Hallo Weissaunet

    Zur deiner Frage Sterilisation oder GM raus.


    Ich war vor meiner OP schon 15 Jahre sterilisiert. Der Eingriff war nicht schlimm und danach habe ich mich nicht verändert gefühlt.


    Meine Bauchkrämpfe und Rückenschmerzen haben sich durch die Sterilisation nicht geändert. Es hat keinen Einfluß darauf, da die Eierleiter durchtrennt werden.


    Einer der Gründe warum ich mich für die Entfernung entschieden habe, war der ständige Wachstum von Myomen. Wurden sie entfernt, waren sie irgendwann wieder da. Habe ich mal nicht durch die Regeln geblutet, war es ein Myom. Dazu kam, dass sich auch meine Gebärmutter vergrößert hat und auf die Blase gedrückt hat. Es konnte schon mal passieren, dass ich beim Niesen, die Beine kreuzen musste, damit ich keine Tröpfchen verliere.


    Zum Schluß hatte sich die GM auf der rechten Seite auch noch verhärtet, so dass ich, wenn ich die Regeln bekommen habe, noch stärke Schmerzen hatte.


    Jetzt muss ich aber noch dazu erwähnen, dass ich mit der Entfernung keine Probleme hatte, das ich die 40 schon überschritten habe.


    Ich habe keinerlei Hitzewallungen, keinen aufgeblähten Bauch, keine Heulattacken, keine Launenhaftigkeit und das für mich ausschlagebende, keine Schmerzen. Lediglich ein Gefühl, wenn ich an der Reihe gewesen wäre, dass ich die Regeln bekommen hätte.


    Ich fühl mich pudelwohl. Und freue mich jedes Mal, dass ich nicht zum OB greifen muss.


    Doch dieses alles soll dich nicht dazu bewegen, dich unbedingt für eine Entfernung zu entscheiden. Denn du bist Mitte 30. Diese Entscheidung muss reichlich überlegt werden, du musst dir sicher sein, denn wenn du nachher damit seelische Probleme hast, wird es schwer.


    Versuche es doch erstmal mit einer Entfernung der Myome und einer Ausschabung und warte noch ein bißchen ab, wie es dann bei dir verläuft. Die GM kann später immer noch entfernt werden.


    LG


    Krümmel

    Hallo meike1

    Es freut mich das Du meinem Rat gefolgt bist und Dich hier informiert hast.


    Die leichten Blutungen hatte ich ca.2Wo. danach wars ein Rosa Ausfluss und jetzt nach 3Wo. ist es normaler Ausfluss der aber bei Körperlicher Anstrengung stärker wird.


    Angst vor Depressionen brauchst Du keine zu haben denn eigentlich kommen ja jetzt für Dich ohne Gebärmutter schöne Schmerzfreie Zeiten.


    Weswegen musstest Du operiert werden??


    LG


    Iris

    Hallo Meike,

    schön das du es so gut überstanden hast. Und wie du schreibst es wird jeden Tag besser, nur denke an unsere Ermahnungen schonen, schonen, schonen. Also Blutungen hatte ich nur an 2 Tagen, anschließend einen übelriechenden bräunlichen Aussfluss ca. 3,5 Wochen lang. Aber das wäre alles im normalen Bereich ( Auskunft meiner FÄ) auch hier bekommst du einige Informationen darüber. Seit ca. 5-6 Tage habe ich nur noch mal mehr mal weniger schleimigen Aussfluss. Ich denke das gibt sich auch noch. Zu Depressionen kann ich nur sagen, dass ich an manchen Tagen schlecht drauf war aber nur, weil man immer sagen musste. Kann mal jemand saugen, den Flur putzen, die Einkaufstaschen tragen usw. usw. Man hat soviel Zeit und man kann nichts richtiges machen. Bin eigentlich jemand der alles alleine macht und auch nicht gerne bittet. Aber da gewöhnt man sich auch dran und das wird ja auch wieder besser. Ansonsten Depressionen w/ der GB-Entfernung kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil wie iris schon schreibt jetzt beginnen die schönen blutungsfreien Monate.


    Euch ein schönes Wochenende.


    Sabrina:)^

    hallo meike

    herzlich willkommen im forum , bei vag. entfernung kann der ausfluss ( wundfluss ) bis zu 5 wochen dauern , wird in dieser zeit aber immer schwächer oder hört auch mal für 1-2 tage auf


    lg sigrid


    quinoa ich habe ein problem damit wenn du von "amputation " sprichst. amputation heißt für mich soviel wie verstümmelung( fehlende finger, hand , ohr oder fuß bzw. bein) was ja früher oft als strafe eingesetzt wurde , aber wenn wegen krankheit die gb entfernt werden muß damit ich gesund weiterleben kann ,dann bin ich doch nich verstümmelt.


    ich hoffe du verstehst wie ich das meine, weil , ich will dir nicht zu nahetreten oder dich verletzen , oft sind gedanken so schwer zu papier zu bringen.


    lg sigrid

    Hallo Iris

    wie ich schon geschrieben habe hat es mir sehr geholfen die ganzen Informationen hier im Forum,man fühlt sich einfach nicht alleinegelassen.


    Der Grund für meine Op war ein wachsendes Myom in der Gebm.


    und eine Zyste am Eierstock,zum Glück war der Befund io.


    LG

    Hallo Sabrina,

    du sprichst mir aus der Seele, andere um etwas zu Bitten fällt auch mir sehr schwer, aber ich werde mich zusammennehmen und auf mich achten.Ich habe immer das Gefühl als warte ich regelrecht auf mein tiefes Loch in das ich falle,obwohl ich bis jetzt


    nicht den kleinsten Anlaß dazu hatte.Wahrscheinlich ist das alles nur Kopfsache ,muß mich wohl nur etwas ablenken wird schon werden.


    Wünsche euch auch allen ein schönes Wochenende


    LG Meike

    @ blaue tulpe

    Zitat

    quinoa ich habe ein problem damit wenn du von "amputation " sprichst. amputation heißt für mich soviel wie verstümmelung (fehlende finger, hand , ohr oder fuß bzw. bein) was ja früher oft als strafe eingesetzt wurde, aber wenn wegen krankheit die gb entfernt werden muß damit ich gesund weiterleben kann, dann bin ich doch nich verstümmelt.


    ich hoffe du verstehst wie ich das meine, weil , ich will dir nicht zu nahetreten oder dich verletzen, oft sind gedanken so schwer zu papier zu bringen.


    lg sigrid

    Hallo Sigrid,


    es tut mir leid, wenn ich dir mit der Verwendung des Begriffes "Amputation" zu nahe getreten bin. Dennoch bin ich der Meinung, dass man Begriffe, sofern sie entsprechend definiert sind, auch benutzen kann und sollte.


    Und die Entfernung u.a. eines Organs bezeichnet man nun mal als Amputation. Selbst die Kastration ist eine Sonderform der Amputation. (guckst du z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Amputation )


    Durch deine Anmerkung fühle ich mich weder verletzt, noch angegriffen. Du hast eben deine Meinung kund getan.


    Vielmehr ist es so, dass du ein Problem mit der Wahl meines Begriffes hast. Aber dafür kann ich nichts.


    Ich gehe offensiv mit der Problematik um. Wir alle können nichts dafür, dass wir uns dieses OPs unterziehen mussten und müssen nun Mittel und Wege finden, damit klar zu kommen.


    Ich denke aber nicht, dass es der richtige Weg ist, Tatsachen zu verdrängen.


    ...immerhin haben Frauen, denen die Gebärmutter "amputiert" (Sorry!) wurde, vor einigen Jahren noch einen Schwerbehindertenausweis erhalten....


    Von Amputation spricht man übrigens auch, wenn jemandem, z.B. aufgrund einer Krebserkrankung eine Niere o.ä. entfernt wurde...


    Daher frage ich mich, warum ausgerechnet wir, die wir versuchen, mit unserer Situation klar zu kommen, Tatsachen verdrängen sollten... ??? Das ist absolut nicht mein Ding! Und je offensiver ich mit der Situation umgehe, desto leichter komme ich damit klar!


    Mich würde trotzdem mal interessieren, wie die anderen das sehen.


    LG... und bitte entschuldige du jetzt meine offenen Worte @:)


    Quinoa

    @Meike1

    Zitat

    Nachdem das schlimmste überstanden ist habe ich Fragen wie lange blutet es noch, und meine große Angst vor Depressionen? Bin eh etwas sensibel.

    Schön, dass es auch dir den Umständen entsprechend gut geht. @:)


    Zu den Blutungen kann ich nicht viel sagen. Nach meiner Bauchschnitt-OP hatte ich 2 (oder 3?) Tage leichte Blutungen, anschließend hat es noch zwei oder drei Tage leicht "geschmiert" - und seitdem ist gar nichts mehr. Das scheint bei Vaginal-OPs jedoch anders zu sein.


    Hm, zu den Depressionen kann dir vermutlich niemand von uns eine konkrete Antwort geben. Depressionen können ja verschiedene Ursachen haben. U.a. hormonelle. Wenn aber "nur" die Gebärmutter entfernt wurde und die Eierstöcke unbeeinträchtigt sind, würde ich diese Ursache erstmal zurück stellen.


    ...aber dann kommt es ja auch noch auf deine Grundeinstellung an. Wenn du in der Vergangenheit mit Depressionen zu tun hattest, ist es nicht unwahrscheinlich, dass du auch jetzt darunter leiden könntest...


    ...oder auch, wenn du nicht völlig zu der OP stehst, dich durch deine Umwelt verunsichern lässt pp.


    Fest steht lediglich: Solltest du feststellen, dass du entsprechende Sypmptome bei dir feststellst, such dir unbedingt schnellstmöglich Hilfe! Dieses Forum ist zwar nicht schlecht, reicht aber mit Sicherheit nicht aus!


    Ich zumindest denke nicht, dass ich wegen der "Entfernung" meiner GM (okay so Sigrid? ;-)) Depressionen bekommen werde.


    Allerdings habe ich mich im Vorfeld auch umfassend informiert und zu dem Eingriff gestanden. Insgesamt gehe ich absolut offensiv damit um.


    So gesehen, konnte ich richtig gute Voraussetzungen schaffen.


    Das gelingt aber vielleicht anderen Frauen nicht so gut... :-(


    Deshalb - beobachte dich einfach gut und handele, sobald dir eine Veränderung auffällt. :)^


    LG Quinoa

    @An alle

    ... kennt Ihr mich noch? Ich wollte nur mitteilen, dass ich jetzt am Montag wieder arbeiten gehen werde. Meine Op war am 11.05.06 (GM-Entfernung vaginal) und mir geht es sehr gut. die letzten 10 Tage habe ich ehrlich gesagt genossen (hätte bestimmt schon früher los gekonnt, aber mein Mann hat mich davon abgehalten, ein Zurück hätte es ja nicht gegeben). Ich wollte damit sagen, dass die letzten 10 Tage ganz ohne Beschwerden waren und ich vielleicht einen "kleinen Urlaub" hatte. Aber meine 3 Kinder waren mir dankbar, Muttern war nach d. Schule zu Hause und Mittagessen war fertig, was es jetzt erst wieder am Abend geben wird. Ich arbeite zwar normalerweise nur 30 h/Woche, aber habe einen ziemlich langen Anfahrtsweg und arbeite deshalb mehr. Bleibe dafür oft 1 x pro Woche zu Hause.


    Alle, die es vor sich haben, Kopf hoch, ich habe es nie bereut. Alle, die frisch operriert sind, bitte schont!!! Euch, der Körper dankt es Euch, ich weiß, wovon ich spreche.


    Neu ist für mich, dass ich ab Montag einen neuen (alten) Chef haben werde. D. h., ich kenne ihn schon und bin sehr zufrieden. Leider ist das noch nicht alles. Unsere ganze Abteilung wird umstrukturiert und das findet voraussichtlich im Herbst statt. Also abwarten.


    Macht es ersteinmal gut. Vielen Dank an Euch Alle, Ihr habt mir vor und nach der Op sehr, sehr geholfen. Danke! *:)*:)*:)


    LG Doreen

    @ Turok

    Hallo Doreen! :-D


    Du klingst richtig erleichtert und glücklich! Ich freue mich, dass es dir jetzt so gut geht!


    Übrigens habe ich kurz vor meiner OP u.a. auch einige Postings von dir gelesen und sie haben mir ziemlich geholfen - dieses aktuelle aber auch! :-) Vielen Dank dafür! @:)


    Ich denke an dich und drücke dir die Daumen, dass dein beruflicher Wiedereinstieg "nett" wird. ;-) Und bzgl. der Umstrukturierung musst du eben abwarten. So ein Einschnitt kann ja auch einige positive Aspekte mit sich bringen... ;-)


    LG und alles Gute


    Quinoa

    @Quinoa

    Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ja, du hast recht, ich bin erleichtert und glücklich, wenn ich daran denke, wie ich jeden Monat lange und sehr stark geblutet habe, abgesehen von den Schmerzen..... Aber die sind nun vorbei:)^:)^


    Mit der Umstrukturierung muss ich auch erst klar kommen. Es kann vieles für mich heißen, auch, dass ich meinen Arbeitsplatz aufgebe, denn ich werde nicht mehr jeden Tag 86 km zur Arbeit fahren, was ich schon einmal über 1 Jahr lang getan habe. (unser Bürogebäude hatte eine riesen Wasserschaden) Die Kinder und die ganze Familie leiden darunter sehr und das möchte ich vermeiden.


    Jetzt heißt es einfach nur abwarten, es gibt ja in unserer Firma auch sowas wie einen Sozialplan.


    Für dich natürlich auch weiterhin alles alles Liebe und Gute.


    Bis bald vielleicht mal! LG Doreen

    Hallo Sabrina

    Zitat

    Nächste Frage: Bin bis nächste Woche krankgeschrieben, das wären dann 5 Wochen und 2 Tage. Gestern rief mich meine FÄ an sie hätte eine Anfrage von der Krankenkasse bekommen die wollten wissen wielange sie mich noch krankschreibt. Das wollte sie mit mir am Telefon klären. Was soll das denn Da ich nächste Woche einen Termin bei Ihr habe wollen wir das dann klären. Was ja wohl auch richtig ist. Bin darüber etwas stinkig denn das ist mein 1. Krankenschein in 15 Jahren. Ich weiss zwar das nach 6 Wochen nicht mehr der Arbeitgeber sondern die Krankenkasse zahlen muss aber darüber habe ich mir bis jetzt noch keinen Kopf gemacht.

    das darfst du nicht falsch verstehen von deiner Ärztin. Ich habe vor 10 Jahren in der Personalabteilung einer Uni gearbeitet und es ist so, dass die Krankenkassen oft recht zeitig bei den Ärzten anfragen, damit die Zahlung des Krankengeldes nahtlos an die Zahlungseinstellung des Arbeitgebers anschließt und du eben ohne Unterbrechung Geld bekommst. Es war von deiner Ärztin also eher "fürsorglich" gemeint. und die Anfrage der Krankenkasse an die Ärzte ist in der Regel mit einer Rückmeldungsfrist verbunden, der die Ärztin nachkommen wollte.


    also handeln hier Arzt und Krankenkasse in deinem Interesse, damit du nach Gehaltseinstellung durch den Arbeitgeber nach 6 Wochen im Fall einer weiteren Krankschreibung nicht ohne Krankengeld dastehst!


    LG


    Birgit

    Vielen Dank@all

    Ich danke euch für eure Meinungen!


    Eigentlich hat Quinoa ja recht alles was entfernt wird , wird amputiert.


    Da ich in solchen Sachen nicht so zimperlich bin habe ich mir da auch nicht größere Gedanken drum gemacht.


    Also ich werde mir auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen.


    Aber die Schmerzen die ich ständig habe (vielleicht 1 Woche im Monat mal nicht) und die ständige Müdigkeit und überhaupt, da hat ja der Hausarzt weiter nichts feststellen können. Habe schon alles Mögliche ausprobiert, Vitamine,viel Sport wenig Sport, Rückengymnastik,und und und.....


    Aber es hat sich nìcht's geändert.


    Und als ich dies dem FA geschildert habe sagte er das schon mit den Myomen zusammenhängen kann.


    Naja habe bei ihm ja noch einen Termin außerdem noch einen bei


    einem anderen FA und mit meinem Hausarzt werde ich auch nochmal reden! Mal sehen wie es ausgeht!


    Wenn es so sein sollte das die GM raus muß dann ist es eben so!


    Zu Depressionen deswegen neige ich nicht!


    Habe zwei Kinder 10 und 6 und habe damit auch abgeschlossen!


    Uns reichen die 2 Kinder und wir möchten keine mehr....klar wenn es passiert wäre hätten wir es auch genommen.....


    schauen wir mal wie es wird, bin nicht der Typ dem man sagt GM raus und dann lass ich das gleich machen.....


    Bis dann


    Viele Grüße

    Hallo Birgit,

    danke für deine Aussage. Wirst recht haben aber erst einmal ist man ein wenig sauer. Ich glaube der Schreck bei mir war größer, weil meine FÄ auf meinen Anrufbeantworter gesprochen hat ich sollte zurück rufen. (Ich dachte es wäre etwas negatives). Bin nun mal so. Ansonste danke. Einen schönen sonnigen Sonntag.


    Sabrina

    *]@;

    Hallo Doreen

    schön mal wieder von dir zu lesen!:)^Klasse,dass es dir so gut geht. Ich wünche dir, dass du die Arbeitsbelastung gut packst und es sich eine Lösung für einen nähergelegenen Arbeitsplatz findet!:)*


    Ganz liebe Grüße