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    Klar werse ich mir nen anderen arzt suchen und auch die endometriose ansprechen aber wie gesagt, ich habe alle begriffe/krankheiten recherchiert und meine symptome abgeglichen und denke deswegen dass es dysmenorrhoe ist.

    Dysmenorrhoe (= Menstruationsbeschwerden) bezeichnet das Auftreten von Symptomen, die auf eine gynäkologische Erkrankung (wie z. B. Endometriose) hindeuten können.


    Die E. kann übrigens in manchen Fällen auch medikamentös behandelt und ausgeheilt werden.

    Ich weiß dass das als hilfe gemeint sein soll, aber leute: ich spüre die Krämpfe! Ich bilde es mir nicht ein....und es kommt nicht davon dass ich während der tage "aggressiv" oder mega wütend bin. Die gebärmutter zieht sich zusammen und bei manchen scheints harmloser abzulaufen als bei anderen. Ich krieg bei so Beiträgen blos das Gefühl dass man mich null ernst nimmt und mir was psychisches aufschwatzen will um mich zu beruhigen vllt. :-( ist für mich dann null hilfreich... Und ich werde mir keinen freund zulegen mit der hoffnung, dass sich seine positive frauenansicht auf mich überträgt ^^ sorry das is schwachsinn..och hatte einen liebenswerten freund und der litt mit mir und fand moch als frau toll usw. Aber trotzdem lag ich jedesmal heulend zusammengekrault im bett und wünschte mir ich hätte keine gebärmutter. da kann der beste Optimismus der welt mir nicht helfen... Das versuche ich klarzustellen. Ansonsten gibt es natürlich viele hier die auf psychische belehrungen verzichten und mir von ihren erfahrungen/ideen erzählen. Das ist dann um einiges hilfreicher! :-)

    Xara.. liest Du die Antworten hier eigentlich .. ich meine so richtig.. oder spulst Du hier Deine Nummer ab ... in mehr als jedem zweiten Beitrag steht drin.. lass doch mal abklären, ob eine Endometriose /Myome vorliegen.... eine Endometriose kann heftigste Schmerzen und Krämpfe hervorrufen... fang doch da erst mal an... und wenn Du da eine Diagnose hast .. kannst Du immer noch ein Total-OP in Angriff nehmen ...

    Die Sache mit der Psyche war nur EIN möglicher Ansatz, der genannt wurde. Häng dich doch nicht so daran auf.


    Viel wichtiger wäre, dass du dir einen neuen Frauenarzt suchst, der deine starken Schmerzen ernst nimmt und nach einer Lösung sucht!

    @ xara77

    von meiner Seite aus, war der Rat mit dem Psychologen nicht als Behandlung gedacht, damit Du klar kommst mit den Schmerzen, sondern viel eher, damit er vielleicht bescheinigen kann, dass es Dir ernst ist, dass Du keine Kinder möchtest und Du dann eine Klinik hier in Deutschland finden kannst, die die Hysterektomie durchführt.


    Und mal an alle anderen hier, die Ihr versuchen, das aus zu reden:


    Macht Ihr das auch bei einem Mann, ein der kann in jedem Alter, wenn er keine Kinder will, zu einem Arzt und sich sterilisieren lassen.


    Eine schreiende Ungerechtigkeit!

    Ich habe es mkr nicht ausgesucht als frau geboren zu werden, wenn ich mir aussuchen könnte alsann geboren zu werden würde ich es sofort tun weil das leben in allen aspekten dann einfacher wäre.


    Wie heißt es doch so schön:" Urteile nicht über mich bevor du nicht einen Meter in meinen Schuhen gelaufen bist."


    Du hast offensichtlich wenig Ahnung vom Leben als Mann.

    Ich habe mehrmals geschrieben, dass es mir ganz genau wie dir geht/ging (sowohl auf der Schmerzen, als auch auf den Sterilisationswunsch und die Hysterektomie bezogen, ich habe wahrscheinlich exakt den Weg hinter mir, der dir noch bevorsteht) und gleichzeitig habe ich auch geschrieben, welcher Verdacht bei mir im Raum steht. Zudem wird bei mir bald eine HE durchgeführt aber sie wird NICHTS, null, an meinen Beschwerden ändern, zumindest nichts an diesen Beschwerden um die es hier geht. Bitte nimm' dir das zu Herzen. Eine HE muss keine Lösung sein.


    Viel wichtiger ist es erstmal zu wissen, was bei dir nicht stimmt und erst dann kann man es - höchstwahrscheinlich sehr schnell und erfolgreich - behandeln sodass du beschwerdefrei bist. Ob da tatsächlich eine HE der richtige Weg ist, wird sich zeigen.


    Was hast du denn davon, wenn dir irgendwer irgendwo die GM entfernt und du weiterhin die selben Probleme hast? Leider nichts.


    Eine psychische Ursache bedeutet übrigens noch lange nicht, dass die Schmerzen nicht existieren, diesen Verdacht/Hinweis der User hier verstehst du falsch. Die Schmerzen sind auf jeden Fall da, es geht allein um die Ursache die eben auch seelisch sein kann, uU. auch unbewusst. Ich kann und will nicht mit Sicherheit sagen dass es bei dir daran liegt aber es kann in der Tat eine Rolle spielen und dazu beitragen, dass deine Beschwerden noch schlimmer sind (auch diesen Zusaammenhang durfte ich selbst erleben und - nach gefühlten Ewigkeiten - verstehen).


    Du kannst dich gern bei mir melden wenn du Fragen zu irgendwas hast, gern auch per PN. Ich denke, dass ich ganz gut nachempfinden kann wie du dich fühlst.

    Ich würde auch erst mal Endometriose abklären lassen... Und das geht nur mit einer Laparoskopie.


    Hatte selbst immer wahnsinnige Regelschmerzen. Letztes Jahr wurde dann bei einer Laparoskopie wegen etwas anderem zufällig Endometriose festgestellt. Jetzt werde ich darauf behandelt und hab z. B. momentan überhaupt keine Regel mehr (Spritzen für künstl. Wechseljahre) und somit auch keine Schmerzen. Der Weg in ein Endo-Zentrum lohnt sich! :)*

    Ja Mädchen, wenn du sowieso alles besser weißt.......musst du wohl noch ein bisschen leiden, bis dir einer deine Gebärmutter rausoperiert. Da kannst auch direkt auf die Wechseljahre warten. Abgesehen davon kann eine Entfernung der Gebärmutter sehr unschöne Spätfolgen haben, z.B. Blasensenkung, die dann wiederrum ganz andere Probleme verursacht. Kinder musst du nicht kriegen, es gibt genug Frauen, die das besorgen. Aber nen vernünftigen Gyn suchen, der die Schmerzen ernst nimmt, das solltest du hinkriegen.

    :-) ja ich werde mir einen anderen arzt suchen. Das lass ich nicht auf mir sitzen. Ich kenne bloß einige dieser reaktionen..kaum sagst du vor der familie du willst keine kinder dann hörst "fühlst du dich überhaupt als frau? Is doch net normal fur eine frau das nicht zu wollen.du musst halt da durch (Menstruationsschmerzen) denn da muss jede frau durch ob sie will oder nicht" und deswegen reagier ich da heftig. Dieses alte denkmuster geht mir auf den geist und deswegen gebe ich kontra. :-) mehr nicht. Bin einfach nicht die 0815 frau und ecke damit immer wieder an. Nix neues fur mich.

    Irgendwie sehe ich hier mehrere Problemfelder. Die einzeln abgeklärt werden müssten, sich aber ggf. durchaus beeinflussen. Und wo eine umfassende Abklärung nötig ist, um die RICHTIGE Behandlung zu finden.


    1. Heftige Menstruationsschmerzen: Das KANN Endometriose sein und sollte entsprechend abgeklärt werden. Nicht von einem Gyn, der einfach abwinkt. Sondern einem Spezialisten, der das Problem ernst nimmt. Ich habe selber Endometriose und ja, ich behandele sie hormonell. Es gibt aber auch andere Optionen. Der wichtige Aspekt hier: Eine Hysterektomie garantiert keine Schmerzfreiheit. Auch ohne Gebärmutter bleibt der Zyklus erhalten. D.h. die Endo-Herde im Bauchraum reagieren weiter. Fazit: Schmerzen irgendeiner Form sind wahrscheinlich.


    2. NULL Kinderwunsch: Kann sich ändern, aber darum soll es ja nicht gehen. Wobei "Kinder hassen" ja nicht zwangsläufig zu "Frauenrolle und weiblichen Körper ablehnen" führen muss! Nur weil man keine Kinder will, muss man nicht gleich ein OP-Risiko auf sich nehmen! Und v.a. nicht das einer Hysterektomie, denn es gibt andere Optionen (s.u.).


    WAS ist das Hauptproblem? Kinder"hass" oder Menstruationschmerzen?


    Führt zum nächsten Punkt:


    Ggf. trägt die massive Ablehnung des eigenen Körpers und diese auffällige Fokussierung auf "Gebärmutter raus" auch zu den Beschwerden bei. Verschlimmert das Grundproblem. Fazit: Erfordert eine psychologische Diagnostik um zu schauen, ob Arbeit an DEM Thema etwas ändert.


    Was die Hysterektomie angeht:


    1. Ist das eine nicht ganz kleine OP, die Folgeprobleme nach sich ziehen kann. Die wird niemand machen wg. Menstruationsschmerzen oder Kinder"hass". Außerdem ist auch eine moderne Hysterektomie, wo der Gebärmuttermund/-hals erhalten bleibt, keine Garantie für Blutungsfreiheit. Auch diese "Restorgane" können zyklisch abbluten. Klar, deutlich leichter, aber durchaus möglich. Denn die Eierstöcke bleiben erhalten, sonst gäbe es frühzeitige Wechseljahre mit allen Risiken (bspw. Osteoporose).


    Und Gebärmuttererhalt steht selbst bei Erkrankungen, die eine Entfernung zum Thema machen, immer noch ziemlich oben in der Prioritätenliste. So schnell macht man diese OP selbst bei medizinischer Indikation nicht (mehr).


    2. Hysterektomie ist KEINE Sterilisation. Klar, macht Kinder unmöglich, aber bei einer Sterilisation der Frau wird die Gebärmutter NICHT entfernt. D.h. selbst wenn eine Frau absolut keine Kinder will und eine Sterilisation wünscht, bleibt die Gebärmutter erhalten. Was wiederum zu der Ausgangsfrage führt: Worum geht es? Menstruationsbeschwerden oder Kinderablehnung?


    Und was das Argument angeht, dass Männer problemlos eine Sterilisation bekommen: So problemlos auch nicht, v.a. nicht mit 21 Jahren. Und zum anderen stehen die Chancen, eine Sterilisation beim Mann rückgängig zu machen, doch deutlich besser als bei der Frau.


    Verzweiflung angesichts von ständigen Schmerzen ist völlig nachvollziehbar. Das bedeutet letztlich, sich entsprechend behandeln zu lassen, was eine entsprechende Ursachenforschung voraussetzt.


    Die krasse Haltung "ich hasse Kinder, also Gebärmutter raus" ist aber... auffällig. Sehr. Selbst wenn man den "Kinderhass" als feststehende Tatsache akzeptiert, bleibt offen, warum man dennoch zu so drastischen Maßnahmen (OP mit Risiken und mögl. Langzeitfolgen, ggf. sogar unter fragwürdigen Bedingungen im Ausland) greifen will. Was ist die Basis für so eine drastische Haltung? Auch DA sollte man mal sorgfältig hinschauen!

    Zitat

    Ggf. trägt die massive Ablehnung des eigenen Körpers und diese auffällige Fokussierung auf "Gebärmutter raus" auch zu den Beschwerden bei. Verschlimmert das Grundproblem. Fazit: Erfordert eine psychologische Diagnostik um zu schauen, ob Arbeit an DEM Thema etwas ändert.

    Genau das.

    Zitat

    Verzweiflung angesichts von ständigen Schmerzen ist völlig nachvollziehbar. Das bedeutet letztlich, sich entsprechend behandeln zu lassen, was eine entsprechende Ursachenforschung voraussetzt.

    Korrekt, nur so geht's.

    Das bringt nichts. Genau das gleiche habe ich ihr schon auf der ersten Seite gesagt und sie hat es als Schwachsinn abgetan, wobei


    @Sun und ich beruflich aus einer ähnlichen Ecke kommen, die sich mit so etwas beschäftigt und wenn wir beide in eine bestimmte Richtung tippen, sollte sie das vielleicht nicht so krass ablehnen.

    Ich kann nur sagen dass meiner Tochter jetzt 28 Jahre alt ist.. Bis vor einem Jahr war sie sich 100% sicher dass sie niemals Kinder haben wolltest.. Sie hätte eine regelrechte Abneigung gegen Kinder.. Tja, jetzt hat sie ein freund, und siehe da, jetzt wünscht sie sich Kinder..


    So schnell kann man die Meinung ändern.. Denk gut darüber nach was Du machst.. Auch Du kannst deine Meinung ändern in ein Paar Jahren, auch wenn Du es jetzt nicht glaubst.. Ich habe dich eine Mirena Hormonspirale empfohlen. Du hast damit gar keine Regel mehr oder nur ganz ganz schwach.. Regelschmerzen hast du gar nicht mehr.. Gibt es keine organische Ursache für deine regelschmerzen, warum dann nicht eine Mirena testen, bevor du was machen lässt, was du vielleicht später in deinem Leben bitter bereuen wirst??

    Zitat

    Ich habe eine HE machen lassen, vor zwei Jahren und das Teil wird nicht komplett entfernt, sondern nur ein kleiner Teil unten wird nach oben vernäht wie ein Sack.

    Bist du sicher, dass dir die Gebärmutter entfernt wurde? Das "Teil" wird bei einer HE = Hysterektomie (hyster = Gebärmutter; Ektomie = Herausschneiden) komplett entfernt.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Ektomie