Sabrina und Iris,

    Ihr seid so lieb.


    Ich ärgere mich immer noch und habe mich natürlich gleich noch mit meinem Mann darüber gestritten.


    Er empfiehlt mir "Dienst nach Vorschrift" zu machen, ich bekomme Schweißausbrüche beim Gedanken, als Vorgesetzte in so einem Unternehmen meine Mitarbeiter zu motivieren.


    Es ist völlig richtig, es ist schon schlimm genug, dass die Chefs so sind - und Deiner scheint ja wirklich kein Quentchen besser Sabrina, aber ich bin selber Schuld, wenn ich mich von ihm runterziehen lasse!


    Mein Körper hat in den letzten 8 Wochen so gut mitgespielt, ich bin so froh, dass nichts Bösartiges entdeckt wurde - und dann lass ich mich von einem solchen Idioten runterziehen.


    Ich wüsste gern, wie er sich verhalten würde, wenn es um seine eigene Frau gänge!


    Naja, ich habe jetzt mein Profil bei der Agentur für Arbeit aktualisiert, vielleicht kann ich dem lieben Chef doch irgendwann den Rücken kehren.


    Ich hoffe, morgen früh ist der Abstand wieder etwas größer...


    nochmals vielen lieben Dank und allen einen schönen Abend

    Schwellung nach OP

    Hallo!


    ich hatte am 20.6. eine Gebärmutter-OP mit Bauchschnitt (GM ist noch drin, etliche Myome wurden rausgeschnippelt), der relativ tief-etwa wie bei einer Sectio- angesetzt wurde.


    Der Schnitt an sich sieht gut aus, nur ist der Bereich rund um den Schnitt geschwollen. Da ich relativ dünn bin, sieht es irgendwie aus, wie nach einer schlechten "Fettschürzen"-OP, sprich: der Bauch ist flach und dann "beult" er sich ca 2cm oberhalb des Schnittes bis 2 cm darunter nach vorne. Ich weiß, ich weiß, die OP ist ert 8 Tage her, aber da ich mich sonst schon wieder recht gut fühle, mache ich mir irgendwie Gedanken, ob das normal ist... Ich habe irgendwie Panik, dass sich das nicht mehr gibt und ich "entstellt" bin.


    Wie war das bei euch? wie lange war der Bereich um den Schnitt geschwollen?


    LG

    @kruemi und Alle.

    Hallo Kruemi,


    meine OP per Bauchschnitt (an der selben Stelle wie bei meiner Sectio,nur etwas länger) ist nun 5 Wochen her und es sah die ganze Zeit aus wie bei Dir(bin auch sehr dünn),nur eben oberhalb des Schnittes.Seit 2 Tagen ist es sogar noch viel mehr geworden,warum weiß ich nicht.


    Am Montag war ich bei einer Nachuntersuchung und der Prof. meinte es wäre auf der linken Seite noch nicht verheilt und leicht entzündet,es tut mir auch auf dieser Seite viel mehr weh.Habe aber nix verschrieben bekommen,würde angeblich so heilen.Hattet das auch jemand von Euch?


    Liebe Grüße Mary.

    @Sigrid

    Hallo Sigrid,


    danke der Nachfrage,leider nicht so gut.


    Ich habe ca 2 Stunden danach total Unruhezustände bekommen und so starkes Kribbeln in den Händen und Kreislaufprobleme.Gewirkt hat es nur leider für eine Stunde.Aber wenn ich an die Tramaltropfen denke,habe ich das erste Mal gebrochen und starken Schwindel gehabt,jetzt spüre ich davon gar nix mehr ,aber es hält für 3 bis 4 Stunden an.


    Ich weiß jetzt nicht so recht was ich machen soll,habe heute mich nicht mehr getraut es zu nehmen,vielleicht lagen die Kreislaufprobleme auch an dem Wetter heute,mein Mann und Schwiegervater hatten auch Probleme,aber die anderen Symptome waren bestimmt davon.


    Aber irgendwie muß ich langsam von den Schmerzmitteln wegkommen,aber ohne würde ich im Moment ausrasten.Ich hoffe ,daß in ein paar Wochen wenn alles gehilt ist,es mir leichte fallen wird und ich dann einfach mein altes Mittel auf Null reduzieren kann.


    Liebe Grüße Mary und auch eine schöne gute Nacht für Dich.*:)

    Hallo Maxi

    Hallo Maxi, ich hoffe du hast dich einwenig beruhigt. Den Satz


    "Ich wüsste gern, wie er sich verhalten würde, wenn es um seine eigene Frau gänge!" den du gestern geschrieben hast hatte ich schon auf der Zunge liegen, aber ich dachte bremse dich. Aber genau so ist das. Um meinem Chef den Wind aus den Segeln zu nehmen rufe ich ihn jetzt jeden Morgen an, dann kann ich auch mit ruhigem Gewissen mal das Haus für einen Spaziergang oder einen Einkauf verlassen. Er meint nämlich ich müßte immer vor Ort sein wenn er anruft....


    Ansonsten muss ich sagen geht es mir jeden Tag besser. Bin nur Abends doch noch ziemlich geschafft und sitzte ab ca. 19 Uhr gemütlich auf meiner Couch oder auf dem Balkon, obwohl ich versuche mich tagsüber auch zu schonen. So langsam mache ich aber meine Hausarbeit wieder fast alleine. Dauert nur alles ziemlich lange aber Zeit genug haben wir ja. Nur mit dem Heben und Strecken bin ich nach wie vor vorsichtig.... Und ich habe in den 4 Wochen gelernt, dass es nicht immer alles so tip top sein muss.Der Krankenhausaufenthalt hat mich doch etwas nachdenklich gemacht. So werde jetzt mal frühstücken und meine Zeit noch geniessen. Das Wetter soll ja gut werden. Einen schönen freien Tag.


    Schreibe mal wie du dich entschieden hast.


    mfg


    Sabrina

    Schnabelchen

    Hallo Schnabelchen,


    es tut mir leid, dass du solche Schmerzen hast. Die OP ist doch einige Zeit her. Wie kommt denn das ? Ich lese immer nur das die meisten gar keine Probleme damit haben. Ist schon alles abgecheckt worden ?? Wie du schon schreibst immer diese Schmerzmittel. Leider kann ich dir keinen Rat geben nur mitfühlen.War es denn bei dir auch eine Gebärmutterentfernung ?(mit Bauschnitt??)


    Müsste das ganze Forum durchgehen und es sind ja eine ganz Menge Beiträge. Dir einen schönen hoffentlich besseren Tag.


    Sabrina

    @cute1005

    Hallo Biggi, :-)


    //@Quinoa: Ich schreibe das hier immer wieder!!!!!! Und die Mädels die die OP noch länger hinter sich haben erst Recht: SCHONEN...SCHONEN...SCHONEN!!!!!!!!!!


    Die ersten 3 Wochen fast nichts tun. Quinoa, wieso haben die dich im Krankenhaus so viel rumlaufen lassen? Das ist eine offene Wunde, und wie einige schon schreiben, es dauert mindestens 8 Wochen bis die verheilt!!!! Mir gehts richtig prima, ich gehe auch schon schwimmen, natürlich langsam und fahre Rad, aber ich liege nachmittags immer noch 2 Stunden und abends lümmle ich vorm Fußballspiel//


    hm, das frage ich mich langsam auch... ???


    Fakt ist aber, dass Wert darauf gelegt wurde, die Patienten schnell zu mobilisieren und auch nichts dagegen sprach, viel zu "laufen". Als "Lockmittel" wurde auch das Argument "Trombosespritzen sowie das weitere Tragen der -strümpfe entfällt dann" gegeben. "...wenn Sie sich 4 Stunden bewegen, brauchen Sie die nicht mehr."


    Da es mir richtig gut ging und ich auch von einer Bekannten, die eben diese Erfahrungen ein Jahr zuvor in der selben Klinik gemacht hatte, wusste, dass sie das genauso gehandhabt hatte, habe ich mich darauf verlassen, dass das okay ist. Ich sollte nur meine Handynr. hinterlassen, wenn ich auf dem Krankenhausgelände unterwegs war - und nichts über 5 kg tragen. Die Wasserflasche, die ich immer dabei hatte, hat diese Grenze eindeutig unterschritten. ;-)


    Vorsichtig war ich nur beim Aufdrücken der Außentüren.


    Meine konkreten Fragen im Vorfeld waren:


    1. Wie ist die Belastbarkeit nach der OP? Was muss wie lange unterbleiben?


    Antwort: "Das gibt ihnen ihr Körper schon vor. Der setzt ihnen die Grenzen. Hören sie einfach auf ihn. Vermeiden sollten sie allerdings das Heben/Tragen von Gewichten jenseits der 5kg-Grenze..."


    2. Wie groß ist das Risiko, dass Nähte o.ä. wieder aufreissen und unter welchen Umständen könnte das passieren?


    Antwort: Aufreissen könne da nichts.


    3. Wann bin ich voraussichtlich wieder 100% belastbar?


    Antwort: Könne man so generell nicht sagen. Das hänge auch vom allgemeinen Fitnesszustand ab. Grundsätzlich könnte man nach ca. 6 Wochen wieder beginnen, sich mehr und mehr zu belasten. Grenzen würde auch hier der Körper setzen.


    Auf meine spezielle Frage nach Rennrad fahren: Damit sollte ich noch bis ca. 2 Wochen nach der Entlassung aus der Klinik warten.


    Mittlerweile sind bin ich übrigens 2 1/2 Wochen zu Hause.


    Mir geht es, was Kreislauf und sonstige Beeinträchtigung (Ziepen pp.) angeht, m.E. den Umständen entsprechend gut.


    Rad fahren würde ich mir allerdings derzeit noch nicht zutrauen. Damit möchte ich lieber noch warten, bis das gelegentliche Ziepen erledigt ist.


    Was mich verunsichert:


    Oberhalb der Naht habe ich einen querliegenden "Wulst". Der ist ca. 20 cm breit, ca. 4 cm hoch... und wölbt sich, wie gesagt, nach außen. Er fühlt sich fest an. Man sieht ihn auch nur, wenn ich sitze/stehe. Beim Liegen nicht.


    Ist das normal, wenn man einen Bauchschnitt hatte?


    Das ist eigentlich das, was mich im Moment am Ehesten beunruhigt. Am 04.07. habe ich die erste Nachuntersuchung bei meiner Gyn'in. Hoffentlich bekomme ich dort diesbezüglich keine negative Auskunft.... :-o


    Aber: Warum geben verschiedene Ärzte und auch deren Pflegepersonal so unterschiedliche Auskünfte bzgl. Schonung bzw. Belastung


    Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich jemand mit einem Bauchschnitt weniger zu schonen braucht als jemand, der eine OP vaginal / mittels LASH hatte.... ?


    Gut, dass es dieses Forum gibt. Ich hätte mir/meinem Körper sonst nämlich schon viel mehr zugemutet, da ich mich nach der Aussage meiner Ärzte "...der Körper gibt die Grenzen vor" gerichtet hätte.


    ...und wer weiß, was dann passiert wäre... :-/


    Liebe Grüße


    Quinoa

    @DieKruemi

    ... "Der Schnitt an sich sieht gut aus, nur ist der Bereich rund um den Schnitt geschwollen. Da ich relativ dünn bin, sieht es irgendwie aus, wie nach einer schlechten "Fettschürzen"-OP, sprich: der Bauch ist flach und dann "beult" er sich ca 2cm oberhalb des Schnittes bis 2 cm darunter nach vorne. Ich weiß, ich weiß, die OP ist ert 8 Tage her, aber da ich mich sonst schon wieder recht gut fühle, mache ich mir irgendwie Gedanken, ob das normal ist... Ich habe irgendwie Panik, dass sich das nicht mehr gibt und ich "entstellt" bin."...


    Hm, ich habe eben deinen Beitrag gelesen - und genau das ist es auch, was mich zur Zeit beschäftigt!


    Sieht das bei dir auch etwa so aus, als würde von innen ein Schlauch nach außen drücken? (merkwürdig beschrieben, ich weiß ;-))


    Auf Nachfrage sagte mir meine Gyn'in vor gut 2 Wochen, das seien die durchtrennten Muskeln und man könnte das später durch Bauchmuskeltraining wieder etwas reduzieren. ...ganz weg bekomme man es aber wohl nicht.


    Ich mag mich täuschen, aber als ich sie danach fragte, fühlte sie dieser "Schlauch" noch weicher an, als jetzt... :-o


    Mal sehen, am Dienstag erfahren ich vielleicht mehr.


    LG Quinoa

    @Maxi

    Liebe Maxi,


    ich weiß, das ist dir jetzt keine große Hilfe, aber mach dir einfach klar, dass jemand, der sich niemals richtig mit dem, was da bei dir im Rahmen einer solchen OP eigentlich passiert, beschäftigt hat, vorstellen kann, dass du anschließend tatsächlich 6 Wochen oder mehr außer Gefecht gesetzt bist.


    ...solche negativen Erfahrungen, wie du sie von deinem Vorgesetzten erleben musstest, bekommst du übrigens manchmal auch von Frauen...!!! :-o Das habe ich erlebt!


    Wenn es darum geht, dass jemand über eine längere Zeit ausfällt, ist das nun mal eine erhebliche Belastung für das gesamte Team. Und da kommt es nicht selten zu Überreaktionen, weil meistens niemand dabei ist, der wirklich weiß, wovon er spricht...!!! :-/


    Aber: Lass dich auf keinerlei Diskussionen ein und versuche nicht, dich zu rechtfertigen. Dein Arzt schreibt dich krank, solange es erforderlich ist. Das hat dein Arbeitgeber hinzunehmen. Tut er es nicht, würde er dir zwangsläufig unterstellen, krank "zu machen" und deinem Arzt eine Beihilfe hieran unterstellen.


    Die Verantwortung für meinen Körper trägst immernoch du - und nur du! Wenn man sich da für den Arbeitgeber "verbiegt" dankt der es mit Sicherheit nicht, wenn Spätfolgen auftreten. :-| Er ersetzt dich höchstens, weil du nicht mehr voll belastbar bist.


    Deshalb:


    Kopf in den Nacken - Eidechsenstarre einnehmen - ...und tschüss! Mach dein(!!!) Ding und lass dich bloß nicht von anderen Personen zermürben!!!


    Liebe Grüße


    Quinoa

    @ Quiona

    ja, genau so sieht es aus, als wenn man einen Schlauch implantiert hat.


    Als ich vorgestern beim Fäden-Ziehen war, sagte die Ärztin, das wäre völlig normal, das Gewebe incl. Muskeln wurde nunmal während der OP nicht nur durchtrennt, sondern auch auseinandergespreizt, und diese Schwellungen wären eine völlig normale Sache. Das HOFFE ich, denn es sieht wirklich sehr merkwürdig aus. Über alles wurde ich ja im Vorfeld aufgeklärt, aber darüber nicht.... Bisher hat hier ja Marie geantwortet, dass es bei ihr auch so sit und nach ihrem Kaiserschnitt bis zu 6 Monate andauerte....


    Ich habe schon fast Angst, mich selbst zu wichtig zu nehmen, weil ich so unglücklich darüber bin, es sieht wirklich aus, wie eine mißglückte Fettschürzen-OP.


    Dass du in der MHH so schnell mobilisiert wurdest, ist völlig ok, es gibt ausreichend Studien dazu, dass eine schnelle Mobilisierung sich eher vorteilhaft auf die Heilung auswirkt. solange man nur langsam druch die Gegend schlappt, ist das ok. ich war ja auch 2 Stunden nach der OP wieder auf den Beinen und mein Körper hat mir ganz klare Grenzen gesetzt, wann es wieder Zeit ist, mich hinzulegen. Ich war ja nur 3 Tage im Krankenhaus, und seitdem ich wieder zu hause bin, schone ich mich mehr. Hier renne ich weniger rum, einfach, weil es nicht so öde ist, wie in der Klinik und ich alles, was ich brauce, auf 90qm verteilt habe. In der Klinik mußte man ja für eine Zigarette schon 3 Etagen rennen.....


    LG


    Birgit

    @DieKruemi

    //Über alles wurde ich ja im Vorfeld aufgeklärt, aber darüber nicht... Bisher hat hier ja Marie geantwortet, dass es bei ihr auch so sit und nach ihrem Kaiserschnitt bis zu 6 Monate andauerte...


    Ich habe schon fast Angst, mich selbst zu wichtig zu nehmen, weil ich so unglücklich darüber bin, es sieht wirklich aus, wie eine mißglückte Fettschürzen-OP.//


    Hallo Birgit,


    das mit der fehlenden Aufklärung diesbezüglich kann ich bestätigen. Dieses Problem wäre für mich wirklich ein Argument pro LASH gewesen.


    Ich glaube auch nicht, dass du dir Gedanken machen musst, weil dich diese Sache belastet. Ich finde das, im Gegenteil, sogar gerechtfertigt.


    Ich zumindest fühle mich erheblich beeinträchtigt, denn diese "Beule" sieht man sogar durch die Hose!


    Aber ich hoffe auch, dass man in ein paar Wochen mit Bauchmuskeltraining noch etwas beeinflussen kann. Ansonsten müssten doch alle Frauen, die einen Kaiserschnitt haben, so einen augenscheinlich "implantierten Schlauch" haben. ???


    ...oder ist da bei uns vielleicht was schief gelaufen... oder später nicht richtig verheilt???


    Fragen über Fragen. %-|


    Naja, ich warte erstmal den Dienstag ab, sehe dann ab und werde berichten.


    Was mir aber bei deinem Posting noch aufgefallen ist:


    Bei dir wurden Fäden gezogen?


    Das ist bei mir gar nicht erforderlich, weil ich eine Intrakutannaht habe (die übrigens gut verheilt zu sein scheint).


    Kannst du dir die unterschiedliche Vorgehensweise erklären? Ist das die Vorliebe des jeweiligen Arztes oder haben unsere unterschiedlichen Nähte noch andere Gründe


    LG Quinoa