Bernerin :°_

    Dieser ganze Hormon-Sch... (sorry den Ausdruck) und damit meine ich auch die Mirena verursacht bei vielen Frauen echte Probleme. Die Nebenwirkungen sind einfach nicht zu verachten und, was ich am schlimmsten finde, sind viele noch nicht einmal in der Packungsbeilage genannt und kommen deshalb (nach Meinung vieler Gyns) nicht von dem Zeug. >:( Ich kann dir das echt nachfühlen im Moment, ging mir mit der Mirena ja genauso.

    Mein gyn wollte mir die auch mehrfach ans herz legen ich habe aber abgelehnt weil ich die einfache spiralle schon nach 8 monaten aufgrund von nebenwirkungen wieder entfernen lassen mußte. Da war mir das risiko einfach zu groß das es bei der mirena auch so ist und die kosten habe ich denn lieber für die entgültige sterelisation ausgegeben. Obwohll wenn ich gewußt hätte das die Gm eh zwei jahre nach sterelisation rauskommt denn hätte ich gerne mein geld wieder;-)

    Bernerin

    Ich habe mir die Mirena am Ende der 2. Blutungswoche entfernen lassen. Am nächsten Tag etwa 10 Minuten nach dem OB-Wechsel hatte ich einen Blutsturz. Schlüpper, Hose, Autositz alles voll. Und ich weit weg von zu Hause. |-o Das war auch der Grund warum ich mit dem Absetzen der Hormone diesmal bis zur GM-Entfernung warten wollte. Dann kam halt ungeplant diese Abrasio dazwischen und so hab ich sie halt dann abgesetzt.


    Brustschmerzen hatte ich nach Absetzen der Mirena dann kein mehr. Gott sei Dank :)z

    Seeungeheuer

    das macht mir Mut, das du in der Tagesklinik Altonaer Str. in Hamburg operiert worden bist und gute Erfahrungen gemacht hast. Was wurde denn damals bei dir gemacht? Und wurde es ambulant gemacht? Du wohnst ja auch nicht in der Nähe von Hamburg. Hast du den Weg nach Hause damals gut überstanden.


    Der Tip mit Kiel ist gut gemeint. Aber ich habe mich jetzt an den Gedanken gewöhnt , das ich nach Hamburg fahre. Kiel ist von uns auch 65km entfernt, ist zwar nur die Hälfte von der Strecke nach Hamburg, aber auch weit.


    Wann bist du denn in Kiel operiert worden??? Ist da die Gebärmutter rausgekommen? Wenn du nach 2 Tagen nach Hause gekommen bist , ging es ja schnell. Und nur 2 Wochen arbeitsunfähig , das hört sich gut an.


    Eine Freundin meiner Schwester wurde vor 5 Jahren in dieser Tagesklinik operiert, die war auch super zufreiden. Sie war danach 3 Tage im Krankenhaus. Die Tagesklinik hat Belegbetten in einem Krankenhaus , dort in der Nähe.


    So möchte ich es eigentlich auch haben. 2-3 Tage da bleiben und erst dann nach Hause. Wenn etwas passiert ist man auf der sicheren Seite. Das wäre ja wohl blöd , wenn danach was passiert und ich müsste bei uns ins Krankenhaus. Wo ich gerade meinen OP-Termin da abgesagt habe.

    Kunama

    wie gehts dir heute?


    du warst ja nur ganz kurz im Krankenhaus. Hattest du einen weiten Weg nach Hause? Hast du Probleme mit dem Sitzen?


    Ich habe für mich beschlossen, 2-3 Tage im KH zu bleiben. Aber auch dann muß ich ja irgendwann die 120 km nach Hause zurückkommen. OB ich dann so lange im Auto sitzen kann?


    Ständig muß ich an die bevorstehende OP denken. Und die ist ja erst in 6 Wochen. Am Anfang habe ich gedacht, das wird schon nicht so schlimm sein. Aber wenn man sich erst mal informiert, merkt man, das die GM-Entfernung schon eine große Sache ist.:-/


    Wünsch allen ein schönes Wochenende


    :)*:)D

    crazyangels

    Gott,Blutsturz das hört sich ja grausig an.:-o Manchmal habe ich auch das Gefühl als ob ich einen vollen OB drin habe den ich rausnehmen muss:-/:-/so ein dumpfer Bauchschmerz:|N


    Die Spirale kommt dann mit der GM raus]:D

    LINEA,

    Zitat

    Du schreibst in einem früheren Beitrag, Du habest Dich nicht rasieren müssen. Glaubst Du wirklich, daß die Ärzte Deine GM durch den Urwald geschleust haben? ;-D Nee, ich glaube, hier liegt irgendein Mißverständnis vor. Du bist offenbar per totaler laparaskopischer Hysterektomie operiert worden.

    Genau, ich bin per Totaler laparoskopischer Hysterektomie operiert worden. Und im Krankenhaus, in dem ich war kürzen sie das ab mit TLH. Steht auch so in meinem OP-Bericht, den ich mit nach Hause bekam, um ihn an den niedergelassenen Gyn weiterzugeben.


    T wie Total


    L wie Laparoskopische


    H wie Hysterektomie


    wuschig machen will ich hier keine, deshalb bemühe ich mich auch, mich jeweils so unmissverständlich wie möglich auszudrücken.


    DIESES KRANKENHAUS nennt diese OP-Methode so!


    Wie es woanders ist, weiß ich natürlich nicht, und wenn es forum-interne andere allgemeingültige Abkürzungen gibt, tut´s mir leid, ich konnte mich nicht durch alle Seiten lesen!

    Zitat

    Ich hatte eine totale Gebärmutterentfernung, d.h. samt Gebärmutterhals. Laparoskopisches Freipräparieren und raus durch die Scheide. Die Abkürzung dafür heißt (jedenfalls in der Klinik, in der ich war) TLH: totale laparoskopische Hysterektomie.

    schrieb ich gestern.


    Ich habe vier Mini-Schnitte im Bauch. Wahrscheinlich meinen wir dasselbe, UND ICH KANN NICHTS DAFÜR, DASS MEIN KRANKENHAUS ANSCHEINEND ANDERE ABKÜRZUNGEN VERWENDET.


    Ist noch wer wuschig? Bitte melden.


    Hab´ ich echt nicht beabsichtigt.


    Bin schon ein Stück fitter heute, war schon ein Stück weiter spazieren (etwa 20 Minuten). Beim tiefen Einatmen habe ich so eine Art Zwerchfell-Muskelkater. Alles andere tut immer weniger weh! Heute nacht konnte ich sogar schon halbwegs auf der Seite liegen.


    Hatte mir Bauch-Unterstützungskissen aus einer Decke gebastelt. :-D A propos: Lachen tut noch etwas weh, Husten und niesen auch. Wenn ich den Bauch dabei halte, also dagegendrücke, geht´s besser. Das scheinen die innerlich liegenden frischen Nähte/Wunden zu sein.


    Wie ich schon sagte, äußerlich habe ich nämlich keinen Bauchschnitt, auch wenn ich das nach dem Aufwachen befürchtete, weil ein langes Pflaster quer über den Bauch geklebt war und ich Schmerzen hatte.


    :)D:)D:)D

    Galvaniku,

    kann deine Gefühle verstehen. Je näher es rückte, desto intensiver wurde die Angst auch bei mir. :-/


    Konnte ich auch nicht abstellen.


    Mein Weg vom Krankenhaus nach Hause war sehr kurz. Ich bin ihn trotzdem mit dem Taxi gefahren, alleine wegen des Wetters, der Tasche und am 2. Tag nach OP das erste Mal draußen. Der Wagen war gut gefedert und der Taxifahrer fuhr sanft. Ich hätte aber trotzdem nicht viel länger im Taxi sitzen mögen, selbst die leichten Erschütterungen empfand ich als unangenehm. Nicht schmerzhaft, aber halt unangenehm.


    Könnte mir vorstellen, dass es geht, wenn man sich in Liegeposition begibt - also den Sitz weit nach hinten stellt, weil dann das Gewicht nicht mehr ganz auf dem Beckenboden lastet.


    Sorry, ich weiß gerade nicht, ob bei dir auch der Gebärmutterhals mit raus soll? Bei mir war das der Fall, und dann ist der Beckenboden sowieso noch empfindlicher. Wenn "nur" der Gebärmutterkörper raus muss und der Gebärmutterhals drin bleibt, könnte die Situation anders sein. Habe hier schon öfter gelesen, dass (natürlich nur, wenn sonst keine Probleme dazukommen) die Frauen mit dringelassenem Gebärmutterhals insgesamt schneller wieder fit sind.


    Mein Arzt sagte mir nach der OP auch, dass - eben weil der Gebärmutterhals mit draußen ist - die Schonfrist für den Beckenboden länger dauern müsse.


    Zurück zum Autofahren: 120 km am 2. oder 3. Tag nach MEINER OP hätte ich mir schrecklich vorgestellt. Wenn es nötig gewesen wäre, dann am liebsten in Rückenlage.


    Bei mir war der 3. Tag gestern, und da war auch ruhiges Sitzen noch nicht lange möglich (etwa 20 Min. am Stück). Heute (4. Tag danach) geht´s schon wesentlich besser (bis zu 1 Stunde etwa, dann reicht´s auch wieder). Autofahren oder im Auto sitzen habe ich seit der kurzen Taxifahrt am 2. Tag danach gar nicht mehr probiert.


    Drück´ dir die Daumen!:)z

    Im Grunde bin ich auch ein Hasenfuß. Allerdings hab ich mir dieses Mal recht erfolgreich eingeredet, keine Angst zu haben, sondern 8-) zu bleiben. Ich hab auch immer großspurig gesagt, ich hätte keine Angst. Irgendwann hab ich es dann selbst geglaubt.;-)


    Das hat wirklich funktioniert. :)z Ich hab alles interessiert und locker weggesteckt.


    Vielleicht ging es mir deshalb auch hinterher super-gut. Ich hab was Positives erwartet und das hab ich auch bekommen. Vielleicht einfach auch mal ausprobieren. Ist völlig ohne Nebenwirkungen... :)z


    Viele berichten hier von Unpässlichkeiten beim Autofahren, war bei mir am 6. Tag nach OP nicht so. Ich hab nichts gemerkt da drinnen. Aber da reagiert eben jeder ein bisschen anders.

    Kunama

    Ich versuch's nochmal. :-)


    Mich wundert, daß Du einerseits eine TLH hattest (steht ja in Deinem OP-Bericht; und wie Du selber sagst, TLH heißt, TOTAL LAPARASKOPISCH, komplett durch die Bauchdecke, "untenrum" bleibt unangetastet--> muß daher auch nicht rasiert werden), andererseits aber sagst, die GM sei letztendlich durch die Scheide entfernt worden. Da widersprichst Du Dir doch selber, merkst Du das nicht? ???


    Andere Möglichkeit: Das Krankenhaus kennt sich mit Abkürzungen nicht aus...ziemlich unwahrscheinlich...


    Was sagen denn die anderen dazu? Sollte ich auf irgendeinem Schlauch stehen, bitte runterschubsen, aber ich glaub's ehrlich gesagt nicht...

    Linea

    ich habe es auch gelesen und gegooglet:


    Ich hatte die LAVH, laparoskopisch assistierte vaginale Hyterektomie, heisst laparoskopisch vorbereitet sprich die GM wurde per Endoskop und Videokamera gelöst, dann macht der 2. Operateur (der ist hier notwendig, da er von "unten" her arbeitet) vaginal weiter und schneidet um den Muttermund den GMhals heraus, vernäht die großen Gefäße und nimmt die GM vaginal raus. Vernäht dann den Scheidenstumpf und eine Tamponade kommt als Druckverband in die Scheide oben rein, der am nächsten Tag entfernt wird. Blasenverweilkatheter sind normal wie auch eine Drainage um die Spülflüssigkeit und das Wundwasser abzuleiten.


    Die LASH, heisst laparoskopisch assistierte suprazervikale Hyterektomie, dabei wird auch laparoskopisch mit Endoskop und Videokamera der GMkörper ohne Gmhals und ohne Muttermund gelöst und oberhalb des GM die großen Gefäße vernäht. Keine Scheidenarbeit, dort bleibt alles unangetastet und die GM wird zerkleinert sprich mortellisiert und abgesaugt über eines der kleinen Schnittchen. Der Beckenboden bleibt unbelastet und enangetastet und darum kurzer KHaufenthalt und schnellere arbeitsfähigkeit.


    TLH ist eine totale laparoskopische Hysterektomie, heisst die GM wird mitsamt Gmhals und Muttermund von OBEN her per Endoskop und Videokameraüberwachung, entfernt und von oben her das Scheidendach vernäht. Keine Arbeit in der Scheide und Gezerre am Beckenboden...Keine Scheidentamponade, kein Katheter, nur Drainage.


    Also bei der THL wird nichts in der Scheide gemacht und nichts über die Scheide entfernt, wenn doch die GM über die Scheide herausgenommen wurde, dann ist es eine LAVH!!!


    hoffe konnte aufklären:)^

    Danke Jutta,

    da hast Du Dir aber Mühe gegeben. :-) Diese Infos habe ich ja alle und deswegen will es mir nicht in den Kopf, daß Kunama behauptet, man habe ihr die GM durch die Scheide entfernt, nachdem man das Ganze vorher per Bauchspiegelung vorbereitet hat. Sie hat offenbar keine Ahnung, was da mit ihr im Krankenhaus gemacht wurde, und das finde ich ziemlich bedenklich. Ich würde schon genau wissen wollen, was in der Narkose mit mir passiert! Und für den weiteren Heilungsverlauf ist es doch sehr erheblich, ob durch die Scheide gearbeitet wurde (was ich bei Kunama weiterhin für total abwegig halte, allein schon wegen der nicht erfolgten Rasur - einfach mal logisch denken!) oder nicht.