Ratlosigkeit


    Ich habe gestern mittag meine Blutwerte abgefragt und bin wie vor den Kopf geschlagen: Alles im Normbereich, nur mein Eisenwert ist absolut im Keller. Ich soll unbedingt vorbei kommen, wir sollten das besprechen. Wie kann das sein? Ich dachte, der Übeltäter sei jetzt beseitigt...

    Juhuu da bin ich wieder]:D

    War heute Morgen pünktlich auf der Station. Dann musste ich 1,5 Stunden im Wartezimmer warten bis mich die Ärztin zur Untersuchung holte. Mein Mann hat die ganze Zeit mitgewartet, weil er wenigstens wissen wollte, auf welches Zimmer ich komme. Die Untersuchung hat eine junge Ärztin mit osteuropäischem Akzent gemacht bei der die ganze Zeit das Gefühl hatte, sie versteht mich eigendlich gar nicht richtig:|N. Nach der Untersuchung hab ich meinen Mann losgeschickt, der musste schließlich noch ca. 100km zur Arbeit fahren. Dann kam die Schwester um mich aufzunehmen, aber immer noch kein Zimmer???, anschließend sollte ich vor dem OP warten, bis der Anästesist rauskommt um mit mir das Aufklährungsgepräch zu führen dabei hab ich so in meiner Akte geschmökert und da stand "prästationär":-o. Nach dem Gespräch mit der Narkoseärztin bin ich gleich zur Schwester. " Jetzt sagen sie mir bitte, das ich heute hier bleibe und morgen operiert werde." "Ach, warten sie doch bitte bis der OA mit ihnen gesprochen hat." " Aber ob ich nun heute Nacht hier bleibe können sie mir doch sagen?" " Ich denke nicht, wir haben leider momentan keine OP-Kapazitäten frei.":(v>:(:(v.


    Um 14:00 Uhr durfte ich dann nochmal zur Assistenzärztin zum Aufklährungsgespräch und bekam meinen neuen Termin : Aufnahme am 29.3. OP am 30.3.. Ich bin stinksauer>:(. Ich musste für meine Kleinen alles organisieren, meine Eltern haben eine Wochenendreise abgesagt um sich um meine Kinder kümmern zu können, ab 1.4. muss mein Vater wieder zur Arbeit das heißt dann ist meine Mom mit den Zwergen ganz allein, das ist für sie auch nicht so einfach und ich fühl mich noch schlechter, weil ich sie so belasten muss:°(. Aber leider bin kein Privatpatient und muss den Termin akzeptieren der mir angeboten wird>:(.


    wütende Grüße von Reeni>:(

    Das darf ja wohl nicht wahr sein >:( .......Haben die das vorher nicht gewußt???:(vMan geht doch nicht so einfach mal in´s KH.:(ves gibt doch auch im Vorfeld einiges zu regeln.


    Wenn du dort angemeldet bist,dann müssen die doch das zeitlich planen können......ich meine es kann immer was dazwischen kommen,z.B. ein Notfall oder ähnliches,da hat man ja auch Verständnis,aber so :(v


    Hat man dir gesagt,welche OP Methode in Frage kommt???Weil du doch Bedenken hattest wegen dem GMH.


    Das kommt mir alles bekannt vor,denn mir erging es nicht anders,nur waren bei mir Blutungen zum OP Termin (Anfang August) der Grund.Den zweiten Termin (zwei Wochen später) habe ich nicht zugestimmt,da ich so wütend und enttäuscht war,zumal ich am Tag zuvor noch im KH angerufen habe.


    Mitte Oktober ging dann alles sehr schnell,innerhalb weniger Tage dank meiner FÄ ein Termin und Blutungen waren auf einmal kein Thema mehr,obwohl diese noch leicht waren.


    :°_

    Reeni 77

    Das war ja ein kurzer Aufenthalt.


    Finde ich unmöglich:(v, das die dich einfach nach Hause schicken und du erst in 10 Tagen wieder erscheinen darfst. Das haben die doch bestimmt schon vorher gewußt. Wozu gibt es Telefon, das hätten die dir doch mitteilen können. Du hast doch den Termin vorher gesagt bekommen:|N


    Ich glaube alle können deine Wut nachvollziehen. Erst fiebert man diesem Termin entgegen, hat alles geregelt und dann wird man einfach nach Hause geschickt. :-o


    Liebe Reeni :)_ ich wünsch dir ein super schönes Wochenende. Lass es dir gut gehn.:)D Geniess die Sonne8-) und versuch den Ärger zu vergessen


    .:)*:)*:)*

    Arme Reeni:°_

    Weisst du, diese Menschen die einfach so über unser Leben zu verfügen glauben, die sollte man einmal in eine solche Situation bringen.]:D


    Da hat man sich eingestellt auf eine so grosse OP und dann kannste wieder abreisen:|N


    Aber bekanntlich hat ja alles seinen Grund....nun denn, diese paar Tage bringst du auch noch durch. :)^ Du hast ja uns alle hier :)_ :)*:)*:)*

    Hallo Ihr Lieben

    Am schlimmsten fand ich eigendlich nicht mal , das ich mich ja nun seelisch auf die OP eingestellt hatte, sondern das für die Kinder alles so gut organisiert war. Im KiGa abgemeldet, mit der Familienpflegerin alles geklährt, die Kinder auf den (längeren) Aufenthalt bei meinen Eltern eingeschworen, meine Eltern haben extra einen Wochenendtrip abgesagt...Ich hab einfach auch nicht die Ruhe, wenn ich weiß, meine Mutter muss sich nun ganz allein mit den zwei Kleinen rumplagen, weil mein Papa wieder arbeiten muss. Nicht das meine Kinder Monster sind]:D aber sie sind klein und lebhaft und meine Mum auch nicht mehr die Jüngste ( und schon gar nicht die durchsetzungsstärkste:=o) und sie muss sie irgendwie den ganzen Tag beschäftigen. Dach macht man sich doch Gedanken ob und wie alles läuft und hat doch ein schlechtes Gewissen anderen so etwas aufzubürden.


    Die junge Ärztin die mich untersucht hat, war so gar nicht von einer HE überzeugt, sie wollte mich immer zu einer Myomenukleation überzeugen. Mit BS dann die GM aufschneiden und das Myom entfernen. Dann könnte ich doch noch schwanger werden ??? , allerdings mit dem Risiko das die GM dann an der Naht aufplatzt:-/. Sie hat wohl nicht ganz verstanden, das ich nicht schwanger werde%-|. Sie hat dann noch mal mit dem OA gesprochen die entscheidung liegt bei mir ob Myomennukleation oder HE.


    Sie wollen probieren, wie mobil meine GM unter der Narkose und der Muskelrelaxation ist und dann versuchen es vaginal zu machen. Wenn meine GM zu immobil ist machen sie es mit LAVH und nur bei Schwierigkeiten mit BS aber das wird ja eh immer ergänzend genannt.


    Naja, nun weiß ich wenigstens das. Die Narkoseärztin war sehr nett. Ich bekomme vor der OP ein Pflaster hinters Ohr gegen Übelkeit, das kann bis zu 3 Tagen bleiben. Und einen Schmerztropf mit voller Dröhnung:)^;-D.


    Also wenn die OP am 30.3. stattfindet, was meint ihr, kann ich dann am 11.4. zum Klassentreffen???

    Zitat

    Also wenn die OP am 30.3. stattfindet, was meint ihr, kann ich dann am 11.4. zum Klassentreffen ???

    ich hatte meine OP am 26.2. und bin am Mittwoch also rund 3 Wochen nach OP, das erste mal in einem Restaurant zu Abend essen. Nach 3 Stunden hatte ich das Gefühl wie Stecknadeln im Bauch zu haben und war doch froh wieder nach Hause zu können.


    Aber das ist wahrscheinlich auch unterschiedlich ;-) Wenn du ab und zu aufstehen kannst....;-)

    ach ja... ist natürlich schon so wegen deinen Eltern und Kindern, bis das alles erstmal unter einem Hut ist und plötzlich wieder alles anders ist,das braucht viel Verständnis von allen Seiten. Sonst nimmst du halt deine Kleinen mit ins KH und die oben beschriebenen sollen auf sie aufpassen;-D


    Willst du denn noch Kinder??? LAVH hatte ich auch, gute Sache:)^

    Reeni 77

    ???Klassentreffen 12 Tage nach OP:-/, das kannst du nur spontan entscheiden.


    Findet es bei dir in der Nähe statt? Dann kannst du bestimmt für 1-2 Stunden hin.


    2 Wochen nach meiner OP hatte ich meinen ersten Arbeitseinsatz - 3 Std im Sitzen - als ich mittags zu Hause war, habe ich mich doch erst mal hingelegt. Mir ging es nicht schlecht , aber ich habe im Bauch und Rücken gespürt, das es lange genug war.


    Jetzt nach 3 1/2 Wochen habe ich nicht mehr das Bedürfnis mich hin zu legen. Ich kann alles machen (außer schwer heben) ,


    ;-D wenn ich will.

    Wenn man wegen solch einer doch "sensiblen Sache" ins KKH und dann auch noch operiert werden muss, möchte man zumindest im Ansatz das Gefühl haben "...der Arzt weiß was er da tut." leider hatte ich das bei der jungen Ärztin überhaupt nicht. Wenn man selber schon Angst hat und dann noch das Gefühl man müsse seinem Gegenüber ( in diesem Fall Ärztin) noch Mut machen, sorry Leute da stimmt was nicht8-). Die Ärztin was super nett, super lieb...und super unsicher, hat 5 Anläufe gebraucht eh sie bei der Untersuchung das Spekulum drin hatte|-o und mal ehrlich bis jetzt hatte ich nicht das Gefühl, das Jemand Probleme hatte da etwas reinzubekommen *räusper*|-o|-o|-o.;-)

    michgu

    was machen die Schmerzen? Was sagt der Arzt?


    Ich hatte gut 2 Wochen nach der OP so eine Art Phantom-Menstruationsschmerzen. Ich hatte wohl zuviel gemacht (war schon bald nach der OP viel spazieren), bekam auch leichte vaginale Blutungen. Die Schmerzen waren aber nicht einseitig, sondern mittig - ein Gefühl wie Menstruationskrämpfe. Verging nach ein oder zwei Tagen. Aber für mich hört sich das bei dir nach etwas anderem an.


    Hoffe, es ist alles OK. :)*

    Reeni

    Klassentreffen 12 Tage nach OP: Es gibt hier immer mal wieder Frauen, die berichten, dass sie nach zwei Wochen so gut wie keine OP-Nachwirkungen mehr spüren.


    Habe mal in meinem Kalender nachgeguckt: Ich war 10 Tage nach OP (Gebärmutter und Gebärmutterhals-Entfernung laparoskopisch) erstmals wieder auswärts verabredet. Nach eineinhalb Stunden konnte ich nicht mehr sitzen. Genau 17 Tage nach OP hatte ich meine nächste Auswärts-Verabredung. Da begann ich nach 2 Stunden im Stuhl hoch- und runterzurutschen. Später begannen dann leichte vaginale Blutungen. Keine Ahnung, ob das vom Sitzen oder vom vielen Spazierengehen kam. Jedenfalls würde ich im Rückblick sagen, ich hätte einfach 3 Wochen lang zuhause bleiben sollen, oder höchstens auf einen Kaffee raus.


    Mit nicht-mehr-sitzen-können meine ich ein irgendwie ziehendes, drückendes Gefühl im Unterleib. Kann es gar nicht genau beschreiben. Jedenfalls gab der Körper ganz klare Signale, die sagten: "Leg dich hin!" Übrigens war Rückenlage für mich ein paar Wochen lang die bequemste Position, ganz im Gegensatz zu meinen sonstigen Gewohnheiten.


    Aber, wie gesagt, man liest hier auch von ganz anderen Erfahrungen! Viele fühlen sich schon schneller wieder fit und alltagstauglich.