Hallo ihr Lieben hier,


    ich hoffe es geht euch allen gut und ihr seit auch schön brav und übertreibt es nicht. Mich musste man immer bremsen, nachdem Motto wehe wenn sie losgelassen.


    Aber weshalb ich hier schreibe, habe auf dem Kalender geschaut und festgestellt genau heute vor vier Jahren wurde mir meine GM geraubt. Und ich fühle mich ohne sie pudelwohl. Es hat mir einiges an Lebensqualität zurückgegeben.


    so wünsche euch noch einen wunderschönen Tag.

    Hallo und guten Abend,


    ich möchte mich gerne vorstellen. Ich bin 44 Jahre alt und habe drei wundervolle Kinder, die ich hin und wieder gerne zum Mond schießen würde ]:D


    Seit meiner Jugend hatte ich immer unter starken Regelschmerzen gelitten - teils so schlimm, dass ich aus Schule oder Beruf ein, zwei Tage zu Hause bleiben musste. Das hat sich im Laufe der verschiedenen Schwangerschaften immer wieder verändert. Momentan sind die Regelschmerzen ohne Schmerzmittel auszuhalten, was mir in den letzten Jahren sehr zu schaffen macht ist die Länge und Intensität der Blutungen. Erst hatte ich einmal intensivere Blutungen, das nächste Mal "normale" Ausmaße - immer im Wechsel. Auch hatte immer einen recht regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen +/-1 Tag. Das ist seit längerem nicht mehr so. Irgendwie hab ich den Eindruck, dass mein Zyklus nur noch 24 Tage dauert. Ich habe mit Schmierblutungen und "richtiger" Regelblutung teils 10 Tage zu tun. Dann hab ich 3-4 Tage wo ich die ganz dicken Tampons nebst Binden nutzen muss, und nicht selten hält beides nicht über Nacht. Wenn ich morgens aus dem Bett rolle, ist mein erster Blick immer auf's Bettlaken. Ich traue mich schon nicht, mich einfach aufzusetzen, weil dann die Bauchmuskulatur den Tampon quetscht, was dann fatale Folgen haben kann. Ich finde es einfach nur ätzend. Hinzu kommen wieder die Schmerzen im Bauch und Rücken. Auch verschiebt sich - wohl dank meiner Psyche - mein Zyklus ungünstig wenn ich irgendetwas größeres geplant habe. So kann ich eigentlich kaum in Urlaub fahren ohne von den Tagen belästigt zu werden. Selbst wenn ich einige Monate vorher in der Planungsphase ausrechne, dass es hinkommen müsste, passt es dann doch nicht. z.B. jährlich fahren die Handballkids zum Zelten am Sportplatz. IMMER menstruiere ich. :(v Das belastet mich so sehr, dass ich mir nicht nur einmal im Monat wünsche, als Mann auf die Welt gekommen zu sein.


    Im Januar war ich zum Check-up-35 und da hat mein Hausarzt beim Ultraschall etwas entdeckt, weshalb er mich zum Gyn überwiesen hat. Der Termin ließ auf sich warten und nachdem ich wegen starker, anhaltender Schmerzen im Kreuzbeinbereich zum Hausarzt zum Spritzen gefahren war, hat er mich noch einmal darauf angesprochen. Ich habe noch ein Mal beim Gyn nachgehakt, war dann Di auch dort und er hat im v. Ultraschall ein Myom rechts im Uterus und eine Zyste am linken ES entdeckt. Den Termin in der Klinik zum DopplerUS hatte ich bereits am nächsten Tag, das war am Mittwoch. Der Oberarzt hat die Diagnose bestätigt und mir eine Hysteoskopie mit Abrasio (GM-Spiegelung mit Ausschabung des Myoms) empfohlen. Die Zyste könne man unbeachtet lassen aufgrund der geringen Größe und der Tatsache, das ich noch im "gebährfähigen Alter" sei, sprich Eisprünge habe. Ich habe daraufhin kurz vor Toreschluss den vorläufigen Befund per Fax zum Gyn geschickt und angerufen, die Sprechstundenhilfe hat mich auf den nächsten Tag vertröstet "wir machen in fünf Minuten Feierabend und der Chef telefoniert gerade" und zwei Minuten später hat er mich dann doch zurück gerufen. :-o Was auch nicht unbedingt zu meiner Beruhigung beigetragen hat ":/


    Mein Mann, der auf Montage war, war reichlich erschrocken, weil normal bekommt man bei uns in der Klinik nicht so schnell einen Termin zur Untersuchung.


    Momentan menstruiere ich wieder und blute wie ein Schw..n. Gestern und heute hatte ich wieder rechts Bauchschmerzen und auch Schmerzen im Bereich Kreuzbein rechts - wie bereits vor drei Wochen. Ob das von dem Myom kommt? Seit einigen Tagen recherchiere ich viel im Netz, teils zum Thema Myom, teils aber auch zum Thema Hysterektomie. "Schuld" ist zum einen eine entsprechende, unbeholfene Frage meines Mannes auf meine doch für ihn böhmischen Infos hin, aber auch meine Mutti, die selber vor 37 Jahren diesen Eingriff gemacht bekam, wie ich heute weiß aufgrund eines bösartigen Tumors in der GM. ":/


    Nun fahren meine Gedanken Karussell. Ich habe im Netz gelesen, dass fast 94% der OP's unnötig seien, dass bei 6-7 % der Frauen Spätfolgen eintreten können wie Harn- oder Stuhlinkontinenz, verfrühtes Klimakterium. Dann wiederrum heute die unangenehmen Begleiterscheinungen meiner "Tage", die Schmerzen, mein daraufhin launisches Wesen. Seit den letzten drei Tagen bin ich trotz aller mir zur Verfügung stehenden Mittel drei Mal so undicht gewesen, dass neue Wäsche und Duschen fällig war. Ich kann mich - trotz regelmäßiger Duschen und Babyfeuchttücher nicht riechen, möchte mich (wie eigentlich alle 3-4 Wochen) einfach nur in einem Loch verkriechen. Die Tage während der Tage will ich nix unternehmen, bloß nicht in die Nähe einer öffentlichen Toilette kommen, ein heimisches WC und die Wanne/Dusche in der Nähe haben. Nun hab ich mir am Donnerstag einen Ladycup bestellt, einfach um den lästigen, starken Blutungen entgegenzutreten, dann habe ich wieder Gedanken, endlich einen "Schlussstrich" zu ziehen. Vor der OP an sich hätte ich keine große Angst (jedenfalls jetzt noch nicht). Zumal ich die letzten 10 Seiten des Fadens die überwiegend positive Berichte gelesen habe.


    Es hört sich vlt. recht schlimm an, wenn ich aber lese, was andere Betroffene hier schreiben, fühle ich mich nur, als jammere ich auf hohem Niveau.


    Ich habe nun reichlich Input bekommen, ich weiß auch, nicht alles, was man im Netz findet, sollte man uneingeschränkt glauben. Nach den mir vorliegenden Infos würde ich, sofern ich mich zu einem solchen Schritt entschließen würde und das medizinisch entsprechend indiziert wäre, zu einer vaginalen Entfernung des GM-Körpers entschließen, mit Erhaltung GM-Hals und ES.


    Was ich noch schreiben sollte: seit ich mich erinnern kann habe ich eine leichte Belastungsinkontinenz, nicht so schlimm, dass ich Einlagen tragen müsste, aber so, dass ich die Beine zusammen kneifen muss, wenn ich herzhaft lache, huste oder niese. Sobald ich auf Toilette gehe, muss ich mich blitzschnell setzen, auch wenn ich nicht wirklich viel pieseln muss. Auch habe ich eine angeborene Bindegewebsschwäche sowie eine GM-Senkung (keinen Vorfall). Die Belastungsinkontinenz ist natürlich für mich der Grund, der ich mir am meisten vor der Spätfolge Harninkontinenz fürchten macht.


    Ich definiere mich nicht über das Organ Uterus als Frau. Auch kann ich dem ganzen recht nüchtern entgegensehen, ich bin seit mehr als 8 Jahren sterilisiert, unser Familienplanung ist bereits abgeschlossen. Wäre das nicht bereits vor 8 Jahren passiert, so spätestens jetzt mit zwei Vollpubertisten. ]:D


    Ich hoffe, ich habe Euch nicht allzusehr mit meinem Roman gelangweilt. Ich will auch nicht, dass mir hier jemand den Bauch pinselt, oder die Entscheidung abnimmt. Aber mit meinem Mann konnte ich noch nicht richtig reden (erst war er auf Montage, danach immer jemand um uns herum, den ich mit dem Thema nicht unbedingt behelligen möchte). Heute musste er früher schlafen gehen, weil morgen geht es wieder sehr früh auf Montage. So bleibt mir nur, wenn ich meine Gedanken sortiert habe, mich morgen abend telefonisch mit ihm auseinander zu setzen. Während der Arbeit will ich ihn damit nicht auch noch belasten. Und meine Gedanken konnte ich hier bei Euch ganz gut sortieren...


    Ich habe erst am 15. April Termin bei meinem Gyn, aber vlt. rufe ich auch morgen mal an, ob ich nicht diese Woche noch kommen kann, mir gehen so viele Gedanken durch den Kopf, erst recht, seit ich am Freitag erfahren habe, was die Hintergründe für die OP 1978 bei meiner Mutti waren (die damals ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen hatte, und nach der OP "keine richtige Frau" für meinen Vater mehr war, wie sie mir berichtete) :(v


    Mit meiner Mutti will ich aber auch nicht unbedingt darüber sprechen... Ich bin so froh, dass ich hier das Forum gefunden habe, und auch viele positive Stimmen gelesen habe, á la "ich bin froh, dass ich das damals hab machen lassen".


    Ich wünsche allen frisch Operierten/Kranken gute Besserung, allen eine schöne Osterzeit und eine gute Nacht.


    Frl. Zizibeh

    frl. zizibeh, ich meld mich mal ganz kurz.

    Zitat

    Nach den mir vorliegenden Infos würde ich, sofern ich mich zu einem solchen Schritt entschließen würde und das medizinisch entsprechend indiziert wäre, zu einer vaginalen Entfernung des GM-Körpers entschließen, mit Erhaltung GM-Hals und ES.

    Bei der vaginalen HE wird der GM-Hals immer mit entfernt. Das ist technisch nicht anders möglich.

    Zitat

    Auch habe ich eine angeborene Bindegewebsschwäche sowie eine GM-Senkung (keinen Vorfall).

    Damit bist Du in Sachen Senkung bereits vorbelastet. WENN Du Dich zur OP entschließt, solltest Du Dich an ein Beckenbodenzentrum wenden. Die beachten dann diese Disposition und operieren entsprechend.


    :)*

    Hallo in die Runde!


    Ich wollte mich auch nach ewig langer Zeit nochmal melden.


    Meine OP ist jetzt fast auf den Tag genau 3 Jahre her.


    Ich kann allen, die Bedenken haben, nur dazu raten. Die Lebensqualität hat sich wirklich sehr verbessert. Habe seit 3 Jahren keinen Tropfen Blut mehr verloren. Was die Blase angeht muss ich sagen, dass ich oft gar nicht merke, dass ich dringend muss. Die vergrößerte Gebärmutter drückt ja jetzt nicht mehr darauf. Ausfluss ist auch viel weniger geworden. Ich habe in 3 Jahren 16 kg abgenommen, weil ich endlich wieder regelmäßig Sport machen kann, ohne dabei auszubluten.


    Sex finde ich auch besser und entspannter.


    Es gab bei mir auch einige, die meinten, im Nachhinein habe man psychische Probleme. Kann ich absolut nicht bestätigen.


    Ich kann euch zu der OP ermutigen und bin echt glücklich, diesen Schritt gegangen zu sein.


    Was ich nicht so gut machen kann, ist klettern und springen. Hatte nach ner Klettertour, bei der ich öfter mal von ner etwas höheren Distanz runtergesprungen bin, leichte Bauchschmerzen. Aber darauf kann ich echt verzichten.


    Liebe Grüße und nen guten Start in die Woche

    Hallo und guten Abend,


    ich danke Euch für Eure Antworten.


    Ich habe immer noch keine Gelegenheit gehabt, mich mit meinem Herzbuben auszutauschen. Jetzt habe ich aber immerhin meine Mutti mal "für mich" gehabt und nach ihren Erfahrungen gefragt. Was sie durchgemacht hat, war auch der Hammer, aber nicht wg. evtl. körperlicher Komplikationen, nein, wg. dem Zwischenmenschlichen und der Psyche. Alles in allem hat sie aber - nachdem sie sich abgefunden hat, dass sie keine weiteren Kinder bekommen kann, nicht bereut, dass es so gekommen ist. Auch sie berichtet von einem Gewinn an Lebensqualität, aber sie hatte auch immer sehr starke Mense-Schmerzen, von denen bin ich zum größten Teil seit der ersten Schwangerschaft verschont. Nur hin und wieder tut mir der Bauch und Rücken weh, wie dieses Wochenende.


    Ich habe heute bei meinem Gyn angerufen, am Donnerstag werde ich "dazwischen geschoben", bis dahin will ich mir noch einen Gesprächsfaden erstellen, damit ich auch nichts vergesse zu fragen.


    Und dann hoffe ich inständig, dass ich mich zu einer klaren Entscheidung, zu der ich dann auch mit allen Konsequenzen stehen kann, durchringe.


    Ich bin sehr froh, hier das Forum gefunden zu haben, ich habe hier schon einiges nachgelesen.

    @ Silberbraut:

    Du schreibst, ich solle mich wegen der GM-Senkung an ein Beckenbodencentrum wenden, was muss ich darunter verstehen und wo finde ich ein "Gutes"? Was reichlich interessant ist: nach der ersten Schwangerschaft habe ich schon gemerkt, dass da "etwas" anders ist, als vorher. Auch dass meine Scheide kürzer ist, als vorher. Aber die Veränderungen sind nicht so gravierend, dass ich z.B. keine O.B. mehr benutzen könnte.


    Ich habe nie beim Gyn nachgefragt, da ich nie Beschwerden dadurch hatte - ich dachte, das ist normal, aber erst mein derzeitiger Gyn hat mich bei der ersten Untersuchung darauf aufmerksam gemacht, dass ich eine GM-Senkung habe, da ich auch dort nicht nachgefragt hatte, war das Thema auch sehr schnell beendet.


    Ich muss zum besseren Verständnis erwähnen, dass ich seit meiner ersten gynäkologischen Untersuchung einen echten Horror vor dem Gyn habe. Ich war immer froh, wenn ich nur schnell wieder raus war. Erst nach meiner Entbindung habe ich meinen "Leib-und-Magen-Gyn" gefunden, da hat einfach alles gepasst. Leider sollte diese Harmonie nicht von langer Dauer sein, er war Chefarzt der Gynäkologischen Abteilung in einem kleinen Krankenhaus, Entbindungen waren sein "Steckenpferd". Nachdem im KH die Entbindung wegrationalisiert wurde ist er umgezogen und hat wo anders noch mal angefangen (leider viel zu weit weg). Nun hab ich endlich wieder einen Arzt, zu dem ich langsam Vertrauen aufgebaut habe, und was ist: zum Jahresende geht er in den wohlverdienten Ruhestand *grmpf*


    Gruß

    frl. zizibeh, ich weiß ja nicht, in welcher Region Du wohnst. Mit Hilfe von Google kannst Du gucken, wo in Deiner Nähe ein solches Zentrum ist. Ein sehr gutes BB-Zentrum ist dieses hier. Die haben sogar "Mama Lischens" Beckenboden wieder hinbekommen. Ihre Geschichte findest Du hier im Faden.


    Schade, dass Dir Deine Gyns immer wieder abhanden kommen. Ich finde, gerade mit dem FA sollte man besonders gut zurecht kommen.

    @ Silberbraut

    oje... Berlin ist so weit weg. Ich habe gegoogelt und zwei Zentren gefunden, die nicht soo weit weg wären, Trier und Pfalz, wobei Trier mir alleine von dér Homepage "sympathischer" wäre, aber darauf kommt es nicht an. Die Ärzte könnten mir da sicher eher Auskunft geben.


    Nachdem ich hier nochmal im Forum nachgelesen habe, bin ich der festen Überzeugung, dass meine GM-Senkung nicht so schlimm sein kann, da ich keinerlei Beschwerden dadurch habe, kein Ziehen im Bauch, wenn ich Schweres hebe, kein Fremdkörpergefühl, die Belastungsinkontinenz ist im Vergleich zu vor der ersten Schwangerschaft gefühlt auch nicht schlimmer geworden, lediglich den Hinweis meines Arztes bei der ersten Untersuchung, und mein persönlicher Eindruck, dass die Scheide kürzer geworden ist.


    Aber so wie ich das verstanden habe, ist das erst dann zuständig, wenn herkömmliche nicht-invasive Methoden nicht fruchten...


    Grüßle

    Auf jeden Fall würde ich an Deiner Stelle den Gyn auch dazu befragen. Lieber alle Fragen vor dem OP-Tisch klären.


    Du hast einen tollen Schatz :)^ So sollte das sein.


    Mein Silberich hat mich auch begleitet und liebt mich auch ohne GM immer noch so wie früher x:)

    Einen schönen guten Tag an Alle hier, ich habe ja sehr lange nicht hier reingeschaut weil das Leben manchmal anstrengend sein kann :-) Heute hätte ich doch mal wieder eine Frage an Euch. Und zwar war ich vor 4 Wochen zur Kontrolle bei meiner Ärztin (hatte im September 2014 die GM Entfernung mit Bauchschnitt) und nun rief sie mich an dass ich doch bitte einen Termin bei der Dysplasie Ärztin machen möchte da meine HPV Viren immer noch so stark vertreten sind und der Abstrich so "kurz" nach der OP schon wieder verändertes Gewebe hätte. Weiß jemand von euch was das zu bedeuten hat? Zu allem Überfluss habe ich heute auch noch einen Termin beim Chirurgen weil der Verdacht einer Narben Hernie besteht. Ich hatte ja von Anfang an so starke Schmerzen um den Bauchnabel herum aber nun kann ich mich nicht ohne Schmerzen hin knien bzw. im Sitzen Husten geht gar nicht. Vielleicht hat ja jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht.


    lg Mausebelle

    Zitat

    dass ich doch bitte einen Termin bei der Dysplasie Ärztin machen möchte da meine HPV Viren immer noch so stark vertreten sind und der Abstrich so "kurz" nach der OP schon wieder verändertes Gewebe hätte. Weiß jemand von euch was das zu bedeuten hat?

    Hallo mausebelle,


    Wie lautete denn dein histologischer Befund nach der Hysterektomie? Wurde ein CIN III oder ein Carzinoma in Situ gefunden? Und wie war das bei deinen vorangegangenen Konisationen, wie waren da die Ergebnisse der Histologie? Ich hab mal geschaut, du hattest hier vor einiger Zeit dies geschrieben:

    Zitat

    Voran gegangen war eine Konisation mit Laser letztes Jahr Mai und eine Rekonisation dieses Jahr im Februar mit Messerschnitt. Da die Werte dann im Mai schon wieder so schlecht waren kam nur noch die Entfernung in Frage.

    Es scheint so, dass von deiner Scheide ein auffälliger Abstrich erfolgt ist? Zumindest gehe ich davon aus, dass dein Gebärmutterhals ja mitentfernt wurde bei deinen Vorbefunden, wie bei mir auch, also kann der Abstrich ja nur in der Scheide bzw. am Scheidenende entnommen worden sein.. tut mir ja leid zu lesen, dass das Ergebnis wohl nicht so gut war (hat man dir den Pap-Wert mitgeteilt?)


    Es ist aber gut, dass du zu einer Dysplasie-Sprechstunde überwiesen wurdest, dort sitzen echte Profis :)^ , und du wirst gut beraten und betreut.

    Zitat

    HPV Viren immer noch so stark vertreten sind

    Also wurde ein HPV-Test gemacht. Hat man dir gesagt, welche Virus-Typen gefunden wurden? Bei mir waren es die High-Risk-Typen 16 und 18. Seit meiner HE wurde allerdings kein HPV-Test mehr bei mir gemacht, da meine Abstriche seitdem immer gut sind (Pap I -Pap II).


    Ich habe eine ähnliche Geschichte wie du :)_ , drei Konisationen, ein CIS-Rezidiv und letztendlich ein mikroinvasives Zervix-Karzinom, das zum Glück mit der GM komplett entfernt wurde. Ich hatte eine vaginale HE, ist jetzt vier Jahre her, und mir geht es sehr gut. Ein Bauchschnitt ist aber auch anstrengender für den Körper als die vaginale Entfernung der GM :)*

    Zitat

    Zu allem Überfluss habe ich heute auch noch einen Termin beim Chirurgen weil der Verdacht einer Narben Hernie besteht. Ich hatte ja von Anfang an so starke Schmerzen um den Bauchnabel herum aber nun kann ich mich nicht ohne Schmerzen hin knien bzw. im Sitzen Husten geht gar nicht.

    Was hat denn der Chirurg gesagt? :)* :)* :)*

    @ frl.zizibeh

    Zitat

    Ich habe im Netz gelesen, dass fast 94% der OP's unnötig seien,

    94 % ? Oje ;-) , wo hast du das denn gefunden? Das halte ich aber für arg übertrieben. Meine GM musste aufgrund starker Zervix-Dysplasien entfernt werden, ebenso gibt es andere gewichtige Gründe für eine HE. Sicher wird teils auch zu schnell operiert, aber es bleibt ja jeder Frau selbst überlassen, sich vorab umfassend zu informieren und weitere ärztliche Meinungen einzuholen.

    Zitat

    was die Hintergründe für die OP 1978 bei meiner Mutti waren (die damals ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen hatte, und nach der OP "keine richtige Frau" für meinen Vater mehr war, wie sie mir berichtete)

    Puh das ist heftig.. gut, dass dein Mann dich in dieser Hinsicht unterstützt :)^ Mein Schatz steht auch absolut hinter mir, wir vermissen meine GM in keinster Weise :-) Für mich hatte die HE nur positive Effekte - keinerlei Regelblutung mehr, keine Verhütung mehr notwenig, keine Angst mehr vor schlechten Pap-Werten bzw. Rezidiven meiner Vorerkrankungen.. der Sex ist entspannter.


    Noch eine kleine Anmerkung - wenn du eine LASH durchführen lassen solltest, also der GM-Hals erhalten bleibt, kann es sein, dass die Regelblutung abgeschwächt weiterhin auftritt. Aber lass dich erstmal von deinem Gyn beraten, und ja, schreibe dir vorher alle Fragen auf :)D



    @ Angel

    Glückwunsch noch nachträglich zum Vierjährigen @:) @:) @:) Wahnsinn wie die Zeit vergeht :)_ Meins war ja schon im Januar diesen Jahres :-)

    @ Mausebelle:

    oje, das hört sich ja nicht gut an. Ich habe GsD so garkeine Erfahrungen und mir bleibt lediglich, Dir alles Gute zu wünschen! Da werden meine Problemchen klitzeklein. |-o




    Trotzdem würde ich gerne noch einmal meine Gedanken sortieren, und evtl hat ja die eine oder andere auch noch Aspekte, die ich nicht oder falsch bedacht habe.


    Ich weiß nicht, ob ich überhaupt die Option zu einer Hysterektomie habe, schließlich habe ich lediglich ein - nicht so großes - Myom. Und beide Ärzte haben zu einer Abrasio geraten. Wie sich das nun ändert, weil meine Mom GM-Krebs hatte, kann ich nicht beurteilen. Ich habe mir schon Notizen gemacht, denn am Donnerstag habe ich eine Gesprächstermin bei Gyn eingeschoben bekommen. Allerdings werde ich den Termin am 15. nicht absagen, falls noch weitere Fragen auftauchen.


    Gestern schoss mir der Gedanke durch den Kopf, ob ich nicht doch erst die Hysteroskopie mit Abrasio machen lasse, vlt. geben sich dadurch die "größten" Probleme. Die Entscheidung zu einer Entfernung ist eben endgültig. Auch hab ich mir - bevor ich erfahren hatte, dass meine Mutti GM-Krebs hatte - einen Ladycup bestellt, und wenn ich damit zurecht käme, würde sich ja auch einiges bei mir vereinfachen, einfach weil angeblich die "Standzeit" viel länger wäre, ebenso wie die "Aufnahmefähigkeit". Ich denke, dass ich den morgen bekomme, dann sind allerdings die schlimmsten Tage rum, und ich kann es dann nicht gleich unter härtesten Bedingungen testen und beurteilen. Andererseits kann ich so auch ein wenig üben. Wegen meiner gefühlt verkürzte Scheide habe ich mir die kurze Variante bestellt, ich bin ebenfalls gespannt, ob ich den dann spüre, oder nicht... Angeblich kann man mit dem sogar schwimmen gehen.


    Wie oft habe ich mich von gemeinsamen Unternehmungen mit der Familie ausgeschlossen bzw. der Familie Ausflüge vermiest, weil mein Mann dann gesagt hat, wenn ich nicht mitkomme, dann fährt keiner (weil wir uns oft genug nicht sehen - Montagen).


    Sind allerdings die Probleme mit der Abrasio nicht weniger, dann müsste ich u.U. doch noch "unter's Messer", dann nicht doch besser gleich "Nägel mit Köpfen machen"?


    Als nächstes stellen sich die Fragen



    ? GM-Hals erhalten oder mit entfernen


    Ich habe z.B. gelesen, dass der GM-Hals mit Bändern aufgehängt ist, und wenn er entfernt wird, kann es zu einer Scheidensenkung oder gar zum Vorfall kommen. :-/ Andererseits haben ettliche Frauen, die ihren GM-Hals behalten haben, mehr oder weniger starke Regelblutungen - so hat sich das gestern jedenfalls überall, wo ich nachgelesen habe, dargestellt. Allerdings ist hier auch die Frage, berichten eher Frauen mit schlechten Erfahrungen, so dass sich der Eindruck zum Negativen hin verschiebt. ???


    Oje... da ist guter Rat teuer. Schließlich ist das was anderes, als eine Waschmaschine zu kaufen.


    Was mich nun so stark zweifeln lässt?


    1.) Ich habe gestern einen Thread entdeckt, da ging es um die Veränderungen nach der OP beim GV. Und da habe ich einiges nicht so schönes gelesen. Dabei hab ich immer schon Probs mich fallen zu lassen (ich habe einen leichten Kontrollzwang), aber z.G. einen einfühlsamen Mann...


    2.) Wir sind selbständig, da kann ich nicht einfach aus einer Laune heraus 8 Wochen fehlen, weil ich mich zu einem Eingriff entschieden habe, der bei mir nicht unbedingt notwendig ist (ich habe ja "nur" ein Myom)


    3.) wenn ich hier von manch einem Schiksal lese, komme ich mir mit meinen Sorgen vor, wie ein kleines Licht, vlt. ist aber mein Leidensdruck nur noch nicht groß genug?


    Gruß vom Frl. Zizibeh

    @ _blizza_

    Zitat

    94 % ? Oje ;-) , wo hast du das denn gefunden? Das halte ich aber für arg übertrieben. Meine GM musste aufgrund starker Zervix-Dysplasien entfernt werden, ebenso gibt es andere gewichtige Gründe für eine HE. Sicher wird teils auch zu schnell operiert, aber es bleibt ja jeder Frau selbst überlassen,

    Ich habe das irgendwo gelesen. Das hat angeblich eine Studie des Robert-Koch-Instituts ergeben. Einfach mal bei Google eingeben.


    Gruß

    Zitat

    Ich habe z.B. gelesen, dass der GM-Hals mit Bändern aufgehängt ist, und wenn er entfernt wird, kann es zu einer Scheidensenkung oder gar zum Vorfall kommen.

    Es gibt bislang keine Studie, die bestätigt, dass der Erhalt des GM-Halses wirklich der Stabilität im Beckenboden dient. Außerdem wird die Scheide üblicherweise fixiert bei der HE. Meine Scheide ist jedenfalls nach über vier Jahren noch immer dort, wo sie sein soll o:)


    In diesem Artikel gibt es interessante Aspekte zu Thema GM-Hals / HE:


    http://m.aerzteblatt.de/print/75237.htm