Penny, hey klar kannst Du ebenso wie alle anderen komplikationslosen Mädels weiter hier schreiben. Ich habe zu meiner Zeit ganz viele aufmunternde Beiträge von den Mädels, die die OP problemlos hinter sich gebracht haben, bekommen. Das war einfach überwältigend und hat mir sehr geholfen.


    Dass Du noch an Deinem Hämatom laborierst, ist ja auch nicht gerade optimal. Ich drück Dir die Daumen, dass damit nun bald Schluss ist. :)* :)* :)*


    Entschuldige meine Neugier. Musst auch nicht antworten, wenn Du nicht magst.


    esta

    Zitat

    Aber das Gute ist ja bei uns beiden, das sie jedesmal sofort erkannt haben was los ist und daher auch schnell handeln konnten. Ich hätte es schlimmer gefunden, wenn ich schon zu Hause bin und diffuse Probleme habe und keiner weiß was los ist.

    Genauso habe ich es empfunden. Problem erkannt, Problem gebannt.


    Zu Hause hätte ich mich evtl. gefragt, ob ich einfach nur zu zimperlich bin. Wer will schon dem Arzt auf den Wecker gehen. Die schnelle Reaktion der Ärzte zeigte aber, dass es sich objektiv um Probleme handelte, die behandelt werden mussten.

    Zitat

    Ich hoffe Du kannst Inzwischen Deine Familie wieder riechen

    Jop, kann ich. Ich kann sie sogar wieder anhand des Deos unterscheiden, wenn ich meine Augen gerade mal woanders habe ;-)


    RESET, ich habe meine Tampons damals an meine Nichte verschenkt.


    Ich weiß nicht, ob es in Österreich die Möglichkeit der Wiedereingliederung gibt, wenn Dir die volle Arbeitszeit im Moment noch zu viel ist. Dabei steigt man mit einer geringeren Stundenzahl wieder in den Job ein und entsprechend der persönlichen Verfassung wird die Arbeitszeit gesteigert.


    mausebelle, upps, schon wieder eine Erkältung? Du hattest vor 4 Wochen doch schon eine. Das soll kein Vorwurf sein. Es fiel mir nur auf.


    Vielleicht solltest Du etwas zur Starkung Deines Immunsystem tun. Mir fällt nur leider gerade nicht ein, womit Du nachhelfen könntest.


    Wenn Dein Körper zusätzlich zum Heilungsprozess der OP-Wunde auch noch ständig mit Infekten kämpfen muss, wundert es mich nicht, dass Du noch nicht fit bist.


    Ich habe es schon oft hier im Faden geschrieben: Der Heilungsprozess ist ein enormer Kraftaufwand für den Körper. Und von Schonung sprechen die Ärzte nicht umsonst.


    Wenn Du Dich nach 6 Wochen noch nicht fit fühlst, verlängere die Krankschreibung! Gerade bei Bauchschnitt hatten hier einige Mädels eine längere AU, vor allem auch die Frauen mit Berufen, wo schweres Heben an der Tagesordnung ist.


    Viele Grüße an alle Couchenden und Prä-Couchenden. Ich verteile mal noch viele :)* :)* :)* für den persönlichen Gebrauch einer Jeden von Euch.

    @ silberbraut

    ja ich hatte kurz nach der OP schon Probleme mit Husten aber ich denke da war auch der Schlauch im Hals dran schuld der alles gereizt hatte. Leider ist es jetzt mehr der Schnupfen und dann Schweißausbrüche und mir ist ständig so schwindelig

    @ Alexis0403

    das werde ich mir dann mal Zink in der Apotheke holen aber was mache ich gegen meinen schlechten Stimmungszustand.?

    @ mausebelle

    Jo, ich hatte auch Bauchschnitt. Ca. 6 Wochen lang hatte ich diese Verkrampfungen der Bauchmuskeln, wenn ich ging. Nach drei Wochen wurde ein großflächiges Serom punktiert und anschließend mussten die Wundflächen verheilen. Insgesamt war ich 10 Wochen zu Hause und habe dann im Wiedereingliederungsverfahren, also Teilzeit bei vollem Gehalt, wieder angefangen zu arbeiten. Da ich nicht so lange am Stück sitzen konnte, bekam ich zusätzlich ein Stehpult ins Büro. Nach sechs Wochen stufenweise Stundenerhöhung habe ich wieder voll gearbeitet. Ich würde sagen, dass ich tatsächlich insgesamt ein halbes Jahr gebraucht habe, um die vorherige Leistungsfähigkeit wiederzuerlangen. Und das alles war so anstrengend, dass ich 10 Kilo abgenommen habe :-D

    Zitat

    das werde ich mir dann mal Zink in der Apotheke holen aber was mache ich gegen meinen schlechten Stimmungszustand.?

    Du kannst es mal mit Johanniskrauttapletten (Laif 500) versuchen, lass die Dir am besten von Deinem Arzt verschreiben, dann musst Du sie nicht mal vollbezahlen. Aus Erfahrung kann ich sagen, das man damit zumindest besser schläft und sich etwas ausgeglichener fühlt tagsüber.

    Hallo *:)


    Ich melde mich auch mal wieder,hab nur nicht viel zu berichten.Mir geht es soweit gut ab und zu zwickt nochmal der Bauch.Wundfluss hab ich noch ein bischen mal gelb, mal geht es ins bräunliche was mich langsam nervt.Gestern war meine Op vier wochen her und ich komme immer noch schnell an meine Grenzen.Nachmittags muß ich mich einfach noch auf die Couch legen aber das macht ja nichts dafür ist man ja krank geschrieben.Am 21 Oktober habe ich meine Abschlussuntersuchung und hoffe das da alles ok ist.


    esta wie geht es dir?


    Penny ,me and myself und alle anderen grüße ich mal *:)


    Unsere silberbraut mit ihrem tollen Wissen hat schon einigen hier geholfen dafür sag ich mal danke. :)=

    Hallo *:)


    Es ist ja doch sehr beruhigend Eure Erfahrungen bezüglich einer Gebärmutterentfernung zu lesen und es keimt die Hoffnung in mir auf, das ich doch nicht ganz durchgeknallt bin und mir das alles nicht nur einbilde.


    Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los das die im Krankenhaus völlig versagt haben.


    Schon die Vorbereitung auf die Op war der reinste Alptraum.


    Ankunft und Aufnahme im KH, vier Stunden im Warteraum auf Op warten, im Warteraum hinterm Vorhang schicke Op Kleidung anziehen und einmal quer über den Flur zum Bett stolpern ( am Warteraum der Männer vorbei, die den netten anglitz meines Hinterteils genießen konnten ). Ach ja, noch zu erwähnen das Koffer, Handtasche etc. im Warteraum stehen bleiben, man kann also ganz entspannt zum Op Bereich geschoben werden :(v


    Vor dem Op dann Bett wechsel, ach ja da war ja noch was....


    .....LmaA Saft vergessen, schnell noch runter damit und rein.


    "Aber gute Frau warum weinen sie denn?" Ach ja, warum nur..........


    ........vielleicht weil alles so entspannend ist :-/


    Am liebsten wäre ich aufgestanden und gegangen, so etwas ist mir noch nie untergekommen.


    Die Op ist nun 16 Tage her, immer noch habe ich Blutungen (mal mehr mal weniger) und unangenehme krampfartige Schmerzen im Unterbauch und Rücken (Nierengegend).


    Man kann es ein wenig mit starken Wehen-Schmerzen vergleichen.


    Gelegentlich treten die Schmerzen auch in der Leistengegend auf und ziehen am ganzen Bein runter.


    Schmerzmittel mag ich nicht mehr nehmen, aber so ist es sehr sehr anstrengend auf Dauer....


    ..... weiß jemand von Euch noch andere Schmerzlinderne Mittel ?


    LG

    Zitat

    Ankunft und Aufnahme im KH, vier Stunden im Warteraum auf Op warten, im Warteraum hinterm Vorhang schicke Op Kleidung anziehen und einmal quer über den Flur zum Bett stolpern ( am Warteraum der Männer vorbei, die den netten anglitz meines Hinterteils genießen konnten ). Ach ja, noch zu erwähnen das Koffer, Handtasche etc. im Warteraum stehen bleiben, man kann also ganz entspannt zum Op Bereich geschoben werden

    Das klingt wirklich nicht so toll, 4h sitzend auf die Op warten, da hätte ich auch ne Krise bekommen.


    Ich habe auch keinen Rat für Dich, vielleicht tröstet es Dich, Blutungen habe ich auch, scheint normal zu sein. War es den nach der OP im Krankenhaus okay? Was für eine Op hattest Du den?

    martinachen, danke @:) Aber ich betone, ich bin auch nur Laie.


    Ich kann verstehen, dass Dich der Wundfluss nervt. Halt durch! Es gibt Licht am Ende des Tunnels, versprochen :)* :)* :)* Bei mir war nach 6 Wochen endgültig Schluss damit.


    esta, Handarbeiten können die Langeweile gut vertreiben, falls Dir das liegt. Oder vorverlegte Weihnachtsbastelei ;-)


    monimaus

    Zitat

    vier Stunden im Warteraum auf Op warten

    Ohne die beruhigende Prämedikation ist das natürlich nicht ok.

    Zitat

    im Warteraum hinterm Vorhang schicke Op Kleidung anziehen und einmal quer über den Flur zum Bett stolpern ( am Warteraum der Männer vorbei, die den netten anglitz meines Hinterteils genießen konnten ).

    Das habe ich bei einer ambulanten OP ähnlich erlebt, nur dass ich nicht über den Flur musste, sondern die Männer im selben Raum, auf ihre ebenfalls ambulante OP wartend, lagen. Gestört hat mich das herzlich wenig. Es war eh jeder mit sich beschäftigt.


    Wenn Du nicht gerade ein Gardemaß von 2 m Größe hast, sollte das OP-Hemd aber lang genug gewesen sein, um die wichtigsten Körperteile zu bedecken. Das Hemd kann man hinten auch zusammenraffen (ist ja weit genug) ;-)


    Deine OP ist erst (!) 16 Tage her. Blutungen oder besser Wundfluss sind nicht ungewöhnlich. Manche haben das Glück, nichts zu haben. Andere haben 6 Wochen, einzelne Frauen sogar noch länger damit zu tun. Ein Grund dafür kann die Größe der GM und die entstandene Wundfläche sein.


    Jeder Mensch hat zwar sein eigenes Schmerzempfinden. Aber wie sieht es bei Dir mit der Schonung aus? Wer zu viel wuselt, wird oft mit Schmerzen bestraft und auch die Blutungen können eine Antwort des Körpers darauf sein.


    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich war trotz Komplikationen und insgesamt 3 OPs ab dem 6. Tag nach der HE völlig schmerzfrei. Ich habe mich aber auch konsequent geschont, leichte Bewegung ja, Hausarbeit (außer Staubwischen) nein.

    Zitat

    unangenehme krampfartige Schmerzen im Unterbauch und Rücken (Nierengegend)

    Evtl. Blähungen?! Besorg Dir aus der Apotheke ein Mittel dagegen!


    :)* :)* :)*




    Und für alle anderen Couchpotatos oder die es werden "wollen" lasse ich auch noch ein paar :)* :)* :)* hier.

    hallo @alle *:) ,


    lange nichts von euch gehört. wie gehts den so?


    mir geht es ganz gut, aber gerade habe ich folgendes bei wikipedia gelesen und bin gerade etwas bedient.

    Zitat

    Die Entfernung der Eileiter im Rahmen einer Hysterektomie senkt das Risiko für einen neuen Eingriff aufgrund von Komplikationen im Bereich der Eileiter, insbesondere von Infektionen. Deren Häufigkeit von bis zu 35 % angegeben.[39][40] Zudem bedeutet die Mitentfernung der Eileiter eine Verringerung des Risikos bösartiger Tumore an Eileitern, Eierstöcken und Peritoneum, da die Eileiter als Ausgangspunkt einiger dieser Erkrankungen gelten. Allerdings ist die Risikoreduktion nur gering und der Eingriff unter Umständen mit einer Verschlechterung der Eierstockdurchblutung und damit einer etwas früheren Menopause verbunden, so dass die Maßnahme kontrovers diskutiert wird.[41]

    die eine ärztin (ich glaube das war auch die, welche mir das loch in blase gekieckst hat) hat vor der op ziemlich auf mich eingeredet, es ging um die eileiter. ich wollte die eigentlich behalten, weil ich die meinung vertrete man muss nicht immer prophylaktisch gesunde sachen entfernen. naja sie meinte aber das hat auf die hormone keine konsequenzen und noch andere sachen. ich war aber vor der op so angespannt das ich keine klaren gedanken mehr hatte und deshalb habe ich zugesagt. was sind den eure erfahrung so zum thema entfernen der eileiter?


    penny


    ist dein hämatom wieder weg?

    esta,


    Lass dich erstmal drücken. Das mit deiner Blasenverletzung tut mir echt leid . Wie geht es deiner Blase momentan?


    Zur Eileiterentfernung – bei mir bzw in meiner Universitätsfrauenklinik war nie die Rede davon.


    Ich habe aber schon oefter gelesen, dass manche Kliniken die Eileiter prophylaktisch mitentfernen. Die Eileiter gelten als Ursprungsort für Eierstockkrebs , was ja leider eine Krebsart mit hoher Rezidivrate und schlechter Prognose ist, da sie oft erst in einem späten Stadium erkannt wird.


    So gesehen finde ich es nicht sooo verkehrt, die Eileiter vorab zu entfernen, weil ja die Funktion der Eierstoecke i.d.R. davon unberührt bleibt.


    Dass es nun eventuell zu einer etwas früheren Menopause kommen kann, ist ja auch eine mögliche Nebenwirkung der HE an sich (aufgrund möglicher Minderdurchblutung der ES), daher würde ich mir das an deiner Stelle nicht so zu Herzen nehmen :)* Mein Zyklus ist (jetzt fast vier Jahre nach der HE) immer noch sehr aktiv, was mir meine Gyn erst letzte Woche anhand der Untersuchung bestaetigt hat.

    esta, ich kann mich Blizza nur anschließen. Allein an der Entfernung der Eileiter sind evtl. etwas früher einsetzende WJ wohl kaum schuld. Bei der HE, ob nun mit oder ohne Eileiterentfernung, wird zwangsläufig die Uterusarterie abgesetzt. Diese Arterie ist eines der beiden blutversorgenden Gefäße der Eierstöcke.


    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir dazu nichts sagen


    a) weil meine EL wegen Sterilisation eh durchtrennt waren (was denselben Effekt zur Folge haben müsste)


    b) bekam ich bereits mehrere Jahre vor meiner Steri erste WJ-Symptome und dachte, ich wäre genauso schnell "durch" wie meine Mutter (mit GM im zarten Alter von 42) – denkste, ich wechsle immer noch (bin inzwisschen schon 6 Jahre älter als meine Mum damals).

    Die moegliche Verletzung der Uterusarterie war bei mir auch salopp gesagt der Hauptgrund, warum eine vierte Konisation nicht mehr moeglich war.


    Nach der dritten Koni sagte mir die Aerztin, die mich operiert hatte, dass sie der Uterusarterie anatomisch bedingt schon gefaehrlich nahe gekommen war. Wird diese Arterie verletzt, zB bei einer Koni, fuehrt das zu hoechst gefaehrlichen Blutungen, die i.d.R. nur durch eine Not-Hysterektomie gestillt werden koennen.


    Dann doch lieber eine regulaere HE


    ;-) , bei der die ueblichen Risiken besser abzuschaetzen sind .