Hallo liebe Melb*:)

    herzlich Wilkommen hier im Forum@:)@:)


    Ich kann deine Ängste sehr gut verstehen, denn ich habe auch ein ganzes Jahr gebraucht, um mich zur OP durchzuringen, allerdings war bei mir die Indikation eine andere. Wenn ich im Voraus gewußt hätte wie einfach alles ist und wie gut es mir ein viertel Jahr später geht, hätte ich die OP viel eher schon machen lassen.


    Bei Pap 4 würde ich persönlich gar nicht mehr überlegen, weil ich viel zu viel Angst vor dem Wachstum des Carzinom in Blase und Darm hätte, als vor der OP (jetzt im Nachhinein;-D)


    Leider ist es einer Freundin von mir so ergangen. Sie hat zu lange gewartet :(v


    Hast du schon einen zweiten Gyn aufgesucht???


    Du solltest auf keinen Fall eine zu schnelle Entscheidung treffen.

    Sehe ich genauso. Ich plage mich seit Beginn meiner Periode mit starken Blutungen, Schmerzen etc. rum. Habe bei meinem 2. FA-Besuch (!) mit 15 Jahren schon Auffälligkeiten am Muttermund beseitigt bekommen. Bin an beiden Eierstöcken operiert, habe 4 (oder 5) Bauchspiegelungen hinter mir. Mit 23 Jahren Pap 3d mit so starken Kontaktblutungen, das mich der FA gleich in der Klinik behalten und eine Konisation gemacht hat. Durch meine Blutungen habe ich ständig Anämie, was mich in meinen sportlichen Aktivitäten doch massiv einschränkt. Die Eisenmedis vertrage ich sehr schlecht. Der Versuch mit dieser Hormonspirale hat gar nichts gebracht, es hat geblutet wie immer. Hormone darf ich normalerweise nicht nehmen, wegen meiner Migräne. Vor vier Jahren hatte ich die letzte Bauchspiegelung, es wurde ein Myom und etliche Verwachsungen entfernt und ich habe mich gleich sterilisieren lassen. Ich sage schon seit sehr langem, dass das Ding ruhig raus kann, ich brauch es nicht. Ich habe ständig Unterleibsschmerzen, auch beim Verkehr. Wahrscheinlich sind wieder neue Verwachsungen da. Angst habe ich schon aber der Wunsch nach Ruhe und ein Leben ohne Blutungen ist wesentlich größer! Leider werde ich noch bis Anfang nächstes Jahr warten müssen, weil wir dann erst mit Bau und Umzug fertig sind. ABER DANN!!!:)^

    Ich habe die letzten Jahre überstanden, da werden mir doch wohl vier Monate kein Kopfzerbrechen bereiten ;-) Obwohl mir gestern lieber wäre als morgen. Ich habe sowas von die Nase voll! Heute ist eine "Weiberstammtischkollegin" von mir operiert worden. Am Freitag werde ich sie besuchen, ich hoffe sie hat alles gut überstanden. Sie ist übrigens in der Klinik, in der ich mich auch operieren lasse. Gleiche Klinik, gleiche OP.

    @ all@:)

    erstmal danke für die Rückantworten.Ich weiß nur das es vaginal gemacht wird. Muß erst in 4 wochen nochmal zum FA und dann wird alles besprochen bzw.der termin gemacht. Es muß erst alles verheilen von der Konisation . Ist auch ganz gut so weil ich noch Erhohlung brauche von den ganzen pap abstrichen, die ständige warterei auf die ergebnisse und die grosse angst gebärmutterhalskrebs zu haben . Der reinste Horror die letzten 3 Monate . Oh je ,carzinom an Blase und Darm? In diesem Fall ist die op Angst zu besiegen. Kontaktblutungen wegen pap4 hatte ich übrigens auch . Ich werde mir jetzt etwas die Ruhe antun :)D bevor es soweit ist .Habe mir noch die Meinung von meinem Hausarzt geholt. Der sagte nur es wäre das beste für mich die Gm rausnehmen zu lassen .

    Hallo Tigger,

    übrigens, sollte das mal Tiger heissen? Na egal, ist auch so schön.


    Das mit der Stofftasche, ist ein guter Ratschlag. Aber, hat man denn als BS-operierter so lange einen Beutel um sich? Ich dachte nach den bisher gelesenen immer so die ersten 1-2Tage.


    Das mit der "faulen Tochter" und dem Mann, der immer schläft, das kenne ich auch;-)

    Hallo ibdn,

    das mit dem Warten ist wirklich am schlimmsten. Ich warte jetzt seit eigentlich April bis September, aber es ist ätzend. Du bist jeden Tag nur am Denken, ich teile mein Leben in eines davor oder bis zur OP und das andere dann nach der OP. Dabei muss ich Ende Dezember wieder richtig fit sein, da wir in einen großen Urlaub wollen. Aber es wird schon werden, ich bin zuversichtlich.

    An Alle,

    hat eigentlich schon mal jemand so eine Hormontherapie (Wechseljahre) für ein halbes Jahr wegen Myomen gemacht, und wenn ja, hat es was gebracht? Ich hatte mal gelesen, man kann dadurch die Myome etwas kleiner werden lassen und dann vielleicht besser vaginal oder per Lash operieren.


    Allen einen schönen Abend und bis bald


    vg von Luzie.

    Hallo zusammen,


    nein es heisst bewusst Tigger ( ist der Name meiner Katze auf wunsch meiner Tochter ). Also mir wurde gesagt das es sein kann das man beim Bauchschnitt 3-4 Tage den ollen Beutel hat.


    Wie gesagt ich bin Raucherin und da in allen Krankenhäusern Rauchverbot herscht muss man ganz schön weit laufen um in der erlaubten Ecken zu kommen. Vor allem weil ich am OP Tag ja unbedingt Rauchen musste:=o, hat mich mein Mann im Rollstuhl gefahren aber das hätte er mit dem Beutel nicht gemacht.


    Liebe Grüße


    Tigger41

    Hallo zusammen,

    auch ich hab es geschafft *:) am Dienstag, 12.08. bin ich per LASH operiert worden und heute durfte ich nach Hause *freu*.


    Werd mich in den nächsten Tagen mal ausführlicher melden, nach dem ganzen Treppen steigen, Tasche auspacken, Post durchgucken etc. bin ich jetzt doch ganz schön kaputt und werd mich nun auf´s Sofa packen.


    Lieben Gruß an alle und ein schönes Wochenende!!


    *:)

    Jette,

    herzlich wilkommen zurück@:)@:)@:)@:)


    Ich bin schon gespannt auf deinen OP-Bericht, hast du alles gut überstanden???


    Erhol dich schön und lass dich von allen verwöhnen:)D:p>@:)


    Ganz liebe Grüße*:)


    Heike

    Liebe Jickyjicky, liebe Orchidee,


    Danke schön, werd versuchen mich zu erholen, auch wenn ich meine Männer dran erinnern muss das ich "frisch operiert" bin, die gehen auch davon aus, wenn ich schon laufen kann dann kann ich mich allein versorgen :-D


    Ihr habt es so gewollt, hier mein OP-Bericht


    Dienstag, 12.08.


    Um 7 Uhr morgens sollte ich im Krankenhaus sein. Dort bekam ich direkt mein Bett zugeteilt, meine sexy Strümpfe und direkt eine Thrombose-Spritze. Danach hieß es um 7:30 zum Chefarzt damit er entscheidet ob nun per LASH oder vaginal operiert wird. Zum Glück stimmte er der LASH zu. Gegen 8:00 war ich wieder auf der Station mit dem Hinweis, dass ich dann wohl "gegen Mittag" dran wäre. Also zog ich mir die tollen Strümpfe an, setzte mich in den Aufenthaltsraum und wartete, das leider allein weil mein Mann schon wieder unterwegs zur Arbeit war. Die Zeit verging, einer nach dem anderen kam in den OP und ich saß und wurde immer nervöser. Es wurde langsam Mittag, gegessen hatte ich seit Montag 18 Uhr nicht mehr und mein letzten Schluck Wasser hatte ich Dienstag morgen um 5. Wasser konnten die Schwestern mir nicht geben, da auch diese nicht wussten, wann ich dran sein würde. Gegen 14 Uhr hieß es dann endlich Schlaftablette nehmen und um 14:30 ging es in den OP. Als ich aufwachte war es 16:30 und hatte außer Schüttelfrost keine spürbaren Nachwirkungen der Narkose. Um 18 Uhr wurde ich endlich auf mein Zimmer gebracht und bekam endlich eine Tasse Kamillentee. Um 20 Uhr stand ich das erste Mal auf und ging zur Toilette, auch das ohne nennenswerte Probleme, ich war zwar ein wenig gelblich im Gesicht aber mein Kreislauf schaffte es. Es gab dann noch Schmerzmittel da ich ziemliche Schmerzen im Unterbauch hatte und dann sollte ich schlafen.


    Hätte ich gern, aber leider unmöglich. In meinem Zimmer lag eine 76ig jährige schwer kranke Frau, die den ganzen Tag und die ganze Nacht lautstark den Herrgott und all Ihre toten Verwandten anbettelte sie bitte zu erlösen und ihr die Tür zum Himmel zu öffnen. Das ganze ging 3 Nächte so, in der 4. Nacht war die Schwester so nett und schob mein Bett in den Aufenthaltsraum.


    Mittwoch, 13.08.


    Um 7 Uhr hieß es aufstehen, frisch machen (anfangs noch im Sitzen) und endlich eigene Nachtwäsche anziehen. Zum Frühstück bekam ich Fencheltee und Zwieback, ich wusste ja gar nicht wie lecker das sein kann wenn man so lange nichts gegessen hat. Die Unterbauchschmerzen waren noch immer nicht weg, das lag aber eindeutig an der Drainage, denn als diese bei der Visite gezogen worden ist, ging es mir gleich besser. Schmerzmittel musste ich dennoch den ganzen Tag nehmen, da mein Körper nicht in der Lage war, das Gas selbständig und zügig abzubauen, daher hatte ich den ganzen Tag noch Schmerzen von der Hüfte über die Schulter bis in den Nacken. Aber mit den Schmerzmitteln war es erträglich. Mittags gab es schon Suppe in dreierlei Auswahl, alle schmeckten widerlich :-/. Nachmittags gab es noch eine von den tollen Thrombose-Spritzen (wie jeden weiteren Tag auch). Ich war auch mittwochs schon den ganzen Tag auf dem Flur unterwegs um den Kreislauf in Schwung zu bringen und auch auf Toilette durfte ich schon allein. Meine Blase war etwas "verärgert" daher musste ich fast alle 2 Stunden dorthin.


    Donnerstag, 14.08.


    Heute morgen direkt gab es Abführtropfen und Lefax gegen die Gasbläschen im Darm – nach dem Frühstück hieß es DUSCHEN – es war super anstrengend aber andererseits auch super angenehm. Schmerzmittel benötigten wir heute auch nicht mehr, die Schmerzen die noch da waren, konnte man auch gut ohne aushalten. Zum Frühstück gab es schon Brötchen und Kaffee, es ging aufwärts!!


    Freitag, 15.08.


    Ein Vormittag wie der vorherige, ohne nennenswerte Vorkommnisse. Nachmittags bekam ich dann urplötzlich einen Moralischen, das lag zum einem an dem Schlafmangel seit 3 Nächten und zum Zweiten an dem Geheul und Gejammer meiner Zimmernachbarin, irgendwann war es einfach zu viel. Da ich aber nachmittags noch überraschend Besuch von 2 Kolleginnen bekam, hab ich mich da schnell wieder im Griff gehabt und einfach gewartet, das es endlich Samstag wird und ich nach Hause kann.


    Samstag, 16.08.


    Warum kommt die Visite am Wochenende immer so spät. Warten am Entlassungstag ist die Hölle :(v Schlimmer als das Warten auf die Operation. Um 13 Uhr hatte ich endlich meine Entlassungspapiere in der Hand und ab nach Hause.


    Soweit zum Ablauf, nachfolgend kann ich nur sagen:


    Die Angst vor der OP war unbegründet, ich hatte bis heute nicht arg große Beschwerden oder nennenswerte Schmerzen, hab 3 Schnitte (Bauchnabel und jeweils links und rechts). Die Fäden kommen in 3 Tagen raus, aber es heilt ziemlich schnell denn es juckt wie verrückt! So wie es aussieht hab ich im Bauchnabel eine Wulst, aber das ist mir ziemlich egal, ich lauf ja nicht mehr bauchfrei;-D.


    Heute morgen hab ich meinen Männern schon etwas beim Hausputz geholfen, nicht viel aber ein wenig Bewegung muss ja sein. Soweit hab ich das gut verkraftet aber ich bin schon wieder ziemlich müde.


    Ich hab heute gemerkt man muss ziemlich aufpassen, das man nicht wieder direkt in seine normalen Gewohnheiten verfällt, wollte doch heute glatt den Wäschekorb anheben und wegstellen, hab noch rechtzeitig dran gedacht das nicht zu tun. Vielleicht sollte man überall Notizen dran kleben, so nach dem Motto "nicht anheben" ;-D


    Mein Befund ist soweit auch ok, meine GM war nicht sehr groß, dafür aber fast zu 30 % in Hand des Myoms, da dies an der oberen Hinterwand saß, war meine GM nach hinten geneigt anstatt in Richtung Blase. Evtl. hab ich Glück das dadurch meine chronischen unerklärlichen Rückenschmerzen evtl. minimiert werden, das bleibt abzuwarten, ich habe seit Mittwoch keine, aber das ist ja vielleicht nur noch unterdrückt.


    Meine Pille hab ich direkt entsorgt :)^


    Und nun warte ich ab wie sich alles weiterentwickelt.


    Jetzt hab ich so viel geschrieben das ich hoffe ihr lest es trotzdem und bin auch gern für Fragen da, ist ja quasi noch richtig frisch bei mir!!!


    Lieben Gruß an alle, ich leg mich jetzt wieder lang!!

    Wenn ich eure Beiträge lese, werde ich schon ein wenig neidisch. Obwohl Neid eine Eigenschaft ist, die mir normalerweise sehr fremd ist. Ich quäle mich seit dem Wochenende mit irgendwelchen Erscheinungen rum, die mir der "Eisenentzug" macht. Seitdem ich die Eisenmedis nicht mehr nehme, spinnt meine Verdauungssystem. In dieser Form hatte ich das noch nie. Aber OK, das bestärkt meine Entscheidung nur um so mehr. Meiner "Weiberstammtischkollegin" geht es auch prächtig. Das motiviert! Jetzt muss ich mich in einer Disziplin üben, die ich überhaupt nicht beherrsche: Geduld. Es freut mich, dass ihr es bisher alle so gut überstanden habt. :)^