Langsam aber stetig steigender Tumormarker nach Ovarialkystom

    Hy...


    ich mach mir Sorgen um meine Mama... Sie hatte vor 18 ? Jahren ihre erste OP (Gebärmutter & 1 Eierstock ) wegen Verdacht auf Krebs...


    Da hieß es alles ist rausgenommen worden, alles o.K., keine Nachbehandlung nötig..


    2006 mußte dann erneut operiert werden .. 2. Eierstock raus da jetzt dort ein sog. Ovarialkystom --- Halb gut halb bösartig laut feingeweblicher Untersuchung.. wieder keine Nachbehandlung nötig..


    2008 dann wieder Bauch auf bei Verdacht auf Bauchfellmetastasen.. es wurden tatsächlich auch an der Darmwand Metastasen gefunden .. nun hieß es Chemo..


    Nach der Chemo war der Tumormarker CA125 bei 8 (weiß jetzt die Einheiten nicht mehr !!) Der Wert ist regelmäßig kontrolliert worden und er stieg langsam aber stetig und ist jetzt vor ner Woche bei 38 ----- soweit das aus dem Ausdruck zu sehen war ist das die aller oberste Untergrenze


    Als ich meine Mama gefragt hab was da der Gyn. dazu meinte zu dem Labor sagte sie nur"nix alles andere ist ja i.O.!"


    der Gyn ist momentan in Urlaub .. hab meine Mama gedrängt so schnell wie möglich ein Gesprächstermin bei ihrem Gyn auszumachenund dann Tacheles zu reden...


    Ich hab nur Angst drum dasss es heißt ne 2. Chemo muß her.. meine Mamma ist bei der 1. Chemo schon psychisch so labil gewesen dass sie kurz vorm Nervenzusammenbruch war .. WAS NUN ?!?


    Ich hab auch Angst meine Mamma zu verlieren ... ist nicht die erste in der Fam. die an Krebs erkrankt... haben schon einige auch leider begraben müssen


    :)*:)-


    da ich auch nicht die gesündeste bin und alle Krebserkrankungen von der mütterlichen Seite her waren möcht ich mich eigentlich auch testen lassen aber die Gen untersuchung kostet richtig viel Geld weil die Kasse den nicht zahlt weil da immer noch nicht die Kriterien alle erfüllt sind !!


    Und mein Gyn. beschwichtigt mich auch immer und meinte keine Panik..


    die reden sich immer alle so leicht!!


    Ich hab so Angst....


    :°(

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    Hallo KrankeSr,


    mit Tumormarker und solchen Dingen kenne ich mich leider ( oder Gott sei Dank) gar nicht aus, wollte dir jetzt nur schreiben, wie leid mir das tut und dass ich deine Sorgen um deine Mutter echt verstehen kann:°_


    Ich würde sie auch drängen, dass sie unbedingt noch weitere Untersuchungen machen lässt.


    Alles Gute für deine Mutter:)*

    Nein, KrankeSr, das dürfte nicht der Grund sein. Bei sehr speziellen Fragen sind die user einfach überfordert; dafür gibt es ja Ärzte. Dann gibt es noch die Fälle, bei denen man beim TE fairerweise keine falschen Hoffnungen wecken möchte.


    Wenn Du unter "Tumormarker CA 125" googlest, findest Du, dass er zwar auf Ovarialtumoren hinweisen kann und deshalb bei der Verlaufskontrolle eingesetzt wird, dass es aber auch Umstände gibt, unter denen er steigt, ohne dass dies etwas mit Ovarialtumoren zu tun hätte.


    Mach doch bitte mal folgendes Gedankenexperiment: 1. Annahme: Deine Mama hat keine Metastasen. Dann gibt es auch kein Problem. 2. Annahme: Deine Mama hätte Metastasen. Dann würde man ja vermutlich nur unter 2. Chemo und Bestrahlung wählen können. Ob sich Deine Mama aber einer solchen Behandlung unterziehen möchte, muß sie ganz allein entscheiden dürfen, denn sie muß mit den Folgen leben.


    Ich halte für sehr wahrscheinlich, dass Deine Mama mehr weiß als sie Dir sagt.


    Dir und Deiner Mama wünsche ich alles Gute.