Dass Tassen gefährlicher sein sollen als Tampons habe ich dann wohl in dem Artikel in der regionalen Zeitung gelesen.🤔 Ich weiß es nicht mehr ganz genau und möchte auch keine falschen Dinge behaupten. Wie gesagt - ich habe leider die eigentliche Studie nicht gefunden...

    Zitat

    Aber leider ist es so. Glaub mir, ich bin hunderte Male (allein und mit anderen) durchgegangen wo ich hätte etwas anders machen können, aber ich habe nichts, absolut nichts falsch gemacht.

    Ich glaub auch nicht dass es was mit "falschmachen" zu tun hat. Entweder es sind die Bakterien vorhanden oder nicht - sie entstehen ja auch nicht völlig aus dem nichts. Und genauso verwenden Millionen Menschen Tampons, aber die eine bekommt TSS obwohl sie sich immer artig die Hände wäscht und sogar ne Einführhilfe benutzt, und andere rennen den ganzen Tag mit einem Tampon rum den sie sich irgendwo in der öffentlichen Toilette eingesetzt haben und bekommen es nicht. So ist das halt einfach mit Infektionen.

    Zitat

    Wie gesagt - ich habe leider die eigentliche Studie nicht gefunden...

    Wenn du in deinem Link auf den Link des Instituts klickst, findest du den Abstract dazu. Aber er ist halt französisch.

    Die erwähnte Studie wurde hier veröffentlicht:


    http://aem.asm.org/content/early/2018/04/02/AEM.00351-18.full.pdf+html


    Allerdings nicht frei zugänglich. Kann sie jedoch bei Interesse per PN versenden.

    @Nala ich würde die Studie auch gerne lesen!


    Das erschüttert mich grade etwas dass es bei Menstruationstassen genauso auftreten kann wie bei Tampons :-( Die Tassen tun meiner Intimflora und überhaupt dem ganzen Milieu da unten so gut und es hält so viel besse rund länger als Tampons... und ich dachte bis jetzt da würde keine Gefahr von ausgehen, da eben an dem Material keine Bakterien haften können :-(

    Danke Nala für die Studie. Wenn ich alles richtig verstanden habe, bestätigt es nun das Gelesene.


    Tassen sind demnach sogar anfälliger...


    Man soll sie nicht so lang drin lassen, nach jeder Verwendung abkochen und lieber kleinere Modelle verwenden.


    Dann schau ich künftig wann ich auch Binden verwenden kann...und dass ich vor jeder Verwendung die Tasse abkoche...

    @ schami:

    Ich bin eben auch erschüttert gewesen, da auch ich davon ausgegangen war, dass bei den Tassen quasi kein Risiko besteht und sie meiner Flora auch gut getan haben, im Vergleich zu den Tampons...

    Meine Lebensqualität während der Menstruation hat sich durch die Tasse so dermaßen verbessert, dass ich jetzt echt hin und her gerissen bin. Ich blute die ersten beiden Tage wie ein S..... und mit der Tasse musste ich dann nur alle 4 Stunden zum Leeren. Gleichzeitig blute ich die Tage 4-7 sehr wenig, so dass ich die Tasse dann nur alle 12 Stunden geleert habe. Alles mega komfortabel und perfekt. Bis jetzt.

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    Ich kann zu dem Thema nur beitragen, dass mich vor einiger Zeit meine FÄ auf TSS hingewiesen hat und sagte, dass eben bei den Tassen und Tampons dieses Risiko besteht und sie kürzlich erst einen Artikel darüber gelesen hätte, dass bei den Tassen das Risiko höher ist als bei Tampons. Leider erinnere ich mich nicht mehr an viel mehr, da ich ihr direkt sagte, dass ich ohnehin nur Binden nehme und das Thema damit sowieso vom Tisch war und mich auch nicht weiter interessiert hat. :-/


    Ich wechsel übrigens die Binde an den ersten beiden Tagen auch alle ~2 Stunden und finde nicht, dass ich während der Periode irgendwie dadurch eingeschränkt bin. Okay, wenn ich schwimmen gehen würde, dann schon, aber da ich eh nicht schwimme ist mir das eigentlich ziemlich egal. Also ich finde Binden nicht unbequem und merke sie eigentlich gar nicht. Kommt aber sicher auch auf die Binde bzw. die Unterwäsche an.

    Zu Beginn meiner Periode müsste ich die stündlich wechseln. Ich würde vielleicht nicht die Hose einsauen, aber das Gefühl wäre grausam. Außerdem, egal ob Stoffbinde oder Supermarkt, ich bekomme von diesem feuchten Klima auf den Schamlippen einen Juckreiz schlimmer als 100 Insektenstiche. Und stündliche Toilettengänge sind mit meinem Beruf nicht vereinbar.


    Für mich überwiegen weiterhin die Vorteile.