Danke für deine Antwort, ja, die Gebärmutter wurde total entfernt. Den Arztbesuch beim Hausarzt hätte ich mir sparen können, er hat mich mit der farbigen Metapher "Sie sollten einfach noch nicht grad auf den Kartoffelacker oder Heuballen rumtragen" erfreut. Einen Kartoffelacker hab ich nicht und dass ich keine Heuballen rumtragen kann, ist sogar mir klar gewesen. o:)


    Ich bin einfach ein bisschen frustriert, fühle mich unverstanden, weil mich meine Familie (Kinder und Ehemann) immer zusammenscheissen, dass ich zu viel mache - nur macht es ja sonst leider niemand :-X also schnapp ich mir halt hin und wieder mal den Staubsauger. 5 kg ist ja wirklich nicht viel, da geht ja echt nix!


    Lieben Gruss, Christine

    @ Stuine64

    Zitat

    Ich hatte letzten Mittwoch nach dem ersten Tag mit ca. 5 km Laufen sehr Schmerzen, da war die Gynägologin nicht erreichbar und der Arzt, den ich dann hatte, sagte mir, das wäre ja auch viel zu viel.

    Der Arzt hat absolut recht.

    Zitat

    Ich bin ja selbständig und kann (bzw. muss) selbst entscheiden, wann ich wieder anfange - am Mittwoch, also übermorgen, soll es jetzt wieder voll losgehen.

    :-o:-| Ich will ganz offen sein. Wenn Du als nächstes eine Blasen und/oder Darmsenkung haben willst, kannst Du das tun. Wenn Du aber auf längere Sicht beschwerdefrei bleiben möchtest, wären noch wenigstens 3 weitere Wochen Schonung sinnvoll.

    Zitat

    Ich bin einfach ein bisschen frustriert, fühle mich unverstanden, weil mich meine Familie (Kinder und Ehemann) immer zusammenscheissen, dass ich zu viel mache - nur macht es ja sonst leider niemand :-X also schnapp ich mir halt hin und wieder mal den Staubsauger.

    Deine Familie hat recht. Im Gegenzug kannst Du ihnen eine klare Ansage machen, wer welche Arbeiten temporär übernimmt. Frau muss nicht immer funktionieren. ;-)

    Hallo Stine,


    mir wurde von vorne herrein gesagt 6-8 absolute ruhe. Da sich alles erst legen muss wie darm usw. sowie die wundheilung braucht ruhe. Am anfang waren es 20 min sitzen und stehen und jetzt nach zwei wochen eine stunde sitzen und laufen ( gemütliches spazieren gehen) . Danach hin legen und ruhen.


    Ich kann dich total verstehen. Ich habe auch pferde hund und katze sowie 4 kinder aber ich verdiene nicht mein lebebsunterhalt damit. Sie wollen aber auch verpflegt werden von daher war das schon echt schwer zu entscheiden. Aber es musste gemacht werden. Bei dir ja erst recht.


    Voll los legen ist kontraproduktiv da du nicht nur die gefahr von blutungen die nicht ohne sind eingehst ( wo man bedenken sollte das du dann noch länger ausfällst) sondern auch eine blasensenkung usw.


    Du hast niemanden der kurzfristig den laden schmeißen kann?


    Bei mir ist soweit alles ok...mein zystofix ist nun auch gezogen . Ich hoffe das alles gut geht. Der ausfluss soll ok so sein.

    Liebe Stine64,


    Ich kann auch nur appelieren: schon dich!! Um so schneller kommt alles wieder ins Lot.


    Bei mir ist die OP jetzt 4 Wochen her. Ich fühle mich jeden Tag etwas aktiver. Trotzdem habe ich plötzlich immer wieder kleine Schwächen Attacken, wo ich einfach nur noch aufs Sofa will .


    Jetzt ist mein Reha-Antrag doch durch und habe für nächste Woche einen Termin bekommen. Obwohl ich von Mann, Hund und Tochter drei Wochen getrennt sein werde ,freue ich mich darauf, mich nur um mich zu kümmern. Und nicht kochen zu müssen ;-) .


    MeinDarm normalisiert sich jetzt auch wieder.

    Hallo,


    meine OP war am 21.1.


    Das mit dem Schonen muss ich noch üben. |-o


    Schmerzen hab ich so gut wie keine mehr. Auch der Toilettengang funktioniert wieder völlig schmerzfrei. Gestern waren auch die Blutungen weg. Nur waren die heute wieder da. :(v und ich dachte schon, ich hab des Zeugs hinter mir. -Pustekuchen-


    Muss ich wirklich so lange mit allem aussetzen? Ich wollte Mitte/Ende Februar wieder meinem Minijob nachgehen.


    LG

    Natürlich reagiert jeder Körper anders. Kommt sicherlich auch drauf an, was die Ausgangsdiagnose war und was alles gemacht wurde.


    Ich werde auch sehr gut durch meinen homöopathischen Arzt begleitet. Ich bin davon überzeugt , dass die homöopathischen Mittel mir bei der OP und Wundheilung sehr gut geholfen haben.


    Mittlerweile genieße ich die Schonzeit. Nach über 30 Jahren Berufstätigkeit ist das vielleicht auch mal nötig :-)

    Hallo ihr Lieben *:)


    Willkommen allen Neuen hier @:) :)_


    Stine,


    ich kann dir auch nur anraten dich zu schonen, auch wenn's dir sehr schwer fällt. Was an Spätfolgen auf dich zukommen kann hat ja Silberbraut schon erwähnt. Das solltest du dir zu Herzen nehmen. Sprich mit deiner Familie wer was übernehmen kann um dich zu entlasten.


    Auch nach einer "Schonzeit " von 6 bis 8 Wochen musst du noch lange auf dich aufpassen. Die -nicht - über- 5kg - heben Regel gilt für insgesamt 6 Monate :-X. Bis alles vollständig abgeheilt ist dauert es zwischen 9 und 12 Monate. Es ist nicht ganz einfach, ich weis. Jetzt brauchst du ganz viel Geduld :)_


    Ich lasse jeder mal ein Säckchen :)* da

    Hallo ihr Lieben,


    auch ich lese schon seit Monaten in diesem Forum mit, zwecks Gebärmutterentfernung vaginal. Unglaublich, wie viele Antworten,... es dazu gibt.


    Meine Gebärmutter ( wohl auch der Gebarmutterhals ) wurde mir am 29.01.2016 entnommen. Nach vielen Monaten voller starker Blutungen, vielen Myomen und einer Auffälligkeiten am Muttermund, entschieden meine FÄ und ich, dass es an der Zeit war, dies zu tun. Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe einen 21 jährigen Sohn. Familenplanung war schon lange abgeschlossen.


    Durch die Erfahrungen aller hier im Forum, fühlte ich mich aufgeklärt, gestärkt und überhaupt nicht ängstlich, was die OP betraf. Vielen Dank, dass hier soooooo viele ihr Erfahrungen weitergegeben haben ! :)=


    Heute vor einer Woche war es so weit. Ich war die erste auf dem OP-Plan. ( 8:00 Uhr)


    Diese verlief gut, alles wurde vaginal gemacht. Im Aufwachraum wurde ich schon gefragt, ob ich Schmerzen hätte und promt wurde was gegeben. Wieder im Zimmer angekommen, schlummerte ich immer wieder weg. Schmerzen hatte ich nicht. Was mir aber auffiel war, dass die Hälfte meiner Unterlippe geschwollen und taub war.


    Ich erwähnte das bei den Schwestern, was aber eigentlich abgetan wurde, dass es von der Narkose war. Das war mir schon klar :-/ .


    Am Abend bin ich mit einer Schwester und meinem Urinbeutel ins Bad zum Zähne putzen. Ging gut und nach den Schilderungen hier im Forum, hatte ich so Angst, mir von der Narkose auch die Seele aus dem Leib zu kotzen. Später habe ich mich dann doch 2 x übergeben, was ich mir viel schlimmer vorgestellt hätte.


    Am nächsten Morgen bin ich dann alleine ins Bad (mit Urinbeutel) wieder zum Zähne putzen. Danach gab es Frühstück und kurz darauf kam eine Schwester, um mich von der Tamponage und dem Katheter zubefreien. Ich fragte erstmal, ob das weh tun würde. Sie verneinte und erklärte mir alles,...


    Tat auch nicht weh ;-)


    Eine richtige Visite gab es an diesem Wochenende nicht und ich hatte so viele Fragen.


    Wieder sprach ich die zur Hälfte der tauben Unterlippe an. Auch hier gab es wieder die Aussage, dass das schon mal bei einer Narkose passieren kann.


    Schmerzmittel habe ich mir am 1. Tag nach der OP noch geben lassen, danach erstmal nicht mehr, da es auch ohne ging. Auch konnte ich zum essen in den Gemeinschaftsraum gehen. Am 2. Tag der OP bin ich mit meinem Mann zum Kiosk auf dem Krankenhausgelände geschlichen, da grosse Schritte noch nicht drin waren. Dieses bereute ich am Abend natürlich, dann das war eindeutig zu früh dafür. Also habe ich mir ein Schmerzmittel geben lassen. Am 3. Tag kam der Anästesist zu mir und schaute sich meine Lippe an. Auch er meinte nur, dass so was vorkommt,...


    Am 4. Tag wollte ich einfach nur nach Hause. Nach der Visite, packte ich meine Tasche und wartete auf den Arztbrief. Sie sagten auch noch, dass sie die Abschlussuntersuchung nicht machen könnten, da es noch zu früh sein. Ich rief bei meiner FÄ an und vereinbarte einen Termin für heute, genau eine Woche nach der OP.


    Zu Hause angekommen, las ich mir erstmal den Arztbrief durch. Ich konnte nicht rauslesen, ob die den Gebärmutterhals nun mit entnahmen oder nicht. Daraufhin las meine Freundin noch mal drüber. ( Sie arbeitet bei der Gynäkoligie) Es war wirklich nicht zu erkennen, so musste ich doch bis zur Untersuchung abwarten. Ich wollte noch mal erwähnen, dass ich ab dem 1. Tag nach der OP keinen Wundfluss oder Blutungen hatte, lediglich minimal aber wirklich nur einen Hauch von Ausfluss.


    Die FÄ war zufrieden, heilt gut. Leider hat sie an meinem rechten Eierstock eine 2,5 cm grosse Zyste entdeckt. Ich fragte gleich, warum diese nicht bei der OP entfernt wurde, worauf sie sagte, dass die wohl erst danach entstanden ist. Die hätten die auf jeden Fall entfernt, wenn die schon da gewesen wäre. Nun erstmal abwarten, ob die von selbst abgeht / auflöst.


    Auf die Frage, ob er GBH war wäre, schaute sie nach und konnte es nicht wirklich sehen. Da alles noch recht frisch war, wollte sie mich nicht so quälen und so verblieben wir, dass wir sobald der ausführliche Arztbericht kommt, diesen zusammen besprechen.


    Ich habe gefragt, ab wann ich Beckenbodentraining machen darf. Ab 6 Wochen nach der OP. Ich fragte, ob ich ein Rezept für die Physio dafür bekomme und sie ist der Meinung, dass man das selbst bezahlen müsste.


    Wie war da bei euch? Musstet ihr es selbst bezahlen?


    Hat von euch jemand so kurz nach der OP Probleme mit Zysten am Eierstock? Oder hatte von euch jemand Probleme von / nach der Narkose? Meine Unterlippe ist abgeschwollen, aber noch immer taub.


    Liebe Grüße aus Berlin

    Hallo an alle Neuen hier und Gute Besserung :)*

    Hallo Yve,

    schön, dass du deine Hysterektomie soweit auch gut überstanden hast :-) Mich wundert nur, dass du unsicher bist wegen deines Gebärmutterhalses. Du schriebst,

    Zitat

    alles wurde vaginal gemacht.

    Also MUSS der Hals ja mit entfernt worden sein, das geht technisch gar nicht anders bei rein vaginaler HE ;-) Mich wundert dabei auch sehr, dass nichtmal deine Gyn dir sagen konnte, ob der Hals noch da ist oder nicht. Ich lese und schreibe hier schon lange, habe aber noch nie dergleichen gehört. War deine Scheide innen denn noch so stark geschwollen, dass die Gyn nichts sehen konnte? Ganz abgesehen von der im Bericht vermerkten OP-Methode, die ja wie gesagt Rückschlüsse darauf zulässt, ob der GM-Hals stehen gelassen wurde oder nicht. Berichte doch mal bitte, was dabei herausgekommen ist.


    Eierstockzysten habe ich übrigens auch immer mal, bisher ohne größere Probleme. Meist entdeckt meine Gyn diese auch zufällig beim Ultraschall, und bisher sind die Zysten nach einiger Zeit stets wieder verschwunden.


    Zu deiner tauben Lippe kann ich leider nichts sagen, aber ich denke, dass sich das wieder geben wird :)* Ich hatte bislang 5 Vollnarkosen wegen diverser gyn. OP's, aber so etwas trat bei mir nicht auf, nur mal Halsschmerzen vom Tubus. .


    Meine HE ist jetzt im Januar 5 Jahre her gewesen, ich wurde auch vaginal operiert, GM samt Hals entfernt (mein Gebärmutterhals war die Ursache für die HE wegen schwersten Dysplasien). Mir geht es gut :-) Beckenbodentraining habe ich auch selbst regelmäßig gemacht, allerdings hatte ich dazu vorab nach der Geburt meines 2. Kindes einen Kurs in einer Klinik gemacht und kann die Übungen seitdem selbständig ausführen.


    Meine Schwester besucht derzeit auch ein Beckenbodentraining auf Rezept, das hat ihr Gyn verordnet (sie hatte auch vor Jahren eine HE und letztes Jahr nochmal eine Nachfolge-OP dazu. Bei ihr wurde der GM-Hals zunächst stehen gelassen, was Jahre später zu Problemen geführt hatte, so dass sie nochmals operiert werden musste).


    Ich denke aber, selbst wenn du kein Rezept für BB-Training bekommen solltest, dass es sich lohnt, einen solchen Kurs zu belegen und notfalls selbst zu zahlen. Da gibt es sicher viele Angebote im Internet. Oder du schaust nach Anleitungen für Übungen zu Hause.


    LG

    Hallo Blizza,


    danke für deine Antwort.


    Ich weiß nicht, warum die FÄ nicht sehen konnte, ob der Hals weg ist, vielleicht wollte sie nicht " rumstochern " .


    Ist bestimmt der falsche Ausdruck, wir warten nun auf den aufführlichen Bericht.


    Ich werde berichten ;-)


    Natürlich will ich Beckenbodentraining machen, wollte nur wissen, ob es verschrieben wird oder nicht :)z


    Weiß ja, dass es wichtig ist.


    Bei dir ist es so lange her, wow. Und keinerlei Probleme in den Jahren gehabt?


    LG

    Hallo Blizza,


    danke für deine Antwort.


    Ich weiß nicht, warum die FÄ nicht sehen konnte, ob der Hals weg ist, vielleicht wollte sie nicht " rumstochern " .


    Ist bestimmt der falsche Ausdruck, wir warten nun auf den aufführlichen Bericht.


    Ich werde berichten ;-)


    Natürlich will ich Beckenbodentraining machen, wollte nur wissen, ob es verschrieben wird oder nicht :)z


    Weiß ja, dass es wichtig ist.


    Bei dir ist es so lange her, wow. Und keinerlei Probleme in den Jahren gehabt?


    LG

    Hallo Yve,


    wenn Du vaginal operiert wurdest, dürfte da kein Gebärmutterhals mehr sehr sein. Wie Blizza :)_ schon schrieb, kann er bei dieser OP-Methode gar nicht erhalten bleiben. Das sollte Deine FÄ aber wissen.


    Beckenbodentraining habe ich mir lange vor meiner OP (auch vor 5 Jahren) irgendwann mit Hilfe des Internets angeeignet. es gibt da sehr gute Seiten.


    Gute Besserung :)*

    Danke Silberbraut :-)


    Wie lange hat es bei dir gedauert, bis du wieder richtig Sport machen konntest?


    Meiner Mama wurde vor 15 Jahren dir GM entnommen. Sie sagte, sie hätte einige Zeit so was wie Phantomschmerzen gehabt. Kennt ihr das auch?


    Liebe Grüße