Hallo Juli,


    seltsam, dass es bei dir und deinen Menstassen nicht so richtig funzen will. Da muss doch dann aber irgendwo der Hund begraben sein... Ich habe meine Menstassen (Meluna) auch noch nicht sehr lange, ungefähr auch 4-5 Monate, doch ausgelaufen bzw. undicht geworden ist sie nie. Möglicherweise entfaltet sich deine Menstasse ja doch nicht optimal?! Das scheint mir als naheliegendster Grund in Frage zu kommen. Probiere doch mal eine andere Falt-Technik aus! Ideal sind ja diejenigen Faltungen, welche etwas Luft in der Tasse behalten und so das Aufploppen im Körper begünstigen. Ich glaube, die Punch-down-Faltung und die 7-Fold ist gut. Klappt bei meiner Menstasse immer. Bei der S-oder C-Faltung zum Beispiel haperte es manchmal beim Entfalten.


    Ich kenne mich zwar nicht bei deinem Menstassen-Fabrikat aus, doch bei manchen Frauen kommt es wirklich vor, dass z.B. Menstassen eines anderen Herstellers besser funktionieren. Hängt wohl mit dem Härtegrad des Materials oder der speziellen Form zusammen. Es gibt in der Tat Frauen, die mehrere Modelle an Menstassen testen, bis eines wirklich passt.


    Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein wenig helfen.

    Ich hab das gleiche Problem.... 2 1/2 Zyklen hab ich es versucht...


    mit einer Yukii (klein), Meluna Classic S, und Meluna Sport S + M (weil mir die classic zu weich war) habs bisher auch immer mit der C-Faltung versucht (die 7 sieht find ich sehr kompliert aus) ich hoffe beim nächstens mal klappt es – würde ungern zu Tampons zurück

    Merkwürdig... läuft viel Flüssigkeit aus, also richtig daneben? Kann ich mir gar nicht so recht vorstellen, denn bei mir war die Menstasse von Anfang an dicht. Komme mit der Meluna wiegesagt sehr gut zurecht, entfaltet sich stets relativ problemlos. Das Rausfummeln stellt sich da nur schwieriger dar ^^


    Vielleicht wirklich andere Faltungen versuchen, wenn die Tassen bei euch undicht sind. Die 7-Faltung ist eigentlich nicht schwer: die Menstasse flachdrücken und eine "Ecke" ordentlich zur Mitte umknicken. Und dann rein damit... Oder mal die "Punch-down-Technik" testen, die funzt bei mir immer super: Tasse mit der bevorzugten Hand festhalten und dann mit einem Finger den oberen Rand an einer Stelle nach unten/innen drücken. Dann die so gefaltete Menstasse nochmal in der Mitte längs zusammenklappen, fertig. Funktioniert im Prinzip so ähnlich wie die C-Faltung, nur dass beim Punch-Down dieser innere Teil weiter nach unten gedrückt wird. Die Punch-Down entfaltet sich im Körper sehr zuverlässig.

    hey, wie im anderen Thread geschrieben hatte ich das gleiche Problem (wenn auch nur im liegen bzw nachts). Ich habs ganz einfach dadurch gelöst, dass ich jetzt abends immer ein Stück Toilettenpapier klein knülle und in den Cup lege - das hat bei mir das Problem vollständig beseitigt! (ein härterer Cup brachte mir keine Verbesserung.)

    Hey, hat jemand eigentlich schon die Erfahrung gemacht, im Krankenhaus die Menstasse zu benutzen? Ich lag nämlich mal für ein paar Tage im Krankenhaus, gynäkologische Station. Da sollte abgeklärt werden, ob eine Bauchspiegelung bei mir nötig ist (war zum Glück nicht notwendig). In meinem Zimmer lagen noch 3 andere Damen, die alle zur Bauchspiegelung da waren (wegen Endometriose, Zysten etc.). Seltsamerweise hatten wir 4 Zimmerkameradinnen alle zu der Zeit unsere Tage. Schon seltsam, so ein Zufall. Jedenfalls mussten sich die 3 Mädels kurz vor der OP den Tampon rausnehmen und Binde nehmen ging ja auch nicht, da man keine Unterwäsche anbehalten durfte. Die Operationskandidatinnen mussten dann also ohne irgendeinen Hygieneartikel zum OP. Ich gehe mal davon aus, dass man eine Menstasse dann sicherlich auch nicht verwenden dürfte... Und wenn, dann wird die im OP sicher entfernt. Ob man die dann wenigstens wiederbekommt??? Da würde ich gern mal die Gesichter des OP-Teams sehen, wenn sie im OP feststellen, dass die narkotisierte Patientin einen Menscup trägt und dieser erstmal irgendwie rausgenommen werden muss ^^ Solch eine Art der Menstruationsartikel ist ja doch nicht sehr bekannt.


    Eine meiner Zimmergenossinnen jedenfalls ließ dennoch einen Tampon drin, weil sie ihre Blutung recht stark hatte und sie nichts einsauen wollte. Nach der Operation stellte sie fest, dass ihr der Tampon entfernt worden ist. Stattdessen hatte ihr wohl jemand nach der OP eine dieser tollen Krankenhaus-Damenbinden zwischen die Schenkel geklemmt. Das Bettzeug war dementsprechend dreckig. Auch an den nächsten 2 Tagen mussten meine Zimmergenossinnen widerwillig nur Binden nehmen, wohl wegen der Infektionsgefahr, die durch Tampons (?) besteht. Mir war es total unverständlich, warum man keinen Tampon während oder kurz nach der Operation tragen darf. Nach der OP bekamen die Patientinnen ohnehin Antibiotika, eine Infektion würde somit doch vermieden. Außerdem schleppt man sich durch Tampons doch nicht automatisch Keime ein. Zumal bei einer Bauchspiegelung niemand in oder an der Vagina herumwurschtelt. Bei einer Ausschabung würde ich es ja verstehen, weil da ja der Eingriff direkt über die Vagina gemacht wird und das Gewebe dadurch anfälliger ist. Aber bei einer Bauchspiegelung? Da wird ja durch die Bauchdecke operiert. Da würde ein Tampon doch nicht stören... Könnt ihr was dazu sagen?

    Hu, wie schön – ein paar Antworten! @:) Vielen Dank an euch! :-D

    Zitat

    Möglicherweise entfaltet sich deine Menstasse ja doch nicht optimal?! Das scheint mir als naheliegendster Grund in Frage zu kommen. Probiere doch mal eine andere Falt-Technik aus! Ideal sind ja diejenigen Faltungen, welche etwas Luft in der Tasse behalten und so das Aufploppen im Körper begünstigen.

    mhmm... ich habe immer versucht, so genau wie möglich "nachzufühlen", nochmal rausnehmen, genauer falten, genauer hinhören und spüren... hilft alles gar nix und führt letztendlich dazu:

    Zitat

    läuft viel Flüssigkeit aus, also richtig daneben?

    Ganz genau so ist es. Ist ein Gefühl wie ein voller Tampon – rein erfolgsmäßig also fast so, als wäre sie gar nicht drin. Nehme ich sie raus und kontrolliere, ist zwar ein bisschen was in der Tasse, aber der Rest läuft anscheinend vorbei. :-(


    Werde es nächsten Monat einfach nochmal mit der "7 Methode" versuchen, die kannte ich bis jetzt nicht. Mir geht es da wie Erdbeertoertchen84 – ich hab die blöden Tampons so satt! >:(

    Lioness87 , ich kenne das von meiner Sterilisation genauso (warum muss man eigentlich bei solchen Eingriffen grundsätzlich immer seine Tage haben... %-| ;-D) – die wurde ja auch durch die Bauchdecke vorgenommen. Trotzdem hat man während des Eingriffes meinen Tampon entfernt und ich durfte danach zunächst nur Binden tragen.


    Einerseits wegen des Infektionsrisikos, andererseits schlicht wegen des "Fremdkörpers" – wenn der Körper schon bei irgendeinem Eingriff "durchgerührt" wird, sollte man ihn anscheinend lieber mit allem anderen in Ruhe lassen...

    Wie seid ihr eigentlich auf Menstruationstassen aufmerksam geworden?


    Bei mir war das eher zufällig, in einem Internetforum. Da schrieben etliche Frauen zum Thema Menstruation, dass sie z.B. einen "Divacup", eine "Meluna" oder einen "Fleurcup" verwenden. Ich konnte mir rein gar nix darunter vorstellen und habe das dann gegoogelt. Zu Beginn dachte ich auch: "Oh je, was ist das denn? Wie soll das denn funktionieren?". Etwas angeekelt war ich zunächst auch, aber trotzdem interessierte mich diese Sache und ich las mir immer mehr Themen & Erfahrungsberichte über Menstassen durch. Tja und schließlich bestellte ich mir nach mehr oder weniger langem Zögern die Melunas ^^

    Ich hab vor ein paar Jahren mal was drüber gelesen (weiß garnicht mehr wo, aber war so ein Thema, was es halt alles gibt, Tampon, Binde, Mens-Tasse) fand es beim ersten hören richtig eklig und hab nicht mehr drüber nachgedacht (nur noch 2 bekannte befragt ob die davon schon ma gehört haben) – und irgendwann bin ich über "vorschlagene videos" bei youtube noch mal drauf gekommen und hab hier einiges gelesen und dachte mir dann, da ich tampons immer unangenehmer fand: teste das doch mal

    Mich würde jetzt ja mal interessieren, ob ihr manchmal "so ein komisches Gefühl" verspürt, wenn ihr die Menstasse tragt? Ich bin ja auch noch ein Neuling in punkto Menstruationstasse, denn ich verwende sowas ja nun erst seit etwa 3 Monaten. Große Probleme in der Handhabung habe ich ja nicht, bisher ist bei mir auch noch nie was ausgelaufen. Allerdings verspüre ich gelegentlich so ein merkwürdiges Gefühl untenrum, fast so, als würde was rauslaufen, aber es läuft nix raus! Bin deswegen schon manchmal rasch ins Badezimmer geflitzt, weil ich mir einbildete, da läuft was raus. Doch beim Nachgucken stellte ich irritiert fest, dass alles trocken ist... kennt ihr das auch? Spielt einem da die Psyche einen Streich? Auf einer Internetseite über die Verwendung von Menstassen stand eine Beschreibung zu diesem "Gefühl des Auslaufens", da wird es so erklärt: wenn das Blut in den Cup hineinfließt, ändern sich die Druckverhältnisse minimal, was von einigen Frauen als gewöhnungsbedürftiges Gefühl (z.B. ein ganz zartes Gluckern, als wenn eine winzige Luftblase im Inneren zerplatzt) empfunden wird. Wie ist das bei euch? Merkt ihr sowas in der Art? Oder liegt es daran, dass ich meine Menstasse nicht richtig drin habe, aber sie ist doch dicht...?

    Das ist die entweichende Luft. Zu Beginn hast du nur die Luft in deinem Cup. Wenn Flüssigkeit hineintropft, ist weniger Platz für die Luft vorhanden. Wegen der Löcher wird die Luft nicht komprimiert, sondern entweicht – das fühlt sich mitunter ähnlich an, irgendwann kann man das aber auseinanderhalten ;-)

    Okay, danke, diadara. Dann scheint das ja normal zu sein. Ja, dieses seltsame Gefühl hat mich besonders bei den ersten Menstassen-Versuchen verunsichert, weil ich wiegesagt immer dachte, der Cup sei undicht. Doch inzwischen weiß ich ja einigermaßen Bescheid darüber, dass es entweichende Luft ist, welche diese eigenartige Empfindung verursacht. Da bin ich ja beruhigt ^^

    Hallo,


    habe mich heute hier neu angemeldet, da ich auch unbedingt meine Erfahrungen zu Menscups loswerden möchte.


    Habe mir vor ca. einem Jahr meine ersten Cups zugelegt. Habe mich auch etwas informiert und mir erschien die Sportvariante in M und S von Meluna am besten. Habe, falls mir die Sportvariante zu fest ist noch eine Classic in L dazubestellt. Und Nachher dann noch eine in L. Ich muss sagen, ich bin sehr enttäuscht von den Cups. es hat kein einziger dicht gehalten. Nachdem die Cups bis zur Hälfte gefüllt waren, sind die ausgelaufen. Musste immer noch zusätzlich eine Binde tragen. Habe es über ein halbes Jahr mit den Melunas versucht.


    Da ich das Konzept aber einfach klasse finde und aufgrund meiner starken Periode immer sehr oft Tampons wechseln müsste, habe ich noch nicht aufgegeben.


    Habe mir dann eine Lunette bestellt und muss sagen, dass ich total begeistert bin! Dieser Cup hält dicht und ploppt sofort auf. Bei der Meluna war das immer ein mühsames Entfalten. Einfach grauenvoll. Die sind einfach viel zu weich.


    Fazit: Ich kann Menstruationstassen wirklich gut empfehlen! Besonders die Lunette. Habe bisher aber auch nur Erfahrung mit zwei Herstellern gemacht. Die Meluna kann ich persönlich leider nicht weiterempfehlen. Kann mir vorstellen, dass besonders Frauen mit einem starken Beckenboden Probleme mit der Abdichtung und mit dem Entfalten haben.

    Hallo ihr Lieben!


    Jetzt wollte ich doch eine neue Meluna bestellen und hab gesehen, dass die in den letzten 4 Jahren komplett ihre Größen umgestellt haben ":/


    Ich habe damals die Klassik S bestellt die misst so 41 im Durchmesser und vll so 35 in der Länge...


    Brauch ich jetzt Short S oder M?


    Vll kann mir ja jemand helfen :)

    Gute Frage. Ich würde wahrscheinlich eher die M nehmen, das ist der Umfang den du gewohnt bist, und bei mir zumindest würden 3mm mehr (wobei ich auch eine komplett andere Größe nutze als du) in der Länge nicht auffallen.