L3ANA, ich bin zwar nicht Blizza, hab aber mit ihr hier zusammen die Couch gedrückt und ihr Einverständnis, für sie zu antworten. Sie hatte nach 3 Konisationen keine Alternative mehr zur HE.

    Zitat

    Darf ich dich mal fragen wieso diese rausmusste?

    Die Antwort darauf findest Du in ihren Beiträgen von Januar/Februar 2011.

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    Man bekommt also immer noch Ovulationszysten und diese springen dann auch? Also können weiterhin die Zysten platzen?

    Der Sinn des Eierstockerhalts ist die hormonelle Versorgung. Ohne diese Hormone würdest Du sofort in die WJ katapultiert und riskierst Osteoporose. Gerade weil Du noch so jung bist, solltest Du die ES behalten.

    Zitat

    Gewünscht von mirwar eine Sterilisation

    Eine Sterilisation würde das Zystenproblem auch nicht lösen, denn auch nach diesem Eingriff bleibt der Zyklus erhalten. Die Eizellen können nur nicht mehr in die GM wandern.

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    Das ist nämlich meine Angst, am schlimmsten empfinde ich nämlich die fruchtbare Zeit, die Mens ist zwar auch schlimm und ich bin oft total matt deswegen, aber die Schmerzen ab der zweiten Zyklushälfte sind viel heftiger.

    Besprich diese Ängste bitte mit den Ärzten!


    Wenn Du Umgehungskreisläufe hast, drückt die GM offenbar auf die "normalen" Venen (ich hoffe, du verstehst, was ich meine). Vielleicht ist das die Ursache Deiner Beschwerden speziell in der 2. Zyklushälfte. Das Organ "bewegt" sich ja innerhalb des Zyklusses. Der Muttermund steht zum Zeitpunkt des Eisprungs z.B. tiefer.


    Philomena, super, dass Du die OP so gut überstanden hast. Jetzt lass Dich verwöhnen und genieß die Zeit auf der Couch.


    Du hattest Deine OP übrigens an meinem 4. Jahrestag


    Gute Besserung :)*

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    Besprich diese Ängste bitte mit den Ärzten!


    Wenn Du Umgehungskreisläufe hast, drückt die GM offenbar auf die "normalen" Venen (ich hoffe, du verstehst, was ich meine). Vielleicht ist das die Ursache Deiner Beschwerden speziell in der 2. Zyklushälfte. Das Organ "bewegt" sich ja innerhalb des Zyklusses. Der Muttermund steht zum Zeitpunkt des Eisprungs z.B. tiefer.

    Ja, zumindest war das früher einmal so. Mein FÄ ist nicht die erste, die zu einer Entfernung der GM rät.


    Seit der OP ist zwar alles besser, aber nicht optimal. Sie meinte eben, nach der OP ginge es mir besser. Ich hab übernächste Woche meine Termine und dann sehen wir weiter. Vielleicht haben die noch Alternativen. Heute hab ich wieder meine Mens bekommen, und die ist wieder ziemlich heftig, als würde man den Wasserhahn aufdrehen. Auf der einen Seite denke ich mir, so schlimm ist das doch auch noch nicht, da haben andere viel schlimmere Probleme und ich denke mir, das alles ist kein Grund für eine solche OP. Aber auf der anderen Seite wäre ich froh, genau das los zu sein. Nicht mehr alle halbe Stunde den Tampon zu wechseln, oder ständig wund zu sein weil man so dicke Binden tragen muss.... Naja abwarten.

    @ Philomena,

    gute Besserung von mir @:)

    Zitat

    Noch 5mal schlafen, dann bin ich auch dran!

    Ich drück dir die Daumen, bist du schon arg nervös?

    L3ana.

    Ja bin doch schon sehr nervös, aber im Moment ist meine größte Angst nochmal die Mens zu bekommen. Ich nehm seit 7Tagen keine Tabletten mehr. Und nun befürchte ich dass ich das nochmal durchleben muss bis zur OP. Alle halbe Stunde Tampon und Binden wechseln, die höllischen Schmerzen... Und das alles auf ner Baustelle wo es keine ordentliche Toilette gibt sondern nur ein Dixie :-o


    Was das betrifft mache ich Mittwoch nach Feierabend 5 statt nur 3 Kreuze...


    Lg

    hallo ihr lieben,


    VOr 4 wochen hatte ich eine GM entfernung mit Bauchschnitt und lese im letzten bericht wie einfach und ok alles nach der op war....ich dachte auch das es wie nach meinem Kaiserschnitt vom meinem Sohn wäre, doch ist dies echt nicht zu vergeichen.....doch wie auch immer, das wichtigste ist das wir gesund werden und meine GM hätte hier sehr im wege gestanden, also kommen wir hier mit sicherheit auch durch. Warum ich schreibe ist allen die es vielleicht ganz anders erleben und viel schmerzen haben.....das ist auch normal und ok. Es wird mit der Zeit besser wenn auch dieser Prozess bei mir sehr langsam verläuft.


    Wünsche euch und mir selbst gute Besserung und viel Gedult :)*

    @ Andrandra,

    ich glaube dir, dass du nervös bist. Das bin ich vor allen Krankenhausaufenthalten auch immer, früher auch vor jedem Arztbesuch. Mittlerweile bin ich aber ruhiger gworden. Es kommt eh alles wie es kommt. Sich vorher verrückt zu machen bringt nichts.


    Wobei ich sagen muss, am schlimmsten finde ich die Zeit vor der Op und dann wenn man zum Op gebracht.

    @all

    Wie war das denn mit Euren Männern/Partnern? Meiner ist was die OP betrifft total in sich gekehrt. Er redet nicht mit mir darüber, nur über das was er unbedingt wissen muss, aber nicht darüber was in seinem Kopf vorgeht. Natürlich merke ich dass er sich Gedanken macht und auch Angst hat. Aber ansonsten absolutes schweigen :-(

    Careeni: lese ich aus deinem Beitrag das es bei dir auch nicht so locker flockig lauft? Ich komm mir schon vor wie ne irre...


    Meine op ist morgen auch 4wo her aber mir gehts überhaupt nicht gut... Vielleicht magst du mal erzählen?


    Liebe Grüße


    Liz

    Zitat

    Wie war das denn mit Euren Männern/Partnern?

    Meiner hat, als noch die Frage war ob OP oder nicht, auch nicht viel dazu gesagt und gefragt. Er hat allerdings kundgetan, dass ich auf mein Bauchgefühl hören soll und dass das Wichtigste sei, dass ich meine Beschwerden los bin. Als ich mich für die OP entschieden habe, habe ich ihm erklärt, was und wie das abläuft. Auch da hat er nicht viel gefragt und gesagt aber mich in allem unterstützt. Ich konnte auch jederzeit mit ihm über meine Ängste und Zweifel sprechen. Nach der OP hat er dann von sich aus einiges wissen wollen und mir auch gesagt, dass er Angst um mich hatte, mich damit aber nicht auch noch belasten wollte.

    Zitat

    Er redet nicht mit mir darüber, nur über das was er unbedingt wissen muss,

    Was" muss" er denn unbedingt wissen? :-) ;-D

    CruiseMisile

    was er wissen "muss" und auch nachfragt, wann die OP ist und wie lang das dauert....


    Ja er sagte auch, dass egal wie ich mich entscheide, das wichtigste sei, dass es mir hinterher besser geht. Und steht auch hinter meiner Entscheidung. Aber das Wie und Was, da blockt er nur ab...Ob das ne "Männerkrankheit" ist? Immerhin ist das ein Gebiet wo die meisten Männer sich ja nicht auskennen. ":/


    Vielleicht habe ich auch nur vermehrten Redebedarf um mich selbst zu beruhigen? ???

    @ Andrandra

    Zitat

    .Ob das ne "Männerkrankheit" ist?

    Ja, das könnte ich mir irgendwie schon vorstellen..

    Zitat

    Vielleicht habe ich auch nur vermehrten Redebedarf um mich selbst zu beruhigen? ???

    So ging es mir auch... Gerade in der Zeit vor der OP ist man ja gedanklich doch recht oft bei dem Thema %:| . Ich wollte auch irgendwie nur mit meinem Mann darüber reden und sonst mit keinem :-/ Mit engen Freundinnen hatte ich das Thema zwar auch mal angeschnitten (beide hatten keine GM-Entfernung) aber die eine wollte generell nichts von Krankenhäusern und Krankheiten hören und bei der anderen erntete ich nach ihrem dem Ausruf: "GM-Entfernung...das ist ja schrecklich!" nur noch betoffenes Schweigen :-(

    cruisemisile

    mit Freundinnen reden ist bei mir auch schwer...die kennen sich damit nicht aus und haben auch noch Kinderwünsche bzw erwarten im Moment ein Baby.


    Nun..noch 2mal schlafen...und ganz ehrlich, trotz allem Zuspruch und auch dem Wissen, es ist nichts schlimmes..mir geht der A**** auf Grundeis %:|

    Liz + Careeni

    Zitat

    lese ich aus deinem Beitrag das es bei dir auch nicht so locker flockig lauft?

    Von locker flockig hat doch gar niemand gesprochen ":/ Wenn irgendwelche Beschwerden auftreten, solltet Ihr euren Arzt konsultieren!


    Mein FA hat mir damals gesagt, ich kann jederzeit Kontakt zu ihm aufnehmen bzw. in die Praxis kommen, wenn etwas unklar ist.


    Andrandra, mein Mann hat sich damals von meinen Gedanken "berieseln" lassen. Er hat auch mit Arbeitskollegen darüber gesprochen, wo der eine oder andere eine Familienanghörige mit diesem Eingriff hatte und denen es auch nach Jahren ohne GM gut ging. Das waren aber eher kurze Informationen, die er durchblicken ließ. Mit Details zur OP hat er sich nie beschäftigt. Natürlich stand und steht er hinter mir und meiner Enscheidung. Schließlich hat er die Vorgeschichte zur OP miterlebt und wollte, dass es mir zukünftig besser geht.


    Ich hatte damals mehrere Frauen im Umfeld, die den Eigriff schon einige Jahre hinter sich hatten. Sie sprachen mir Mut zu, im Sinne von: Du schaffst das, wenn Du Dich an die Verhaltensregeln hältst, die die Ärzte Dir ans Herz legen.


    :)*

    So ich war heute beim Arzt. Beide Eierstöcke sind eingeblutet u daher die schmerzen. Wenns in 2wo nicht von allein gebaut ist muss ich wohl ins kh.


    Kennt sich da jd aus?


    Vielen Dank für eure Hilfe u euren Zuspruch

    @ Andrandra

    Zitat

    Nun..noch 2mal schlafen...und ganz ehrlich, trotz allem Zuspruch und auch dem Wissen, es ist nichts schlimmes..mir geht der A**** auf Grundeis %:|

    Jaaaaa....das ist ja ganz natürlich :)_ Bald schon hast du es aber geschafft :)^ Ich drücke dir ganz fest die Daumen für deine OP :)* :)* :)* Wir haben es alle geschafft, und DU schaffst das auch!

    @ Liz und Careeni

    Euch wünsche ich weiterhin gute Besserung!

    Zitat

    Beide Eierstöcke sind eingeblutet u daher die schmerzen. Wenns in 2wo nicht von allein gebaut ist muss ich wohl ins kh.


    Kennt sich da jd aus?

    Ich kenne mich damit leider nicht aus. Muss man sich das wie Blutergüsse vorstellen, die sich von selbst abbauen sollten? Gut, dass du damit nun beim Arzt warst und zumindest weißt, woher deine Beschwerden kommen. :)*

    Entschuldigt bitte aber ich hab da noch ne ganz doofe Frage...


    Seit der HE kann ich kaum noch schlafen, zum Abend hin immer leicht Temperatur u "Schüttelfrost". Seit paar Tagen fang ich immer wieder an zu heulen.


    Ist das einfach normal nach so nem großen Eingriff? Quasi wie eine verarbeitung?


    Danke euch @:)

    Liz, ich würde an Deiner Stelle eine weitere Meinung einholenwegen der eingebluteten Eierstöcke. Das klingt nicht so gut. Von dieser Komplikation habe ich bisher auch noch nie gehört.

    Zitat

    zum Abend hin immer leicht Temperatur u "Schüttelfrost"

    Das macht mich hellhörig. Hast Du das dem Arzt gesagt? Temperatur ist IMMER ein Punkt, wo man unbedingt gegen angehen muss. Es könnte sich um eine beginnende Infektion in Deinem Bauch handeln. Das kann böse werden.

    Zitat

    Seit paar Tagen fang ich immer wieder an zu heulen.

    Wenn Deine Eierstöcke eingeblutet sind, haben sie evtl. ihren Job vorübergehend eingestellt. Die Hormone fehlen Dir dann natürlich, was auch depressiv machen kann. Das und die Temperatur würde mich dazu bewegen, nicht noch 2 Wochen zu warten. Geh jetzt in die Klinik bitte! :)*

    Oje Liz,


    Ich fürchte auch, dass du zu lange gezögert hast, zum Arzt zu gehen.


    Wobei mich schon stutzig gemacht hatte, dass du auf meine Frage nach einer NachUntersuchung geschrieben hattest, du wurdest seit Klinikentlassung nicht mehr untersucht :-o


    Gerade bei deiner sehr umfangreichen OP haette dein Gyn dich "unter Beobachtung" halten sollen.


    Ich würde an deiner Stelle dringend eine weitere Meinung einholen oder gleich, wie silberbraut schon schrieb, die Klinik kontaktieren!


    Ich wurde in einer Universitäts-Frauenklinik operiert, wo man mir bei der Entlassung sagte, ich könne bei Problemen jederzeit wieder dort erscheinen.


    Fieber ist jedenfalls ein Warnzeichen, gerade in Verbindung mit deinen Schmerzen und Blutungen.


    Jede Frau sollte das nach einer HE bedenken und nicht zoegern, bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen :)* :)* :)*