@ fantalimo

    Hallo, fantalimo,


    nein, Schleimhautverödung ist eine Endometriumablation (Endometrium = Gebärmutterschleimhaut, ablation= entfernung). Eine Embolisation (Embolie = Hineinwurf) versteht man in der Medizin den Verschluss eines Blutgefäßes, welches dazu führt, dass das dahinter liegende und nun nicht versorgte Gewebe abstirbt. Dies wird z.B. hier gemeint: bei Myomen der Gebärmutter mittels Kunststoffkörperchen gemacht, die gezielt in Richtung GM geschickt werden und dafür sorgen, dass die Myome absterben und dann vom Körper abgebaut werden. Die Kügelchen sollen sich innerhalb kürzester Zeit auflösen, um so nicht "frei im Körper herumzuschwirren" und anderswo Unheil zu stiften.


    Mich interessiert vor allem, wie erfolgreich oder nicht erfolgreich ein solcher Eingriff sein kann. Wie unangenehm er sein kann und ob und in welchem Ausmaß Nebenwirkungen auftreten können. Die Kliniken sind natürlich bestrebt, nur die positiven Ergebnisse zu betonen und mir ist noch niemand mit durchgeführter Embolisation zwischen die Finger bzw. Tasten geraten, den ich direkt fragen könnte (gut, hab auch noch nicht intensiv gesucht). Aber da meine Kollegin sich in diese Richtung mal festgelegt hat, bin ich doch ganz gespannt auf Erlebnisberichte ;-) .


    Nichts desto Trotz, wie verlief bei Dir die Schleimhautverödung? Scheint ja nicht sehr erfolgreich gewesen zu sein. :-(


    Bei mir hätte sich ohne Verwachsungen der Aufwand wirklich gelohnt, da ein Eingriff wegen der Myomektomie sowieso vorgenommen werden musste.


    Grüßle, Elke

    @ zitterzitter

    Hallo, ich wünsche Dir viel Mut, Geduld und Vertrauen zu Dir selbst, Deinen Entscheidungen und Heilungskräften.


    Ich kann Deine Ängste gut verstehen. Ich war auch jahrelang eher sehr pessimistisch und ängstlich. Vor allem in der 2. Schwangerschaft, als ich (rein statistisch gesehen) überfällig war, meiner Großmutter ein behindertes Urenkelchen zu schenken. Schließlich wurde mein Kind das 12. Urenkelchen und alle 11 davor waren kerngesund!!! Mensch, hab ich mich da reingesteigert :-(


    Inzwischen bin ich darüber hinweg (auch mit professioneller Hilfe).


    Passieren kann und wird immer etwas, das mich verletzt, stört, wehtut, nicht gefällt, teuer ist undundund


    Aber JETZT gerade geht es mir gut, ich kann selbstständig atmen, habe fließendes Wasser in einer trockenen Wohnung, genug zu Essen (eigentlich vielzuviel meinem Gewicht nach). Dazu habe ich auch noch einen guten Mann, liebevolle Kinder, recht gesunde Eltern, mein eigenes Motorrad, eigene Freiheiten, einen guten Job, einen tollen Chef, super Kollegen und und und.


    Und wenn dann was passiert, kann ich immernoch heulen, schimpfen und meckern.


    Sicher, ich informiere mich auch über Risiken wie z.B. vor der HE. Da ich Arzthelferin gelernt habe, weiss ich auch, dass es in der Medizin keine wirklichen Sicherheiten gibt. Aber jeder versucht zu jeder Zeit das Beste zu geben. Ich muss es nur zulassen und annehmen. Und auch Dir wird von den Schwestern und Ärzten nach bestem Wissen und Gewissen geholfen werden. Und WENN wirklich was passieren sollte, wird das wieder repariert. Ansonsten habe ich auch das, was im Volksmund "Gottvertrauen" genannt wird. Ich vertraue darauf, dass alles, was mir zustossen kann, schon irgendwie zum Besten geändert werden kann. Hinsetzen und heulen und mir die schlimmsten Gedanken machen, bringt mich nicht weiter. Mich vertrauensvoll aber auch kritisch und wach in die Hände meiner Mitmenschen und Gottes zu überlassen, hat mich bisher IMMER (manchmal auch erst nach Umwegen) in menschlicher Entwicklung reifer und glücklicher gemacht. Und mein Motto lautet: "Ich lach halt mal, heulen kann ich morgen immer noch". Und dann ist es noch früh genug dafür, oder?


    Dennmal Kopf hoch, einfach mal Vertrauensvorschuss an die Klinik geben. Sie werden Dir dies von Herzen wiedergeben. Und wenn Du Schmerzen hast, einfach nach "Drogen!" verlangen. Da hast Du Recht drauf. Du musst nicht leiden. Vielleicht ein bisschen was aushalten. Aber keine Schmerzen. Basta!


    Viel Erfolg und Ruhe und Gelassenheit wünscht Dir von Herzen


    Elke

    @all @suleiken

    @suleiken

    Ich singe bei uns im Gospelchor mit und es macht mir riesigen Spaß und ich lasse es mir durch nichts nehmen. Es tut mir einfach gut und ich denke, zu falsch singe ich nicht :-) Wie lange nach der OP Pause sein soll, weiß ich nicht. Ich werde ja am 14.2. operiert und wollte eigentlich am 18.3. bei unserem nächsten Kirchenauftritt wieder dabei sein. Ob ich vorher noch mit proben kann - weiß ich nicht. Ich lasse es auf mich zu kommen. Je nachdem, wie ich mich fühle.

    @all

    Danke für all die lieben Grüße von euch. Sagt mal, war Euer Körper auch so völlig daneben vor der OP? Meine Periode kam eine Woche zu spät, 1 Tag total sehr und dann wieder wenig. Ich frag mich, ob mein Körper will, dass ich mir alles noch mal überlege. Außerdem ist mir total übel, ich hab keinerlei Hunger, .......


    Ich hoffe nur, dass ich nicht zu ausgelaugt bin für die OP. Mir kommt es so vor, als sei ich ein nervliches Wrack. Mach mir Vorwürfe, dass ich mich so hab gehen lassen und alle um mich herum mit reingezogen hab.


    Allen, die jetzt dran kommen - ALLES GUTE!!!! Ich denk an Euch!!!


    LG


    Marion

    ZitterZitter

    Marion, guten Morgen,


    Du liebst ja wohl die Gospel-Musik! Hast Du einen mp3-Player??? Dann schmeiß Dir da die Musik drauf, nehm sie mit ins Krankenhaus und hör sie Dir morgen am Einlieferungstag - wenn Du Zeit hast - an. Ich selbst mache das auch. Habe meine Lieblingsmusik darauf gepackt und sobald ich ein wenig Verschnaufpause habe morgen werde ich mir die Stöpsel in die Ohren hauen und Musik hören. Denk dran, der Mensch ist immer in der Lage, EINEN GEDANKEN ZU FASSEN und nicht mehrere. Also denken wir morgen an das Schöne und haben gar keine Zeit und Möglichkeit, uns schlechte Gedanken zu machen.


    LG


    Heike


    PS. Wir telen nachher nochmal

    Guten Morgen !

    elke64


    :)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^:)^


    Tolles Posting für ZitterZitter und alle Anderen "Angsthasen".


    ZitterZitter


    Jetzt hast Du es bald geschafft. Das der Körper vorher verrückt spielt, kommt gar nicht so selten vor. Ich dachte einen Tag vorher ich werde krank. Toll, OP ade ! Hab mir den ganzen Tag stündlich Meditonsin verpasst. Am nächsten Tag war alles wie weggeblasen.


    Gute Idee mit der Musik auf dem Ohr. Mensch, Gospel, das gibt doch richtig Kraft. Nachher springst Du noch aus dem Bett, weil Du so beflügelt bist ! ;-D


    LG

    all

    mein vorheriger Beitrag soll keine Panik machen!


    An die Mädels die die OP noch vor sich haben:


    Wäre schön, wenn ihr euch nach dem KH nochmal meldet. Selbst wenn jemand keine Lust auf "Forum" hat. Es ist halt doch so, dass die anderen Daumen drücken usw. und da wäre es halt klasse, wenn man weiß dass es wieder eine gut überstanden hat.

    muss mich gülsün

    da mal anschliessen , sie spricht mir aus der seele.


    bin ja auch eine die schon zu den alten hasen gehört, aber schau immer wieder mal hier rein.


    drück daumen und lichtlein an. und wenn man dann endlich was liest das die op gut gegeangen ist, wieder wohl behalten zuhause ist. freut man sich sehr drüber. deshalb ein kurzes hallo, op gut verlaufen, wohlbehalten zuhause ! (oder was wir alle nicht hoffen wollen ,auch wenn was nicht so gut verlaufen ist, ein kurzes hallo wenigstens.wäre echt nett.


    wegen hoellenweib, mach ich mir auch echt sorgen. sollte meines wissens nach die gleiche op werden wie bei mir

    ich wurde am 11 tag entlassen.


    hoffe es ist alles im grünen bereich und sie hatte nur noch keine gelegenheit sich zu melden

    weiter noch daumen drück bis ne rückmeldung kommt!:)^


    LG karin