guten morgen

    nun gehöre ich auch zu den couchsitzerinnen....... ;-D


    fernseher läuft, laptop auf den beinen, kaffee in reichweite!


    im krankenhaus hatte ich schon gar nichts mehr gemerkt und dachte mir, es bleibt so - pustekuchen


    war grad beim schlachter um den kühlschrank ein wenig aufzufüllen


    BOAH! für die paar meter hab ich noch NIE sooooooo lange gebraucht. und wie froh war ich, dass ich die einzige war im laden und nicht warten brauchte.


    hab auch gleich mecker von meinem mann bekommen, der war auf dem pot als ich zur tür raus war |-o


    hab gedacht, ich bin schneller zu hause


    ein herzliches HALLO an alle neuen hier!!!


    ich bin gestern aus dem KH entlassen worden. hatte am 01.02. eingecheckt und wurde am 02.02. operiert


    GM raus, plastiken hinten und vorn und weil es so schön ist wurde meine blase gleich mit neu fixiert weil sie gesenkt war - das wußte ich aber schon seit meinem letzten FA termin


    für alle die es noch vor sich haben kann ich nur sagen: MACHT ES!


    ich wurde am OP tag gegen 16:30 wieder ins zimmer gebracht und bereits am nächsten abend hab ich mir mein abendbrot vom büfee geholt. ist bei uns auf der GYN so. da gibt es morgens und abends lecker was aufgebaut und man bedient sich selber.


    bereits am zweiten tag verzichtete ich auf schmerzmittel und habe bis heute nichts mehr geschluckt.


    es ist ein leichtes ziehen oder ein druck bei mir wenn ich zu viel gemacht habe und aufs sofa muß. KEINE richtigen schmerzen wie ich sie kannte vorher. EHRLICH!


    ich hatte auch ne tüte voll angst als ich das erste mal hier im forum nach hilfe suchte und nun weiß ich dass es völlig umsonst war.


    ich kannte allerdings das KH schon vorher von zahlreichen OP´s von mir und wußte dass sie da alle super lieb sind.


    dann kam dazu dass ich mit meiner bettnachbarin sofort auf einer "wellenlänge" war. sie bekam auch die GM raus.


    so konnten wir uns auch gleich nach der OP austauschen wenn es sich hier oder da mal komisch anfühlte, ob der andere es auch hatte. das war sehr hilfreich, denn selbst die darmtätigkeiten waren die gleichen. die unterschiedlichen stufen des rumoren, die leichten blutungen und und und


    nun werd ich die zeit auf meiner couch erst mal genießen, bis ich sie nicht mehr sehen kann


    ich drück euch alle :)*


    hoellenweib

    marie-jana

    ist alles vaginal gemacht worden und auch ohne dammschnitt


    ich war wirklich angenehm überrascht gewesen wg. der schmerzen hinterher. ohne zu lügen kann ich sagen ich habe nichts gemerkt - als wenn gar nichts passiert ist


    am op tag bekam ich zwei mal über den tropf schmerzmittel, am nächsten tag morgens einen saft von dem mir schlecht wurde


    mittags hab ich "nur" eine paracetamol 500 genommen und das war es dann - ich brauchte nichts mehr


    blasentraining ging am 5 tag nach der OP früh morgens los. nach dem dritten toilettengang meinte die ärztin der katheder könne gezogen werden, besser könnten meine werte nicht werden. dieses training läuft ansonsten 24h - ich war das teil dann aber mittags los und es funzt alles wunderbar


    tamponage wurde am tag nach der OP morgens gezogen und fühlte sich sehr unangenehm an, da es an den unteren nähten der plastiken zippte


    eine 20cm lange drinage hatte ich am scheidenstumpf da ich etwas doll geblutet habe. diese wurde gegen abend gezogen - völlig harmlos


    ich hab mir völlig unnötig solch düstere gedanken gemacht, aber was sollst. wenn man nicht weiß was wirklich auf einem zukommt


    lg


    hoellenweib :)^

    hoellenweib

    Ist ja erstaunlich, was für unterschiedliche OP-methoden es zu geben scheint. Ich glaube, Karmor hatte auch so eine OP wie Du. Sie hatte einen Dammschnitt. Ich nun wiederum hab den Bauchschnitt. In welchem KH warst du denn ? Wenn einem so ein Eingriff bevorsteht klappert man ja nicht ganz Deutschland ab. Aber falls es irgendwann noch mal eine OP geben müsste (was ich natürlich nicht hoffe) sollte man vielleicht doch ein Stückchen fahren. Ohne Bauchschnitt wäre mir auch lieber gewesen. Nur die Ärzte haben mir erklärt, dass es anders nicht ginge. Ist eine Uni-Klinik mit gutem Ruf gewesen. Und vertrauen muss man ihnen , man kann es ja nicht einschätzen. Vielleicht haben sie es einfach nicht anders GEKONNT (grübel) ???


    LG

    OP-Bericht

    Bei mir gab's einen Bauchschnitt wegen großer Myome.


    Eingerückt bin ich am 1. Februar um 8 Uhr. Am ersten Tag war ich gut beschäftigt mit Vorbereitungsgesprächen, Station erkunden. Mittags gab's noch Essen, dann um 15 Uhr einen Riesentopf Glaubersalz-Apfelschorle zum Abführen.


    Am OP-Tag hab ich mich hübsch gemacht (Thrombose-Strümpfe, OP-Hemdchen), nahm die LMA-Tablette, schlief gleich wieder ein, wurde geweckt und mitsamt Bett zum OP-Saal gefahren. Noch ein bißchen mit grün-gekleideten Männern geschäkert - und als ich wieder aufwachte, spürte ich nur minimales Ziepen im Kreuz, ähnlich wie leichte Menstruations-Schmerzen. Das verging nach ein paar Minuten (wahrscheinlich durch Schmerzmittel im Tropf)


    Ein, zwei Stunden später hab' ich meinen Mann angerufen, und weil's mir so gut ging, wollte ich gleich aufstehen. Aber nach drei Schritten wurde mir dann schwindlig - also wieder ab ins Bett.


    Immer noch Null Schmerzen bis auf leichtes Ziepen beim Ins-Bett-Klettern!


    Bis zum nächsten Tag gab's nur Infusionen, nichts zu essen, dann leichte Aufbaukost (Brei, Pudding). Am Tag zwei wurde der Katheder gezogen (tut nicht weh!), ich konnte auch schon selbst zum Waschbecken gehen.


    Aber jetzt streikte meine Blase. Es kamen nur wenige Tröpfchen raus. Bis zum Abend wurde der Druck so stark, dass ein neuer Katheder gelegt wurde (tut auch nicht weh, im Gegenteil: wenn der Blasendruck stark genug ist, gibt' nichts schöneres als einen Katheder!)


    Das Spiel ging dann noch ein paar Tage, aber am Freitag funktionierte die Blase dann wieder von selber. Dieses Harnverhalten nach der OP ist eine extrem seltene Komplikation, in meinem Fall saß wahrscheinlich ein Bluterguß so nahe an der Harnröhre, dass diese gequetscht wurde.


    Also, alle, die die OP vor sich haben: Das kommt wirklich selten vor und pendelt sich auch wieder ein.


    Am Samstag durfte ich nach Hause! Abgesehen von der Blasen-Geschichte ist die OP wirklich erstaunlich super verlaufen, die Narbe am Bauch ist ganz flach, der Faden löst sich von selbst auf.


    Duschen durfte ich schon am zweiten Tag, da über der Narbe ein Plastikpflaster klebte.


    Auch jetzt zuhause habe ich nur leichtes Ziepen, wenn ich zu lange rumwerkle. Die GM war 1082g schwer und laut Arzt "groß wie ein Handball". Ich habe drei Kilo abgenommen, Obwohl der Bauch noch geschwollen ist , fühle ich mich körperlich und seelisch "erleichtert" und so, "als ob ein Druck von mir genommen wurde".


    Ich kann die OP nur empfehlen!

    mucat

    Hi,


    ist natürlich nicht so gelaufen wie ich es mir vorgestellt habe. Das ich Wundfluss hatte war positiv, aber mein Blutgerinnsel ist auch nicht kleiner geworden.


    Ich muß jetzt am Freitag ganz früh zum Arzt u. dann entscheidet es sich endgültig ob ich noch mal einrücken darf.


    Aber so wie ich es von ihr gedeutet habe, sieht es fast so aus, dann müßte schon ein Wunder geschehen.


    LG


    Pflanzen

    Rheinfee2

    na das ist doch ein positiver Bericht und wird bestimmt allen hier Mut machen, heute ist ja grosser Einchecktag....ich glaube wir müssen vier Kerzen morgen anzünden.


    Das Theater mit der Blase hatte ich auch, habe manchmal immer noch in der Früh Startschwierigleiten. Eine Schwester gab mir den Tip, in der Region vom Steißbein zumassieren und es funktioniert wirklich.


    Aber es gibt nicht wirklich ein Problem und auch mir gehts ja gut nach der Op.

    An alle

    Monika (zitterzitter) hat sich gerade bei mir gemeldet. Ist jetzt im KH. Hat schon Voruntersuchung hinter sich. Sie wird jetzt langsam etwas ruhiger und bedankt sich nochmal bei allen.


    Kopierte Nachricht von gogilli.


    War mal so nett es hier rein zusetzen denn wir freuen uns doch alle wenn es ihr schon einwenig besser geht mit der Nervosität.