Zu deiner 2. Frage, Sirode

    Ich konnte mir aussuchen, ob ich eine vaginale GM-entfernung oder eine mit Bauchschnitt möchte. Da der Heilungsprozess und auch die Schmerzen nach der vaginalen geringer sind, habe ich mich dafür entschieden. Es ist aber auch von der Größe der GM und event. Verwachsungen abhängig, so dass manchmal von vornherein nur ein Bauchschnitt in Frage kommt, aber das ist auch nicht viel anders, außer dass Frau ca. 3 Tage länger im KH bleiben muss (ich durfte 6 Tage nach der OP gehen).


    Wenn du noch Fragen hast, stell sie ruhig, wobei ich wirklich nur Auskünfte über die Op und die ersten 10 Tage danach geben kann ;-).

    hallo nimedu

    Vielen Dank für die schelle Antwort,ihr schreibt alle übber schlimme Blähungen?davon hat mein Arzt bisher noch garnichts gesagt.Wieso hat man nach der OP so lange Blähungen? Ich dachte das geht nach drei vier Tagen wieder vorbei?Das mit den Schmerzen macht mir auch Angst>:(,das Schlimmste ist,das es mir im Moment(habe zur Zeit meine Periode)relativ gut geht und ich total am Zweifeln bin ob ich das Richtige mache aber mein Arzt meinte das es auf lange Sicht nicht besser werden würde.:°(

    Guten Abend Sirode und Nimedu,

    hallo Nimedu schön das du es schon hinter dir hast und es die so gut geht.


    Was Sirode so schreibt kann ich sehr gut nachvollziehen. ich hab da auch so meine Schwierigkeiten mit meinem Gefühlsleben.


    Andererseits denke ich, wenn der Kinderwunsch wirklich abgeschlossen ist und man ständig dieses Elend mit den Blutungen und Migräneanfällen hat (ich blute jetzt schon wieder seit neun Tagen!) warum soll man sich das Theater dann weiterhin antun????


    Es kann dann ja eigentlich nur besser werden, vielleicht auch mit dem Gefühlsleben, weil man sich wahrscheinlich körperlich besser fühlt.


    Woman 46, falls ich nicht mehr dazu komme, wünsche ich dir von Herzen alles gute für deinen KH- Aufenthalt:)^:)^:)^


    Grüße Hexe 68

    Hallo Sirode,


    zu der Migräne muß ich folgendes sagen: ich habe seit 20 Jahren (nach Geburt meines Sohnes) Migräne 2 Tage zu Beginn der Periode, den sogenannten Östrogenmangel-Kopfschmerz. Dieser Kopfschmerz wird auch laut KH-Ärztin nicht weggehen, solang frau nicht komplett in den Wechseljahren ist. Meine Gebährmutterentfernung war am 24.10.2006.


    Aber ich hatte genug andere Gründe für diese OP.


    Habe noch eine Frage an die schon länger Operierten hier: Wie lange dauert denn dieser Wundfluß nach der OP so???


    Gruß Collo

    Herzlich willkommen sirode und nimedu *:)

    nimedu:


    Ich freu mich mit Dir, dass Du Deine OP so gut überstanden hast !


    Du schreibst, dass Du Dir die OP-Methode aussuchen konntest. Das macht mir Mut, für meinen Fall alles noch mal genau zu hinterfragen.


    Mein Frauenarzt hat mir klargemacht, dass für mich nur eine abdominale Entfernung (sprich: Bauchschnitt) in Frage kommt. Aber vielleicht ist es ja wirklich nur einfacher für die Ärzte, oder irgendeinem Arzt fehlt in seiner Facharztausbildung noch die 45ste abdominale Entfernung. Seit meine Mutter an Brustkrebs verstorben ist, habe ich mir geschworen, immer gut auf mich aufzupassen - getreu dem Motto: Vertraue nur Dir selbst ! Informiere Dich gut und hole auch noch andere Meinungen ein ! Eure Erfahrungen und Krankengeschichten hier geben mir unter anderem auch den Mut, selbstbewusster bei den Ärzten aufzutreten. Man darf nicht vergessen: Meine Mutter gehörte einer anderen Generation an, wo die Ärztegläubigkeit "Halbgötter in Weiß" noch stark ausgeprägt war (Die Schwarzwaldklinik lässt grüßen ;-) )


    Sirode:


    Wir sind fast gleich alt, auch das Alter unserer Kinder kommt fast hin. Auch ich habe 2 Söhne, 16 und 20 Jahre.


    Wenn ich Deine Geschichte so lese denke ich, dass die Entfernung der Gebärmutter die richtige Entscheidung ist !!!


    Wir können uns ja gegenseitig Mut machen, zumal unsere OP-termine nicht weit auseinanderliegen (meiner voraussichtlich in der Woche ab 13.11. - weiß ich morgen genau).


    Wir werden versuchen, den Zeitpunkt der OP als einen Schnitt in unserem Leben zu sehen, okay! Danach kann es doch nur besser werden: denk'an Deine Blutungen, Schmerzen ........ Das hat doch Dein Leben total beeinflusst. Durch den enormen Blutverlust immer wieder und wieder fühlst Du Dich doch automatisch schlapp, antriebslos und depressiv.


    Weißt Du schon, wie die OP bei Dir gemacht werden soll ?


    Liebe Grüße

    Hallo zusammen

    *:)Meine Güte, da kommt man ja echt nicht mehr nach. Zunächst mal herzlich Willkommen an Marlies,nimaduundsirode. Ich hoffe, ich hab keine Neue vergessen, sonst täte es mir leid. Marlies wofür steht 1908? Dein Geb. Datum? Ich hab auch am 19.08.


    weissaunet, toller Bericht und sehr motivierend. Exakt so war unsere OP-Schleuse auch und ich dachte auch, ich fall runter und wollte immer irgendwwo hinrutschen.;-D Echt toll wie gut es dir geht. Wie geht es deinem Mann nach seinem Unfall? Das war ja wohl ein Schreck, oder? Habe übrigens gestern auf meiner Handyrechnung gesehen, dass ich abends getextet habe am OP-Tag. Kann ich mich echt nicht dran erinnern.???


    Tonks, Du willst echt am 6.11. nach 3 1/2 Wochen wieder arbeiten? Ich hoffe am 6.11. nach 5 1/2 wochen noch Nachschlag zu kriegen. ;-DIch wüßte nicht was ich anziehen sollte. Unsere Kleidervorschrift besagt: Weiße Bluse, rote Weste, blaue Hose (Jeans). Ich kriege doch keine normale blaue Jeans zu, nr meine schwarze und weiße Stoff-Stretchhose. Ist doch ein ausreichendes Argument um noch zu Hause zu bleiben, oder? Wie lange hält denn der dicke Bauch noch vor? Soll ich mir echt ne neue Hose kaufen für die Arbeit?


    sirode,dich nehme ich mal gleich in die Liste auf. Lies mal erst eine Weile hier. Du wirst sehen, viele Fragen beantworten sich dabei und Ängste werden dir auch genommen. Natürlich ist es normal Angst und Zweifel zu haben und du wirst noch einige Male zwischen Optimismus und Angst hin und her gerissen sein. Das ist aber absolut normal. Wir hatten alle Angst und haben alle nachher gesagt: Es war gar nicht so schlimm, ehrlich nicht.


    Und was die Depressionen angeht. Alleine an der OP liegt das wohl nicht. Ich schließe mich da nimedu an. Sicher kann das in Ausnahmesituationen mal vorkommen, in der Regel aber nicht. Eine Depression kann man immer, in jeder Lebenslage kriegen. Auch ich habe schon mal ne Weile Antidepressiva nehmen müssen. Darüber solltest du nicht im Zusammenhang mit der OP


    nachdenken. Die Ängste die du jetzt vor der OP hast und die "Heultage" inkl. "ich will nicht mehr zur OP" sind normal. Der Mensch hat erwiesenermaßen eine Urangst vor der Narkose, vor der Angst nicht wieder aufzuwachen und den Ärzten ausgeliefert zu sein. Ebenso erwiesen ist, dass diese Angst heute unbegründet ist, man aber nicht dagegen ankommt. Das hat nichts mit Depression zu tun.


    nimedu und Marlies:Schön, dass ihr es schon hinter euch habt und mit eurer Erfahrung nun anderen Mut machen könnt.


    Hexe,gehts dir wieder besser was deine Angst angeht? Das wird schon. Die Wartezeit ist nun mal einfach schlimm. Wie ich schon oft gesagt habe, eigentlich das Schlimmste überhaupt.


    Woman, dir möcte ich nun nochmal alles Gute wünschen.:)*:)*:)* Wann mußt du morgen los. Viel Glück und ab Dienstag dann gute Besserung.:)^@:)


    So, das wars von mir und hier noch mal die Liste. Ich hoffe es fehlt kein Termin.


    TREMINE


    woman46: 31.10.


    Cany:2.11


    sirode:8.11.


    Hexe: 9.11.


    Zuckerschnecke: 14.11. Untersuchung, Termin spätestens 20.11.


    Noch unterwegs: finally, akascha


    Oh, Hexe und sirode sind ja fast zusammen dran.:)^

    ZU FINALLY ! Kopierter Bericht von Ihrem Mann

    Neuester Stand direkt von der Front:


    Am Mittwoch kommen die Klammern raus.


    Wann's dann heimgeht kommt auf den Zustand der Narbe an.


    Heute zwickt und zwackt's kräftig.


    Leichte Probleme und etwas schmerzen.


    Ist aber eigentlich normal.


    Die heilung setzt richtig ein.


    Ist ne wunderschöne Narbe; sagt Mrs. Finallly und auch die Schwestern.


    Wenn's so weitergeht ist am kommenden WE jemand wieder kräftig hier im Forum unterwegs.


    Hoff ich auch mal, dann hat die langweilige Zeit alleine für mich auch ein Ende.


    Es fehlt halt doch jemand um einen rum.


    Liebe Grüße von Moni

    Sirode :-)

    Habe noch mal hochgelesen und bemerkt, dass Du ja selbst nicht weißt, welche OP-Methode es sein soll. Hat Dein Gyn nicht mit Dir darüber gesprochen ?


    Aber ich kenne das: man hätte fragen können, aber solche Untersuchungen mit anschließendem Arztgespräch lähmen einen teilweise. Ich habe gelesen, dass eigentlich nur folgende Indikationen gegen eine vaginale Entfernung sprechen:


    eine extrem vergrößerte Gebärmutter,


    viele Verwachsungen,


    Krebs.


    Ansonsten geht alles vaginal oder sogar laparoskopisch !!!


    Letztendlich würde ich im Vorfeld der OP mit den Ärzten im Krankenhaus darüber sprechen (was auch ich vorhabe).


    An alle:


    Woher kommen eigentlich die hier viel beschriebenen und schmerzhaften Blähungen ?


    Hat Euch das mal irgendein Arzt erklärt - bine, weissaunet ... ???


    Wird man denn bei allen OP-Methoden "aufgeblasen" ?


    Liebe Grüße

    Hallo

    *:)Also es gibt Kliniken die sagen wenn die GM nur vergrößert ist, ist es egal wie groß sie ist, dann gehts immer vaginal. Wird ja eh "kleingeschnitten". Wichtig ist, dass keine Verwachsungen da sind und sie schön locker ist und los geht.


    Die Blähungen haben viel damit zu tun, dass durch die OP ja ein freier Platz im Bauch entsteht, in dem sich darm und Blase neu sortieren müssen. Manchmal reagiert auch die Blase etwas beleidigt, was sich aber schneller legt und der Darm eben auch. Bei bald jeder Bauch-OP ärgert einen der Darm nachher mehr oder weniger. Aufgeblasen wird man meines Wissens nur bei der laparoskopischen OP. Da tuts im ersten Moment noch mehr weh, aber Lefax oder Saab simplex hilt eigentlich immer. Aber eins muß man immer bedenken, Blähungen sind lästig und mitunter sehr schmerzhaft aber eigentlich immer harmlos.


    lg Bine

    Vaginal............

    Soweit ich weiß geht das nur bei Frauen die ein kind normal geboren haben.Alle anderen kriegen einen Bauchschnitt. Vielleicht können die sonst die Scheide nicht genug dehnen...........keine Ahnung !


    Bei Übergröße der GM kommt auf jeden Fall der Bauchschnitt.


    P.S.


    LaßT Euch IMMER den Op Bericht sowie den Histologischen Befund mitgeben (Für die eigenen Unterlagen)!


    Kann mal sehr hilfreich werden !!!!


    Allen hier...............GUTE NACHT !

    Bine

    ... SOLLTE ich gehen, sind es doch 4 1/2 Wochen! ;-D , so verwegen bin ich ja dann auch nicht!


    Ich arbeite beim Gyn, einer meiner Chefs hat mich operiert - wenn's nicht gehen sollte, bin ich vor Ort! Ich sitze viel, und ich denke, ich kann die erste Woche erstmal nur 5 Std. am Tag. Mal sehen.


    Und Du darfst nicht vergessen, daß ich ja die LASH hatte - macht, wenn ich hier lese, doch was aus. Ja, das mit dem Anziehen ... Gummiband um Knopf und Knopfloch und was längeres drüber! :-D


    Ich seh mal, wie es mir Freitag geht, da will ich sowieso mal in die Praxis.


    Woman, alles Gute für Dich! @:)@:)@:):)^

    Hallo ihr Lieben

    zunächst mal DANKE DANKE DANKE für die vielen guten Wünsche und das Daumendrücken für Dienstag. Also wenn so viele an mich denken, dann kann wirklich nichts mehr schief gehen. Hab hier viel gelesen die letzte Zeit und es hat wirklich geholfen ruhiger zu werden. Sicher ist da ein mulmiges Gefühl, aber das ist doch auch ok vor einer OP.


    Zu deiner Frage Bine 63 ... ich muss erst am Dienstag um 7 Uhr in der Klinik sein. Darf morgen alles andere noch zu Hause erledigen (Einlauf etc.), und werde auch wenn alles klappt noch am Dienstag vormittag operiert werden.


    Also ich werd euch morgen schon nochmal schreiben oder vielleicht auch das eine oder andere noch fragen.


    Sirode ... ich kenne das auch mit den Gefühlsschwankungen. War auch kurz davor alles platzen zu lassen. Aber das ist doch nur aufgeschoben - irgendwann muss es ja doch sein. Ich denke es ist wirklich so wie viele hier sagen - das Warten ist das Schlimmste und ich freu mich wirklich wenns jetzt vorüber ist.


    Aber da mußten alle durch - und du schaffst das auch!!

    Seriode,

    ich war jetzt schon länger nicht mehr im Chat, weil ich komplett hin und hergerissen bin, ob ich meinen Termin nun wahr nehme oder nicht, soll am 20.11. operiert werden. Meine Probleme sind ähnlich wie Deine, Migräne, Migräne und nochmal Migräne, zum Eisprung, vor der Periode, wenn die Periode durchgebrochen ist und wenn ich Glück habe auch noch danach. Ich hab noch dazu das Problem, mich nach Tabletteneinnahme mehrfach übergeben zu müssen, was ein Arbeiten unmöglich macht. Ich bin 40 und hatte vor viereinhalb Jahren zwei OP's, bei denen die Eileiter wegen schwerer Entzündung entfernt wurde. Seither gehts ständig bergab. Blutdruckanstieg vor der Periode, Herzrasen, Schwindel, Schweißausbrüche, angeblich wird nach einer Eileiterentfernung das Becken nicht mehr genügend durchblutet, wodurch die Eierstöcke nicht mehr richtig arbeiten. Egal, ich hatte jedenfalls schon ein Vorgespräch im Krankenhaus und bekam die gleiche Antwort, für Migräne sind Östrogene zuständig und das wird nach einer OP genau so sein. Wobei die Aussage meiner Frauenärztin sich dabei etwas unterscheidet. Sie meint, es gibt auch Migräne, die durch den starken Blutverlust hervorgerufen wird, was die Attacken während und nach der Periode erklärt. Auf alle Fälle dürften sich andere Symptome stark verbessern, wie eben Schwindel, Kreislaufausfälle und ähnliches. Ich hatte mir vorgenommen, vor meiner OP alles zu versuchen, um es vielleicht doch noch zu verhindern und nehme seit fast zwei Monaten Remifemin plus, 2x2 täglich, noch dazu homöopathische Mittel (5 Tropfen Sepia in der Potenz LM 12). Ich könnte mir nun einbilden, meine Symptome sind besser geworden. Zumind. ist mir nicht ständig morgens übel, als wär ich schwanger und ich kann die eine oder andere Migräne mit Tabletten so eindämmen, dass ich wenigstens auf meiner Arbeit anwesend bin und nicht zwingend nach hause muss. Leider weiß ich nicht, ob es an den Mitteln liegt oder es mir geht wie beim Zahnarzt, kurz vorm Termin sind die Schmerzen weg, um doppelt zurück zu schlagen, wenn ich nicht hingehe. Deswegen bin ich auch dem Chat fern geblieben (was nicht heißt, dass ich nicht regelmäßig lese). Zu viele Meinungen verunsichern mich normalerweise noch mehr. Obwohl hier wohl alle der gleichen Meinung sind, es kann nur besser werden. Nur so wie ich das sehe, haben die Mädels hier alle ganz andere Gründe, diese OP vornehmen zu lassen und berechtigte Hoffnung, dass danach alles besser wird. Diese Hoffnung habe ich irgendwie nicht. Eben wegen der Aussage, dass alles auf Östrogenmangel hindeutet. Obwohl mein Beitrag jetzt ziemlich lang wird, möcht ich doch noch was loswerden. Ich habe auch auf die verschiedensten Arten versucht, diesem Hormonchaos Herr zu werden, Pille, 3-Monatsspritze, Wechseljahrhormone. Vertragen hab ich das nicht wirklich, die Migräne war beispielsweise bei der 3-Monatsspritze so stark und fast eine Woche anhaltend, dass ich mich schon vor einen Zug werfen wollte. Der Arzt im Krankenhaus hat mir erklärt, dass zur Verhütung und zum Schutz der GM Hormone entweder als Kombipräparat oder als reines Gestagenpräparat verordnet werden und diese eher Migräne auslösen, anstatt einzudämmen. Nach Entfernung der GM wäre die Behandlung der Migräne einfacher. Es könnte gezielt Östrogen verabreicht werden, z. B. in Form von Gel, dass man selbst dosieren kann. Alles in allem denke ich, ich werde den Schritt wagen, denn meine Periode empfinde ich eigentlich nur noch als lästig. Es kann wirklich nur noch besser werden und wenn das Ergebnis in meinem Fall doch nicht so positiv ist, werde ich weitere Möglichkeiten der Behandlung in Betracht ziehen. Auf alle Fälle bin ich meine Periode los und vielleicht empfinde ich alles nicht mehr ganz so schlimm, wenn die anderen Beschwerden verschwinden und ich mich nur noch auf ein Beschwerdebild konzentrieren muss. Eins weiß ich sicher, wenn ich meinen Termin wieder absage, bereue ich es garantiert, weil ich nicht alles versucht habe. Außerdem sollen "Operierte" 4-5 Jahre früher in den Wechsel kommen, also noch eine Aussicht, die verhaßte Migräne früher los zu werden. Noch etwas zur Depression, die hatte ich damals verstärkt, aber ich denke das liegt daran, dass ich noch keine Kinder habe und der Eingriff, der damals eine Notoperation war, meine Familienplanung endgültig zerstört hat. Wahrscheinlich hat mein Unterbewußtsein das nicht verkraftet, obwohl ich eigentlich nie Kinder wollte. Das habe ich homöopathisch sehr gut in den Griff gekriegt, auch wenn es eine Weile gedauert hat. Diesmal wird mir das hoffentlich nicht passieren und nach Ansicht meiner Therapeutin ist es völlig normal, den Verlust eines Organs zu betrauern. Ich lasse mich diesmal homöopathisch vorbereiten und begleiten und denke, das klappt auch. So, jetzt reichts, bevor ich nie mehr ein Ende finde. Ich bin auch noch nicht auf dem Tisch und überlege es mir täglich 100 mal anders. Alles in allem dürfte das normal sein und daher werde ich wohl am 20. unterm Messer sein, egal, wie oft ich meine Meinung noch ändere.