Myomblutung hört nicht auf zu bluten

    Hallo,


    bei mir wurde bei der Frauenärztin vor 2 Monaten 3 Myome von 3-4 cm festgestellt. Im April 2018 hatte das ich das erste Mal starke Blutstürze u sehr lange Blutungen (9-14 Tage). Meine Frauenärztin verschrieb mir die Pille Jubrele (habe sonst nie die Pille genommen), um die Blutstürze einzudämmen, da ich auch 45 bin u am Anfang der Wechseljahre u keine op. Eingriffe möchte.

    Seit Pillenbeginn habe ich zwar keine Blutstürze mehr, aber mittlere bis stärkere Blutungen, die nicht mehr aufhören.

    (Die Pille absetzen traue ich mich nicht wegen Blutstürzen u der einzige Vorteil der Pille Jubrele ist, dass ich keine sehr starken Tageschmerzen mehr habe wie zuvor im Leben).

    Da ich beim 2. Frauenarzttermin (1 Monat später) mit Pille Jubrele immer noch blutete, gab sie mir eine Überweisung ins KH, obwohl ich sagte, ich möchte noch andere Pillen ausprobieren oder

    auch die Esmya oder sonstige Wirkstoffe/Hormone, die die Blutung stoppen/verringern oder die Myome kleiner machen.

    Sie sagte, die Rumprobiererei hätte keinen Wert. (Die Gyn.Ärztin war noch sehr jung, höchstens 30 u steht wohl noch am Anfang).

    Ich ging nicht ins Krankenhaus u holte mir einen Termin für eine ZWEITMEINUNG bei einer anderen Frauenärztin für eine hormonelle Behandlung! Leider ist der Termin erst am 3.7.18.

    Trotz der Beschwerden u Betteln bekam ich keinen früheren Termin! Ich weiß ja nicht, wie lange ich mit der Bluterei durchhalte wegen Eisenmangel u Müdigkeit.(nehme hochdosierte Eisenpräparate).

    Finde es halt unverschämt, dass es dann gleich heißt, man soll ins KH sich operieren lassen, anstatt man einen schnelleren Termin beim Frauenarzt bekommt, damit ich endlich eine Hormontherapie beginnen kann!


    Wie bekomme ich einen schnelleren Termin ohne OP ?????


    Gibt es Schmerzmittel oder sonstwas, sie ich meine Blutung stoppen oder verringern kann????


    Bin irgendwie verzweifelt.......%:|???

  • 41 Antworten

    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, das Du das Problem mit der Pille nicht in den Griff bekommen wirst.

    Wenn Du ins Krankenhaus gegangen wärst hätten die auch erst mal nur rein geschaut und mit Dir besprochen wie sie vorgehen und dann erst hättest Du einen Termin zur OP bekommen.

    esmya wird so weit ich weiß derzeit nicht verschrieben, da es bei einigen frauen zu massiven leberschäden kam.

    im krankenhaus hättest du dir ja ebenfalls eine zweitmeinung abholen können? ich würde das auf jedenfall in betracht ziehen, am besten in einem kh, die auf myome spezialisiert sind.

    Sorry, liebe TE...:-|


    Bei allem Verständnis für Selbstbestimmung.


    Wieso denkst du du kennst dich gynäkologisch besser aus als eine Ärztin? Auch wenn sie noch jung war?


    Ich rate Dir dringendst die Überweisung ins Krankenhaus ernstzunehmen und dich auf direktem Wege in eine Klinik zu begeben.

    Ja gehe ins KH, da bekommst du sofort einen Termin, wenn du sagst du möchtest nicht operiert werden, müssen die dir zumindest eine seriöse Zweitmeinung geben. Man kann die Myome wenn sie gut liegen auch ohne Gebärmutter entfernen, wird oft bei jungen Frauen gemacht. Ob das bei di auch geht, kann natürlich nur ein Arzt anhand der Bilder vom Ultraschall feststellen.


    Einer OP musst du immer zustimmen.Also keine Angst, vvielleicht geräst du an einen einfühlsamen Arzt, der es dir alles gut erklärt. Ein Versuch ist es wert.

    Noch einen Monat hoher Blutverlust kann auch gefährlich werden.

    Naja bisschen kann ich die TE schon verstehen, denn oft beraten die Ärzte schon dahingehend: ach sie brauchen die Gebärmutter doch nicht mehr ...sehr altmodisch, aber eben weit verbreitet.

    Es ist so, ich habe mich im Internet sehr gründlich informiert, dass es einige Hormontherapien gibt, die man ausprobieren kann. Sogar verschiedenen Pillenpräparate. Es gibt auch Esmya ähnliche Pillen mit anderen Wirkstoffen, die keine Leberschäden verursachen. Esmya wird auch noch verordnet.

    Da ich mich keinerlei OP Eingriffe unterziehen möchte, brauche ich mich im Krankenhaus gar nicht beraten lassen, weil das nur auf OP Beratung hinaus läuft und nicht auf Hormontherapie Beratung.

    Warum ich keine OP möchte? Ganz einfach, weil man auch mit Hormonpräparaten überbrücken kann, vor allem, wenn man schon in den Wechseljahren ist , denn am Ende der Wechseljahre schrumpfen die Myome ja von selbst. Also warum sollte ich unnötigen OP's unterziehen, zumal es in der heutigen Zeit viel mehr Möglichkeiten gibt.

    Vielen Ärzten steht halt Profit und teure OP's im Vordergrund.

    Heutzutage muss man sehr aufpassen, was man mit sich machen lässt, weil nur man selbst trägt später ein Leben lang die Konsequenzen.

    Ich hatte eine Myom-OP, und wenn das Ding nicht so rasch gewachsen wäre, dass Bösartigkeit befürchtet wurde, hätte man es minimalinvasiv entfernt. Ist zwar trotzdem doof, aber es ist im Normalfall keine allzu große Sache. Also - ich versteh gut, dass Du eine OP vermeiden möchtest, gerade angesichts der Sache mit den Wechseljahren, aber ich weiß wirklich nicht, wie sinnvoll eine Hormontherapie bei derart heftigen Blutungen noch sein kann. Vielleicht meldet sich ja noch jemand mit konkreteren Erfahrungen, aber für mich klingt es tatsächlich nicht nach Geldmacherei, wenn sie sagen, unter diesen Umständen läge eine OP am nächsten. Zumal ja die Gabe künstlicher Hormone auch nicht immer so eine harmlose Sache ist.


    Esmya bitte nicht, das kann echt schiefgehen.

    Saskia41 schrieb:

    Da ich mich keinerlei OP Eingriffe unterziehen möchte, brauche ich mich im Krankenhaus gar nicht beraten lassen, weil das nur auf OP Beratung hinaus läuft und nicht auf Hormontherapie Beratung.

    gibt es nur ein krankenhaus, das in frage kommt? bzw. wieso denkst du, daß im kh keine hormontherapie beratung stattfindet?

    Ja aber meisten Frauen nehmen ja über 30 Jahre lang die Pille zur Verhütung und ich habe bisher nie genommen.

    Da ich absolut keine Risikofaktoren habe und jetzt erst begonnen habe, wird das vorübergehend nicht so schlimm sein.

    Aber ja, ich verstehe schon was du meinst.

    Also, nichts für ungut, wenn ich mir aber mal die Details zur Esmya durchlese:


    Was hat dieses Präparat mit regulärer Verhütung zu tun? Da vergleichst du doch Äpfel mit Birnen.


    Ich verstehe, dass eine Hormontherapie "leichter" erscheint, doch auch Hormone sind ein nicht unerheblicher Eingriff - nur eben ohne Skalpell. Und wie geschrieben, ebenfalls mit Gewinnabsicht und ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass der Gewinn da so viel geringer ist.

    wie zitiert man beim neuen Programm????


    "vor allem, wenn man schon in den Wechseljahren ist , denn am Ende der Wechseljahre schrumpfen die Myome ja von selbst."


    das kann aber durchaus zehn Jahre dauern. Das geht echt nicht so schnell... jedenfalls so lange kannst du keine starken Blutungen haben.

    Ich habe keine Pillen und Hormone verglichen. Es gibt Verhütungspillen, die man ausprobieren kann wie auch Esmya oder EllaOne, die Myome verkleinern können in kurzer Zeit. Meist verschwinden dann auch die Blutungen. Es gibt da einiges, was etwas sanfter ist an Hormonen und natürlich auch Hämmer.


    Aber dann muss ich halt noch bis zum 3. Juli starke Blutungen durch durchleben, denn vorher habe ich ja keinen Termin beim Frauenarzt. Finde echt schade, dass man da so lange warten muss.