Keine "Vorsorge" wahrnehmen, Eure Gründe

    Aus gegebenen Anlass würde mich interessieren, ob es noch mehr Frauen gibt, die keine Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Laut Statitik nehmen ja nicht mal die Hälfte dieses Angebot wahr.


    Mich würden die Gründe interessieren. Bei mir war es so, dass ich 20 Jahre im Pflegedienst gearbeitet habe und feststellen musste, dass Menschen unabhängig von regelmäßiger Vorsorge nicht mehr und nicht weniger schwer erkranken. Dann habe ich alles darüber gelesen, was mir darüber in die Hände fiel. Den letzten Rest hat mir dann gegeben, als ich selber nochmal zum Arzt musste und ich dermaßen schlecht beraten und behandelt wurde, keine richtige Diagnose gestellt wurde und ich wochenlang im Ungewissen blieb, ob ich nun schwer erkrankt war, oder nicht.


    Und bitte jetzt nicht die regelmäßigen Vorsorgegängerinnen kommen und schimpfen.;-D


    Ich würde mich einfach gerne mit Gleichgesinnten über ihre Erfahrungen und Beweggründe austauschen.

  • 113 Antworten

    Hallo Gourmeta,


    da kann ich mich kaum beteiligen, ich nehme nur die gynäkologischen und augenärztlichen Vorsorgeuntersuchungen wahr, andere auch nicht. Und die auch nur, weil ich sowieso zum FA wegen der Pille muss. Wahrscheinlich liegt es daran, dass diese ohne viel total unangenehmem Aufwand machbar sind. Bei Dingen wie Darmspiegelungen z. B. muss man ja schon ein wenig Überwindung aufbringen, um da hinzugehen. Na gut, zum Zahnarzt gehe ich auch regelmäßig, aber da ist auch nie was zu machen.


    Außerdem will man sich auch nicht immer damit beschäftigen, dass man etwas haben könnte. Vor allem sitze ich auch nicht gerne im Wartezimmer.;-D

    weil ich mich nicht ernst genommen fühlte ..keine klaren diagnosen bekam..und zum schluss gleich viel wusste wie vorher:(v


    zum zahnarzt geh ich mit müh und not..weil ich noch lange meine zähne haben will..also zwei mal im jahr


    zum hausarzt geh ich nur wenn sich es nicht vermeiden lässt


    zum frauenarzt nur wenn ich muss und das kommt nicht sehr oft vor...


    zum augenarzt alle zwei jahre


    nachdem ich jahre lang zum arzt ging um rauszufinden was los ist und es bis heute es nicht weiss..bin ich der meinung alles brauch und muss ich ja auch nicht wissen !!!

    Rat,


    wahrscheinlich würde ich seltener zum FA gehen.;-)


    Außerdem habe ich wirklich keine Lust, immer in mich hineinzuhören und das tut man ja unweigerlich, wenn man weiß, man geht wegen Vorsorge X morgen zum Arzt. Und dann wartet man auf das Ergebnis.


    Gut, ich glaube sowieso nicht, dass ich etwas Schlimmes habe, von daher schließt sich der Kreis.;-D


    Sollte eigentlich auch mal wieder zum Hautarzt, weil der meinte, man soll jedes Jahr mal nachgucken. Och nööööööö, der hat ein dermaßen volles Wartezimmer, das gibt's nicht. Jetzt bin ich schon überfällig, vielleicht gehe ich ja doch noch hin...

    Zitat

    Schlägt dir von Seiten deines Umfeldes auch oft Unverständnis entgegen, wegen deiner Meinung?

    Die, die ich kenne, gehen auch nicht allzuoft zum Arzt.;-D Von daher werde ich von meinem Umfeld nicht gedrängt.;-D

    ja die über vollen wartezimmer...... finde ich auch %-|.. man kann nirgends sitzen;-D echt schrecklich%-|... aber beim zahnarzt hab ich glück ..den um die mittagszeit ist keiner dort ausser ich..und da ich dann gleich drann komm und gleich fertig bin ..geht das ja..den wenn ich warten müsste ..weiss ich nicht ob ich lange warten würde ...da ich ja angst vorm zahnarzt habe;-)..und das weiss mein zahnarzt auch;-D

    Also ich ging nicht mehr zum Frauenarzt, nachdem ich mir die Pille nicht mehr verschreiben ließ. Der Anlass fehlte mir dadurch. Seitdem ich über 20 war, schob mein FA ständig Panik. Dauernd sollte ich Tumormarker zu mir nehmen, wegen jedem Mist auf dem Ultraschall. Zyste - Tumormarker. Freies Wasser im Bauch - Tumormarker. Jedesmal alles negativ, aber teurer Spaß für mich und ein Nervenkrieg dazu.


    Zum Augenarzt gehe ich nur, wenn ich den Eindruck habe, meine Sicht wird schlechter und ich bräuchte eine neue Brille - ist ansonsten aber der Arzt, zu dem ich am seltensten gehe.


    Und Hausarzt eigentlich auch nur, wenns nicht mehr anders geht - ich kriege mittlerweile jeden grippalen Effekt besser mit Umckaloabo weg, als von den Ratschlägen des Hausarztes.

    Der Augenarztbesuch hat bei mir auch einen Grund: Durch meine starke Kurzsichtigkeit will er eben alle sechs Monate mal gucken, wie die Netzhaut aussieht. Einmal im Jahr bekomme ich dann auch diese pupillenerweiternden Tropfen, damit er richtig nachgucken kann.


    Alles, was mit Augen zusammenhängt, nehme ich echt ernst.


    Wenn das nicht wäre, würde ich dort wahrscheinlich auch nie hingehen...Nur bei akuten Beschwerden, wo man schon sieht, dass etwas nicht stimmt.

    Ich geh eigentlich nur zum Arzt, wenn ich was hab. Und ich hab viel. ;-) Brauch die Pille bzw. muss demnächst meine Spirale dann immer kontrollieren lassen... hab SD-UF, also auch immer zum Hausarzt, ich lass bei jedem Rezept dann auch mal Blut abnehmen, weil ich nicht nochmal "plötzlich" 20 Kilo zunehmen will. Und dann muss ich auch regelmäßig da zum Ultraschall und zum Zahnarzt soll man ja auch zweimal im Jahr...


    Da geh ich so oft zum Arzt, das reicht dann auch. Eigentlich geh ich halt echt nur bei Beschwerden. Für viele Vorsorgen bin ich noch zu jung und extra bezahlen tu ich die nicht, weil ichs in meinem Alter auch sinnlos finde, mich jetzt z.B. auf Brustkrebs testen zu lassen, was soll das? Hab ich wahrscheinlich eh nicht... außerdem kann man ja erstmal abtasten.

    ich geh nicht, da ich die untersuchungen nicht ertrage, speziell beim frauenarzt. wenn ich bloß dran denke, wird mir schlecht. die gründe dazu liegen leider in meiner kindheit.


    habe bis letzten november die pille genommen und dann auch so gut wie immer den arzt gewechselt, wenn dieser doch mal untersuchen wollte.


    als anlass, die pille nicht mehr zu nehmen, habe ich die "erpressung" meiner derzeitigen ärztin genommen. sie würde mir die pille nicht mehr verschreiben, wenn ich nicht zur untersuchung komme. naja...wollte sowieso absetzen.

    Ich gehe nicht , weil ich es mir nicht vorschreiben lasse, wann und ob und wie ich mich untersuchen lasse.


    Ich glaube, dass ich schon selber entscheiden kann, ob ich zum Arzt muss oder nicht.


    Aufgrund meiner oft schlechten Erfahrungen mit den Weißkitteln, verlass ich mich da lieber auf mich ;-D

    Gleichgesinnte

    Finde diesen Faden sehr interessant, da es in meinem Umfeld vor Menschen, welche sich die Vorsorge ( gleich welcher Art) förmlich zur Lebensaufgabe gemacht haben, nur so wimmelt. Da wird untersucht, geforscht, begutachtet, bis wirklich auch noch der klitzekleinste Pickel als unbedenklich eingestuft werden kann. Und dann geht es wieder von vorne los....:-o


    Ich habe eine ( gesunde ????) Abneigung gegen sie ständigen Überprüfungen meines Körpers und gehe zum Arzt, wenn dieser ( Körper ) krank ist und der Heilung bedarf.


    Ärzte sind schließlich dazu da, Krankheiten aufzuspüren und nicht, um Gesundheit zu bestätigen. Und deshalb muß ja was gefunden werden Und wenn es gespaltene Haarspitzen sindx:)


    Nur zum ZA gehe ich 2 Mal im Jahr ( bibbernd, aber mutig und entschlossen ) , da ich zu sehr starker Zahnsteinbildung neige.


    Bin auch relativ regelmäßig zum FA, aber mit keiner noch so akribichen Vorsorge dieser Erde hätte sich die Bildung eines fiesen Myoms, welches nebenbei bemerkt auf keinem der zig Ultraschalle entdeckt wurde, die ich über mich ergehen ließ, verhindern lassen . Wozu??? habe ich mich dann ( nach meiner GM-Entfernung ) gefragt.|-o


    Mein Vater gehörte der Phalanx der Vorsorgewütigen an, ging eines Tages zum Kardiologen, ließ sein Herz mit allem Pi Pa Po durchchecken, wurde ( 75 Jahre ) als kerngesund erklärt und starb exakt am nächsten Tag an einem Infarkt.>:(:|N:-(

    Manche Ärzte scheinen aber wohl auch wild darauf zu sein, Vorsorgen zu machen, damit sie abkassieren können.


    Ich gehe regelmäßig alle halbe Jahre zu meinem Gyn, um meine Brust, die voller Zysten ist, kontrollieren zu lassen.


    Jedesmal fragt er mich, ob wir nicht auch gleichzeitig eine Vorsorge machen lassen sollen - da ich aber weder Gebärmutter noch Eierstöcke mehr besitze, frage ich mich jedes Mal, was der Quatsch soll. Wo nix ist, braucht man auch nicht vorzusorgen....