Hallo bin neu hier und durch zufall auf dieses Forum gestoßen. In wenigen Tagen steht bei mir die Op an obwohl noch keiner so recht weiss ob es nur eine Abrasio sein soll ( wäre dann die 11te) oder HE.


    Ich bin für die Entfernung der Gebärmutter weil ich einfach keinen Nerv mehr habe das Theater mit zumachen. Seit knapp 20 Jahren nur probs irgendwann langt es auch mal.


    Nur wie Ärzte es sehen keine Ahnung.Der eine sagt so der andere sagt so. Klar man könnte meinen ich stelle mir das ganze leicht vor ne ne das täuscht dazu hatte ich schon zuviele unterschiedliche Operationen und Erkrankungen.


    Ich will einfach nur wieder Leben und nicht immer diese Schmerzen und Blutungen ertragen sofern sie dann mal kommen. Meine kommen ja nur 2-3 mal im Jahr und wenn sie dann da sind gehen die über Wochen.Klar habe ich auch ein wenig Angst und ich frage mich wie lange blutet das dann noch?


    Im mom blute ich seit dem 17.10 und ich bin es so leid.Was verändert sich nach so einer OP? Ok ich weiss nie wieder Blutungen das hört sich schonmal für meine Wenigkeit nach befreiung an.


    Kinderwunsch ist keiner mehr vorhanden durch Erkrankungen eben.


    Nun ich denke erstmal genug geschrieben, erhoffe mir hier auch bisschen Unterstüzung und Mut zu Sprechnung denn ich bin ehrlich mir geht ganz schön der Stift.

    Hallo Vicky, ich bin zwar schon eine alte Häsin, aber die Frischlinge haben sich schon länger nicht mehr gemeldet Ich hoffe, euch geht es gut?!


    Du hattest schon 10 (in Worten zehn) Ausschabungen? :-o :°_


    Wie sehr dich das nervt, kann ich mir gut vorstellen. :)z


    Wurde bei dir mal endokrinologisch abgeklärt, weshalb du so selten Blutungen hast? Ist das schon immer so?


    Ich hoffe jetzt, dass die 34 hinter deinem Nick nicht dein Alter angibt.


    :)*

    Hallo Silberbraut,


    doch die 34 hinter meinem Namen ist mein Alter.


    meine Blutungen kommen so selten weil ich ein PCO Syndrom habe. Jegliche art von Hormonen die Versucht wurden sprich Pille, nuva ring, den stift, Hormon Spirale und zu guter letzt die 3 Monats Spritze nichts verträgt der Körper.


    Meine Mutter hatte damals Ihre Gebärmutter mit 37 Jahren rausmachen lassen müssen und meine Schwester mit 29 Jahren. Bin also was das betrifft etwas später dran. Ok die beiden hatten das Glück Kinder zu bekommen.


    Ich hingegen durfte das nie erfahren und nun habe ich ja auch damit abgeschlossen.


    Ich weiss nicht bei wie vielen Ärzten ich schon war um das Problem in den Griff zu bekommen.


    Nur kamen leider die letzten Jahren immer mehr Erkrankungen hinzu das ich nun diesen Schritt gehe denn ich will LEBEN und mich nicht durch (ich sag es mal in meinen Worten) den Teufel im Leib beeinträchtigen lasse.

    Hallo Vicky, es tut mir sehr leid für dich, dass du keine Kinder bekommen konntest :°_


    Zum PCOS habe ich mich jetzt mal ein bisschen belesen hatte zwar schon davon gehört, aber nie damit beschäftigt. Mir ist bei den Begleiterkrankungen ganz schlecht geworden. Du hast da wirklich ein schweres Los.


    Wurde dir mal der Vorschlag einer Ovarstichelung gemacht, um evtl. doch schwanger zu werden?




    Verstehen kann ich natürlich gut, dass du dich unter diesen Bedingungen nicht mehr mit deinen Blutungen rumschlagen möchtest. Letztendlich ist dieser immer wiederkehrende viel zu lange Schleimhautaufbau auch nicht ganz ungefährlich.


    Wichtig ist, dass du hinter dem Eingriff stehst, denn die Heilungsphase ist eine Geduldsprobe. Aber ich denke, das kriegst du hin.


    Zu deiner Frage aus deinem ersten Beitrag:

    Zitat

    Was verändert sich nach so einer OP?

    Für mich hat sich nichts im negativen Sinn verändert. Wobei meine Ausgangssituation anders und ich bei der OP bereits 44 war.


    Darf ich fragen, was mit deinen Eierstöcken bei der OP passieren würde? Denn DIE sind ja der Auslöser deiner Probleme.


    :)*

    Hallo Silberbraut,


    na was da genau mit den passiert keine Ahnung ich hoffe auch raus lol. Ich muss erstmal abwarten was nun auf mich zukommt und ob sie meinem Wunsch nachkommen. Wenn nicht heisst das wieder nur Abrasio und nicht mehr.

    Sprich ganz in Ruhe mit den Ärzten! Erläutere ihnen deine Beweggründe und lass dir, wenn sie darauf eingehen, alles genau erklären.


    Wenn die Eierstöcke entfernt werden, wärst du auf eine Hormonersatztherapie angewiesen, denn für Wechseljahre bist du entschieden zu jung. Wie sich das in deinem Fall auswirken könnte (deine Hormonspiegel entsprechen ja durch das PCOS im Prinzip leider insgesamt nicht denen anderer Frauen in deinem Alter), können dir hoffentlich die Ärzte beantworten. Die Erfahrungen deiner Mutter und deiner Schwester könnten für dich dabei sehr hilfreich sein.

    Guten Tag, mir wurde wegen einer erneuten senkung vor 9 Tagen vaginal die gebärmutter entfernt.


    Klar war der operationstag und die 1. nacht eine qual: hatte nach dem aufwachen schmerzen im lendenbereich, wie wehenschmerzen. Bekam dann aber mehr schmerzmittel. Und wegen der schwäche und der starken bewegungseinschränkung durch den katheter, habe ich die 1. Nacht mit zig unterbrechungen hinter mich gebracht.


    Nach dem ziehen des katheters gings aber schon bergauf. 3 tage nach der op konnte ich nach hause gehen. Mir gehts ganz gut. Ich liege noch viel, mache aber leichte sachen wie mittagessen oder Wäsche aufhängen (nicht wäschekorb tragen). Schmerzen habe ich nur leichte, so wie früher vor der Menstruation. Wundfluss bis jetzt nicht beobachtet.


    Heute morgen hatte ich allerdings HELLROTES BLUT in der slipeinlage. Jetzt habe ich angst, doch schon zu vielgemacht zu haben. WIE SOLL ICH MICH VERHALTEN?

    Neerod

    Zitat

    Wäsche aufhängen

    :-o :|N Lass das bitte bleiben! Nicht nur Heben ist verboten, sondern auch strecken. Und in der Küche solltest du nach 9 Tagen auch noch nicht ewig stehen! Bei Senkungs-OPs ist das noch um einiges wichtiger.


    Ich bring wieder den Standardsatz: Vor nicht all zu langer Zeit waren die Frauen nach dieser OP 3 – 4 Wochen im KH. Da konnten sie nicht über die Stränge schlagen.

    Zitat

    Heute morgen hatte ich allerdings HELLROTES BLUT in der slipeinlage. Jetzt habe ich angst, doch schon zu vielgemacht zu haben. WIE SOLL ICH MICH VERHALTEN?

    Wenn die Blutungs nicht aufhört, ruf deinen FA an oder fahr in die Klinik zum Nachgucken! Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig geschaut. Und in Zukunft Füsse stillhalten! Für die Sicherung des Therapieerfolges ist das ganz wichtig :)*

    Neerod, auch wenn es dir schwer fällt, Ruhe zu halten. Zwing dich dazu!


    Ich hab mich ganz freiwillig geschont, nachdem ich wegen Nachblutungen (bei mir trat das OP-Risiko ein) 2x nachoperiert werden musste.

    @Vivky34

    Ich kann versetehen, dass Du lieber eine Hyterektomie anstelle der elften und wahrscheinlich nicht letzten Ausschabung haben möchtest. Anschließend wäre ja wohl zumindest in dieser Hinsicht endlich Ruhe auch wenn Du dann Hormone nehmen musst. Aber wie silberbraut schon geschrieben hat: Deine Mutter und Deine Schwester können Dich bestimmt mit guten Tipps unterstützen.

    @neerod

    Mach langsam! Es fällt zwar manchmal schwer, aber es lohnt sich.


    Ich war erst nach 10 Tagen zuhause, aber im Nachhinein sehe ich das positiv. Das waren ein paar Tage länger totale Erholung ohne die Versuchung doch noch schnell hier und da etwas "Verbotenes" zu tun. Zuhause habe ich mich dann wirklich an die Anordnungen gehalten und mir gerade in den ersten zwei Wochen nach der Entlassung nur gaaaanz langsam mehr zugemutet. Allerdings hat mich auch mein Sohn unterstützt wo er nur konnte und mir alle schweren Arbeiten abgenommen.


    Das hat sich im Endeffekt bezahlt gemacht. 6 Wochen nach der OP geht es mir jetzt so gut, dass ich nach einer Stunde auf dem Hometrainer oder nach zwei Stunden Spaziergang im Wald keinerlei Probleme habe. Am Wochenende war ich zum ersten Mal wieder beim Volleyball dabei. Hobby-Gruppe – kein Profi-Treining – natürlich ohne Springen am Netz aber immerhin zwei Stunden rennen.


    Seit heute arbeite ich auch wieder (sitzende Tätigkeit am Schreibtisch).

    *P.S. @Vivky34

    Zitat

    Was verändert sich nach so einer OP?

    – Keine Kreuzschmerzen und keine Inkontinenz mehr beim Sport, weil der Druck der großen Gebärmutter auf die Wirbelsäule wegfallen ist und sie nicht mehr auf die Blase drückt (ist beides bei Dir kein Thema)


    – Erste Symptome der Menpopause (Hitzewallungen hin und wieder tagsüber, nachts etwas schwitzen), weil auch ein Eierstock entfernt wurde und nun weniger Hormone produziert werden. Mit 51 ist das bei mir ok und im Rahmen der natürlichen Entwicklung. Hält sich (zurzeit noch) in erträglichen Gernzen. Dir wird das wohl keine Probleme bereiten, weil Du nach der Hysterektomie Hormone bekommen wirst (wenn ich das richtig verstanden habe) und so die Menopause nicht verfrüht einsetzen kann. Diese üblichen Symptome treten dann erst auf, wenn Du Jahre später die Hormone absetzt.


    Mir fällt – von der Erfahrung mit meiner Hysterektomie her – nichts ein, was für Dich als negative Konsequenz gelten könnte. Es sei denn die Einnahme von Hormonen an sich wäre negativ.

    So da bin ich noch mal: die Blutung war zum Glück nur einmalig. Ich fühle mich zwei Wochen nach der OP recht fit, allerdings habe ich jetzt ein neues Problem.


    Meine Gebärmutter wurde aufgrund einer erneuten Senkung entfernt. Zudem hatte ich Blasenprobleme (Stressinkontinenz) und manchmal auch Darmentleerungsstörungen. Vor allem auch der ständige Druck nach unten/Fremdkörpergefühl war schlimm. Bei zwei Voruntersuchungen wurde auch eine Rectozele Grad 2 gesehen. Ich habe insgesamt 3 Ärzten des Beckenbodencentrums all meine Leiden geschildert und darum gebeten, lieber gleich alles was nötig ist gleich zu operieren, denn eine dritte op will ich nicht auch noch.


    Die Ärzte stimmten einer Gebärmutterentfernung zu, Plastik der hinteren Scheidenwand wird erst wàhrend der op entschieden, aber "mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird sie gemacht werden.."


    Nach der op sagte man mir dann, das es nicht nötig war. Und nun nach zwei Wochen: die rectozele ist stärker als vorher, wahrscheinlich weil die gesenkte Gebärmutter weg ist. Ich habe keine normale darmtätigkeit! Kann und kann kaum entleeren. Zunächst Abführmittel genommen. Sehr schwer nach zwei bis drei Tagen Stuhlgang. Aber immer nur unvollständige Entleerung. Mehr Abführmittel genommen = Durchfall. Abführmittel abgesetzt und Buttermilch und Flohsamenschalen genommen = die reinste qual. Selbst mit Gegendrücken ging nichts. Ich habe solch eine Druck und Ausbeulung in die Scheide!


    Ich bin so verzweifelt. Wieso wurde es bloss nicht mitoperiert? Genau vor sowas hatte ich Angst.


    Ich werde am Montag die Klinik anrufen und um einen Untersuchungstermin bitten.


    Wer hat Erfahrungen mit rectozelen? Kann ich was machen um normale Entleerung zu erreichen und vielleicht ohne weitere op klarzukommen? Dieses Gefühl den Darminhalt in der Scheide zu spüren, ist furchtbar. Gibt es jemanden hier, dem es ähnlich geht oder ging?


    Ach was fürn Mist!

    Das mitzuoperieren wäre wohl nicht gegangen, weil da ja zwei komplett unterschiedliche Fachdisziplinen werkeln und das ist meistens schlecht zu koordinieren.


    vermutlich wirst du das nochmal nachoperieren lassen müssen wenn sich nicht fundlegendes tut. aber von alleine wirst du das Problem wohl nicht los werden ...

    Bei meiner OP wurde eine Rektozele gleich "mitversorgt". Welchen Grad die hatte, weiß ich allerdings nicht. Im OP-Bericht stand: doppelmannsfaustgroßes (seltsamer Begriff) Myom mitsamt Uterus entfernt. Beckenbänder umgesetzt um einen Descensus zu beheben und irgendetwas wurde genäht "unter gleichzeitiger Versorgung einerr Rektozele". Ich dachte mir: wenn Chirurgen erstmal am schnippeln sind, ist es wie beim Friseur: sie können nicht aufhören. Aber wenn ich das so lese, kann ich ja froh sein, dass das gleich miterledigt wurde!

    Ich habe heute mit einer Ärztin vom Beckenbodenzentrum Berlin, wo ich operiert wurde, telefoniert. Mir wurde gesagt, dass die rectozele sich während der op nicht alls so gross gesehen wurde, dass mann operieren musste. Sie sagte, dass man alle straffungsops erst machen sollte, wenn die probleme sehr gross sind. Denn die Ergebnisse halten oft nicht dauerhaft und man will nicht zu früh alles verschiessen.


    Ich soll jetzt Macrogol (abführmittel) ein oder zweimal am Tag ausprobieren. Wenns nicht besser wird, mich noch mal melden. Hoffe mal, dass es damit geht. Wenn der Enddarm leer ist, ist es auch erträglich mit dem Gefühl in der Scheide.


    Es ist eben so, dass nach zwei Operationen und der fortwährenden Bindegewebsschwäche nicht alles "ungeschehen" gemacht werden kann.

    @ neerod,

    das interessiert mich auch, in welchem BB-Zentrum in Berlin Du operiert wurdest. Es gibt 3 BB-Zentren in Berlin


    Wie alt bist Du denn und wie kam es zu Deiner Senkung?


    Ich bin auch in Berlin operiert worden. Primär wollte man bei mir auch zwei Op´s machen, aber da ich ausdrücklich um eine einzige Op gebeten hatte, weil ich ein nominelles Zeitproblem hatte, ist man meinem Wunsch gefolgt. Ich bin bis heute (im Februar sind es 4 Jahre) mega zufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe eine komplette BB-Plastik bekommen und eine Rektozelen-Korrektur, sowie eine vaginale He.


    Viele Grüße