialisiert hat. Mein neuer OP-Termin stehr fest. Und ich bin wieder voller Ängste: wieder eine OP mit Narkose, Schmerzen, AU hinterher. UND - einen Garantieschein, dass ich meine Probleme hinterher los bin, bekomme ich nicht. Was ist, wenn ich hinterher noch weniger empfinde ??? Es ist wieder Narbengewebe, was entstehen wird. Wenigstens soll die OP vaginal gemacht werden. Die Entscheidung für oder gegen die OP kann mir leider niemand abnehmen.


    So, das musste jetzt mal raus. Viele Grüße an alle, die mich noch kennen.

    An alle stillen Leserinnen ...

    Ergänzung:


    Ich bin mir sicher, dass hier viele Frauen still mitlesen, bei denen nach der OP auch nicht alles super und besser als vorher ist. Die sich zurückgezogen haben, genau wie ich, weil sie gemerkt haben, dass negative Erfahrungen hier nicht so gut ankommen: Traut Euch und schreibt. Denn nur so gibt es ein realistisches Bild. Das hat auch nichts damit zu tun, Frauen, die die OP vor sich haben, zu verunsichern. Ganz im Gegenteil: positive UND "negative" Erfahrungsberichte helfen bei der Entscheidungsfindung für oder gegen die OP. Denn in vielen Fällen gibt es zur Hysterektomie sehr wohl Alternativen. Ich hätte mich gefreut, vor der OP mehr Contra zu lesen.


    Schlaft gut.


    LG

    marie-jana

    Vielen Dank für deinen Beitrag,


    ich hoffe,dass einige Frauen wirklich nachdenken werden.


    Du hast Recht nach ein paar Tagen oder Wochen kann man nicht sagen,dass alles "prima" ist.


    "Rosa-Brille" sollte abgenommen werden...

    Hallo Marie-Jana

    tut mir echt total leid, dass es dir noch nicht besser geht. Ich drücke dir die Daumen, dass es mit der neuen OP gut wird.


    Ich bin auch dafür, dass hier sowohl positive als auch negative Berichte stehen, jede Frau soll halt IHRE Erfahrungen schreiben. Das einzige, was mich eben stört, ist, wenn davon geredet wird dass die Frauen denen es gut geht nach der OP, eine rosarote Brille aufhaben und sich im Grunde nur einreden, es wäre gut oder eben lügen. was hätten wir denn davon? Ich finde es richtig, dass hier Frauen von ihren negativen Folgen der OP berichten, aber genauso muss es möglich sein, zu berichten, wenns einem eben besser geht nach der OP, ohne, dass man sich als Lügnerin betiteln lassen muss oder dass geschrieben wird, man hätte nur eine rosarote Brille auf.


    Es ist natürlich schade, wenn sich Frauen hier zurückziehen, weil sie das Gefühl haben, sie könnten ihre negativen Erfahrungen nicht erzählen, aber ehrlich gesagt, ich verstehe nicht, warum, denn es bezweifelt doch keiner, dass es Frauen gibt, bei denen die OP alles noch schlimmer gemacht hat, natürlich gibt es die auch, aber genauso gibt es eben auch genug Frauen, bei denen alles gut gegangen ist und dann sollte man aber auch beide Seite akzeptieren und nicht so tun, als wäre irgendwas erfunden oder schön geredet.


    Und ich denke, jede Frau hier hätte natürlich lieber ihre Gebärmutter behalten ( wer lässt sich schon gerne ein Organ entfernen), wenn sie eben keine Probleme gemacht hätte. Ich habe diese Operation über 4 Jahre vor mir hergeschoben und lieber die ganzen Beschwerden ausgehalten, aus Angst, was danach kommt. Aber wenn die Blutungen dann so schlimm sind, dass man keine Lebensqualität mehr hat und nur noch am Heulen ist, aus Angst, zu verbluten und man sich kaum noch auf den Beinen halten kann wegen den schlechten Eisenwerten, dann bleibt einem halt nichts anderes übrig, als sich operieren zu lassen . Bei mir gings zum Glück gut aus, ich fühle mich tatsächlich jetzt viel besser. Wie es in einigen Jahren sein wird, ob ich Senkungen bekommen werde oder nicht, das muss ich natürlich abwarten, aber Senkungen könnte ich eben auch mit Gebärmutter bekommen. Vielleicht kommt tatsächlich dann eines Tages wieder eine OP auf mich zu, aber im Moment gehts mir eben gut und das hab ich der OP zu verdanken und das genieße ich jetzt und auf Probleme von später falls sie auftreten) reagiere ich dann, wenn sie da sind.


    Ich wünsche allen, denen es leider nicht so gut geht nach dieser OP, alles Gute und ich hoffe, dass ihr euch auch weiterhin traut, hier von euren Erfahrungen zu berichten, denn natürlich ist es sehr wichtig, dass Frauen , die vor der OP stehen, von den guten aber auch von den schlechten Erfahrungen lesen ( auch wenn es für viele Frauen wohl einfach auch keine wirkliche Alternative geben wird zur OP)


    LG, Petra

    petra-lie

    Ich glaube, dass sich Frauen zurückziehen, liegt an einigen wenigen, dominanten Userinnen hier. Es ist kein gutes Gefühl, wenn man mitbekommt, dass sich amüsiert oder alles ins Lächerliche gezogen wird. Motto: Gar nichts wissen, Halbwissen oder was mir nicht passiert ist, kann gar nicht sein. Die anderen haben alle psychische Probleme. Und genau so ist es eben nicht.


    Nach Aussagen meines Gyns ist die Erfolgsrate bei OP's wie der meinen 70:30. Hab ich wohl Pech gehabt. Aber 30% sind doch auch nicht so wenig, oder ? Und wo sind all die Frauen mit den negativen Erfahrungen ?


    Petra-lie, es ist schön zu lesen, dass es Dir so gut geht. Genau, wie vielen anderen Frauen. Aber eben so wenig kann man es mir verübeln, dass ich nicht in den "Jubelchor" mit einstimmen kann, oder ?


    LG

    Hallo an Alle die zu diesem Thema geschrieben habe,


    ich bin froh, dass es ja wenigstens einige verschiedene Ansichten und Meinungen zum Thema zu lesen gibt. Denn seit einer Woche belastet mich genau diese Entscheidung. Ich bin also absolut unerfahren und neu auf diesem Gebiet??? Aber mir bleibt nichts Anderes übrig, als mich mit dieser Sache auseinander zu setzen. Jetzt habe ich mich mal am Woe in den verschiedenen Foren durchgeloggt und viel gelesen. Ich wäre wirklich für jeden Beitrag dankbar, egal ob positiv oder negativ, welches ja hier zur Zeit gerade zum Thema steht. Aber wie ist es denn im Leben, es ist halt nicht immer alles rosig, oder wir sind doch alle verschieden und so muss es doch auch ganz einfach verschiedene Ansichten zu diesem Thema geben.


    Noch zu mir ganz kurz- ich bin 39 und seit 20 Jahren verheiratet, habe drei Kinder im Alter von 21, 20 und 17. Seit 1992 sterelisiert und ich hatte nie große gyn-Probleme, bis seit einem halben Jahr, im Mai fing es das erste Mal an, ich hatte meine mens so stark und so ewig lange, und seit diser Zeit unregelmäßig und lange, aber immer unbeschreiblich stark. Mitte November waren es mal wieder 14 Tage am Stück und dann war ich so froh über 10 Tage Ruhe, aber leider waren es nur 10 Tage :°( Seit 1 Woche ist es einfach nur noch unerträglich. Ich spüre auch, dass mein Körper sich bereits recht erschöpft fühlt. Was ja auch kein Wunder ist.


    lg

    Schade, dass es wieder so weit ist

    und nur noch aufeinander herum gehackt wird.


    marie-jana, wenn Du Dich erinnerst, dann habe ich oft genug dafür plädiert, dass auch negative Beiträge sein müssen/können, damit ein realistisches Bild hier entstehen kann.


    Unschön ist jedoch nach wie vor, wenn Frauen, denen es nach der OP spitzenmäßig geht, so hingestellt werden, als ob sie sich die GM mit Leichtigkeit haben entfernen lassen. DAS STIMMT DOCH NICHT!!! Wer lässt sich schon gerne ein Organ entnehmen??? Ja, die GM ist wichtig - wichtig, wenn man Kinder kriegen möchte und auch wichtig, weil sie einen Platz im Körper der Frau hat, der nach einer Entfernung natürlich wieder durch andere Organe ausgefüllt wird, was letztendlich die Organe beweglicher macht, da sie ja mehr Platz haben. Ja, ich finde schon, dass die GM wichtig ist, aber man sollte sie nicht so überbewerten, als ob sie das wichtigste Organ überhaupt wäre.


    Ich bin sicher kein Vorzeigebeispiel, was die Heilung nach der OP betrifft und was das psychische Problem nach so einer OP betrifft, bin ich wohl - so kommt es mir zumindest vor - eher die Ausnahme, dass ich (auch heute noch) daran zu knabbern habe. Kommt mir oft so vor, als ob ich da die einzige wäre. Vielleicht liegt es auch daran, dass sich niemand traut, darüber zu reden???


    Es wird wohl nie passieren, dass hier immer alle einer Meinung sind - dazu ist das Forum auch nicht da. In diesem Faden ist es ja gerade wichtig, dass man sowohl die positive als auch die negative Seite erfährt, um sich ein gutes Bild machen zu können. Und trotzdem glaube ich nicht, dass, stünden hier nur positive Berichte, sich die Frauen reihenweise die GM entfernen lassen würden, weil es doch so easy ist.


    Grüße an alle schickt


    Marion

    An alle

    Es macht mich schon ein wenig traurig zu lesen, was hier innerhalb weniger Stunden passiert ist...


    Ich bin auch recht neu in den Forum. Meine gnadenlose Angst vor der OP hat mich hier hergetrieben und ich bin nach wie vor froh darüber.


    Immer wieder liest man von Frauen, denen es nach der OP nicht so gut ergangen ist - und ich finde es wichtig, dass sie uns auch ihre negative Erfahrungen mitteilen. Ebenso gibt es Frauen, denen es nach der OP gut geht.


    Fakt ist wohl auch, dass der eine Arzt sagt, es sei das Beste und der andere von Restrisiko spricht. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass das wirklich von Frau zu Frau verschieden ist.


    Ich kann ZitterZitter nur beipflichten - keiner von uns verzichtet leichtferig auf seine GM und die meisten von uns blicken entweder auf eine lange schwere Blutungsgeschichte zurück, die das Leben irgendwie nicht mehr wirklich lebenswert macht, oder auf einen negativen Befund der die OP notwendig macht.


    Der Punkt ist halt, dass hier immer nur jeder für sich sprechen kann.


    Ich für meinen Teil habe die Mädels hier im Forum vor der OP mit Fragen gelöchert ohne Ende. Der Erfolg war, dass es selbstverständlich unterschiedliche Erfahrungen gab, aber man mich hier wunderbar aufgefangen hat. Und ich wünsche mir, dass dieses Forum das auch in Zukunft für andere Frauen tun kann.


    Warum sich scheinbar viele mit schlechten Erfahrungen zurückziehen kann ich nicht verstehen. Ich weiß nur eines, sollten sich bei mir noch Komplikationen ergeben, dann hätte ich mit Sicherheit weiterhin das Bedürftnis mich hier auszutauschen und mir Rat zu holen.


    Nur mal so beiläufig erwähnt. Auch ich habe 2 Kinder und bin voll berufstätig. Somit bin ich auch eine von denen die eine Doppelbelastung haben, falls man das so nennen sollte. Doch ich habe volle Unterstützung aus dem Umfeld und werde mich mit Sicherheit nicht überlasten, sondern brav das tun, was mein Doc mir sagt.


    Ich appelliere an alle, dass man ds Gute dieses Forums nicht so beiläufig beiseite wischt. Und nicht vergessen - auch negative Berichte sind hier immer willkommen. Keiner muss mit seinem Problem alleine dastehen und ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass man hier "untergebuttert" wird, nur weil man vielleicht ein Problem hat. Es gibt immer jemanden, der versucht zu helfen, oder von dem jeweiligen Problem schon gehört - oder es vielleicht selbst hat.


    Es würde mich freuen, wenn die vorangegangene Diskussion bewirkt hat, dass sich alle trauen hier zu sein.


    Aber ich denke, dass keinem geholfen ist, wenn man sich gegenseitig anzickt und die ganze Geschichte hier abdriften läßt.


    In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen schönen Tag.


    Freue mich für die denen es gut geht, zittere mit denen die es noch vor sich haben und drücke die Daumen für die, denen es noch nicht so gut geht.


    LG


    Ines

    SCHADE

    Eigentlich hatte ich mich ja heute Nacht im Forum angemeldet, damit ich vielleicht einige Ratschläge bekomme, mich mit Gleichgesinnten und Betroffenen ein wenig austauschen kann. Aber so wie es aussieht geht es hier leider nur darum, ob man in diesem Forum wirklich die Wahrheit sagen darf!? Das finde ich schon absolut traurig. Für jemanden der hier neu ist, muss man ja denke, dass man die falsche Wahl getroffen hat. Ich suche einfach nur HILFE!


    :°(