Heftige Periode - noch normal?

    Hallo zusammen,

    Ich hatte bisher immer sehr gemäßigte Blutungen - auch unter der Gynefix.

    Ich hab im August letztes Jahr meine Tochter entbunden. Danach nach 4 Wochen und 8 Wochen wieder eine Periode gehabt wie zuvor auch. Dann gar keine mehr (Anfang November wäre die nächste fällig gewesen). Da ich aber stille, ging ich davon aus, dass der Zyklus eben doch etwas durcheinander ist und somit alles in Ordnung.

    Gestern kam dann meine Blutung mit voller Wucht. Ich habe den ganzen Tag geblutet und heut Nacht das erste mal überhaupt meine Hose eingesaut. Auch heute blutet es heftig weiter. Tampon ist schon wieder übergelaufen.


    Diese Intensität kenne ich nicht. Hat sich da seit November was aufgestaut? Oder ist da irgendwas abnormal?

    Ist meine Periode einfach stärker nach der Geburt?

    Wann sollte ich zum Doc? ":/

  • 12 Antworten

    Fehlgeburt? Hatte ich mal. Wußte gar nicht, dass ich überhaupt schwanger war, das bestätigte dann die Laboruntersuchung der Ausschabung.


    Ich würde damit zum FA- Ultraschall.

    Seit der Geburt verhüten wir mit Kondomen. Es kam bisher nur selten zum Sex und dabei gab es keine Panne. Daher sollte die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt gegen 0 gehen.

    Habt ihr andere Ideen?

    Na, seit November kann sich da aber auch nichts aufgestaut haben, das ist Laienfantasie.


    Trotzdem kann sich die Gebärmutterschleimhaut zu hoch aufgebaut haben. Von daher: Ultraschall kann das aufzeigen.

    Nur wenn es nicht schon zu großen Teilen abgeblutet ist.


    Dir ist in der Nacht ein Tampon übergegangen? Das wäre in meiner Welt noch kein Grund zur Sorge.

    BenitaB. schrieb:

    Trotzdem kann sich die Gebärmutterschleimhaut zu hoch aufgebaut haben.

    Ja. Schwangerschaft und Geburt können im Hormonhaushalt einiges ganz grundlegend verändern. Mit ein bisschen Glück reguliert es sich von allein wieder hin.

    Kein Grund zur Panik würde ich sagen, ich glaube das ist ganz normal, ich habe viele Frauen getroffen, wo das auch so war, Entbindung, stillen, lange keine Periode und dann hat man das Gefühl man verblutet. War bei mir auch so. Seit der ersten Entbindung habe ich viel heftiger meine tage, und die Hebamme sagte mir, das ist leider so........ Ich habe mittlerweile zwei Kinder und doller meine Periode als vorher, bei manchen Frauen ist das leider so. Grade die ersten Blutungen, nach langer Zeit "Periodenfrei",es pendelt sich auch wieder etwas ein.

    Ich trinke immer Freuenmantelkraut- Tee

    Falls es sich nicht wieder einpendelt, kann man die Schleimhaut veröden lassen. Das kommt aber nur infrage, wenn man keine weiteren Kinder mehr will. Ich hab es machen lassen und bin sehr erleichtert, weil es bei mir wirklich nicht mehr tragbar war.

    Insgesamt solltest Du damit rechnen, dass die Periode stärker bleibt. Machen muss man da nichts, und es ist nur dann ein Problem, wenn Du ernstlich Probleme mit der Eisenversorgung bekommen solltest (das war bei mir der Fall). Falls Du es verträgst, würde ich an Deiner Stelle jetzt schon ein bisschen unterstützend Eisen einnehmen, damit es Dir nicht langfristig die Speicher leerkloppt, entsprechende Tees trinken und abwarten, wie es sich entwickelt.

    Ich bin von Tampons auf so eine Tasse umgestiegen, was eine riesige Erleichterung war, weil die wesentlich mehr aufgefangen hat. Vielleicht wäre das für Dich ja auch eine Idee?

    Hier auch. Die Frauen in meiner Familie neigen dazu, nach Geburten eine stärkere Blutung zu haben als davor. Weil sich die Schleimhaut einfach jeden Monat zu stark aufbaut.

    Bei mir wurde das nicht wieder besser. Ich habe dann angefangen, eine Minipille zu nehmen. Welch eine Erleichterung!

    Ich überlege auch immer wieder mal an einer Verödung der Schleimhaut. Davor habe ich allerdings zur Zeit noch zu viel Schiss, und man hat ja auch keine Garantie, dass es überhaupt und dauerhaft was bringt...

    Tory80 schrieb:

    Ich überlege auch immer wieder mal an einer Verödung der Schleimhaut. Davor habe ich allerdings zur Zeit noch zu viel Schiss, und man hat ja auch keine Garantie, dass es überhaupt und dauerhaft was bringt...

    Die OP an sich ist vergleichsweise echt Kleinkram. Bei mir hat es wahnsinnig viel gebracht (nahezu keine Blutung mehr), aber man muss dann halt schauen, wie lange es hilft. Mir wurde gesagt, je jünger man ist (streng genommen: Wie viel weiter von den Wechseljahren entfernt), desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Gewebe wieder regeneriert. Aber wenn ich jetzt fünf Jahre lang oder so schwache Blutungen habe und es danach wieder mehr wird, sind das fünf wunderbare Jahre, für die sich die OP tausendmal gelohnt hat, und ich würde sie in ein paar Jahren ohne zu zögern noch mal wiederholen, falls nötig.

    Shojo schrieb:
    Tory80 schrieb:

    Ich überlege auch immer wieder mal an einer Verödung der Schleimhaut. Davor habe ich allerdings zur Zeit noch zu viel Schiss, und man hat ja auch keine Garantie, dass es überhaupt und dauerhaft was bringt...

    Die OP an sich ist vergleichsweise echt Kleinkram. Bei mir hat es wahnsinnig viel gebracht (nahezu keine Blutung mehr), aber man muss dann halt schauen, wie lange es hilft. Mir wurde gesagt, je jünger man ist (streng genommen: Wie viel weiter von den Wechseljahren entfernt), desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Gewebe wieder regeneriert. Aber wenn ich jetzt fünf Jahre lang oder so schwache Blutungen habe und es danach wieder mehr wird, sind das fünf wunderbare Jahre, für die sich die OP tausendmal gelohnt hat, und ich würde sie in ein paar Jahren ohne zu zögern noch mal wiederholen, falls nötig.

    Hat bei dir die Krankenkasse die Kosten übernommen oder hast du selbst zahlen müssen?

    Vielen Dank für eure Antworten, das beruhigt mich sehr! Auch wenn es natürlich keine schöne Aussichten sind, wenn das so bleibt%:|

    Über Nacht bin ich ausgelaufen und über Tag habe ich alle 2 Stunden einen neuen maxi Tampon gebraucht. Vor der Geburt habe ich alle 4 Stunden eins gebraucht und nach einem blutigeren Tag war ich auch schon wieder durch, bis auf ein bisschen rumgeschmiere.

    Außerdem habe ich langsam das Gefühl, dass es auf den Kreislauf geht. Ich bin müde und schnell erschöpft.

    Veröden kommt erstmal nicht in Frage, ich hätte gerne noch Kinder. Aber in Zukunft vielleicht, daher fänd ich auch spannend ob das die Kasse übernimmt.

    Ich nehm immer mal wieder Eisen, weil mein Wert oft an der Untergrenze ist. Ich vertrage es nicht soo gut, aber was sein muss 8-(

    DerDieDas123 schrieb:

    Hat bei dir die Krankenkasse die Kosten übernommen oder hast du selbst zahlen müssen?

    Hat sie komplett übernommen. Die Alternative wäre gewesen, die Gebärmutter rauszunehmen, schätze ich mal, bei mir waren es am Ende pro Runde zwischen 360 und 500ml jeweils innerhalb von drei Tagen, und das eher alle drei als alle vier Wochen. Normal sind 30-50, soweit ich weiß, ab 80ml spricht man von Hypermenorrhoe. Ich hab durchgehend hochdosiert Eisen genommen, aber ich kam nicht hinterher.

    jaydee88 schrieb:

    Ich nehm immer mal wieder Eisen, weil mein Wert oft an der Untergrenze ist. Ich vertrage es nicht soo gut, aber was sein muss

    Hast Du unterschiedliche Präparate ausprobiert? Man kann die Effizienz auch noch mal deutlich steigern, wenn man wenig oder keine Milchprodukte zu sich nimmt (vor allem ein paar Stunden vor und nach der Einnahme von Eisen). Und es hilft, Orangensaft oder Ähnliches dazu zu trinken.


    Ist aber einfach ein echt doofes Problem, ich hoffe, es reguliert sich bei Dir wieder einigermaßen hin!